Wieviele solcher Ridges willst Du denn im Bregenzerwald noch erfassen. Wie bei vielen anderen Deiner Ridges und Aretes - quer durch die Pampa, wo es längst keinen ausgeprägten Rücken mehr gibt (Hirschbergalpen bis Schnepfegg). Nur damit es bei kleinem Maßstab als Geländeerhebung erkennbar ist? Beim großen Maßstab ist das ja in den meisten Bereichen grauenhaft. Verrennst Du Dich da nicht etwas?
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Closed by Harald Hetzner
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| created_by | JOSM/1.5 (19342 en) |
|---|---|
| source | VoGIS DEM; Wikidata |
Discussion
OSM ist keine Karte, sondern eine Grundlage zum Erstellen von Karten. Wenn Du in bestimmten erfassten Merkmalen ein Problem siehst, liegt das Deinen Beschreibungungen folgend daran, dass Du einen m.E. schlechten Renderer verwendest, der bei jedem Maßstab einfach alles im Kartenausschnitt rendert. Beispielsweise stellt der von mir verwendete Renderer die von Dir monierten Sättel nahe eines Gipfeld nur dann dar, wenn ich sehr stark in die Karte hinein zoomen. Und dann kann man sich denken, dass der Gipfel sehr wahrscheinlich nur eine unbedeutende Erhebung ist. Bei weniger Zoom wird bei mir nur der Gipfel dargestellt. Wenn Du Deinen Renderer als Maß aller Dinge siehst, dann störe Dich doch besser an Personen, die Landschaftsflächen, die bis zu einem Weg reichen, nur bis knapp zum vermeintlichen Wegesrand anstatt zusammenfallend mit den Knoten des Weges mappen. Diese Leute erzeugen etwa 200 % mehr Knoten als für eine schematische Karte notwendig wären. Und das ist dann wirklich übel für die Performance und ggf. auch die Darstellung eines einfachen Vektorrenderers.
Mit dem letzten Punkt hast Du tatsächlich ausgesprochen recht. Es gab bis vor etwa zwei Jahren einen OSM-Mapper der viele Accounts hatte und einige Monate lang in diesem Gebiet versuchte alle Flächen (vorwiegend aber Waldflächen) an Straßen, Wegen etc. zu "öffnen". Plötzlich waren er dann verschwunden und all diese Accounts sind nur mehr über die Namen user_14.... als gelöschte Accounts sichtbar.
Ich denke die Frage ab wann man einen Rücken, einen Grat oder ein Cliff in OSM eintrage soll ist ähnlich gelagert, wie das Gipfel/Sattel-Thema.
Es gibt sicher irgendwo eine vernünftige Grenze. Um die herauszuarbeiten könntet ihr einen neuen Thread im Forum eröffnen.
Ich denke in der Doku (natural=ridge) ist das recht gut beschrieben. Es geht mir gar nicht um Bereiche, wo es tatsächlich ausgeprägte Rücken oder Grate gibt. Hier aber verläuft ein OSM-Ridge ab der Oberhirschbergalpe nach Westen über Almgelände mit Mulden und dann über eine breite Schrattenkalkplatte (OSM Wiki: the ridge ends where the land flattens out). Im gleichen Gebiet gibt es noch dutzende weitere Beispiele (besonders krass: Mittagsfluh, hier verläuft ein Ridge teilweise durch Mulden und dann noch in einen Steilabbruch). Was soll damit ausgedrückt werden? Soll damit ein grober Gebirgsverlauf dargestellt werden und warum?
Anderes Beispiel für Grat (osm.org/?#map=15/47.23984/9.87830&layers=N). Hier verläuft der Grat (OSM Wiki: A thin, almost knife-like, ridge of rock) von der Türtschalpe nach Süden obwohl es hier längst keinen Grat mehr gibt. Hier gibt es lediglich eine Abbruchkante in einem Rutschgelände mit einer nicht allzusteilen Böschung.
Schaut sich das denn niemand in der Realität an?
Hier werden eindeutig Ridge und Arete mißbraucht und das wiederum verursacht eine unübersichtliche Darstellung.
Höhenlinien und/oder Reliefschummerung erleichtern doch die Geländedarstellung ohne diese unnötigen Ridges und Aretes.
Wege mit natural=ridge sind m.E. auch dann für ein schnelles Erfassen der Topographie sinnvoll, wenn ein Renderer Höhenlinien und Schummerung bietet. Der Kamm liefert eine gut erfassbare Information, welcher Teil der Topogrsphie "oben" ist und wo die Kammlinie verläuft. Ansonsten wäre es generell die Aufgabe des Renderers, die Kammlinien einfach anhand ihres Tags zu ignorieren und nicht darzustellen. Es ist nicht die Aufgabe des Mappers.
Was die Kammverläufe anbelangt, hängt es von den verwendeten Höhendaten und dem Satellitenbild ab, was als Kamm erscheint und wo er zu verlaufen scheint. Es gibt auch immer wieder alte Kammlinien, die extrem grob eingezeichnet sind. Kämme ausschließlich über Beobachtung und ggf. Navigationsdaten zu mappen, ist aus meiner Sicht praktisch unmöglich.
Wenn Du auf einen Kamm stößt, der auch im Flachen noch weiter läuft, kannst Du ihn ja bei besserem Überblick der tatsächlichen Situation gerne einstutzen und ggf. auch weiter detaillieren. Am besten in einem Änderungssatz, der nicht jede Menge weitere Änderungen enthält. Das erleichtert die Nachvollziehbarkeit.
Ways 3
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