Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 7 Monaten

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00Musik
00:30Mama, Essen ist fertig.
00:49Es riecht köstlich.
00:52Sag mal, magst du gleich noch die Wäsche aus dem Keller holen?
00:56Ähm, ja, klar.
01:00Hast du es eilig?
01:02Musst du eh noch mal in die Kanzlei.
01:04Dann kann die Wäsche natürlich warten.
01:19Pfff!
01:20Pfff!
01:22Pfff!
01:23Pfff!
01:24Pfff!
01:25Pfff!
01:26Pfff!
01:27Pfff!
01:28Pfff!
01:29Pfff!
01:30Pfff!
01:31Pfff!
01:32Pfff!
01:33Pfff!
01:34Pfff!
01:35Pfff!
01:36Pfff!
01:37Pfff!
01:38Pfff!
01:39Pfff!
01:40Pfff!
01:41Pfff!
01:42Pfff!
01:43Pfff!
01:44Pfff!
01:45Pfff!
01:46Pfff!
01:47Pfff!
01:48Pfff!
01:49Pfff!
01:50Pfff!
01:51Pfff!
01:52Pfff!
01:53Pfff!
01:54Pfff!
01:55Pfff!
01:56Pfff!
01:57Pfff!
01:58Morgen bin ich bestimmt wieder fit.
02:02Sag dem Chef bitte, dass ich die Buchen dann fertig mache, ja?
02:07Danke, Rebecca.
02:09Kannst du mir einen Arzt empfehlen?
02:13Durch den Kleid?
02:15Okay.
02:16Danke dir.
02:17Bis morgen, ja?
02:24Nervt, dass du so fleißig bist.
02:26Sehen wir uns heute gar nicht mehr.
02:28Deswegen den Tauchkurs.
02:30Und morgen?
02:32Ich hole dich vom Schwimmtraining ab.
02:34Okay?
02:35Okay.
02:36Bis dann.
02:45Lotte, hast du gefragt wegen nächster Woche?
02:48Nee, aber ist bestimmt kein Problem.
02:51Hey, Lotte.
02:53Hey, und cool, dass du mir hilfst, ein neues Handy zu kaufen.
02:55Ist doch klar.
02:56Ach so, nächste Woche ist bei Lenni Party mit Übernachten.
03:00Und ich dachte, weil Mama zurzeit total unlocker drauf ist, könntest du das erlauben.
03:05Ich mein, ihr heiratet ja sowieso bald.
03:08Lotte, das ist mir nicht so recht, ehrlich gesagt.
03:10Warum fragst du nicht deine Mutter und wenn sie einverstanden ist, dann ist alles gut.
03:14Du wirst später mal verstehen, warum ich das sagen muss, aber man soll Müttern nicht widersprechen.
03:23So, wer war denn bisher Ihr Hausarzt, falls Fragen auftauchen?
03:37Ähm, ich war mal hier mal da.
03:39Also, Sie haben gar keinen Hausarzt.
03:41Wenn ich Zahnschmerzen habe, dann gehe ich zum Zahnarzt.
03:44Und wenn Sie Grippe haben?
03:46Ab heute zu Herr Dr. Kleist.
03:48Hallo.
03:49Hi.
03:50Das ist Herr Preet.
03:51Sie ist neu bei uns und er leidet unter Übelkeit und Erbrechen.
03:54Okay.
03:55Gut.
03:56Dann kommen Sie mit.
03:57Bitte.
03:58Guten Tag.
03:59Okay.
04:00Also, bis auf einen leicht erhöhten Blutdruck kann ich jetzt eigentlich noch nichts feststellen.
04:14Was habe ich dann?
04:15Äh, das finden wir heraus.
04:18Wie ist das eigentlich mit der Übelkeit?
04:20Haben Sie vielleicht was Falsches gegessen?
04:22Also, ich koche für mich selbst, weil ich meine Mutter versorgen muss und der geht's gut.
04:27Meine Mutter hatte vor drei Jahren einen Schlaganfall.
04:31Rechtshörnig.
04:32Geistig ist sie okay, aber die linke Arm bin noch nicht so richtig und das Laufen fällt ihr schwer.
04:36Ah ja.
04:37Das tut mir leid.
04:38Also, das heißt, Sie wohnen noch mit Ihrer Mutter zusammen?
04:41Mhm.
04:42Ja.
04:43Nehmen Sie irgendwelche Medikamente, was ich wissen sollte?
04:47Nein.
04:48Wieso fragen Sie?
04:49Routine?
04:50Und sonst noch Beschwerden?
04:52Also, ich schlaf gerade sehr schlecht.
04:55Und das ist gar nicht gut, weil mir eine Prüfung zum Steuerfachwirt ansteht.
04:58Steuerfachwirt?
04:59Gut.
05:00Ja.
05:01Ja.
05:02Also, anhand für sich sind Sie körperlich ja ziemlich fit.
05:07Na ja.
05:08Geht so.
05:09Also, ich probiere gerade ab und an zu trainieren.
05:13Ja.
05:14Ja.
05:15Okay.
05:17Okay.
05:18Ich, ähm, würde mir ganz gerne noch mal Ihr Herz abhören.
05:30Hm.
05:36Ja.
05:37Herr Pretz, wie darf ich mir das eigentlich vorstellen?
05:41So, mit der Prüfung zum Steuer, äh ...
05:44Steuerfachwirt?
05:46Ja.
05:47Fachwirt.
05:48Macht Sie das nervös?
05:50Sind Sie da unter Stress?
05:53Sie glauben, die Übelkeit kommt vom Stress.
05:56Wäre eine Möglichkeit.
05:58Könnten Sie das nicht ein bisschen konkreter untersuchen?
06:01Also Blut abnehmen oder so.
06:03Das könnte ich.
06:04Aber es macht nicht wirklich Sinn in Ihrem Fall,
06:06weil Sie haben weder Durchfall noch Kopfschmerzen,
06:08kein Fieber.
06:11Ich verschreibe Ihnen was gegen die Übelkeit.
06:13Okay?
06:15Sie dürfen sich wieder anziehen.
06:29Gut.
06:31Warten Sie mir noch was sagen?
06:36Nein.
06:37Okay, hier ist das Rezept.
06:39Also wenn noch irgendwas sein sollte,
06:41dann kommen Sie einfach noch mal vorbei, ja?
06:43Danke.
06:44Bitte.
06:55Kirsche ist lecker.
06:56Und nicht so süß wie Erdbeere.
06:58Ich weiß noch nicht richtig.
07:02Obwohl.
07:04Eigentlich passt Erdbeere ja zu dir.
07:05Wieso das?
07:06Naja.
07:08Ansonsten haben wir noch den Spezialbecher.
07:10Heiße Liebe?
07:12Heiße Liebe muss leider warten.
07:13Aber ich nehme Schokolade.
07:15Schokolade.
07:23So.
07:24Einmal Schokolade.
07:25Mit Löffel.
07:29Bitte.
07:30Danke.
07:31Wir sehen uns, Lenny.
07:32Wir sehen uns.
07:33Hey.
07:34Na?
07:35Frau Lottes Mutter?
07:36Wir waren ja schon bei Tanja, ne?
07:37Stimmt.
07:38Sorry.
07:40Heiße Liebe.
07:41Genau.
07:42Das haben wir im Winter.
07:43Mhm.
07:44Hast du das Lotte auch schon empfohlen?
07:56Hallo.
07:57Hey.
07:58Eis?
07:59Warst du über Lenny?
08:00Ja.
08:03Ähm.
08:04Stellst du es bitte ins Eis vor?
08:05Mhm.
08:10Hey Schatz.
08:11Ich habe die Post schon durchgesehen.
08:13Leider ist noch nichts von Luisa da.
08:14Aber mein Mann, die wird sich schon noch melden.
08:17Ja.
08:21Sag mal.
08:22Hast du was von deiner Schwester gehört?
08:24Wir haben gestern wieder getextet.
08:25Aber nicht über die Hochzeit.
08:27Soll ich sie mal fragen?
08:28Nee, lass.
08:29Ist schon okay.
08:30Ich mach das.
08:31Habt ihr ein Handy für dich gefunden?
08:33Mhm.
08:34Cooles Teil.
08:35Lädt gerade.
08:36Sehr teuer?
08:37Ziemlich.
08:38Achso.
08:39Nächsten Freitag ist bei Lenny übrigens Übernachtungsparty.
08:42Mit Übernachten?
08:43Mhm.
08:44Er hat Sturm.
08:45Was?
08:46Sturmfrei.
08:47Das kommt aber nicht in Frage.
08:49Du kannst gerne auf die Party gehen, aber um zwölf bist du wieder zu Hause.
08:53Hallo?
08:54Lenny und ich sind zusammen.
08:56Merkst du den Fehler?
08:57Lotte, wenn du pampig wirst, ist das Gespräch sofort beendet.
09:00Ihr könnt euch doch noch ein bisschen mehr Zeit lassen, oder?
09:03Das ist doch meine Sache.
09:04Wie lange kennst du den jungen Mann jetzt?
09:07Seit zwei Wochen?
09:08Ich will nur nicht, dass du einen Fehler machst.
09:10Sag mal.
09:11Hat er dir irgendwas getan oder spinnst du jetzt komplett?
09:14Kannst du mal auf deinen Ton achten?
09:16Weißt du was?
09:17Ist mir egal.
09:18Ich bleib da nächste Woche.
09:19Mal gucken, was passiert.
09:20Das kommt überhaupt nicht in Frage.
09:23Lotte!
09:35Bin schon weg.
09:42Was ist los?
09:43Lenny hat im Eiscafé mit einer jungen Frau geflirtet.
09:47Na ja, ich meine, er ist Eisverkäufer.
09:50Vielleicht gehört es zu seiner Jobbeschreibung.
09:52Das ist nicht witzig.
09:53Ich glaube, er wird Lotte wehtun.
09:56Und das möchtest du verhindern?
09:58Der Typ ist aalglatt.
09:59Ich glaube, das ist ein Aufreißer.
10:01Ich will, dass Lotte das rechtzeitig merkt.
10:04Tanja, das ist keine gute Idee.
10:06Was?
10:07Sich bei Jugendlichen einzumischen.
10:09Du musst dich auch nicht immer einmischen.
10:11Du kommst hierher und fragst mich,
10:12wirst du keine Meinung sagen, oder?
10:14Ja, du kannst eine Meinung haben,
10:15aber du musst ja nicht immer sagen.
10:17Ah.
10:18Okay.
10:26Lauschte hier.
10:27War interessant.
10:29Hör mal.
10:30Wenn du Lotte irgendwas davon sagst,
10:31dann gibt's richtig Ärger.
10:35Du, Papa, wegen der Hochzeit.
10:36Sind wir denn eigentlich auch offiziell in der Familie?
10:39Ich denk schon.
10:41Erziehung bleibt aber getrennt, ja?
10:46Na klar.
10:47Hey.
10:57Frau Musback von oben hat sich schon wieder beschwert.
11:03Lässt du mich bitte in Ruhe?
11:05Ja, gleich, aber...
11:10Danke.
11:11Du hast noch gar nicht erzählt,
11:12was Dr. Lindberg gesagt hat.
11:14Stress.
11:15Ich hab einfach Stress.
11:17Soll ich dich für die Prüfung abfragen?
11:19Geh jetzt raus!
11:20Seit wann reden wir so miteinander?
11:23Bitte?
11:28Wenn du es dir schön machen willst,
11:30dann schließ doch einfach ab, ja?
11:31Wer ist der Nächste?
11:32Frau Zielinski.
11:33Sie sagt, ihr Fuß ist stark angeschwollen.
11:34Wie lang planen Sie denn ein für die Hausbesuche?
11:36Ich bin in zwei Stunden wieder da.
11:37Frau Zielinski.
11:38Karolin Thelen.
11:39Kommen Sie bitte mit.
11:40Sie sind Frau Doktor Thelen.
11:41Sind Sie nicht ein bisschen jung?
11:42Ich mach das schon eine ganze Weile.
11:44Ich will nicht zu Ihnen.
11:45Ich will nicht zu Ihnen.
11:46Ich will nicht zu Ihnen.
11:47Ich will nicht zu Ihnen.
11:49Ich will nicht zu Ihnen.
11:52Ich will nicht zu Ihnen.
11:53Ich will nicht zu Ihnen.
11:55Wer ist der Nächste?
11:56Frau Zielinski.
11:57Frau Zielinski.
11:59Sie sagt, ihr Fuß ist stark angeschwollen.
12:01Wie lange planen Sie denn ein für die Hausbesuche?
12:03Ich bin in zwei Stunden wieder da.
12:04Frau Zielinski?
12:05Ich will nicht zu Ihnen. Ich will zu Dr. Kleist.
12:10Okay. Aber dann müssen Sie noch ein bisschen länger warten.
12:23Die Haut lässt sich nicht abheben. Das deutet auf ein Lymphödem hin.
12:27Dann ist das nicht mein Rheuma?
12:29Möglicherweise indirekt. Ich schau mir das mal genauer an.
12:35Die Schwellung haben Sie jetzt aber schon ein bisschen länger als nur ein paar Tage.
12:38Ich gehe nicht wegen jedem Wehwehchen zum Arzt.
12:41Ist Ihre Rheumatoide Arthritis denn gut eingestellt?
12:45Ich nehme die Medikamente, die mir Dr. Kleist verschrieben hat.
12:48Und die Schmerzen lassen sich aushalten, junge Frau.
12:52Wir nehmen gleich noch mal Blut ab.
12:54Sie waren ja jetzt länger schon nicht mehr bei uns.
12:56Dann bestimmen wir die Rheumafaktoren und die Entzündungswerte noch mal genau.
13:00Ah, ja. Das ist ein Lymphödem.
13:04Wenn das Lymphgefäßsystem gestaut ist, dann kann das zu Schwellungen kommen.
13:07Und wieso?
13:08Das kann verschiedene Ursachen haben.
13:10Aber Sie haben Rheuma und da könnte es einen Zusammenhang geben.
13:13Wir schauen uns das im MRT gleich noch mal genauer.
13:16MRT brauche ich nicht.
13:18Und Dr. Kleist wüsste auch so, was zu tun ist.
13:21Das wäre erstaunlich.
13:22Denn wenn sich die Entzündung im Knie verschlechtert hat,
13:24dann sieht das auch mein Kollege nicht von außen.
13:26Dr. von Hartzfeld, haben Sie heute noch eine Lücke?
13:33Tut mir leid wegen gestern.
13:48Wieder nicht geschlafen.
13:51Nur wegen diesen verdammten Prüfungen gerade.
13:54Kann ich dir irgendwie helfen?
13:56Hast du später Literaturkreis?
13:58Ja, aber Margot kann mich hinbringen.
14:01Ich bring dich.
14:03Anton, ich mach mir Sorgen.
14:05Anton, alles gut?
14:11Anton, soll ich den Krankenwagen rufen?
14:14Oh Gott.
14:15Ich muss nur den Kreis laufen.
14:16Bist du sicher?
14:17Ja.
14:18Okay.
14:19Also, Herr Preetz, ich kann beim besten Willen außer diesem erhöhten Blutdruck nichts feststellen.
14:37Aber wenn Sie unbedingt wollen, dann nehme ich Ihnen jetzt noch Blut ab
14:41und dann können Sie auch noch eine Urinprobe abgeben.
14:43Hätten Sie das nicht schon gestern machen können?
14:45Also, haben Sie diese Kreislaufbeschwerden wirklich nicht häufiger?
14:49Nein.
14:50Könnte das vielleicht was mit meiner Leber oder den Nieren zu tun haben.
14:55Wieso?
14:56Wie kommen Sie da drauf?
14:58Nur so.
15:00Was hab ich denn jetzt?
15:05Das frag ich mich auch.
15:07Gibt es irgendetwas, das Sie mir sagen wollen?
15:11Was meinen Sie denn?
15:15Na ja, weil Sie gleich von Leber und Nieren anfangen.
15:18Das war nur das Erste, was mir eingefallen ist.
15:21Dann schlage ich vor, wir warten, bis die Laborergebnisse bereit liegen.
15:25Und bis dahin schonen Sie sich und trinken möglichst viel Flüssigkeit.
15:35Was ist denn jetzt los?
15:37Das Minuten hatte ich zuerst als kleiner Junge.
15:43Können Sie nicht anklopfen?
15:44Entschuldigung.
15:45Sind das die Aufnahmen von Frau Zielinski?
15:47Ja.
15:48Aber das war eine harte Geburt.
15:50Wieso?
15:51Das ist ja mein Thema, macht ihr Angst.
15:54Dieses kleine Detail, das hätten Sie gerne erwähnen dürfen.
15:56Das hat die Patientin mir nicht gesagt.
15:58Da haben Ihre Generationen sind mit ihren Schwächen manchmal nicht so offen.
16:01Da muss man mal ein bisschen genauer nachfragen.
16:03Aber Sie haben das ja offenbar mit Ihrem Scham wieder in den Griff bekommen.
16:10Das hab ich befürchtet. Die Entzündung ist fortgeschritten.
16:13Ja, hier am medialen Kondylus ist der Knoppel ausgedrückt.
16:18Und hier, die Schleimhautfalte.
16:22Blickersyndrom.
16:23Genau.
16:24Die Falte hätte sich eigentlich nach der Kindheit auflösen sollen.
16:27Aber durch das Rheuma hat sich das Gelenk so verändert, dass die Plika jetzt den Knoppel beeinträchtigt.
16:32Ich hab einen hervorragenden Blick.
16:35Danke für die Blumen.
16:36So kurzfristig einen MRT-Termin zu bekommen, das ist nicht selbstverständlich.
16:45Ja? Und?
16:47Erwarten Sie jetzt ein Dankeschön?
16:49Gern geschehen.
16:51Grundsätzlich wird der MRT-Plan vorne am Empfang abgelickelt.
16:54Okay.
16:59Hallo, Lotte. Deine Mutter ist unterwegs. Hausbesuche.
17:02Ich weiß, ich wollte zu Christian.
17:04Bist du krank?
17:06Nein, aber hat er vielleicht 13,5 Minuten?
17:09Hier geht's zwar geradezu wie im Taubenschlag, aber für dich wird er schon Zeit haben.
17:14Okay.
17:26Lotte, na? Wie geht's? Coole Boots.
17:29Danke.
17:30Und? Das kann ich für dich tun.
17:36Deswegen Lenny.
17:38Wegen der Übernachtungsparty. Du, da halte ich mich echt raus.
17:41Sollst du auch.
17:43Mama kann Lenny offenbar nicht ab. Das geht dir aber nicht so, oder?
17:48Weiß ich nicht. Für mich macht er eigentlich einen ganz normalen Eindruck.
17:53Ich liebe Lenny.
17:55Nicht nur, weil ich jedes Mal kurz vor einem Herzinfarkt stehe, wenn ich ihn sehe.
17:59Er macht sich so viele Gedanken.
18:02Will Meeresbiologie studieren.
18:04Er will was bewirken, weißt du?
18:06Ja, total. Ist doch großartig.
18:09Aber das kannst du doch auch deiner Mutter sagen, oder?
18:11Die würde nur weit auf ihren Vorurteilen rumreiten.
18:14Hm.
18:16Verschreibst du mir die Pille?
18:18Ähm, das könnte ich machen.
18:22Aber, ich kann nicht.
18:27Warum?
18:28Ehrlich gesagt, das musst du mit deiner Mutter besprechen.
18:36Wer das erste Mal bist du?
18:48Weißt du, Vertrauen ist ganz wichtig.
18:53Und am allerwichtigsten ist, dass du nicht irgendwas machst, was du nicht willst.
19:01Das ist nicht das Problem.
19:03Ich hab nur Angst, dass es nicht gut wird.
19:07Hey, also das musst du sofort vergessen. Ist doch keine Leistungsschau.
19:12Wenn's peinlich wird?
19:14Weißt du, Zärtlichkeit ist ganz wichtig.
19:19Und dass man den Moment gemeinsam spürt.
19:24Und dass man auch lachen kann.
19:28Und dann kommt eins zum anderen.
19:32Also cool bleiben.
19:34Ja, ich glaube, das sagt man heute so.
19:37Okay.
19:43Kein Wort davon zu Mama.
19:45Versprich's mir.
19:46Okay.
19:49Aber du versprichst mir, dass du mit deiner Mutter redest.
19:54Ja.
19:56Lotte!
19:58Ja?
20:00Ich hab dich lieber.
20:01Ich hab erfahren, dass das MRT Ihnen Angst macht. Das hätten Sie mir sagen sollen.
20:17Ja, dieses Bummern.
20:19Aber nur so konnten wir Erosion im Kniegelenk feststellen.
20:21Hm, tut so oder so wie, oder?
20:24Wir müssen Ihre Entzündung in den Griff bekommen.
20:26Ich kann in Ihrer Akte nicht erkennen, welchen Diätplan Sie mit Dr. Kleist besprochen haben.
20:32Bitte.
20:33Danke.
20:34Ihr weiß, dass Essen mir sehr wichtig ist.
20:36Also haben Sie einen Ernährungsplan bekommen?
20:37Nein.
20:38Aber ich treffe mich jede Woche mit meinen Freundinnen zum Kochzockel.
20:42Und die Damen sind sehr anspruchsvoll.
20:45Ich versteh nicht. Was sind das für Gerichte?
20:47Natürlich viel aus der Region.
20:50Schwarzbierbraten, Rouladen, Rostbrätel.
20:53Immer nur Fleisch.
20:54Ja, natürlich.
20:55Das geht nicht.
20:57Sie müssen Ihren Fleisch konsumt drastisch reduzieren.
21:00Es ist die Acharidonsäure im Fleisch, die man vermeiden sollte.
21:03Für Dr. Kleist war das nie ein Problem.
21:06Weiß er von diesem Kochzockel?
21:07Aber natürlich.
21:09Ja, das ist jetzt vorbei.
21:13Ein bisschen mehr Bewegung würde Ihrem Gelenk auch gut tun.
21:16Mehr Bewegung?
21:18Meinen Sie etwa Sport?
21:20Ähm, Frau Zielinski?
21:25Frau Zielinski?
21:27Frau Zielinski?
21:29Was sind Sie denn für eine Ärztin, mir Vorwürfe zu machen, anstatt mir zu helfen?
21:34Aber das lasse ich mir nicht länger bieten.
21:37Damit ist jetzt Schluss.
21:39Ich will jetzt sofort einen Termin bei Dr. Kleist.
21:42Frau Mann, ja, mit dieser Ärztin bin ich fertig.
21:46Bitte, Frau Zielinski, ich wollte Ihnen doch nicht zu nahe erzählen.
21:48Ja, das hätten Sie sich vorher überlegen sollen.
21:51Ah, Frau Zielinski.
21:53Hallo.
21:55Na, äh, gibt's Probleme?
21:57Auf keinen Fall. Lass ich mich von ihr weiter behandeln.
22:05Wie hat denn Frau Zielinski das MRT überstanden?
22:08Die Geräusche machen ja offenbar Angst.
22:10Kaffee?
22:12Ja, gerne.
22:14Aber schauen Sie sich die MRT-Aufnahmen an.
22:16Das Rheuma ist fortgeschritten. Sie muss dringend etwas an Ihrer Lebensweise ändern.
22:19Ja, ich weiß.
22:21Hat sie Ihnen gegenüber eigentlich mal was von einem Kochzirkel erwähnt?
22:24Ja, allerdings.
22:25Ja.
22:26Mir gegenüber auch.
22:27Ich habe mich sofort begriffen, wie wichtig es für Sie ist, aber es scheint ihr sehr am Herzen zu liegen.
22:31Ja, aber ist das wichtiger als gesund zu sein?
22:32Frau Dr. Thelen, wenn die Dame heute Nachmittag nach dem MRT nach Hause geht und ihren neuen Diätplan hat, glauben Sie wirklich, dass sich Ihr Leben signifikant verbessern wird?
22:46Ja. Sie muss dann in ein paar Jahren vermutlich kein künstliches Knie bekommen.
22:49Sehr gut. Wichtig ist allerdings, es geht nicht nur ums Knie, sondern wir Ärzte müssen den Patienten ganzheitlich wahrnehmen und ausfinden, was sie wirklich lieben. Nur dann können wir sie auch behandeln.
23:01Kleine Lehrveranstaltung?
23:03Ja, von Herzfeld.
23:05Wir haben uns gerade gefragt, weshalb Sie eigentlich Arzt geworden sind.
23:09Also ich bin Radiologe geworden, damit ich mich so wenig wie möglich mit den Niederungen der menschlichen Psyche auseinandersetzen muss.
23:15Ich denke, damit haben Sie für alle Beteiligten die richtige Entscheidung getroffen.
23:22Frau Zielinski, sehen Sie wirklich keine Möglichkeit, dass Frau Dr. Thelen nochmal eine Chance bekommt?
23:27Nein, ich will zu Ihnen.
23:30Aber sie ist wirklich eine kompetente Ärztin. Gerade in Bezug auf Ihre Polyarthritis ist sie weitaus kompetenter als ich.
23:37Schauen Sie, sie hat sich jahrelang mit der Thematik in der Klinik befasst. Und außerdem möchte sie es auch wieder in Ordnung bringen. Das hat sie mir selbst gesagt.
23:45Also gut, eine Chance bekommt sie noch.
23:49Großartig.
23:52Danke Ihnen.
23:55Herr Doktor, die Laborergebnisse von Herrn Pretz sind da. Die sollten Sie sich mal ansehen.
23:58Danke.
24:04Oh nein.
24:05Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:06Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:07Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:08Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:09Weißt du?
24:10Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:11Weißt du?
24:12Das Problem ist.
24:13Wenn die Haie, nicht die kommen, sind die Haie.
24:14Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:15Ich zeig dir mal die coolsten Bilder.
24:20Das Problem ist, wenn die Haie nicht die kompletten Fischbestände kontrollieren können, dann gibt's Arten, die können sich so krass vermehren, dass das ganze Gleichgewicht aus den Fugen gerät.
24:38Du willst keinen Vortrag hören jetzt, oder?
24:40Andernmal vielleicht.
25:08Das ist für mich das erste Mal.
25:23Für mich auch.
25:27Hey Isabella.
25:48Du, wollen wir noch einen Kaffee trinken oder so?
25:55Nee, lass mal lieber heute nicht.
25:57Okay?
25:58Na klar.
25:59Vielleicht das nächste Mal.
26:00Ja, genau.
26:02Anton Pretz?
26:07Hallo Doktor Kleist.
26:10Ja klar, es passt gerade.
26:12Leber und Nierenwerte.
26:15Okay, was heißt das?
26:17Okay, verstehe.
26:19Ich könnte gleich vorbeikommen.
26:21Und was genau bedeutet es, dass Sie diese Leberenzyme im Blut gefunden haben?
26:25Also, wenn wir diese Enzyme finden, dann bedeutet das darauf hin, dass die Leberzellen geschädigt sind.
26:31Herr Brezi, ich muss Sie leider noch mal fragen.
26:36Nehmen Sie wirklich keine Medikamente?
26:38Nein.
26:39Okay.
26:40Dann gucke ich mir noch mal Ihre Nieren an.
26:46Wie geht es eigentlich Ihrer Mutter?
26:53Auch wenn es ihr mittlerweile besser geht, als sie wahrhaben will.
27:00Sie braucht mich noch.
27:02Tja.
27:03Und so nimmt sie Regenanteil an meinem Leben.
27:05Ist das ein Problem für Sie?
27:08Was könnte es denn noch sein?
27:13Hepatitis?
27:15Also, Sex halte ich keinen, falls Sie das fragen.
27:20Ich verschreibe Ihnen eine Lymphdrainage gegen das Ödem.
27:26Dabei wird der gesamte Bereich massiert und ausgestrichen, bis die Schwellung beseitigt ist.
27:39Verstehe.
27:40Wird das bei der Krankengymnastik gemacht?
27:43Ja, Sie können das mit Ihren übrigen Terminen koordinieren.
27:46Bevor wir die Rheumamedikation umstellen, würde ich aber ganz gerne das Laborergebnis abwarten.
27:51Es gibt da einen neuen Wirkstoff mit deutlich weniger Nebenwirkungen.
27:54Den sollten wir ausprobieren.
27:56Wieso habe ich den nicht von Dr. Kleis bekommen?
28:00Naja, also um neue Medikamente zu bekommen, muss man sich regelmäßig untersuchen lassen.
28:06Andererseits sind Sie auch so halbwegs klargekommen.
28:19Sie können ja diplomatisch sein.
28:22Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen.
28:25Vielleicht könnten Sie in Ihrem Kochzirkel anregen, für eine begrenzte Zeit ein Motto einzuführen.
28:32Sowas wie die mediterrane Woche oder die asiatische?
28:38Das hieße Revolution.
28:40Ja, auf die Barrikaden. Und Sie gehen mit wehender Fahne voran.
28:46Ich war 1989 in Erfurt bei der Besetzung der Stasi-Bezirksverwaltung dabei.
28:55Das werde ich schon schaffen.
28:57So, und rein mit dir!
29:02Hey, da seid ihr ja wieder! Wow!
29:04Oh Michael, Rosa, die war der absolute Überflieger auf dem gesamten Platz.
29:08Wir haben sie gleich angemeldet. Ist das in Ordnung für dich?
29:12Ja, ja. Und wo habt ihr denn Bernd gelassen?
29:15Na, der ist doch im Treffpunkt Eisenach.
29:17Der gibt dort heute seinen wahnsinnig aufregenden Kurs über Lohnsteuer.
29:20Und das war jetzt nicht zu kalt?
29:22Fußballer sind doch nicht aus Zucker.
29:25Papa!
29:26Kann ich Mama ein Bild von mir nach Afrika schicken?
29:28Klar, gute Idee. Komm, das machen wir gleich.
29:30Ja, draußen auf dem Rasen. Papa, du musst das Foto machen.
29:33Ja!
29:37Hallo Lotte!
29:38Äh, ist was?
29:41Lotte!
29:43Ist oben!
29:51Mein Schatz, alles klar?
29:54Das war scheiße!
29:58Guck mal hier. Guck mal hier.
30:02Was ist denn los?
30:03Ich war bei Lenny. Seine Eltern waren nicht zu Hause. Dann ...
30:10Ich hab mit ihm geschlafen.
30:14Hat er dir wehgetan?
30:15Nein! Natürlich nicht!
30:18Das heißt, ihr habt nicht verhütet?
30:20Oh, bitte! Natürlich!
30:22Ich weiß sogar bei Christian, um mir die Pille verschreiben zu lassen.
30:25Und? Hat er?
30:26Nein! Es ist doch gar nicht das Thema!
30:30Es war total schön mit Lenny.
30:33Er hat mich belogen.
30:35Es war gar nicht sein erstes Mal.
30:37Umso besser, dass ihr verhütet habt.
30:39Du kapierst mir wieder gar nichts!
30:41Doch, ich ...
30:42Komm, setz dich mal hin.
30:45Ich wollte dir das eigentlich gar nicht erzählen.
30:51Ich war letztens im Café und da habe ich Lenny gesehen,
30:57wie er ziemlich mit einem anderen Mädchen geflirtet hat.
31:12Hey! Ist alles in Ordnung?
31:14Du sprichst mit Lotte über Verhütung, aber sagst mir nichts.
31:18Ach so. Das kann ich total einfach erklären, wie ich ...
31:20Ich will es aber nicht hören.
31:28Toll.
31:44Ich habe die Tür zweimal klein hören.
31:46Muss wohl genetisch bedingt sein, was?
31:54Was machst du da?
32:03Kann ich dir helfen irgendwie?
32:04Kann ich dir helfen irgendwie?
32:18Frauen.
32:19Ich habe dich da.
32:21Ich bin bei dir herum.
32:22Du klatsch.
32:23Ich bin bei dir.
32:24Ja ich bin bei ihm.
32:25Du kläst bist du bei...
32:26willst du bei der Umge?
32:27Auf geht's.
32:29Alleine.
32:30Ich bin bei mir.
32:32Ich bin bei dir dringeltern Typ.
32:33Ich bin bei mir Dame in meinem Geist.
32:36Ich bin bei mir, wie ich dich bin.
32:39Und ich bin bei mir.
32:40Ich bin bei mir.
32:41Ich bin bei mir.
32:42Musik
33:11Hallo?
33:12Hey, na, ich bin's.
33:14Wer ist da?
33:15Na, Anton, aus dem Büro.
33:17Ah, hi, geht's dir schon besser?
33:19Ja, alles wieder gut.
33:21Du, ich wollte dir mal eine Frage stellen und zwar, wollen wir nicht mal was zusammen essen gehen?
33:27Warum das denn?
33:29Nur so? Vielleicht noch diese Woche?
33:32Du, diese Woche ist bei mir alles voll.
33:34Und nächste?
33:36Da habe ich leider auch keine Zeit. Es ist generell gerade viel los bei mir.
33:40Außerdem treffe ich schon jemanden. Sei mir bitte nicht böse.
33:49Du warst nicht bei Dr. Lindberg, du warst bei Dr. Kleist. Warum hast du mich angelogen?
33:54Warum weißt du das?
33:56Ich mach mir Sorgen. Ich bin dir gefolgt.
34:01Weißt du, wie übergriffig das ist?
34:03Ja, aber du redest ja nicht mit mir.
34:05Sag mal, ich bin hier wirklich da. Und nicht umgekehrt.
34:09Soll das nicht Drohung sein? Du bist doch jeder Stubenhacker, der sein Leben nicht anpacken will.
34:14Und an wem liegt das?
34:16Anton, bitte entschuldige. Lass uns reden. Lass uns reden, bitte.
34:20Lass mich jetzt durch.
34:23Wo bist du denn jetzt hin?
34:25Du hast mir gesagt, du musst dich schonen und jetzt gehst du zum Sport oder was?
34:30Ja, ist satt.
34:31Anton.
34:32Halt einfach deine Klammer. Nur dieses eine Mal.
34:37Du hast mir gesagt, du bist rose.
34:39Du hast mir gesagt, du kannst dich vom Sport.
34:42Klammer was und freue gehst du das.
34:45Du kannst dich völlig nachdenken.
34:46Du kannst dich lieber zu dir.
34:48Du kannst dich runter.
34:50Du kannst dich nie nachdenken.
34:56Du kannst dich vom Sport aufst, schon einen Punkt von dir.
34:59Du kannst dich übernimmt.
35:00Du kannst dich mal damit machen.
35:02Du kannst dich zu schützen.
35:03Du kannst dich übernimmt.
35:05Du kannst dich dich übernimmt.
35:06So, Frau Pretz, bitte sehr.
35:26Aber nur um jegliche Missverständnisse auszuräumen,
35:29ich bin natürlich nicht befugt, Ihnen irgendetwas über den Gesundheitszustand Ihres Sohnes zu sagen.
35:34Das nennt man ärztliche Schweigepflicht.
35:37Aber ich mache mir große Sorgen um Anton Dr. Kleist.
35:39Es ist nicht nur sein körperlicher Zustand, er ist seit Tagen wie ein anderer Mensch.
35:45Wie meinen Sie das?
35:47Er ist aufbrausend und aggressiv und er hat mich belogen.
35:50Eigentlich ist Dr. Lindbergh unser Hausarzt.
35:53Warum geht er heimlich zu Ihnen? Wir haben eigentlich keine Geheimnisse voreinander.
35:56Hm, verstehe.
35:59Vielleicht fühlt er sich verantwortlich.
36:03Wie meinen Sie das?
36:06Naja, vielleicht wäre eine Haushaltshilfe oder eine Putzhilfe
36:11schon ausreichend, um Ihre privaten Probleme ein wenig zu entschärfen.
36:16Sie sind sehr direkt, Dr. Kleist. Sie halten mich für egoistisch.
36:19Aber das ändert nichts daran, dass Anton krank ist.
36:21Und ich möchte wissen, was los ist.
36:23Ja, und ich werde es herausfinden.
36:25Ja, sehr gut.
36:47Okay, pass.
36:49Bitte, dann du.
36:53Ich liebe dich.
36:55Aber so einfach kommst du mir nicht davon.
36:57Gut, dann lass mich wenigstens sagen, wie es wirklich war.
36:59Bitte.
37:01Du und Lotte habt euch gestritten.
37:03Okay?
37:04Und ich habe mich auch rausgehalten.
37:05Und was machen Kinder?
37:06Sie gehen zum anderen Elternteil.
37:08Und wieso machen sie das?
37:10Weil es Teil des Familienkonzeptes ist, dass man jemanden hat, mit dem man reden kann,
37:15dem man sich unvertrauen kann.
37:16Und dass ich nichts gesagt habe, das lag daran, dass ich es versprechen musste.
37:22Okay.
37:24Verstehe ich.
37:27Aber als sie dann endlich mit mir geredet hat, da habe ich es total vermasselt.
37:31Und Luisa meldet sich nicht.
37:33Nur mit dir reden alle.
37:35Da kommt man sich total bescheuert vor.
37:37Schatz.
37:38Und das mit der Hochzeit, das tut mir leid, ich habe die Nerven verloren.
37:42Ich liebe dich.
37:46Das ist perfekt.
37:49Das ist perfekt.
38:05Was ist denn jetzt los?
38:09Fuck.
38:16Kann ich helfen?
38:17Hallo?
38:18Ich hole Hilfe.
38:19Kann ich helfen?
38:20Hallo?
38:21Ich hole Hilfe.
38:23Sie werden sich wahrscheinlich noch eine Weile matt fühlen, aber Ihre Werte sind einigermaßen
38:45wieder okay.
38:47Und es war mein Herz?
38:49Ja.
38:50Herzrhythmusstörungen.
38:52Wir werden das weiter untersuchen, aber müssen jetzt erstmal die Laborergebnisse abwarten.
38:57Okay.
38:58Danke.
39:00Die Ambulanzschwester hat notiert, dass Sie bei Dr. Kleist bereits in Behandlung sind.
39:06Ja.
39:07Irgendwas stimmt nicht mit meinen Leber- und Nierenwerten.
39:09Ich würde den Kollegen gerne hinzuziehen.
39:11Wir sind nämlich etwas radios.
39:14Ach, und wir haben Ihre Mutter erreicht. Sie ist unterwegs.
39:17
39:18
39:19
39:20
39:21
39:23
39:25Du solltest mit ihm reden.
39:48Er hat mich belogen.
39:53Ist das Gott.
39:55Störe ich?
39:57Deswegen Lenny.
39:59Weißt du, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal gar nicht so verwerflich ist,
40:03wenn man die Wahrheit nicht so direkt sagt.
40:07Lügen ist für dich also okay?
40:09Er war nicht ehrlich, er wollte dir nur ein gutes Gefühl geben.
40:12Schön, aber der wollte dich doch nicht täuschen.
40:17Danke.
40:18Das komme ich mir voll blöd vor.
40:20Das Lotte hier. Lenny ist vor der Türe. Mit Blumen.
40:25Lenny.
40:26Ja.
40:29Was mache ich denn jetzt?
40:30Na, aufmachen.
40:31Aufmachen?
40:32Ja, aufmachen.
40:33Aufmachen.
40:34Ich habe noch was für dich.
40:41Warte.
40:42Was war da im Café los?
40:46Vanessa.
40:47Ah, sie hat sogar einen Namen.
40:48Lotte, das ist die Freundin von meinem Schwimmtrainer. Und das ist nur ein Witz zwischen uns. Sie kam einmal aus Versehen in die Umkleide. Oh, das hört sich nicht gut an.
41:02Mach die Ausrede aber nur noch überzeugender.
41:06Wirklich?
41:11Ich versprich's dir. Ich belüge dich nie wieder.
41:14Ich bitte immer watch dich.
41:16Ja.
41:19J nivel fürs anything.
41:20Entsichtig.
41:21ungener
41:30Herr will.
41:35Kannisponieren.
41:37Kannisponieren.
41:39Kannisponieren.
41:41Michael, ich hab noch mal sämtliche Symptome überprüft.
41:56Bauchschmerzen, Übelkeit, Bluthochdruck, Nasenbluten, alles.
41:59Und dann hatte ich die Idee mit den Leber- und Nierenwerten.
42:02Und deshalb lässt du die ganzen Hormonwerte bestimmen?
42:05Ja. Die Mutter hat erzählt, er hat plötzliche Wutanfälle.
42:09Ach, Doping.
42:10Ja.
42:12Ja, Testosteron, das passt natürlich.
42:14Und wenn er dann auch noch Diuretika zum Entwässern der Muskeln einnimmt,
42:19erklärt das auch den entgleisten Kaliumhaushalt und die Herzrhythmusstörung.
42:23Ganz genau. Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist,
42:25der Typ spricht mich selber auf diese Leber- und Nierenproblematik an.
42:28Ja, der weiß also, wie gefährlich das Zeug ist.
42:30Und was macht er? Er nimmt's weiter.
42:40Herr Preetz, Herr Preetz, wir wissen jetzt, was Sie haben.
42:51Wir haben eindeutige Hinweise, dass Sie Anabolisteroide nehmen.
42:58Anabolika?
42:59Ja.
42:59Ich hab den Cycle vor acht Wochen angefangen im Fitnessstudio.
43:06Aber ich musste so viel lernen, dass ich kaum trainieren konnte.
43:09Und deswegen sieht man noch kaum was.
43:10Du wolltest dich aufpumpen wie diese Bodybuilder?
43:13Sie riskieren, dass Ihr Herzmuskel mitwächst und schlapp macht.
43:16Oder dass Sie einen Lebertumor bekommen.
43:20Beides kann tödlich enden.
43:24Ich würd jetzt ganz gerne allein mit meinem Sohn sprechen.
43:30In Ordnung.
43:32Ich bin draußen.
43:33Anton, du bist ein liebevoller, großartiger, großartiger Junge.
43:43Warum weißt du das nicht?
43:45Ich fühl mich einfach nicht so großartig, okay?
43:48Ich bin 23, ich hab keine Freundin und ich wohne noch bei meiner Mutter.
43:56Ich hätte dich früher loslassen müssen. Es tut mir leid.
43:59Ich bin erwachsen und ich hab das entschieden.
44:03Tja, aber heute muss ich dich leider kündigen als meine Haushaltshilfe.
44:10Und außerdem möchte ich, dass du dir jetzt eine eigene Wohnung suchst.
44:13Was?
44:14Willst du dich rausschmeißen?
44:17Ja, das möchte ich.
44:19Aber nur, wenn du mit diesem Schwachsinn hier aufhörst, ja?
44:33Das ist wirklich eine schöne Kette.
44:50Aber was ist das für ein Ding bei euch beiden mit den Haien?
44:58Mama!
45:00Also zur Pille.
45:05Davon wirst du keine Migräne bekommen, hoffe ich.
45:09Und du fängst damit an, am ersten Tag deiner Monatsblutung.
45:12Okay.
45:15Und über den ersten Zyklus hinweg benutzt du bitte noch Kondome beim Sex.
45:20Mama!
45:23Es tut mir leid mit Lenny. Ich hab den falsch eingeschätzt.
45:27Ich hätte auf deine Einschätzung vertrauen sollen.
45:29Schon okay, dass du auf mich aufpassen wolltest?
45:32Ich furchte, der Zug ist endgültig abgefahren, oder?
45:34Ich werde versuchen, mich daran zu gewöhnen.
45:39Hey, na?
45:41So ein Trauter Zweisamkeit?
45:42Mhm.
45:44Verstehe ich?
45:46Jetzt kommt Fußball.
45:48Okay.
45:52Nein!
45:54Der war drin!
45:55Ja, aber für die anderen.
45:57Oh, achso.
46:04Ja, aber für die anderen.

Empfohlen