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Short filmTranscript
00:00It's going to be a comfort zone.
00:02Torben thinks you have to be aware of it.
00:04He has to be under the weight.
00:06He's holding you for a bit.
00:08I don't want to go to Merle over the way.
00:10I have decided to be for you.
00:12You are the woman of my life.
00:14And I would feel like I would feel like we were Ungestalter.
00:16It would be nice if Merle
00:18would hold her more
00:20back to her.
00:30I'm worn and painted by the sun
00:32And it's in my eyes
00:34And it's in my eyes
00:38Caught by the rapture of the dawn
00:40And a restless sky
00:42And a restless sky
00:46This is my life
00:48This is my life
00:50This is the way to find my own
00:54This is my life
00:56This is my life
00:58This is the world
01:00Where I belong
01:04I'm rolling on
01:06I'm rolling on
01:08This is my life
01:10This is my life
01:12This is my life
01:14And now?
01:16I don't know
01:18And now?
01:20I don't know
01:22You know
01:24You know
01:26And now?
01:28I don't know
01:30I don't know
01:32You know
01:34You know
01:36You know
01:38I know
01:40I found out where my mother is
01:42And then?
01:44I found out
01:46I found out
01:48And found out
01:50And found our house in Hamburg
01:52And found out
01:54In Hamburg
01:55First thought
01:56I was left
01:57Because my mother didn't have
01:58But then
01:59There was suddenly
02:00This old house
02:01And
02:02And
02:03And
02:04You know
02:05You broke
02:06I found out
02:08And
02:12I found out
02:14And I found out
02:16The one
02:17Where she gave you
02:18That car
02:19And
02:20When I saw that
02:22I saw that
02:24I was left
02:25And I was left
02:26And I was overfallen
02:27You're a bescheuerte Aktion
02:32It was me all is egal
02:37Hast du Marvin
02:38Aus dem Resozialisierungsprojekt gedrängt?
02:45Ich hab diesen Klingelbeutel geklaut
02:47Und ihn gezwungen
02:48Das Ganze auf seine Kappe zu nehmen
02:52Es ist vieles nicht so gelaufen wie es
02:53Ach das kann man wohl sagen
02:55Wegen dir hab ich beinahe meinen Job verloren
02:57Das war doch der Plan
02:58Ach toll
03:12Und wie geht's jetzt weiter?
03:14Ich hab keine Ahnung
03:16Ja, bitte
03:28Hallo
03:30Hallo
03:32Schön, dass du vorbei kommst
03:33Hm
03:34Bitte nimm doch Platz
03:35I want to tell you that it hurts me, that I took you so far away from Robin.
03:51Vera, I thought about it.
03:56It's true.
03:58It was not right to give him the son away.
04:02We're talking here about your Sohn.
04:06We'd have to have to have...
04:10No.
04:12I'd have to have to have my Sohn a house to give him,
04:17as if he could have seen it.
04:19You could have to give him your love.
04:22Yes.
04:25But I can't be responsible for this whole thing he built.
04:29Even if he had a bad time,
04:31it's not the case that he doesn't have to do it.
04:33Or he doesn't have to do it.
04:35Or he doesn't have to do it.
04:37It's not about your Robins, but yours.
04:39Vera, I had just no other choice.
04:43Claudia had me the Pistole on the shoulder.
04:45She had me not allowed to sleep with her.
04:49No.
04:53Willst du ihn denn jetzt bei der Polizei anzeigen?
04:56Irgendes Rennens?
04:57Ich denk drüber nach.
04:58Tja, dann waren wir da gleich in den Knast.
05:00Soll er ohne Konsequenzen davon kommen?
05:03Nein.
05:05Aber glaub mir, dass er schuld ist an Arianes Verletzungen.
05:09Das ist Strafe genug für ihn.
05:12Wenn wir Glück haben, muss Ariane doch nicht operiert werden.
05:16Oh, wirklich.
05:17Das wäre ja fantastisch.
05:19Ich muss auch gleich zu ihr ins Krankenhaus.
05:21Ja.
05:22Ich grüße Sie von mir.
05:24Mach ich.
05:25Vera.
05:27Wann sehen wir uns wieder?
05:30Sie ist wirklich ein schönes Tier.
05:55Ja.
05:56Aber wollte ich sie gar nicht haben.
05:57Warum nicht?
05:58Ich habe bei einer Versteigerung Ferien Albers mitgeboten, um den Preis in die Höhe
06:03zu treiben und plötzlich habe ich das höchste Gebot abgegeben.
06:07Und jetzt steht sie hier auf deinem schönen Gut.
06:10Ja.
06:11Das wollte ich auch nicht haben.
06:12Naja, wenn es noch nie gegangen wäre, wäre das jetzt alles ein wunderschöner großer Golfplatz.
06:17Und warum hast du dich anders entschieden?
06:20Ja.
06:21Wahrscheinlich habe ich mich irgendwann mit dem Gedanken angefreundet, die Familientraditionen
06:25fortzusetzen.
06:27Was ist?
06:28Wollen wir gemeinsam ausreiten?
06:30Ich könnte dir noch ein paar schöne Plätze zeigen.
06:32Klingt verlockend.
06:33Klingt verlockend.
06:34Also, dann lass uns aufsatteln.
06:37Ist der Stahlbursch krank?
06:39Bei uns machen wir das selbst.
06:40Und ich mache es sogar noch sehr gern.
06:43Das liebe ich so an dir.
06:46Ich bin zweimal sehr verändert in den letzten Jahren.
06:50Auf jeden Fall gibt es viel Neues zu entdecken.
06:54Ich freue mich drauf.
06:55Na, komm.
06:56Ja?
06:57Hallo.
06:58Hallo, Elika.
06:59Schön, dass Sie hier sind.
07:00Ja.
07:01Ich werde mir doch mein Geburtstagsgeschenk nicht durch die Lappen gehen.
07:03Ich werde mir doch mein Geburtstagsgeschenk nicht durch die Lappen gehen.
07:04Ich werde mir doch mein Geburtstagsgeschenk nicht durch die Lappen gehen.
07:09Kaffee?
07:10Ja?
07:11Hallo.
07:12Hallo, Elika.
07:13Schön, dass Sie hier sind.
07:14Ja.
07:15Ich werde mir doch mein Geburtstagsgeschenk nicht durch die Lappen gehen lassen.
07:16Kaffee?
07:17Danke, gerne.
07:18Dann bitte, setzen Sie sich.
07:19Danke.
07:20Und?
07:21Wie geht es, Ariane?
07:22Ja, ihr Handgelenk noch und ist gebrochen.
07:23Außerdem ist die Milz geprellt und muss man sich in die Lappen gehen.
07:26Ja?
07:27Hallo.
07:28Hallo.
07:29Hallo, Elika.
07:30Hallo, Elika.
07:31Schön, dass Sie hier sind.
07:32Ja.
07:33Ich werde mir doch mein Geburtstagsgeschenk nicht durch die Lappen gehen lassen.
07:34Kaffee?
07:35Danke, gerne.
07:36Dann bitte.
07:37Die Milz geprellt und muss unter Umständen entfernt werden.
07:40Das ist ja furchtbar.
07:41Ja.
07:42Es hätte schlimmer kommen können.
07:47Aber wir sind nicht hier, um über diesen dummen Unfall zu sprechen, ja?
07:52Sondern, weil ich Ihnen Ihr Geschenk nur hier überreichen kann.
07:57Nur hier?
07:58Ja.
07:59Wobei, also, überreichen kann ich es ja eigentlich gar nicht so richtig.
08:04Also, Sie machen es ja spannend.
08:06Mhm.
08:07Ich dachte, dass Sie als leidenschaftliche Gärtnerin sicher Freude an einem eigenen kleinen Garten hätten.
08:15Und dann habe ich mit Vera gesprochen, sie ist einverstanden.
08:19Wir überlassen Ihnen in unserem Schrebergarten einen Teil, auf dem Sie sich dann zu richtig nach Herzenslust austoben können.
08:27Ja.
08:28Oh.
08:29Ja.
08:30Das ist ja ein ausgesprochen originelles Geschenk.
08:33Ja.
08:34Vielen Dank auch.
08:36Also, das ist nicht der Rede wert.
08:39Und, äh...
08:40Aber es wäre...
08:41Außerdem können wir uns dann ja auch öfter sehen.
08:44Es wäre nicht nötig gewesen.
08:45Wie, dass wir uns öfter sehen?
08:47Dass Sie mir einen Teil Ihres Gartens überlassen.
08:49Ah.
08:50Ich weiß auch nicht, ob ich das annehmen kann.
08:54Ach, jetzt reden wir nicht mehr weiter darüber.
08:57Oh, Kuchen?
08:58Ja.
08:59Ja.
09:00Ja.
09:01Gerne.
09:02Ähm...
09:03Kirschstreusel oder...
09:06Plundertasche.
09:07Hm?
09:09Plunder.
09:10Und du hast tatsächlich die komplette Übersetzung meiner Mutter gelöscht?
09:13Das ganze Ding.
09:19Hattest du denn gar keine Skrupel?
09:21Das hätte doch auch keine.
09:22Robin, ich finde es ganz bestimmt nicht gut, was meine...
09:26Was unsere Mutter gemacht hat.
09:28Aber deine Rachemethoden, die sind auch nicht ohne.
09:31Du kennst sie doch gar nicht.
09:32Was soll das heißen?
09:33Sie hat behauptet, ich sei bei irgendeinem One-Night-Stand entstanden.
09:37Sie wollte mich die ganze Zeit loswerden.
09:39Erst hat sie mir Geld geboten, damit ich verschwinde.
09:42Als das nicht geklappt hat, hat sie mich belogen, bis ich ihr vertraut habe.
09:47Dann hat sie mir gedroht, mich bei den Bullen zu bepfeifen.
09:52Ich kann gar nicht glauben, dass du von meiner Mutter sprichst.
09:56Ich auch nicht.
10:01Hast du sie deswegen?
10:02Anfangs.
10:03Jetzt ist sie mir nur noch egal.
10:04Ich dachte zwischenzeitlich echt, es könnte was werden.
10:05Wir können uns vertragen und...
10:06War wohl nichts.
10:07Oh, Entschuldigung.
10:08Ich komme einfach später wieder...
10:09Warte!
10:10Warte!
10:11Ich wollte mich dafür entschuldigen für diese ganze Sache mit den Fotos und das...
10:12Das tut mir gut.
10:13Okay.
10:14Entschuldigung.
10:15Okay.
10:16Entschuldigung.
10:17Angenommen.
10:18Ich muss sowieso los.
10:19Wir sehen uns.
10:20Wir sehen uns.
10:21Okay.
10:22Okay.
10:23Tschüss.
10:24Tschüss.
10:25Tschüss.
10:26Wie geht's dir?
10:27Wie geht's dir denn?
10:28Oh, ich komme einfach mal wieder?
10:29Oh, ich bin mir einfach mal wieder...
10:30Oh, Entschuldigung.
10:31Ich bin mir einfach mal wieder...
10:32Warte!
10:33Ähm...
10:34Ich wollte mich dafür entschuldigen für diese ganze Sache mit den Fotos und das,
10:37ähm...
10:38Das tut mir gut.
10:39Okay.
10:40Entschuldigung angenommen.
10:41Okay.
10:43Entschuldigung, angenommen.
10:45Ich muss sowieso los.
10:47Wir sehen uns.
10:53Tschüss.
10:55Wie geht's dir?
10:57Ich weiß es nicht.
11:01Es...
11:05Ich hab einen Bruder.
11:11Oh nein.
11:17Wenn du mich so ansiehst, dann hast du was zu beichten.
11:21Darf ich trotzdem reinkommen?
11:25Was ist los?
11:31Ich habe mit Lorenzo gesprochen.
11:33Aber hoffentlich nur über das Wetter.
11:35Und nicht darüber, dass ich ihn für einen Betrüger halte.
11:37Doch.
11:38Verdammt, Birgit!
11:40Lorenzo hat versichert, dass an der Sache mit der Burmeisterkommode nichts faul ist.
11:44Ja, natürlich hat er das.
11:45Lorenzo würde sowas nicht machen.
11:46Und ich?
11:47Meinst du, ich posaune fröhlich falsche Anschuldigungen vom Wasserturm?
11:50Das Schlimmste ist, dass er jetzt vorgewarnt ist.
11:54Torben, du hast ihn völlig missverstanden.
11:57Er hat bestätigt, dass die Kommode 150.000 Euro wert ist.
12:01Das hat er gesagt?
12:03Mhm.
12:04Birgit.
12:05Das ist jetzt entscheidend.
12:07Was genau hat er gesagt?
12:10Hör auf mit diesen Verhörmethoden.
12:13Ich hätte dir gar nicht erzählen müssen, dass ich mit Lorenzo geredet habe.
12:17Und außerdem sagst du im Zweifel immer für den Angeklagten.
12:21Der hat dich schon total weich gekocht.
12:24Hat er nicht.
12:25Er benutzt dich für seine Zwecke.
12:27Merkst du das denn nicht?
12:28Ich merke nur, dass du wie ein wildgewordener Stier hinter ihm her bist.
12:32Aber im Gegensatz zu dir denke ich noch, klar.
12:35Wie lange kennt ihr euch?
12:39Trotzdem bist du auf dem Holzweg.
12:41Du bist einfach nur verknallt.
12:43In diesem Gigolo.
12:46Ich glaub das alles nicht.
12:52Hallo.
12:56Es läuft nicht gut.
12:57Was ist los?
13:00Lichtenhagen schnüffelt hinter mir her.
13:02Der Bruder oder die Schwester?
13:05Das ist nicht komisch.
13:06Die Schwester hat es mir verraten.
13:08Zwischen den Lagen nehme ich an.
13:09Der Zweck heiligt die Mittel.
13:11Das solltest du am besten wissen.
13:13Hat dich bestimmt viel Überwindung gekostet.
13:16Ich bin froh, dass ich es erfahren habe, verdammt.
13:19Ich brauchte Informationen von der Kleinen.
13:21Und die habe ich bekommen.
13:23Schön für dich.
13:25Du vergnügst dich doch auch mit deinem Ex.
13:27Ja, aber eigentlich will ich mit dir zusammen sein.
13:29Und mir nicht hören müssen, mit wem du gerade schläfst.
13:34Meinst du mir gefällt das?
13:39Das alles hier dauert mir einfach zu lange.
13:46Hab noch etwas Geduld, Gala.
13:48Dein Gunter wird seine Ehe bald auflösen.
13:51Dann heiratest du ihn wieder und unser Plan geht endlich auf.
13:56Ich vermisse unser altes Leben.
13:58Nein.
13:59Ich auch.
14:00Ich auch.
14:01Ich weiß nicht, ob ich meiner Schwester so einfach verzeihen könnte, wenn sie mir so übel mitgespielt hätte.
14:14Nur weil ich ihm verzeihe, heißt es nicht, dass ich alles vergesse, was vorgefallen ist.
14:17Ja, trotzdem.
14:18Ich bin Christ, Jule.
14:19Pastor.
14:20Wenn ich meinen Bruder nicht verzeihen kann.
14:21Wer dann?
14:22Ich finde es ja auch schön, dass du so ein großes Herz hast.
14:24Und der größte Platz darin gehört dir.
14:25Gehört dir.
14:26Mhm.
14:27Und der größte Platz darin gehört dir.
14:28Mhm.
14:29Und der größte Platz darin gehört dir.
14:30Wenn man nicht einst.
14:31Wenn man nicht einst.
14:32Ja.
14:33Wenn man nicht einmal seine Ruhe.
14:34Ja.
14:35Ja.
14:36Ja, trotzdem.
14:37Ich bin Christ, Jule.
14:38Pastor.
14:39Wenn ich meinen Bruder nicht verzeihen kann.
14:41Wer dann?
14:42Ich finde es ja auch schön, dass du so ein großes Herz hast.
14:46Und der größte Platz darin gehört dir.
14:50Wenn man nicht einmal seine Ruhe.
15:01Ja.
15:02Hallo, Senke.
15:08Ich geh dann mal.
15:12Ich wollte nochmal mit dir reden.
15:25Bitte.
15:30Ich nehme an, du weißt inzwischen, was alles vorgefallen ist.
15:33Dass ich alles weiß, das wage ich zu bezweifeln.
15:36Aber über deinen Krieg mit Robin bin ich in groben Zügen im Bilde.
15:41Ja.
15:43Es war falsch, dir nicht zu erzählen, dass du einen Bruder hast.
15:46Das weiß ich inzwischen.
15:48Nach 20 Jahren immerhin.
15:51Glaub mir, ich mache mir selbst die größten Vorwürfe.
15:55Aber als Robin plötzlich vor mir stand, da dachte ich, ich müsste partout dafür sorgen, dass alles so bleibt, wie es ist.
16:03Auch deinetwegen.
16:04Meinetwegen?
16:06Ich fass es nicht.
16:07Dir ging es doch nur darum, dass deine Schuld nicht auffliegt und dass du mit deiner Lebenslüge leben kannst.
16:17Bitte sag sowas nicht.
16:18Du warst zu feige, Entscheidungen zu treffen.
16:20Jetzt musst du auch mit den Konsequenzen leben.
16:24Geh bitte.
16:25Wo soll ich denn hin?
16:29Es wird alle halbe Stunde die Bahn nach Hamburg.
16:34Es tut mir so leid.
16:55Hallo, Herr Lichtenhagen.
16:56Herr Lichtenhagen, so ein Zufall. Sie wollte ich auch noch sprechen.
17:08Zufällig weiß ich warum. Also lassen Sie die Spielchen.
17:09Ich bin erschüttert, dass Sie meinen Läumund anzweifeln. Ich dachte, wir wären geschäftlich auf einer Wellenlänge.
17:24Mit zwielichtigen Betrügern mache ich keine Geschäfte.
17:28Das sind harte Anschuldigungen.
17:29Sie haben Seefell die Kommode billig abgekauft, um sie La Roche teuer weiter zu verkaufen und haben so auf Kosten der Kirche einen riesigen Gewinn gemacht.
17:38Sie machen sich lächerlich.
17:39Und dass Sie meine Schwester damit hineinziehen. Das setzt der Unverschämte die Krone auf.
17:43Ah, daher weht der Wind. Der eifersüchtige große Bruder, der seine kleine Schwester beschützen will.
17:49Aber ich kann Ihnen versichern, meine Gefühle für Ihre Schwester sind echt.
17:52So wie die Gefühle für Ihre Cousine?
17:54Nun, ich denke, es ist alles gesagt.
17:56Noch lange nicht.
17:57Ich warne Sie. Auch meine Geduld hat Grenzen.
18:00Und ich werde nicht davor zurückschrecken, Sie wegen übler Nachrede anzuzeigen.
18:04Die Milzprellung war doch nicht so schlimm, wie man dachte. Ich freue mich so sehr, dass sie nicht operiert werden müssen.
18:11Ich freue mich auch. Wirklich?
18:12Ich weiß.
18:13Wie lange muss sie denn noch im Krankenhaus bleiben?
18:14Ich kann sie nachher abholen.
18:15Ach, schon? Das ist ja großartig.
18:17Oh, hallo!
18:18Was für eine Überraschung!
18:19Stellen Sie sich mal vor, Ariane kann nachher schon aus dem Krankenhaus abgeholt werden.
18:20Oh!
18:21Das freut mich.
18:22Das freut mich.
18:23Das freut mich.
18:24Das freut mich.
18:25Milzprellung.
18:26Ich will die Erikes 65 nachfeiern. Versprochen ist versprochen.
18:27Ja, aber vorher müssen wir ordentlich üben mit der Band.
18:28Ja, zu dumm, dass unsere Sänger ist.
18:29Ich freue mich so sehr, dass sie nicht operiert werden müssen.
18:30Ich freue mich auch. Wirklich?
18:31Ich weiß.
18:32Wie lange muss sie denn noch im Krankenhaus bleiben?
18:33Ich kann sie nachher abholen.
18:34Ah, schon? Das ist ja großartig.
18:35Oh, hallo! Was für eine Überraschung!
18:36Stellen Sie sich mal vor, Ariane kann nachher schon aus dem Krankenhaus abgeholt werden.
18:49Ach, das freut mich.
18:50Wir können die Erikes 65 nachfeiern. Versprochen ist versprochen.
18:53Ja, aber vorher müssen wir ordentlich üben mit der Band.
18:56Es ist so dumm, dass unser Sänger erst nächste Woche zurück ist.
18:58Aber spätestens dann legen wir los.
19:00Aha, dann seid ihr ja pünktlich mit eurem Programm zum 66.
19:04Also, es tut mir sehr leid, dass Ihre gute Stimmung dämpfen muss.
19:09Aber ich muss Ihnen etwas mitteilen.
19:11Also, seit heute ist das Rosenhaus verkauft. Notgedrungen.
19:17Wie Sie alle wissen, sind die Sanierungskosten, die meine Mutter aufbringen muss,
19:21um die Ölverschmutzung zu beseitigen, enorm. Es ging nicht anders.
19:25Es tut uns leid.
19:27Was hat denn der neue Besitzer mit dem Rosenhaus vor?
19:29Ja, der neue Besitzer heißt Hartmut Perl und lässt alles so, wie es ist.
19:35Und ihre Mietverträge bleiben bestehen.
19:39Und meine Oma erhält ein lebenslanges Wohnrecht?
19:41Ja.
19:42Ein Glück.
19:43Und die sonstigen Konditionen bleiben gleich?
19:45Herr Perl wird sich in den nächsten Tagen vorstellen.
19:54Hallo.
19:55Hey.
19:57Geht's Ariane immer noch so schlecht?
19:59Ach ja, es geht ja schon wieder besser.
20:01Aber Vera muss sich natürlich trotzdem weiter um sie kümmern.
20:06Könntest du auch gut gebrauchen, hm?
20:09Was?
20:10Jemand, der sich um dich kümmert?
20:15Torben und ich hatten Krach. Wegen Lorenzo.
20:19Torben hat mir von seinem Verdacht gegen ihn erzählt.
20:22Ah.
20:23Posaunter ist also schon in der Stadt herum.
20:26Ach, Quatsch.
20:27Er hat mich einfach nur im Rat gefragt.
20:28Hm.
20:29Und mir hat er den Marsch geblasen.
20:30Zu Unrecht.
20:32Also glaubst du, dein Bruder ist ein Typ, der anderen Menschen haltlos Betrug unterstellt?
20:37Nein.
20:39Nein, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Lorenzo das gemacht haben soll.
20:45Kann das sein, liebe Naomi, dass du Signore Lombardi nicht mehr ganz objektiv betrachten kannst?
20:51Ja, das hat Torben auch schon behauptet.
20:56Und?
20:57Was hast du zu deiner Verteidigung vorzubringen?
21:01Ich muss mich nicht verteidigen.
21:05Ja.
21:06Schön.
21:07Ich hab mit ihm geschlafen, na und?
21:11Schöner Schlamassel.
21:16Ach Gott, für dich muss es jetzt eigentlich auch so aussehen, als steh ich auf der falschen Seite, hm?
21:19Hä?
21:20Wieso?
21:21Ach, wegen Benita.
21:22Ja.
21:23Ja, ich hab zwar ein Problem mit ihr, aber ja nicht mit ihrem Cousin.
21:28Trotzdem glaubst du, dass Torben recht hat.
21:31Hm?
21:33Ach Gott.
21:34Wisst ihr was?
21:35Ab jetzt halte ich mich aus dieser ganzen Kommodengeschichte einfach raus.
21:38Was dafür nicht schon zu stehen ist.
21:44Das war sicher eine schwere Entscheidung für Frau Jensen, das Rosenhaus zu verkaufen.
21:49Ja, denk ich auch.
21:51Wann holst du denn Ariane ab?
21:53In einer halben Stunde.
21:54Die Reise nach London fällt leider aus.
21:56Kannst du deine Freunde anrufen und es ihnen sagen?
21:59Ja, klar. Mach ich.
22:00Ich hab das Gefühl, na ja, wenn du, wenn du so sauer auf mich bist. Ich weiß nicht. Das macht mich irgendwie ratlos.
22:11Das tut mir leid. Aber so gefällst du mir. So empfindsam.
22:16Was glaubst du denn? Dass ich keine Gefühle habe?
22:20Das hab ich nicht gesagt.
22:22Ja, aber ich hab langsam den Eindruck.
22:25Ich kann jetzt nicht darüber reden.
22:28Ach, warum nicht?
22:29Ich muss zu Ariane.
22:31Gut, dann grüße sie von mir.
22:33Hey Merle.
22:34Hallo.
22:35Eine stille Teilhaberin schuftest du aber ganz schön hart.
22:36Ich mach auch gleich Feierabend.
22:37Kann ich dir helfen?
22:38Ja, gerne.
22:40Deine Schwester war auch schon da.
22:41Aha.
22:42Dann bist du ja im Bilde.
22:43Ja.
22:44Du hältst Lombardi für einen Betrüger und sie hat sich in ihn verliebt.
22:48Verliebt?
22:49Aha.
22:50Mach doch.
22:51Dann bist du ja im Bilde.
22:52Ja.
22:53Du hältst Lombardi für einen Betrüger und sie hat sich in ihn verliebt.
22:54Verliebt?
22:55Aha.
22:56Mach doch.
22:57Dann bist du ja im Bilde.
22:58Ja.
22:59Du hältst Lombardi für einen Betrüger und sie hat sich in ihn verliebt.
23:02Aha.
23:03Ach du lieber Gott.
23:04Das fehlt ja gerade noch.
23:05Wann zum Teufel merkt die, dass er sie nur benutzt?
23:08Der macht dir was vor.
23:09Das ist doch die reinste Schaumschlägerei.
23:11Hast du ihn nur wieder gestellt?
23:13Ja.
23:14Ja, natürlich.
23:15Wenn du jetzt den sehen soll.
23:17Undurchlässig.
23:18Wie ein Regenponcho.
23:20An dem perlt alles ab.
23:22Was ist denn mit dem Käufer der Kommode?
23:24La Roche?
23:25Ja, mit dem stimmt auch irgendwas nicht.
23:27Und dass der diese eidesstattliche Erklärung schickt,
23:30davon glaube ich inzwischen auch nicht mehr.
23:32Packst du die Sache jetzt ab?
23:34Das kann ich nicht.
23:36Lombardi hat die Kirche um 142.000 Euro betrogen.
23:39Es wird nur schwer ihm das nachzuweisen ohne Beweise.
23:42Aber es gibt Indizien.
23:43Und die werde ich der Polizei übergeben.
23:45Der Typ schreibt in seinem Kunstführer,
23:47dass es keine Kopisten von Burmeistermöbeln gab.
23:50Aber kurz vor der Auktion behauptet er genau das Gegenteil.
23:53War wahrscheinlich auch gelogen, dass er Seefeld nicht kennt.
23:57Ich muss und ich werde diesen Mistkerl überführen.
24:00Koste es, was es wolle.
24:02Teil, Teil, Teil.
24:04So.
24:08Endlich Feierabend.
24:10Herr Seefeld.
24:11Was gibt's denn so dringend?
24:12Es geht um die Burmeisterkommode.
24:13Ach, ich dachte, die wär schon längst Geschichte.
24:14Ich hab das Ding für Sie ersteigert
24:15und Sie haben es mit fettem Gewinn weiterverkauft.
24:16Geht das vielleicht noch lauter?
24:17Außerdem haben Sie daran mitverdient.
24:18Ein Bruchteil von dem, was Sie sich in die eigene Tasche gesteckt haben.
24:21Sie können Ihren Anteil nachträglich erhöhen.
24:23Was müsste ich dafür tun?
24:24Aussagen, dass Sie die Kommode an Lichtenhagen weiterverkauft haben.
24:26Was ist das denn wieder für ein Schachzug?
24:27Ein cleverer.
24:28Dann dürfte Ihnen diese Falschaussage auch etwas wert sein.
24:30Aber Sie haben es für Sie ersteigert und Sie haben es mit fettem Gewinn weiterverkauft.
24:31Geht das vielleicht noch lauter?
24:32Außerdem haben Sie daran mitverdient.
24:33Ein Bruchteil von dem, was Sie sich in die eigene Tasche gesteckt haben.
24:35Sie können Ihren Anteil nachträglich erhöhen.
24:38Was müsste ich dafür tun?
24:40Aussagen, dass Sie die Kommode an Lichtenhagen weiterverkauft haben.
24:45Was ist das denn wieder für ein Schachzug?
24:48Ein cleverer.
24:49Dann dürfte Ihnen diese Falschaussage auch etwas wert sein.
24:52An wie viel haben Sie gedacht?
24:55Verdoppeln Sie die 5000 vom letzten Mal und wir sind im Geschäft.
25:18Hallo.
25:19Hallo.
25:20Wo warst du denn?
25:21Mit Lorenzo spazieren.
25:23Denn die Lüneburger Altstadt ist einfach zauberhaft.
25:26Dann ist zwischen euch wieder alles geklärt?
25:28Er weiß sich zwischenzeitlich zu benehmen.
25:31Das wäre ja noch schöner.
25:33Was wohl auch an deiner klaren Ansage liegt.
25:36Man küsst eine Frau nur, wenn sie es auch will.
25:42Was hältst du davon, wenn wir morgen etwas Schönes unternehmen?
25:45Ich könnte mir ein paar Stunden freinehmen.
25:48Ausreiten?
25:49Wenn du das gerne möchtest.
25:51Solange ich nicht die Hufe auskratzen muss.
25:54Ich glaube, das lässt sich einrichten.
25:56Ich habe erst noch einen Termin mit Merle, aber danach ging es.
25:59Mit Merle?
26:00Wollt ihr besprechen, wie es weitergeht?
26:04Mit eurer Ehe?
26:06Nein, eigentlich wollten wir die Lieferverträge zwischen der Gärtnerei und dem Hotel neu aushandeln.
26:16Aber du hast recht, vielleicht sollte ich bei der Gelegenheit Merle auf die Scheidung ansprechen.
26:21Das wird sicher nicht einfach.
26:26Je eher Klarheit herrscht, desto besser.
26:30Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück für das Gespräch.
26:38Danke.
26:41Eigentlich war es total absurd, wie Hannes mir sein Geschenk präsentiert hat.
26:47Aber du arbeitest doch nicht den ganzen Tag in der Gärtnerei, um dann in deiner Freizeit auch noch in der Erde rumzuwühlen.
26:54Er hat bestimmt geglaubt, er macht mir damit eine große Freude. Rentnerfreude.
27:01Der Mann hat Humor.
27:03Kann man sagen.
27:05Zumindest bin ich in seinem Schrebergarten immer schön an der frischen Luft.
27:09Toll.
27:11Wie komme ich dann aus der Nummer wieder raus?
27:13Versuch es mal mit der Wahrheit.
27:15Das wird nicht leicht.
27:18Sag mal, was hast du jetzt eigentlich geplant? Machst du Urlaub?
27:22Nein. Und du?
27:24Naja, hast du schon mit Torben gesprochen, wegen der Scheidung?
27:28Danke, dass du mich daran erinnerst.
27:30Entschuldigung.
27:32Nein, da hast du recht.
27:34Es ist kein Sinn, die Sache herauszuzögern. Wir haben uns getrennt, also lassen wir uns auch scheiden.
27:38Was sagt denn Torben so?
27:39Unsere Ehe kann sofort aufgelöst werden. Weil durch das Auftauchen der totgeglaubten Ehefrau besondere Umstände eingetreten sind. Aber das kann nur Gunther beantragen.
27:50Während wird er?
27:51Ich treffe ihn morgen wegen der neuen Lieferverträge. Ich wollte ihn darauf ansprechen.
27:57Er wird sicher einverstanden sein, oder?
28:01Vermutlich.
28:02Da halte ich immer so schöne Predigten, in denen es um Vergebung geht. Und wenn ich selbst eine Reihe bin...
28:16In diesen Predigten erklärst du aber auch, dass solche Dinge Zeit brauchen.
28:21Also, setz dich nicht so doll unter Druck.
28:23Wieso fällt es dir eigentlich so viel leicht, der Robin zu verzeihen, nicht aber deiner Mutter?
28:30Sie hatte Robins Leben in der Hand. Hätte sie sich anders verhalten, wäre es nie so weit gekommen.
28:36Dein Vater war doch auch noch da.
28:38Der hat sich immer aus allem rausgehalten. Darin war er der Größte.
28:42Aber er hätte die Adoption verhindern können.
28:46Stimmt.
28:50Tolle Familie, die ich da habe.
28:54Wie kann ich ein guter Pastor sein, wenn ich...
28:57...selbst so voller Groll bin?
29:02Also, wenn ich die Sache mit deinem Glauben richtig verstehe, dann...
29:06...kommt es nicht darauf an, mit allem sofort im Reinen zu sein.
29:11Es ist eher...
29:13...wie eine Prüfung, die man nicht sofort besteht.
29:19Du hast mir gefallen und wärst nicht ein paar Minuten alleine.
29:22Na klar.
29:23Ich bin nebenan, wenn du mich brauchst.
29:25Oh, ich bin elders.
29:26Ich bin nebenan, ich bin nebenan, ich bin nebenan, ich bin für ein paar Stunden in der Nacht.
29:29Ach, ich bin theoretisch erzulesen.
29:30Ich bin nebenan, ich bin mit dabei einen Kunden auf den Einen zu kommen.
29:31Ich bin mit dabei ein paar Stunden.
29:34Ich bin mit dabei ein paar Stunden.
29:35Ohh, ich bin bei dir.
29:36It's so nice to be home again.
29:46What can I bring?
29:48Kakao, Mammal, Brot, Saft.
29:50Saft, it's great.
29:52Come on.
29:54There you are.
29:57Uncle Hannes.
29:59How do you feel?
30:01I'm a bit groggy.
30:03You're young, it's going to be better.
30:06I'm so sorry to go in the workstation.
30:08Oh, please.
30:09There you go.
30:11And a Saft to Stärkung.
30:14And I?
30:15I'm not sick.
30:17But I'm not sick.
30:19Well, then I'll get my beer.
30:25Are you a bit?
30:27A bit.
30:28But I can't sleep.
30:30Hm.
30:31Hm.
30:32Hm.
30:33Hm.
30:34Hm.
30:35So.
30:36Und, äh, wie steht's nun mit dem Patientengenesungsprogramm?
30:42Wollen wir was spielen?
30:44Mhm.
30:45Sehr gut.
30:46Aber nicht bis in die Gruppen.
30:47Mhm.
30:48Können wir vielleicht auch ein bisschen Musik hören?
30:51Aber natürlich.
30:52Auch liebe Musik.
30:53Ja.
30:54Ja.
30:56Nee.
30:57Okay.
30:58Ah, okay.
30:59Okay.
31:00I wi-,
31:00I-
31:00I-
35:01You'll get a Gips and then we'll be back home.
35:04I've researched yesterday's internet.
35:06A doctor wrote, that in 10% of the cases can happen.
35:09That's the hand.
35:10Hello, Mrs. Christensen.
35:12Hello.
35:14How are you doing?
35:16So well, very good.
35:18I've seen the Röntgenbilder.
35:20According to the circumstances, everything is fine.
35:23However, the arm can't be done today.
35:25The Schwellung has to go back.
35:27They have to come back tomorrow.
35:31Ah, Professor Seidinger.
35:34Noch eine kleine Frage.
35:36Kann es sein, dass es bei Arianes Hand zu Pseudarthrosen kommen kann?
35:41Waren Sie im Internet?
35:44Sie sollten wirklich nicht alles glauben, was da steht.
35:47Und kann man trotzdem etwas tun, um dem vorzubeugen?
35:51Also bei Ihrer Tochter sehe ich die Gefahr von Pseudarthrosen nicht.
35:55Man könnte das Gelenk mit einer Schraube fixieren,
35:57aber auch das ist keine 100%ige Garantie.
36:00Vertrauen Sie doch lieber meiner langjährigen Erfahrung.
36:03Na?
36:08Siehst du?
36:13Hey.
36:14Hey.
36:15Wie war's beim Fußball?
36:16Super.
36:17Zwei Tore geschossen, eins vorbereitet.
36:21Hier.
36:22Was solltest du dir mal anschauen?
36:24Kein Absender.
36:25Keine Briefmarke.
36:27Ein Kaufvertrag?
36:32Zwischen Lichtenhagen und Adrian LaRoche.
36:35Über eine Burmeisterkommode.
36:37Kaufpreis 150.000 Euro.
36:39Aber Herr Lichtenhagen ist sich sicher, dass dieser Gutachter dieser...
36:42Lorenzo Lombardi.
36:43Lorenzo Lombardi.
36:44Ja, dass der die Kommode extra zu niedrig bewertet hat,
36:47um sie mit seinem Strom an Seefeld zu kaufen,
36:50um sie dann wiederum an diesen Sammler LaRoche weiter zu verkaufen.
36:52Dieses Dokument sagt was anderes.
36:55Hier steht ganz klar drin, dass Herr Lichtenhagen die Kommode an LaRoche verkauft hat.
36:59Und zwar für 150.000 Euro.
37:02Geld, was der Gemeinde für die Sanierung der Volksschule durch die Lappen gegangen ist.
37:05Ausgerechnet Herr Lichtenhagen soll die Gemeinde um Geld betrogen haben? Sag mal, glaubst du das?
37:10Also, mein Menschenverstand sagt ganz klar nein, aber...
37:14der steht ja in letzter Zeit ziemlich auf dem Prüfstand.
37:16Und was hast du jetzt vor?
37:18Erstmal duschen.
37:19Gute Idee, das mit der Dusche.
37:22Du könntest Seefeld doch mal fragen, was er mit der Kommode gemacht hat.
37:25Ja, ich denk drüber nach.
37:30Richten Sie Ihrer nicht den schönen Gruß aus und gute Besserung.
37:32Nach dem improvisierten Frühstück wird es Ihr sicher besser gehen.
37:36Was wird denn nun aus Frau Hoses 65. Geburtstag?
37:39Ach, die Feier holen wir nach.
37:41Aber Ihr Geburtstagsgeschenk hat sie schon gestern bekommen.
37:44Aha. Mhm.
37:46Ich hab ihr ein Beet in meinem Schrebergarten überlassen.
37:49Also, die Augen hätten Sie sehen sollen.
37:52Zusammengekniffen oder vor Schreckeweiten?
37:55Bitte?
37:57Sie können doch nicht einer Gärtnerin ein Stück Parzella aus Ihrem Garten schenken.
38:00Ich meine, da können Sie auch ebensogut einem Bäckermeister einen Sack Mehl schenken.
38:04Aber sie hat sich sehr gefreut.
38:06Wenn Sie meinen.
38:08Ja, also bitte, dann fragen Sie doch die, die es wissen muss.
38:11Äh, was muss ich wissen?
38:14Ob Sie sich über das Geburtstagsgeschenk von Herrn Lüder gefreut haben?
38:17Ich fand es wirklich rührend von Ihnen, dass Sie sich so viele Gedanken gemacht haben. Aber darf ich ehrlich sein?
38:28Aber natürlich.
38:29Ich buddel schon den ganzen Tag in der Erde rum. Dann möchte ich in meiner Freizeit wenigstens was anderes machen.
38:36Oh.
38:38Ist das jetzt böse?
38:39Ach, Unsinn. Nein, nein. Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?
38:42Warum, warum? Weil Sie sich so gefreut haben.
38:44Dass er endlich jemanden gefunden hat, der ihm den Garten in Ordnung hält.
38:48Nein, nein.
38:49Also, das muss ich nur sagen.
38:51Tschüss.
38:52Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass dieser Professor sauer auf mich war.
39:00Chefärzte mögen es nicht, wenn die Patienten einreden.
39:04Ja, als Arzt ist er vielleicht ganz gut, aber mit Menschen, da kann er nicht so.
39:12Bei Gelegenheit kannst du ja Frau Dr. Berger fragen.
39:15Habe ich doch richtig gehört.
39:18Frau Jensen.
39:19Ach, wie schön, dass Sie wieder zu Hause sind.
39:22Alles ja nicht süß.
39:26Ja, ich bin schon ganz fit, aber es wird sicher noch besser.
39:30Wie geht es Ihnen, wegen des Hauses?
39:32Naja, es ist wie süß.
39:34Woher holen Sie bloß Ihre Kraft?
39:36Ach, was kann man machen?
39:39Nur, dass dieser Fiesling Seefelde ungeschoren davonkommt.
39:43Ich muss Ihnen sagen, das lässt mir keine Ruhe.
39:46Wenn er wirklich von den Fässern wusste, dann ist es tatsächlich eine Sauerei.
39:50Ja, nicht wahr, er wusste es. Nur kann ich es nicht beweisen.
39:53Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang später?
39:56Ja, sehr gerne später.
39:59Jetzt kümmern Sie sich erstmal um Ihre Tochter.
40:02Ein bisschen verwöhnen kann nicht schaden.
40:03Also dann, bis gleich.
40:04Tschüss.
40:05So eine Nummer passt überhaupt nicht zu Herrn Lichtenhagen.
40:06Ich kann das auch nicht glauben. Er war immer so korrekt und integer.
40:08Wie gewünscht der Kaffee?
40:09Danke.
40:11Dankeschön.
40:12Dr. Seyfeld.
40:13Dr. Seyfeld?
40:14Ja.
40:15Haben Sie eine Minute?
40:16Ja, warum geht es denn?
40:18Es kann gut sein, dass Gelder in der Gemeinde unterschlagen wurden.
40:20Hoffentlich keine größeren Beträge.
40:21Die Kommode, die Sie bei der Auktion ersteigert haben, ist sie noch in Ihrem Besitz?
40:26Nein, aber das müssten Sie eigentlich wissen.
40:28Inwiefern?
40:29Na, die Schätzung der Kommode hat ergeben, dass sie ein Vielfaches des ersteigerten Endpreises wert ist.
40:46Die Schätzung der Kommode hat ergeben, dass sie ein Vielfaches des ersteigerten Endpreises wert ist.
40:51150.000 Euro.
40:53Ach, Sie wissen davon?
40:54Ja, Herr Lichtenhagen hat mir davon erzählt.
40:56Er hat mich gefragt, ob ich im Nachhinein den Schätzpreis zahlen würde,
40:59aber so viel Geld wollte ich nicht investieren.
41:02Und was ist dann passiert?
41:03Er hat mir die 8.000 Euro zurückgegeben, die ich bezahlt hatte, und ich ihm die Kommode.
41:07Das heißt, Sie haben Torben Lichtenhagen die Kommode zurückgegeben?
41:10Ja, er wollte sich um den Weiterverkauf kümmern.
41:12Er hatte einen Sammler aufgetrieben, der ganz scharf darauf war.
41:15Ja, unter uns richtig schön fand ich die Kommode nie.
41:18Aber zur Sanierung der Volksschule...
41:20Ja, danke, danke. Das ist mehr, als ich wissen wollte.
41:24Vermuten Sie, dass Herr Lichtenhagen das Geld unterschlagen hat?
41:28Noch vermute ich gar nichts, Dr. Seefeld.
41:31Ich hoffe, dass sich das schnell aufklärt.
41:33Ja, das hoffe ich auch. Wiedersehen.
41:39Torben Lichtenhagen soll 140.000 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben?
41:43Das glaube ich einfach nicht.
41:44Ich weiß auch, dass das Blödsinn ist.
41:48Andererseits...
41:49Was machen wir denn jetzt?
41:52Ich werde mit ihm reden.
41:54Kommst du mit?
41:55Ja.
41:56Setz dich doch.
41:57Kannst du etwas trinken?
41:58Nein.
42:00Nein, danke.
42:00Ich hatte dir ja schon gesagt, dass ich die Preise leider anheben muss,
42:03weil meine Großhändler ebenfalls raufgegangen sind.
42:05Von welcher Spanne sprechen wir hier?
42:0720 Prozent.
42:09Das ist in Ordnung.
42:11Wie jetzt?
42:11Du kannst die Verträge aufsetzen.
42:14Das geht nicht.
42:16Das ist...
42:17Das ist viel zu einfach.
42:19Ich fürchte, ich verstehe dich nicht ganz.
42:21Bitte nicht, Gunter.
42:2220 Prozent.
42:22Das ist viel zu viel.
42:24Ja, warum verlangst du das von mir?
42:25Willst du mich ruinieren?
42:26Ich will verhandeln, so wie sonst auch.
42:29Ja, nur weil wir privat in Schwierigkeiten stecken,
42:30müssen wir unseren Geschäftssinn doch nicht verlieren.
42:32Das tue ich auch nicht.
42:34Tust du doch?
42:3520 Prozent?
42:37Damit wäre ich dir früher nie durchgekommen.
42:39Du hast mich immer runtergehandelt.
42:40Merle, wir sind ja nicht auf dem Bazar.
42:42Na bitte, wenn du es dir leisten kannst, Wucherpreise zu zahlen.
42:45Okay, also.
42:4612 Prozent ist mein letztes Wort.
42:4818.
42:4814.
42:4916.
42:4915.
42:50Abgemacht.
42:51Geht doch.
42:56Ah...
42:56Sonst noch was?
43:00Nein, von meiner Seite aus war es das, oder?
43:03Hast du noch was?
43:06Nein, ich denke, das war es.
43:09Okay.
43:10Gut.
43:12Ja.
43:1415.
43:19Das war's gut.
43:25Ist Ihnen kalt?
43:27Es ist der Kreislauf.
43:30Die viele Aufregung ist einfach Gift für meinen alten Körper.
43:34Dann hole ich uns einen Tee.
43:35Sehr nett von mir.
43:37Komm, Pinky.
43:38Ich bin gleich wieder zurück.
43:39Ja.
43:42Komm, setz dich.
43:43Frau Jansen, guten Tag.
43:45Äh, ja.
43:47Herr Seyfeld.
43:48Ich habe gehört, Sie haben Ihr Haus verkauft.
43:51Ich habe einen vertrauenswürdigen und fairen Käufer gefunden, ja.
43:55Freut mich für Sie.
43:56Nicht auszudenken, Sie wären der Altersarmut zum Opfer gefallen.
44:00Als ob Sie das interessieren würden.
44:04Ist Ihnen nicht gut?
44:06Lassen Sie mich in Ruhe, ja?
44:08Sie haben mir in letzter Zeit wirklich genug Ärger bereitet.
44:13Also bitte.
44:13Ich sitze schließlich auf Ihren Zehnfässern und der Millionen-Schadensforderung.
44:20Betreiben Sie da nicht ein bisschen, Frau Jansen?
44:22Erstens waren es nur drei Fässer und zweitens scheint mir eine Million noch ein bisschen übertrieben.
44:26Woher wissen Sie das, dass es nur drei Fässer waren?
44:35Das stand in der Zeitung.
44:36Nein.
44:37Von der Anzahl war nie die Rede.
44:40Sie haben sich verraten.
44:42Und jetzt ist es ganz klar, Sie haben die Fässer vergraben.
44:46Was soll's?
44:47Ja, Sie haben mich erwischt.
44:48Ich habe die Fässer zusammen mit meinem Vater vergraben.
44:51Aber weisen können Sie nichts.
44:53Und öffentlich zugeben werde ich das niemals.
44:54Herr Lichtenhagen.
45:06Tag.
45:07Tag.
45:09Bitte nehmen Sie Platz.
45:10Danke.
45:11Vielen Dank.
45:11Kann ich Ihnen irgendwas anbieten?
45:13Vielen Dank.
45:14Na dann, wo brennt's?
45:18Ja, ich sag's ganz offen.
45:19Ähm, es gibt Hinweise darauf, dass Sie sich an der Kommode, die Dr. Seefeld ersteigert hat, bereichert haben.
45:28Wie bitte?
45:29Sie haben die Kommode für 8.000 von Seefeld bekommen.
45:32Und dann für 150.000 an La Roche weiterverkauft.
45:34Ohne den Gewinn an die Gemeinde abzuführen.
45:37Aber ich hab Sie doch selbst in Ihre Recherchen gegen Lombardi, Seefeld und La Roche eingeweiht.
45:43Das lag heute Morgen bei mir in der Post.
45:49Entschuldigen Sie, das ist eine Fälschung.
46:01Dr. Seefeld hat bestätigt, die Kommode an Sie verkauft zu haben.
46:04Er meinte, Sie wollten sich um den Weiterverkauf an La Roche kümmern.
46:08Das war nicht ich, sondern Lombardi.
46:10Ich war doch derjenige, der den wahren Wert der Kommode überhaupt erst entdeckt hat.
46:14Lombardi hat behauptet, die Kommode sei eine Kopie und hat den Wert auf 5.000 Euro geschätzt.
46:19Aber in seinem Kunstführer schreibt er, dass es überhaupt keine Kopien von Burmeister-Möbeln gab.
46:24Lombardi hat uns betrogen.
46:27Haben Sie die Expertise von Lombardi hier?
46:30Natürlich.
46:31Was ist?
46:43Das glaube ich nicht.
46:51Herr Lichtenhagen, ich muss Sie anzeigen.
47:04Das ist gleich wieder ganz manierlich aus.
47:16Nicht so süferlich.
47:17Danke, danke.
47:18Ich danke dir.
47:22Ohne dich hätte ich mindestens 100 Gramm Mehl eingebüscht.
47:25Ja, aber dank meiner Hilfe gleich ein paar Kilo.
47:27Im Garten dieses Hauses wurden drei Fässer mit Altöl gefunden, die bereits korrodiert waren und das Erdreich verschmutzt haben.
47:34Ihr Vater hat mir damals das Haus verkauft, ohne die Fässer auch nur zu erwähnen.
47:40Und Sie haben beide darüber geschwiegen.
47:43Du kapierst es einfach nicht.
47:45Für Kinder muss man da sein.
47:46Man kann sie nicht einfach kaufen.
47:47Natürlich bin ich für meine Kinder da, aber eben nicht so wie du.
47:49Du überrollst sie, wie du andere Menschen auch überrollst.
47:52Das ist Blödsinn.
47:53Ich war auf meine Art für Sönke da und ich werde auch auf meine Art für Robin da sein.
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