Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 5 Monaten
Die Rosenheim-Cops (570) Staffel 24 Folge 16 - Keine Rose ohne Dornen
Die Rosenheim-Cops (570) Staffel 24 Folge 16 - Keine Rose ohne Dornen
Die Rosenheim-Cops (570) Staffel 24 Folge 16 - Keine Rose ohne Dornen
Die Rosenheim-Cops (570) Staffel 24 Folge 16 - Keine Rose ohne Dornen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Ach, du bist schon da? Guten Morgen, Frank.
00:07Guten Morgen, Luise.
00:08Ich habe gestern noch eine Freundin in Bad Aibling besucht, da ist es leider etwas spät geworden.
00:12Ich weiß, ich bin viel zu früh, aber ich dachte, bevor die anderen kommen...
00:16Für mich?
00:18Luise, dein Gartenkurs hat mir in den letzten Wochen die Augen für eine ganz neue Welt geöffnet und dafür möchte ich mich bei dir bedanken.
00:25Das ist aber nett.
00:25Eine Sammlung von Kurzgedichten, die die Schönheiten der Natur und den Zauber des Augenblicks in Worte bannen.
00:32Das klingt ja wirklich interessant, vielen Dank. Ich mache es später auf. Könntest du mir vielleicht ganz kurz helfen?
00:38Selbstverständlich.
00:45Was macht eigentlich dein Garten? Hast du schon angefangen?
00:47Mein Garten?
00:48Den du von deiner Tante geerbt hast. Den wolltest du doch mal gestalten.
00:53Ach so. Ja, also...
00:55Was ist denn hier passiert?
00:57Wo?
01:03Alfred?
01:06Oh mein Gott! Alfred!
01:08Ach du Schreck!
01:09Guten Morgen, Herr Dr. Baumgartner. Was kann ich für Sie tun?
01:23Guten Morgen, Herr 80er. Gut, dass ich Sie gleich erreiche. Stellen Sie sich vor, Herr Spitzlberger ist ermordet worden.
01:29Wie bitte?
01:29Seine Frau und ich haben ihn gerade gefunden.
01:32Moment, ganz langsam. Sie meinen den bekannten Gartenarchitekten Alfred Spitzlberger?
01:39Genau, der auch gerade aktuell zwei Projekte in Rosenheim hat. Oder vielmehr hatte, denn jetzt liegt er tot in seinem Arbeitstimmer.
01:46Und da sind Sie gerade?
01:47Zusammen mit seiner Frau, ja.
01:49Ja, äh, Augenblick bitte.
01:53Also, wo genau wohnt er denn?
01:55Auf dem Gelände der Gartenakademie. Wie Sie vielleicht wissen, gibt Frau Spitzlberger Kurse im Gärtner.
02:00Nein, nein. Die Adresse, Herr Dr. Baumgartner.
02:03Rupertstraße 11.
02:05Gut. Fassen Sie bitte nichts an. Die Kollegen kommen gleich.
02:08Auf Wiederhören, Herr 80er.
02:10Wiederhören.
02:11Er sagt, seine Kollegen kommen gleich und wir sollen hier bitte nichts anfassen.
02:17Schaust du schon mal nach der Polizei?
02:19Ich sag den anderen Teilnehmern Bescheid, dass der Gartenkurs heute ausfällt.
02:23Ja, natürlich. Dann also bis gleich.
02:25Bis gleich.
02:34Hallo.
02:36Guten Morgen, Frau Wiesner.
02:37Ja, der Gartenkurs muss heute leider ausfallen.
02:42Es ist leider etwas Wichtiges dazwischen gekommen.
02:48Also, diese Gartenakademie, die gibt es jetzt seit vier Jahren und führen tut die die Frau Spitzlberger.
02:53Und Herr Spitzlberger war also Gartenarchitekt, sagen Sie?
02:57So ist es und hat wohl auch auf dem Gelände gearbeitet.
03:00Was hat jetzt der Dr. Baumgartner damit zu tun?
03:03Das weiß ich nicht, Frau Stockel.
03:05Und ich denke mal, dass das erstmal auch nicht von großer Relevanz ist für unseren Fall.
03:10Frau Stockel, da bin ich optimistisch, dass wir das im Zuge unserer Ermittlungen rausfinden werden.
03:15Ja, gut. Frau Schubert, Herr Stadler, Frau Stockel, ich bin in meinem Büro.
03:19Ist recht.
03:21Dann hat er das umpacken.
03:22Ja, ich hol noch schnell meine Handtasche.
03:24Gerne.
03:25Frau Stockel, Sie sagen Herrn Mohr und die anderen Bescheid und wir sehen uns dann später.
03:28Bis später.
03:29Hast du alle Kursteilnehmer erreicht?
03:34Ja.
03:34Ich habe Ihnen erstmal nicht erzählt, was passiert ist, sondern dass etwas dazwischen gekommen wäre.
03:39Das ist doch alles nicht wahr.
03:41Soll ich erst einmal mit der Polizei reden und du ruhst dich einen Moment aus?
03:44Es geht schon.
03:45Okay.
03:45Grüß Gott, Herr Dr. Baumgartner.
03:55Grüß Gott, Herr Stadler.
03:56Das ist meine Kollegin, die Frau Schubert.
03:58Guten Tag.
03:59Guten Tag.
04:01Sind Sie die Frau Spitzlberger?
04:03Luise Spitzlberger.
04:05Es geht um meinen Mann, Alfred Spitzlberger.
04:08Herr Dr. Baumgartner und ich haben ihn gerade in seinem Arbeitszimmer aufgefunden.
04:12Er ist tot.
04:13Ich verstehe.
04:14Und wie kam es zu dieser Konstellation?
04:18Herr Dr. Baumgartner macht seit drei Wochen einen Gartenkurs bei mir.
04:22Er hat das Glück, einen Garten geerbt zu haben von seiner Tante.
04:27Tante Wallia, so haben wir sie immer genannt.
04:29Eigentlich fängt der Kurs erst um 9.30 Uhr an, aber Herr Dr. Baumgartner war schon etwas früher hier.
04:34Ich wollte die morgendliche Ruhe der Natur genießen, bevor die anderen Kursteilnehmer kommen.
04:38Und du hast mir ein Buch geschenkt.
04:40Genau, als Dankeschön für die letzten Wochen. Frau Spitzlberger ist eine hervorragende Lehrerin.
04:46Und Frank, einer meiner besten Schüler.
04:48Und was mit den anderen Kursteilnehmern?
04:50Ah, ich habe Ihnen Bescheid gegeben, dass der Kurs heute ausfällt.
04:54Bitte.
04:54Kommen Sie.
04:58Mein Mann wollte zu Hause arbeiten.
05:01Unser Garten ist für ihn ein Quell der Inspiration.
05:04Drum hat er auch hier seinen Arbeitsbereich eingerichtet.
05:06Für ihn war jede Blume wie ein Ton und ein Garten wie eine Symphonie.
05:10Aha.
05:11Haben Sie Herrn Spitzlberger auch gekannt?
05:13Er hat immer mal wieder bei unserem Kurs vorbeigeschaut.
05:15Und vor drei Tagen hat er hier auf der Terrasse einen Vortrag gehalten über die Geschichte der Gartenkunst.
05:21Mein Mann ist ein bekannter Gartenarchitekt.
05:23Der im Laufe seiner Karriere zahlreiche öffentliche wie private Parks und Gärten gestaltet hat.
05:29Aber das sehen wir gleich.
05:30Gut, dann schauen wir mal.
05:31Das sind alles Projekte von meinem Mann.
05:38Darunter sind auch zwei Projekte hier in Rosenheim.
05:41Eine Grünanlage am Kärntner Platz und die Neugestaltung einer Uferpromenade am Inn.
05:46Ist das auch in Rosenheim?
05:47Nein, das ist Chateau Boumata in Burgund.
05:50Mein Mann sollte dort den Schlosspark neu gestalten.
05:53Genauer gesagt die Brotterien.
05:54Das sind Muster von Hecken und Blumenbeeten.
05:57Also die ist da nicht?
05:58Nein.
05:59Aber es gibt auch genaue Pläne.
06:00Ja, gut. Danke, Herr Dr. Baumgartner.
06:03Bitte sagen, wir schauen jetzt trotzdem erst einmal zum Toten.
06:05Also wenn Sie mich fragen, ist die eingebrochen worden und Herr Spitzlberger hat den Täter überrascht.
06:10Danke für Ihre Einschätzung, Herr Dr. Baumgartner.
06:13Frau Spitzlberger, fehlt denn irgendetwas? Wurde irgendwas gestohlen?
06:17Nein. Wir haben keine besonderen Antiquitäten oder wertvollen Schmuck.
06:22Ach so.
06:22Unser Reichtum sind die Blumen in unserem Garten.
06:25Aha.
06:25Das heißt, da waren lauter Ordner.
06:30Geschäftsunterlagen meines Mannes.
06:31In dem Aktenschrank?
06:32Ja.
06:33Und die sind jetzt weg?
06:34Ja.
06:35Ich warte mal draußen.
06:36Ja, danke, Herr Dr. Baumgartner.
06:39Frau Spitzlberger, wann haben Sie Ihren Mann denn das letzte Mal gesehen oder gehört?
06:42Gestern Abend, bevor ich nach Bad Aibling zu einer Freundin gefahren bin.
06:47Ich habe noch abends mit Alfred telefoniert, um ihm zu sagen, dass ich dort über Nacht bleibe.
06:52Er ist ein passionierter Frühaufsteher. Ich wollte ihn nachts nicht mehr wecken.
06:57Ah, Sie entschuldigen mich bitte kurz.
06:59Also, ich spekuliere jetzt mal. Herr Spitzlberger hat gestern nach was Verdächtiges gesehen oder gehört.
07:09Nein, Brecher.
07:11Kam in sein Arbeitszimmer und...
07:12Wurde überwältigt.
07:17Lassen Sie es doch mal rausgehen.
07:18Aha.
07:19Ah, sind Frau Schubert und Herr Stadler von der Kripo Rosenheim.
07:27Guten Tag.
07:27Grüß Gott. Und Sie sind bitte wer?
07:30Niklas Greif. Ich bin auch in Frau Spitzlberger's Gartenkurs.
07:33Ich habe erst jetzt bemerkt, dass du mir auf die Mailbox gesprochen hast.
07:36Darum hat er nicht gewusst, dass der Kurs ausfällt.
07:38Ah, Herr Moor.
07:39Guten Morgen.
07:40Morgen.
07:40Morgen.
07:42Herr Moor, was ist denn los? Wir haben Sie schon vermisst.
07:45Ach ja, Sposi ist auch schon da. Die Frantie muss auch.
07:49Gut, wir würden jetzt den Tatort begutachten und wenn Sie vielleicht hierbleiben könnten, damit wir Sie befragen danach.
07:55Okay.
07:56Danke.
08:01Frank und ich wollten nach den Stock Rosen schauen.
08:03Das ist eine sehr gute Idee.
08:11Herein.
08:13Ach, Frau Hofer, ich habe gar nicht gewusst, dass Sie halt da sind.
08:15Hallo, Frau Stockte.
08:16Die Frau Hofer war so freundlich, mir das Programm für die Rosenheimer Kulturtage vorbeizubringen.
08:21Ah, dann haben Sie es der Frau Hofer noch gar nicht gesagt.
08:24Der Herr Spitzlberger ist tot aufgefunden worden.
08:27Frau Stockte, bitte.
08:29Ja, früher oder später hätte es die Frau Hofer doch sowieso erfahren.
08:32Das ist doch dieser Gartenarchitekt.
08:35Ja, und seine Frau gibt Gartenkurse im Rahmen einer sogenannten Gartenakademie.
08:40Und jetzt raten Sie mal, wer den Herr Spitzlberger gefunden hat.
08:43Äh, der Herr Doktor Baumgartner.
08:46Unser Doktor Baumgartner?
08:48Ja, zusammen mit der Frau Spitzlberger.
08:51Heute Morgen auf dem Gelände der Gartenakademie.
08:53Was hat er denn da gemacht?
08:55Ja, das habe ich mich auch schon gefragt.
08:57Also, meine Damen, wir haben jetzt genug geplaudert.
08:59Sie, Frau Hofer und ich müssen noch das Programm durchgehen.
09:02Ist recht.
09:02Das kriegen wir schon noch raus.
09:04Mappe hole ich später ab.
09:05Danke.
09:05Morgen, Elena.
09:10Morgen, Frau Dimas.
09:11Guten Morgen.
09:12Ja, mal schauen Sie mal, in diesem kleinen Schrankerl da waren laut Frau Spitzlberger lauter Geschäftsordnung.
09:18Die sind jetzt verschwunden.
09:19Hm, das kann schon mit dem Mann zu tun haben.
09:22Sonst fehlt jedenfalls angeblich nichts.
09:24Das stimmt nicht so ganz.
09:25Ich habe beim Toten kein Handy gefunden.
09:27Ja gut, das kann jetzt irgendwo im Haus auch liegen.
09:29Ja, und es fehlt die Tatwaffe.
09:32Ein Stichwerkzeug, das für die Gartenarbeit benutzt wird.
09:34Wie kommst du denn ausgerechnet darauf?
09:37Ich habe in der Wunde Spuren von Gartenerde und Blattgrün gefunden.
09:42Mein Tipp, ein Unkrautausstecher.
09:44Ah, da schau ich her.
09:46Ich fasse zusammen, wir suchen das Handy von unserem Opfer.
09:50Als Tatwaffe vermuten wir einen Unkrautausstecher und die Geschäftsordner da sind auch verschwunden.
09:56Haben wir das jetzt alles mitgekriegt, ja?
09:57Ja, bin ja nicht da.
09:59Wir schauen uns schon.
10:00Ja, aber schon im ganzen Haus und ein bisschen Gelände und so weiter.
10:03Elena, haben wir denn schon eine Tatzeit?
10:06Ja, heute Morgen zwischen sieben und sieben Uhr dreißig.
10:09Was, heute Morgen? Zwischen sieben und halb acht Uhr?
10:11Aber da war es ja schon taghell.
10:13Genau.
10:13Wir sind bislang davon ausgegangen, dass Herr Spitzelberger irgendwann in der Nacht überwältigt wurde von einem Einbrecher.
10:18Das kann nicht sein, kein Einbrecher.
10:20Herr Spitzelberger hat sich nicht gegen seinen Angreifer gewehrt.
10:24Deshalb keine Abwehrsporen, weder an Händen noch an Armen.
10:27Aber das bedeutet ja, es kann nicht irgendjemand gewesen sein.
10:31Täter und Opfer müssen sich gekannt haben.
10:33Wahrscheinlich.
10:34Danke.
10:35Bitte.
10:37Also ich denke, dass das so gelaufen ist.
10:39Der Herr Spitzelberger steht in der Früh auf, zieht sie an, setzt sich an seinen Schreibtisch.
10:44Laut Frau Spitzelberger war er nämlich passionierter Frühaufsteher.
10:47Und ich nehme an, dass unser Täter das auch gewusst hat.
10:50Ja, das denke ich auch.
10:51Entweder er war schon da oder ist dann erst dazugekommen.
10:54Aber warum dann der Einbruch?
10:57Um uns auf eine falsche Fährte zu locken.
10:58Wir sollten denken, dass das ein Einbruch war.
11:00Aha.
11:01Und der Unkrautausstecher, der ist da gelegen.
11:04Er macht zack, macht im Affekt und passt schon.
11:07Gut, ich würde vorschlagen, wir sprechen nochmal mit Frau Spitzelberger diesmal in Ruhe.
11:10Und danach mit den beiden Herren.
11:12Mhm.
11:12Ah.
11:14Was möchtest du denn, der Stockl?
11:15Oh, Herr Moor, ich habe da so eine vage Vermutung.
11:18Aber wenn es eh schon droh ist, sagen Sie, ich soll sich über den Herrn Spitzelberger schlau machen.
11:23Hm, die Osri.
11:25Frau Stockl, was ist denn da?
11:27Ja, endlich, Michi.
11:28Sag einmal, wissen wir jetzt, warum der Dr. Baumgartner heute in der Früh am Tatort war?
11:31Ja, stell dir vor, der Herr Dr. Baumgartner macht seit drei Wochen einen Gartenkurs bei der Frau Spitzelberger.
11:36Einen Gartenkurs?
11:38Hm, der hat einen Garten geerbt von der Tante Walli.
11:40Geh, das muss ich ja gleich der Frau Hofer erzählen.
11:43Bis später.
11:43Ja, aber Moment einmal.
11:44Der Stadler hätte gerne einmal ein Menü komplett über Spitzelberger.
11:47Ja, ja, das mache ich dann gleich. Fertig.
11:51Herein.
11:53So, dann will ich Sie eine Winger von der Arbeit abhalten.
11:57Ach was, und nochmal, vielen Dank für das Kulturprogramm.
12:01Also, ich habe jetzt rausgefunden, warum der Herr Dr. Baumgartner am Tatort war.
12:05Der macht einen Gartenkurs bei der Frau Spitzelberger.
12:08Okay, seit wann interessiert sich der Dr. Baumgartner fürs Gärtnern?
12:12Der hat doch noch nicht einmal einen Garten.
12:14Ah, der hat anscheinend einen Garten geerbt von einer gewissen Tante Walli und die muss wohl kürzlich verstorben sein.
12:21Ach, davon hat er uns ja gar nichts gesagt.
12:24Weil der Ärmste, dann sollte man ihm vielleicht kondolieren.
12:27Ja, unbedingt. Wann ist er denn genau gestorben?
12:30Herr Achtziger, das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass der Gartenkurs seit drei Wochen geht.
12:34Das kriegen wir raus, Frau Stockl. Dazu vielleicht eine Tasse Kaffee.
12:38Ja, aber heute habe ich nicht so viel Zeit.
12:40Passt schon.
12:40Und ich kümmere mich um die Unterschriften.
12:45Frau Spitzelberger, haben Sie vielleicht einen Verdacht, wer das gewesen sein könnte?
12:50Hatte jemand vielleicht Feinde oder gab es in letzter Zeit mal Streit mit jemandem?
12:54Ja, da war was.
12:56Alfred war gestern sauer auf Herrn Wipplinger.
12:58Und wer ist der Herr Wipplinger?
12:59Thorsten Wipplinger hat eine Gartenbaufirma hier in Rosenheim.
13:03Wenn mein Mann den Auftrag für einen Park oder eine Gartenanlage bekam, hat er meistens Herrn Wipplinger beauftragt, die Baupläne umzusetzen.
13:10Und wissen Sie vielleicht, warum Ihr Mann auf Herrn Wipplinger sauer war?
13:14Es war so. Gestern Nachmittag gegen 17 Uhr ist mein Mann zu zwei Baustellen gefahren.
13:20Ah, die Projekte, die er gegenwärtig hier in Rosenheim hatte.
13:23Ja, ganz genau. Und als er dann zurückkam, war er sehr verärgert. Er sagte, der Thorsten wird sein blaues Wunder erleben.
13:29Und was Ihr Mann damit gemeint haben könnte, wissen Sie aber nicht.
13:34Nein, das weiß ich eben nicht. Alfred ist dann gleich weiter ins Arbeitszimmer. Ich nehme mal an, um mit Herrn Wipplinger zu telefonieren.
13:41Entschuldigung, kommt sie einmal bitte.
13:43Da, einen Moment.
13:46Also, da war für einmal noch keine, aber das haben wir in einer Regentonne gefunden, gleich in der Nähe vom Haus.
13:51Aha.
13:53Frau Spitzelberger, schauen Sie mal.
13:57Ist das zufällig, das Handy Ihres Mannes?
14:00Ja, ich glaube schon.
14:03Was ist denn damit passiert?
14:05Die Kollegen haben es aus einer Regentonne gefischt.
14:07Vermutlich wurde es dort deponiert, damit wir es nicht finden und auswerten können. Funktioniert das überhaupt?
14:11Naja, aber der Vizier hat gesagt, das ist wahnsinnig. Das wird schon funktionieren.
14:15Akku ist halt leer.
14:17Pech für den Täterglück für uns.
14:19Ich bringe es einmal in die KTU.
14:20Herr Moor, danach bringen Sie uns bitte einen gewissen Herrn Wipplinger ins Präsidium.
14:25Mit voller Namen Thorsten Wipplinger. Er hat eine Gartenbaufirma hier in Rosenheim und gestern gab es Streit mit dem Herrn Spitzelberger.
14:32Ja, ist recht.
14:33Ah, ich könnte Ihnen die Kontaktdaten von Herrn Wipplinger geben.
14:36Na, sehr gerne.
14:38Nach Ihnen.
14:38Und wir zwei wagen noch ein Tänzchen mit dem Herrn Dr. Baumgartner?
14:42Und dann auch mit dem Herrn Greif.
14:45Wo ist er denn eigentlich?
14:48So, womit fangen wir an, Frau Stockl?
14:50Ich würde sagen, mit der Tanti Walli. Und der Name kommt bestimmt von Waldhaut oder Waldburga.
14:57Jetzt fällt mir gerade ein, der Dr. Baumgartner hat doch Ägyptologie studiert.
15:01Ja, ja. Das ist sogar ein ausgewiesener Experte. Der hat uns sogar mal in einem Fall geholfen mit Antiquitäten aus Ägypten.
15:08Toll.
15:10Und als studierter Ägyptologe betreibt man doch bestimmt auch Arnhemforschung so in eigener Sache.
15:16Also vielleicht gibt es da ja sogar einen Stammbaum von seiner Familie. Was machen Sie?
15:20Frau Hofer, ich gebe ein Stammbaum Dr. Frank Baumgartner Rosenheim.
15:26Ja, da haben wir schon. Willkommen bei der virtuellen Ahnengalerie von Dr. Frank Baumgartner.
15:37Oh, das ist ein Mammutbaum.
15:39Ja, wo fangen wir da an und hören wir auf?
15:44Es war also gar kein Einbruch?
15:46Herr Dr. Baumgartner, Sie meinten doch vorhin, Sie hätten Herrn Spitzelberger gut gekannt.
15:51Er war ein bekannter Gartenarchitekt, mit dem ich mich zu diversen Anlässen sehr angeregt über die Geschichte der Gartenkunst unterhalten habe.
15:58Und wie war der so privat?
16:00Frau Spitzelberger hat mir einmal anvertraut, dass ihr Mann recht eifersüchtig war. Er war ja auch ein ganzes Stück älter als Sie.
16:06Wann hat sie Ihnen das denn anvertraut?
16:08Letzte Woche. Sie kam zu meiner großen Freude zu meinem Vortrag über alte Gebüschekunst.
16:13Aber ohne den Herrn Spitzelberger?
16:15Der war an jenem Abend nicht dabei, nein.
16:17Was hat sie Ihnen denn in diesem Gespräch so genau gesagt?
16:20Sie sagte, ihrem Mann wäre aufgefallen, dass Herr Greif sich mehr für Sie als für Ihren Gartenkurs interessieren würde.
16:26Frau Spitzelberger wollte wissen, ob mir das auch aufgefallen sei.
16:29Und was haben Sie ihr da gesagt?
16:31Das könnte durchaus sein. Frau Spitzelberger ist ja eine attraktive Frau.
16:36Herr Greif ist ja auch ein attraktiver Mann. Vielleicht hatten die beiden ja eine Affäre.
16:41Und sie wollte in dem Gespräch mit Ihnen lediglich ausloten, ob das anderen auch auffällt.
16:46Also bitte. Luise würde sich niemals für einen Herr Greif interessieren. Er hat nicht den Hauch einer Chance bei ihr.
16:54Hat sie Ihnen das so gesagt?
16:56Ja, und genauso hat sie es wohl auch ihrem Mann gesagt. Herr Greif sei absolut kein Grund zur Eifersenmacht.
17:01Ja, im Gegensatz zu Ihnen, oder?
17:03Also mein Verhältnis zu Luise ist rein platonisch. Der seltene Fall einer wunderbaren Seelenverwandtschaft.
17:11Wo waren Sie denn heute Morgen zwischen 7 und 7.30 Uhr?
17:14Zu Hause?
17:17Allein.
17:20Herr Rein?
17:21Herr Achtziger, wir sind fündig worden.
17:25Ich habe nichts anderes erwartet.
17:27Ja, also wir haben einen Stammbaum entdeckt von der Familie Baumgartner und den hat der Herr Dr. Baumgartner höchstpersönlich erstellt.
17:33Und die Tante Walli ist auch dabei.
17:35Ja, also die hieß früher Waltraud Schneider und ist eine von zwei Schwestern vom Vater vom Dr. Baumgartner und ist vor einem Jahr gestorben.
17:43Ja, haben Sie nicht gesagt, dass sie erst vor kurzem gestorben sei?
17:45Ja, das habe ich jetzt einfach so angenommen, weil doch der Dr. Baumgartner den Kurs erst seit drei Wochen macht.
17:51Nein, wie auch immer, nach einem Jahr müssen wir auf jeden Fall nicht mehr kondolieren.
18:00Irgendwo stimmt doch da nicht.
18:02Ich meine, wenn der Dr. Baumgartner einen Garten geerbt hat und das schon vor einem Jahr,
18:06also hätte man doch in der Zwischenzeit garantiert davon erzählt, so oft wie wir miteinander zu tun haben.
18:11Und wenn es den Garten gar nicht gibt, warum macht dann der Dr. Baumgartner einen Gartenkurs bei der Frau Spitzlberger?
18:17Das kriegen wir auch noch raus, Frau Stockl, aber jetzt muss ich leider weiter.
18:20Ich muss mich auch um den Fall kümmern, wir telefonieren.
18:22Das machen wir, Wiederschauen.
18:23Wiederschauen.
18:25Ich soll ein Auge auf Frau Spitzlberger geworfen haben?
18:28Das ist völliger Unsinn.
18:30Völliger Unsinn.
18:31Hören Sie, wenn hier jemand ein Auge auf Frau Spitzlberger geworfen hat, dann dieser Herr Dr. Baumgartner.
18:39So wie der immer um Frau Spitzlberger herumscharrenzelt.
18:43Jetzt einmal eine andere Frage.
18:45Wie lange machen Sie eigentlich schon diesen Gartenkurs bei der Frau Spitzlberger?
18:49Drei Wochen.
18:50Das Gärtnern ist ein Hobby von mir.
18:52Ich habe selber einen kleinen Garten.
18:53Der ideale Ausgleich zur Arbeit am Computer.
18:56Was arbeiten Sie denn?
18:57Ich bin Freie IT-Berater.
18:58Hier meine Karte.
19:02Und haben Sie den Herrn Spitzlberger auch mal kennengelernt?
19:04Nur am Rande.
19:05Ein sehr bekannter Gartenarchitekt.
19:07Er hat manchmal bei uns am Kurs vorbeigeschaut.
19:11Herr Spitzlberger soll ja sehr eifersüchtig gewesen sein.
19:15Davon weiß ich nichts.
19:17Aber wie gesagt, ich habe ihn ja auch kaum gekannt.
19:19Oder ist Ihnen sonst irgendwann einmal was aufgefallen?
19:22Hat er vielleicht einen Streit gehabt mit jemandem oder sonst irgendwas?
19:25Nein.
19:26Wo waren Sie denn heute Morgen zwischen sieben Uhr und sieben Uhr dreißig?
19:30Bei mir zu Hause.
19:32Könnte ich Sie einmal bezeugen?
19:34Nein.
19:35Ich bin nicht verheiratet und lebe allein.
19:42Guten Tag.
19:43Grüß Gott, Frau Stockel.
19:45Na endlich, da seid ihr ja.
19:46Ich habe mit dem Grundbuchamt telefoniert.
19:48Aber was, wieso jetzt mit dem Grundbuchamt?
19:50Ja, während ihr am Tatort wart, das habe ich mit der Frau Hofer recherchiert.
19:53Und wir sind fündig geworden.
19:55Wir haben nämlich einen Stammwagen der Familie Baumgartner gefunden, samt der verstorbenen Tante.
20:01Ja, pfierte Gott.
20:04Waltraud Schneider.
20:05Ja, so hat die Tante geheißen.
20:07Und vor einem Jahr ist die gestorben.
20:09Aber der Dr. Baumgartner macht erst seit drei Wochen diesen Kurs.
20:14Okay, aber was hat das jetzt mit dem Grundbuchamt zu tun?
20:17Ja, ich habe da angerufen, weil ich wissen wollte, ob es den Garten überhaupt gibt.
20:20Aber die haben gesagt, ich muss einen schriftlichen Antrag stellen.
20:22Gut, danke, Frau Stockel.
20:25Gibt es vielleicht etwas Relevantes zu unserem Fall, zum Beispiel zum Herrn Spitzlberger?
20:29Herr Stadler, auch da habe ich recherchiert.
20:32Der Alfred Spitzlberger ist 66 Jahre alt geworden.
20:35Geboren wurde er im Wuppertal.
20:37Und ja, er war ein sehr bekannter Gartenbauarchitekt mit Projekten auf der ganzen Welt.
20:43Und zurzeit auch zwei Baustellen in Rosenheim, unter anderem die Innpromenade und...
20:48Und den Kernerplatz.
20:49Nicht zu vergessen, das Chateau Beaumatta in Burgund.
20:52Ich bin ja eh schon, als wisst's.
20:54Ja, oh, Frau Stockel, entschuldigen, wir wollten Sie in keinster Weise unterbrechen.
21:00Verheiratet war der mit der Luise Spitzlberger und die war 26 Jahre jünger als er.
21:07Er hat sie jetzt eigentlich allein das ganze Vermögen?
21:10Das kann man laut sagen und das ist jede Menge.
21:13Immobilien, Aktien, Bargeld und das ganze Anwesen in Rosenheim.
21:17So's.
21:19Die KTU hat angerufen, wegen dem Handy von unserem Toten.
21:22Ah, das sehe ich, was der Fitte aus der Regentonne gewischt hat.
21:25Ah, bin schon weg.
21:28Ah, den links hätte ich dabei in Wipplingen.
21:31Ah, wunderbar.
21:32Ja.
21:32Alfred, ermordet.
21:37Laut seiner Frau haben Sie öfters mit Herrn Spitzlberger zusammengearbeitet.
21:42Richtig?
21:43Seit über 20 Jahren.
21:45Er war ja als Gartenarchitekt geradezu brillant.
21:48Aber natürlich braucht er jemanden, der seine Ideen umsetzt.
21:52Und das waren dann Sie mit Ihrer Gartenbaufirma?
21:54Wenn ich Ihnen aufzählen würde, wie viele Parks, Garten und Grünanlagen wir zusammen gemacht haben.
21:59Nicht nur hier in Rosenheim.
22:01Herr Spitzlberger war gestern angeblich sehr echauffiert über Sie.
22:05Sie wissen nicht zufälligerweise, warum.
22:07Das war typisch Alfred.
22:09Bei einer Baustelle, die aus seiner Feder stammt, sind zwei Buschreihen nicht exakt nach seinen Vorstellungen gepflanzt worden.
22:15Und deswegen hat der Herr Spitzlberger zu seiner Frau gesagt, ich zitiere wörtlich, der Thorsten wird sein bleues Wunder erleben.
22:22Alfred hat sich immer schon gerne aufgeregt.
22:24Dummerweise war ich gestern nicht mit vor Ort, sonst hätte er sich gar nicht erst so reingesteigert.
22:29Ich habe ihm dann gesagt, die Büsche kommen selbstverständlich dahin, wo er sie haben will und gut war's.
22:35Welche Baustelle handelt es sich da?
22:37Die Grünanlage am Kärntner Platz.
22:41Ah, Michi, sag, wie war's in der KTO?
22:44Ja, pass her auf.
22:45Unser lieber Herr Spitzlberger hat vor zwei Wochen auf seinem Handy eine Tracking-App installiert,
22:52damit er jederzeit den Standort von einem anderen Handy bestimmen kann.
22:56Von welchem anderen Handy?
22:58Zum Beispiel das von der Frau Spitzlberger.
23:00Geh, was ist denn das für ein Mann, der ständig wissen will, wo seine Frau ist?
23:05Mhm, da muss die Liebe schon sehr groß sein.
23:08Ja, oder die Eifersucht.
23:10Sag, gibt's die Daten?
23:13Ich habe ein gutes Gefühl.
23:15Sehr geehrte Frau Stockl, anbei erhalten Sie die Auswertung der Tracking-App.
23:23Das schauen wir doch jetzt gleich einmal nach.
23:26Herr Wipplinger, wann haben Sie Herrn Spitzlberger denn das letzte Mal gesehen oder gehört?
23:29Gestern. So gegen 19 Uhr. Er rief mich an, weil er wegen der Büsche sauer war auf mich.
23:36Gab's vielleicht auch irgendjemanden, der auf den Herrn Spitzlberger sauer war?
23:40Ja. Letzte Woche, da hatte ich einen Termin mit Alfred in seinem Büro und als ich hinkam, kam mir ein Mann entgegen.
23:48Schlank, dunkle Haare, fliege.
23:54Herr Dr. Baumgartner?
23:55Ja, genau. Der wirkte äußerst verärgert.
23:59Als ich Alfred später darauf ansprach, meinte er, das war Dr. Baumgartner ein schrecklicher Besserwisser.
24:04Ja gut, das erklärt jetzt aber immer noch nicht, warum der Dr. Baumgartner auf den Herrn Spitzlberger sauer war.
24:08Ich weiß, aber da muss was vorgefallen sein. So finster, wie der Dr. Baumgartner geschaut hat.
24:14Wie war denn Ihrer Meinung nach das Verhältnis zwischen Herrn und Frau Spitzlberger?
24:18Nach außen hin gut, aber ich weiß, dass Alfred ziemlich eifersüchtig war.
24:23Drum haben es die Frauen nie lange bei ihm ausgehalten.
24:25Gut, die Frau Spitzlberger war jetzt immerhin drei Jahre mit ihm verheiratet.
24:29Sie hat ihm ja auch einiges zu verdanken.
24:32Bevor sie Alfred kennengelernt hat, war sie nur eine einfache Angestellte in einer Gartenerei.
24:36Herr Wiblinger, wo waren Sie denn zwischen 7 und 7.30 Uhr heute Morgen?
24:41Auf einer Baustelle in Bruckmühl. Ich habe geschaut, ob die Pflanzen eingegangen sind.
24:46Konnte Sie jemand bezeugen, frage ich?
24:48Nein, ich war allein.
24:52Ah ja, hat er, der Dr. Baumgartner. Ja.
24:56Gut, ich bedanke mich ganz herzlich. Wiederhören.
24:59Herr Mohr, sagen Sie mir bitte, dass die KTU etwas auf dem Handy von dem Spitzlberger gefunden hat.
25:04Ja, freilich. Folgendes, der Herr Spitzlberger hat vor zwei Wochen auf seinem Handy eine Trekking-App installiert,
25:11damit er jederzeit sehen kann, wo seine Frau gerade ist.
25:14Vorausgesetzt, sie hat das Handy eingesteckt und das Handy ist eingeschaltet.
25:18Angeblich war der Herr Spitzlberger gerne mal ein bisschen eifersüchtig.
25:20Schauen Sie, Herr Stadler, da haben wir es schon.
25:23Der Herr Spitzlberger hat seinem Namen alle Ehre gemacht.
25:26Wir haben ein bisschen was recherchiert. Frau Stockel, bitte.
25:28Ja, also die Frau Spitzlberger war letzte Woche dreimal unterwegs und zwar immer da, wo der Herr Dr. Baumgartner auch war.
25:36Wie sind Sie jetzt da drauf gekommen?
25:37Ganz einfach. Am Dienstagabend war sie in der Stadtbibliothek. Da hat nämlich der Dr. Baumgartner einen Vortrag über ägyptische Kurzgehalten.
25:45Davon hat uns der Dr. Baumgartner auch erzählt.
25:47Am Donnerstag war sie im Festival vom Rathaus, bei der hat der Dr. Baumgartner einen Literaturpreis verliehen.
25:54Und am Freitagabend waren Sie im Restaurant Wecker Roma.
25:57Da hat nämlich der Dr. Baumgartner einen Tisch für zwei Personen reserviert und zwar für Sie und für ihn.
26:03Also so langsam wird dieses rein platonische Verhältnis zur Frau Spitzlberger ein bisschen unglaubwürdig.
26:09Ja, es hilft nicht. Frau Stockel, bestellen Sie uns den Dr. Baumgartner bitte ein.
26:13Das mache ich.
26:13Und Herr Mohr, könnten Sie bitte zur Baustelle am Kärntnerplatz fahren und die Aussage von Herrn Wiblinger überprüfen?
26:19Sehr gerne.
26:21Angeblich hat sich der Mohr mächtig darüber aufgeregt, weil da zwei Buschreihen nicht korrekt gepflanzt wurden oder so.
26:28Schauen wir mal.
26:30Ja, ist recht, gebe ich so weiter. Danke, wiederhören.
26:34Das war jetzt gerade die Frau Gunzenhauser, das ist die Assistentin vom Dr. Baumgartner und die hat gesagt,
26:39dass der Herr Dr. Baumgartner in einer Besprechung ist und sie nicht weiß, wie lange das noch dauert.
26:43Dann fahren wir heute weiter zur Frau Spitzlberger.
26:46Ja, machen wir das.
26:47Und ich schreibe das Grundbuchamt an und frage einmal nach, was es mit dem Garten von der Tante Walli auf sich hat.
26:53Sehr gute Idee.
26:58Ja, es stimmt. Mein Mann war eifersüchtig.
27:03Aber von dieser Tracking-App habe ich nichts gewusst.
27:06Nicht?
27:06Laut den Daten dieser App haben Sie letzte Woche drei Abende mit Dr. Baumgartner verbracht.
27:14Und was hat Ihr Mann dazu gesagt?
27:15Er hat sich gewundert. Schon wieder Dr. Baumgartner.
27:19Aber ich habe sofort Entwarnung gegeben und ihm gesagt, es sei rein platonisch.
27:24Und Herr Greif?
27:26Angeblich war Ihr Mann ja der Überzeugung, Herr Greif hätte ein Auge auf Sie geworfen.
27:30Hat Ihnen Frank das erzählt?
27:35Keine Ahnung, wie mein Mann darauf kam.
27:38Ich habe Herrn Greif außerhalb vom Gartenkurs nicht ein einziges Mal getroffen.
27:44Das hätte Alfred ja dann eigentlich wissen müssen.
27:47Ach so, Sie meinen aufgrund seiner App.
27:48Ich habe nur Herrn Dr. Baumgartner getroffen.
27:53Die anderen Abende war ich zu Hause.
27:56Gut, noch eine andere Sache.
27:58Herr Wipplinger hat uns gegenüber behauptet, dass Dr. Baumgartner letzte Woche zu Besuch bei Ihrem Mann war.
28:04Und als er wieder gegangen ist, war er ziemlich verärgert, also der Dr. Baumgartner.
28:08Davon weiß ich nichts.
28:09Also das ist doch kurios, Frau Kollegin.
28:14Kaum installiert der Herr Spitzlberger eine Tracking-App auf seinem Handy, trifft sich seine Frau dreimal hintereinander mit dem Dr. Baumgartner.
28:21Zufall?
28:21Ja, oder eben auch nicht.
28:23Also jetzt mal angenommen, die Frau Spitzlberger wusste, dass sie ihren Mann überwacht.
28:28Sie hat aber einen Liebhaber, den sie vor ihrem Mann geheim halten will. Was tut's?
28:31Sie trifft sich mit jemandem, der keine Gefahr für ihren Mann ausstreit.
28:34Zum Beispiel Herr Dr. Baumgartner.
28:36Sozusagen eine falsche Fährte.
28:38Schon wieder?
28:40Und wenn sie sich dann mit ihrem tatsächlichen Liebhaber trifft, dann schaltet sie ihr Handy aus oder lässt es zu Hause liegen.
28:47Und genau dieses Handy fischen wir aus der Regentonne.
28:49Das hat doch da jemanden reingeworfen, der verhindern wollte, dass wir den Trick durchschauen.
28:53Entweder die Frau Spitzlberger oder ihr Gelübter.
28:56Folglich hat einer von den zwei Herrn Spitzlberger auf dem Gewissen.
29:00Ja, das wird schon alles irgendwie Sinn machen.
29:03Aber was ich mich frage, wie passen die fehlenden Akten aus dem Büro von dem Herrn Spitzlberger mit unseren zwei Verdächtigen zusammen?
29:09Das ist natürlich eine gute Frage.
29:11Naja, aber die Akten werden schon irgendwo auftauchen.
29:13Da ist ja der Herr Moor.
29:13Das ist gut.
29:18Hallo.
29:19Herr Moor, was machen Sie da?
29:21Wollten Sie nicht zur Baustelle am Kärtnerplatz?
29:23Ja, aber der Kärtnerplatz ist gleich ums Eck und die Frau Stockel hat mir verraten, dass ihr beim Spitzlberger seid.
29:27Ja, ich denke, es ist ein bisschen vorbei.
29:29Und was hat es auf der Baustelle gegeben?
29:31Ja, nichts.
29:32Da waren gerade einmal zwei Mitarbeiter da vom Wipplinger und die haben mir erzählt, dass der Spitzlberger gestern um 17 Uhr dort gewesen ist, aber nur ganz kurz geblieben.
29:41Und dann ist er gleich wieder weitergefahren zur Baustelle am Innofer.
29:44Und was haben die zwei Mitarbeiter zur falsch gepflanzten Buschreihe gesagt?
29:47Da war kein Busch.
29:49Nicht einer.
29:50Wie?
29:51Aber das war doch der Grund, wieso sich der Wipplinger und der Spitzlberger in die Haare gekriegt haben.
29:54Ja, dann hat uns der Wipplinger einen Schmamm verzeiht.
29:56Vielleicht ist bei dem Streit um was ganz was anderes gegangen.
29:59Und die Spitzlbergerin hat ein Alibi, die hat geschlafen bei ihrer Freundin, bei der Sumi-Job-Hak-Jung und ist gleich noch am Frühstück, ist er weitergefahren.
30:08Wiederschauen.
30:10Wiederschauen.
30:12Na gut, dann ist sie raus.
30:18Und, Frau Grasecker, haben Sie heute Abend noch was Schönes vor?
30:20Ja, ich mach's nur mit meinem Pflanz in unserem Schrebergarten gemütlich.
30:24Herr Dr. Baumgartner.
30:27Grüß Gott, die Damen.
30:28Ich muss dann.
30:28Wiederschauen, Herr Dr. Baumgartner.
30:30Frau Stockel.
30:31Wiederschauen, Frau Grasecker.
30:32Ah, sind Sie informiert worden, dass die Kommissare Sie nochmal sprechen wollten?
30:35Ja, und das trifft sich.
30:36Ich wollte auch mit Ihnen reden.
30:37Das ist jetzt blöd.
30:38Die sind aushäusig und werden bestimmt nicht mehr ins Kommissariat kommen.
30:41Dann geh ich am besten gleich zu Herrn Achtziger.
30:43Keine Umstände, Frau Stockel.
30:44Ich kenne ihr den Weg.
30:45Herr Heim?
30:51Grüße Sie, Herr Achtziger.
30:52Herr Dr. Baumgartner.
30:54Mea culpa, dass ich so unangemeldet bei Ihnen vorbeischaue.
30:57Ist doch überhaupt kein Problem.
30:58Bitte nehmen Sie doch Platz.
31:01Und, wie geht's Ihnen?
31:03Muss ja ein gehöriger Schreck für Sie gewesen sein heute Morgen.
31:07Das kann man wohl sagen.
31:08Und es gibt da eine Sache, die mir einfach keine Ruhe lässt.
31:10Also, wenn es um den Fall geht, sollten Sie besser mit der Frau Schubert oder dem Herrn Stabler sprechen.
31:15Die sind nur leider nicht im Haus.
31:17Und ich will auch gar keine Morde stehen, sondern...
31:20Es ist so.
31:22Vor ein paar Wochen habe ich am Rande eine Veranstaltung Frau Spitzlberger kennengelernt.
31:25Bei der Sie im Augenblick auch einen Gartenkurs belegen.
31:28Ich weiß.
31:29Die Art und Weise, wie Luise, also Frau Spitzlberger, über Pflanzen und Blumen sprach, war für mich absolut faszinierend.
31:36Und als sie mir dann noch erzählte, dass sie Gartenkurse gibt da,
31:39war für mich völlig klar, dass ich einen solchen Gartenkurs bei ihr machen möchte.
31:43Zumal Sie ja von Ihrer Tante auch einen Garten geerbt haben.
31:46Ganz genau. Also das heißt nein.
31:49Das Problem ist, meine Tante hatte gar keinen Garten.
31:59Also den Garten haben Sie quasi frei erfunden?
32:02In der allerersten Sitzung von Luises Gartenkurs haben alle von ihren grandiosen Gärten geredet.
32:07Also habe ich behauptet, ich hätte auch einen von meiner Tante geerbt.
32:11Damit es nicht heißt, Sie besuchen den Kurs nur wegen der Frau Spitzlberger.
32:15Und heute Morgen bei der Befragung von Herrn Stadler und Frau Schubert...
32:19Da haben Sie auch die Unwache gesagt?
32:21Bei einer polizeilichen Befragung?
32:23Frau Spitzlberger war mit dabei.
32:26Da musste ich doch bei meiner Geschichte bleiben.
32:27Herr Achtziger hatte zum Glück vollstes Verständnis.
32:31Er will morgen mit Herrn Stadler und Frau Schubert reden.
32:33Und ich soll mir keine Sorgen machen.
32:35Also ich will Ihnen jetzt wirklich nicht zu nahe treten, Herr Dr. Baumgartner,
32:38aber es ist doch offensichtlich, dass Sie sich in die Frau Spitzlberger verschaut haben.
32:43Und jetzt, wo Ihr Mann tot ist.
32:47Könnte ich Herrn Spitzlberger auf dem Gewissen haben?
32:49So habe ich die Sache ja noch gar nicht gesehen.
32:54Haben Sie wenigstens ein Alibi?
32:56Wurst du keinen Garten haben?
32:59Ich glaube, ich brauche noch einen Schluck.
33:00Puh.
33:00Guten Morgen, Frau Stockel.
33:20Sind Sie schon im Büro?
33:21Ja, guten Morgen, Frau Hofer.
33:23Und ich habe sogar schon beim Grundbuchamt telefoniert.
33:26Ah, wegen dem Garten vom Dr. Baumgartner, gell?
33:28Ja, ganz genau.
33:30Stehen Sie mir vor, die Tante Walli hat nie einen Garten gehabt.
33:33Den gibt es überhaupt nicht.
33:35Was?
33:36Ja, Herr Schaufszeiten, habe ich es doch gewusst, dass da dran was faul ist.
33:39Darum hat er auch nie was von diesem Garten verzeiht.
33:42Aber wieso behauptet er dann, er hätte einen Garten geerbt?
33:45Ja, der wollte einen Gartenkurs machen.
33:48Es ging ihm ganz allein um die Frau Spitzlberger.
33:51Die haben sich letzte Woche dreimal am Abend getroffen.
33:55Hat Ihnen das der Herr Stadler nicht verzeiht?
33:57Ach, aus dem war gestern Abend nichts rauszubringen.
34:00Hätte ich vielleicht doch besser die Raumschwammerle mit dem Knödel machen sollen.
34:04Morgen, Frau Hofer.
34:06Moment einmal.
34:07Guten Morgen, Herr Stadler.
34:08Sie, die Frau Stockel, sagt gerade der Herr Dr. Baumgartner,
34:11und die Frau Spitzlberger haben ein Verhältnis.
34:13Und den Gartenkurs macht er nur wegen ihr.
34:15Ach so, ein Schmand, er hat doch einen Garten.
34:18Da haben unsere Ermittlungen aber was anderes ergeben.
34:20Moment.
34:21Frau Stockel, ich übergebe.
34:23Ja, ist recht.
34:24Ich höre.
34:29Gut, dann hätten wir das mit dem Garten geklärt.
34:32Brauchen Sie mich noch?
34:33Ja, und zwar, Herr Dr. Baumgartner, weswegen wir Sie gestern Abend eigentlich sprechen wollten.
34:38Ein Zeuge hat uns gegenüber ausgesagt, dass Sie letzte Woche das Wohnhaus von Herrn Spitzlberger sehr verärgert verlassen haben sollen.
34:45Stimmt das?
34:46Ja, mit gutem Grund.
34:48Mir war aufgefallen, dass Herr Spitzlberger bei seinen Entwürfen für das Chateau Beaumartin
34:51sich allzu großzügig bedient hatte bei Henri LeNotre, dem berühmten Gartenarchitekten von Louis XIV.
34:57Entschuldigung, meine bescheidene Frage, wie kann einen sowas auffallen?
35:03Das Thema Baudrin hat mich schon immer fasziniert.
35:06Ich habe viel gelesen darüber und viel recherchiert, unter anderem in einem Pariser Archiv.
35:10Sie haben also mit Herrn Spitzlberger einen Streit vom Zaun gebrochen wegen 500 Jahre alten Blumenbeeten?
35:17Ich hätte ja verstanden, wenn er gesagt hätte, dass er sich hat inspirieren lassen.
35:21Aber stattdessen so zu tun, als hätte ich keine Ahnung, das fand ich schon sehr empörend.
35:26Entschuldigung, ich müsste kurz stören, es ist dringend.
35:29Ja, Herr Dr. Baumgartner, Moment.
35:37Folgendes, ich habe gerade mit einem Herrn Wagner telefoniert, der arbeitet in der Wirtschaftskanzlei Rossbauer.
35:42Und der hat vom Tod vom Herrn Spitzlberger erfahren und wollte jetzt wissen, was mit dem seine Akten passiert.
35:48Ah, die verschwundenen Akten? Ich habe gleich gesagt, dass die wieder aufdauern.
35:51Ja, aber wie kommen die jetzt in die Wirtschaftskanzlei?
35:54Also, der Herr Wagner sollte die abholen und auf Ungereimtheiten durchschauen.
35:58Auf Ungereimtheiten?
36:00Ja, der konnte mir auch nichts genaueres sagen.
36:02Die wollten eigentlich nochmal telefonieren, aber dazu ist es ja leider nicht mehr gekommen.
36:06Ich habe jetzt den Michi geschickt und der soll die Akten abholen.
36:09Okay, aber das ist schon mal super, dass die überhaupt gibt.
36:11Vielen Dank, Frau Stockel.
36:13Gerne.
36:13Noch was, was sagt denn der Dr. Baumgartner dazu, dass er der Frau Spitzlberger als falsche Fährte gedient hat?
36:20Ja, das wird man jetzt gerade fragen.
36:27Herr Dr. Baumgartner, wie wir mittlerweile wissen, hat der Herr Spitzlberger mit Hilfe von einer Tracking-App auf seinem Handy seine Frau überwacht.
36:37Bitte?
36:37Ja, wir gehen zudem davon aus, dass Frau Spitzlberger von dieser App wusste und sich nur deshalb so oft mit ihnen getroffen hat, um von den Treffen mit ihrem eigentlichen Liebhaber abzulenken.
36:47Aber doch nicht Herr Greif.
36:51Und wenn nicht der Herr Greif, wüssten Sie dann noch jemanden anders?
36:55Mir fällt ein, ich habe die beiden kürzlich in der Stadt gesehen.
36:58Wissen Sie noch, wo und wann?
37:00Ich kam aus einer Buchhandlung, sie kam aus einem Café.
37:03Luise meinte, dass Sie und Herr Greif sich bereits zufällig getroffen hätten.
37:07Deswegen habe ich mir nichts dabei gedacht.
37:08Laut den Daten vom Herrn Spitzlberger seiner Tracking-App war seine Frau an dem besagten Tag daheim.
37:20Während sie in Wirklichkeit mit Herrn Greif in der Stadt unterwegs war.
37:23Das ist genauso klar, wie wir das vermutet haben.
37:26Wenn sie sich mit Herrn Dr. Baumgartner getroffen hat, dann hatte sie ihr Handy immer dabei.
37:30Und immer wenn es mit Herrn Greif beieinander war, hat sie es absichtlich daheim liegen lassen.
37:34Raffiniert.
37:34Also nicht, dass du denkst, ich hätte dich nur benutzt, um von Herrn Greif abzulenken.
37:43Unsere drei Abende waren ein großes Vergnügen.
37:46Ja und wie.
37:47Luise, ich hoffe sehr, dass wir auch weiterhin freundschaftlich verbunden bleiben.
37:55Herr Dr. Baumgartner, was machen Sie schon wieder hier?
37:57Ich habe Frank angerufen, weil ich in der Zeichenmappe meines Mannes etwas für ihn gefunden habe.
38:02Schauen Sie.
38:07Garten-Entwurf für Dr. Baumgartner?
38:10Herr Spitzlberger ist wohl nicht entgangen, dass ich letztendlich sehr verärgert war.
38:14Und um seinen guten Ruf zu verteidigen...
38:16...hat er für Frank einen Gartenentwurf gezeichnet.
38:18Mhm.
38:20Ich hätte Ihnen dann auch noch etwas mitzuteilen.
38:23Ja, dann bitte.
38:25Bitte.
38:26Komm es.
38:26Eine Komposition aus Rot- und Blautönen.
38:30Und als Höhepunkt ein Seerosenteich wie bei Monet.
38:33Fehlt nur noch der Garten.
38:35Vielleicht werde ich mir ja doch noch einen zulegen.
38:37Vielleicht haben Sie ja noch eine Tante.
38:38Okay.
38:38Herr Greif und ich haben seit ein paar Wochen eine Affäre.
38:56Also doch.
38:58Es ist absolut nichts Ernstes.
39:00Und damit Ihr Mann nicht dahinter kommt, haben Sie über Dr. Baumgartner eine falsche Fährte gelegt. Stimmt's?
39:05Mir fiel auf, dass Alfred erstaunlich genau wusste, wo ich gerade gewesen bin.
39:11Ich habe dann heimlich sein Handy gecheckt und diese Tracking-App gefunden.
39:15Eine Frage.
39:16Weiß der Herr Greif und diese App?
39:17Nein.
39:19Nicht?
39:19Und wer von Ihnen hat das Handy in der Regentonne versenkt?
39:24Das war ich.
39:25Aber erst nachdem Herr Dr. Baumgartner und ich meinen Mann gefunden haben.
39:30Ich habe mit dem Mord nichts zu tun.
39:32Aber vielleicht der Herr Greif?
39:33Der kann doch gar nicht gewusst haben, dass mein Mann so früh am Morgen arbeitet.
39:38Entschuldigung.
39:41Frau Stockel, was gibt's denn?
39:43Sie haben was entdeckt.
39:46In den Akten von der Kanzlei Rosbauer.
39:50Wir haben erst einmal nur die zwei Aktenordner von den Baustellen in Rosenheim angeschaut.
39:56Am Kärntnerplatz hat der Wiblinger mit seiner Gartenbaufirma vier Bagger im Einsatz gehabt, die er auch in Rechnung gestellt hat.
40:02Und wie ich gestern dort gewesen bin, habe ich aber nur einen Bagger gesehen.
40:07Dann wird Herr Spitzlberger dort wahrscheinlich auch noch einen Bagger gesehen haben.
40:11Und am Innenufer soll er angeblich drei Bagger hingestellt haben.
40:16Dann haben wir einen Kollegen hingeschickt und der hat überhaupt keinen Bagger gesehen.
40:20Das waren also die Ungereimtheiten, die der Herr Spitzlberger gemeint hat.
40:24Der Wiblinger hat ihn glattwegs über den Tisch gezogen.
40:26Und das wahrscheinlich nicht erst seit gestern.
40:28Der Alfred hat normalerweise nie so spontan bei einer Baustelle vorbeigeschaut.
40:35Er hat mir immer absolut vertraut.
40:37Bis vorgestern, als ihm der Betrug auffiel.
40:41Da hat er eins und eins zusammengezählt und plötzlich wollte er seine Akten der letzten 20 Jahre von einer Wirtschaftskanzlei prüfen lassen.
40:48Und genau das wollten Sie verhindern.
40:49Und Sie haben ja gewusst, dass der Herr Spitzlberger als passionierter Frühaufsteher morgens um sieben Uhr bereits an seinem Arbeitsplatz sein wird.
40:57Und da haben Sie ihn dann aufgelauert.
41:00Nein, ich wollte nicht, dass das passiert.
41:04Ich habe ihm vorgeschlagen, dass wir die Sache intern regeln.
41:10Aber Alfred wollte mich im Gefängnis sehen.
41:13Nach 20 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit.
41:17Also mussten Sie was tun.
41:19Da lag so ein Unkraut-Ausstecher.
41:23Ich musste nur zugreifen.
41:25Dann haben Sie zugestogen.
41:27Was haben Sie mit der Tatwaffe gemacht?
41:30In einem Mordteich versenkt.
41:35Herr Wiblinger, Sie sind hiermit vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts Alfred Spitzlberger getötet zu haben.
41:42Ja, Herr Wiblinger, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:49Ich muss ehrlich sagen, die meiste Zeit dachte ich, die Spitzlberger und eine ihrer Gartenfreunde sind am Ende die Schuldigen.
42:03Ja, Frau Kollegin, manchmal ist der Gärtner tatsächlich der Mörder.
42:06Ja.
42:07Ich war schon.
42:07Ja.
42:07Ich war schon.
42:08N комментарier.
42:09Ich war schon.
42:09Nee.
42:09Ich war schon.
Schreibe den ersten Kommentar
Kommentar hinzufügen

Empfohlen