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  • vor 4 Monaten

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Wir werden dann so weit
01:00Darauf wartet er, Dirk
01:02Viel Spaß, du Wahnsinniger
01:04Auf geht's
01:06Musik
01:30Bravo
01:42Wunderbarer Sprung, sehr schön
01:44Sehr schön
01:44Was macht er denn da unten so lang?
01:49Musik
01:51Musik
01:53Na endlich
02:07Sauber
02:14Was hast du da so lange gemacht?
02:18Schaut mal her, was ich gefunden habe
02:19Das ist Gold
02:21Das ist ein Anhänger
02:23Gib's dem Fundbüro ab
02:24Geht's
02:25Was ist das jetzt?
02:31Abbruch, das war's Leute
02:32Wir haben einen Einsatz
02:33Ist gerade reingekommen
02:34Enstallklammer
02:36Junge Frau ist ca. 6 Meter tief abgestürzt
02:38Kein Lebenszeichen
02:39Ist ein bisschen schade
02:39Aber die Pflicht ruf
02:40Der Heli ist unterwegs
02:42Herr Bürgermeister
02:45Wiederschau
02:46Darf ich mal?
02:48Okay
02:49Wir treffen uns unten am Parkplatz
02:50Over
02:50Rettung in letzter Sekunde
03:09Dankeschön
03:10So schlimm war es jetzt auch wieder nicht
03:12Okay
03:13Dann sprichst du das nächste Mal
03:15Oben ohne in den Gumpen
03:16Mein Vater steht dann ein bisschen auf dich
03:19Weißt du wie wichtig die Kampagne für die Region ist, oder?
03:23Was meinst du dein Vater?
03:30Kann es sein, dass es nicht die Frau bereist, die dich nervt, sondern dass es Saras Kampagne ist?
03:35So ein Quatsch
03:36Naja, und sie die Anlagen machen
03:38Okay, können wir aufhören in meiner Ex-Privat-Fähre rumzuschlochen und uns um den Einsatz kümmern?
03:42Richtig, wie sieht's aus?
03:43Ich muss mich hier absetzen
03:45Oh, kann die Nähe ins Land
03:47Oh, boy!
03:48Oh, wait!
03:48I should've been weiss Okay!
03:49Oh, man!
03:51Moment!
03:52Oh, wait!
03:52Oh, man!
03:54Oh, man!
03:54Oh, man!
03:59Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:29Oh Gott!
04:33Hoffentlich ist die nur ohnmächtig!
04:36Ich bleibe aber schön da, mit deiner Schulter.
04:39Die Reha ist beendet, ich bin völlig in Ordnung.
04:41Du bist gerade mal seit zwei Wochen aus der Reha draußen, du hast aber nicht mal eine Latte am Zaun, kann das sein?
04:45Ich dreh jetzt bloß noch ein Werbefilmchen am Wasserfall.
04:48Da, Toni, fang!
04:49Ruhig zu mir hoch, ich mache hier alles fertig.
04:59Sicher?
05:01Sicher!
05:03Auf geht's!
05:04Tiro Neoprena!
05:21Auch hier in einem Berg, gerade bin ich im falschen Film.
05:24Hallo?
05:28Mit schwachem Puls, wo sie lebt.
05:31Hier für Tobias.
05:32Vorne an Bergersau.
05:33Schneid.
05:34Offen!
05:38Und ab!
05:44Drei Meter!
05:45So, Freunde, das wird eine verdammt enge Nummer.
05:50Panzer!
05:53Zwei vor!
05:56Okay!
05:57Beeil dich, ich kann denn eh nicht so in Position bleiben.
06:13Michael, da gibt's eine enge Stelle.
06:17Auch wenn wir da durch sind.
06:19Der Rest, du bist zu schaffen, Leid.
06:27Gut, Michi, geh jetzt hoch.
06:32Verstand dich, geh hoch.
06:37Langsam, langsam, langsam.
06:44Andreas, Achtung!
06:57Irgendwas hängt doch da.
07:01Michi, so?
07:13Ich glaube, diese Teutschen ausgefallen.
07:15Schaut, dass du sie das außen hinkriegst.
07:22Tobias!
07:27Mein Instrument ist spielverrückt.
07:34Macht's hin, sonst glücklich aus.
07:39Andreas!
07:51Du, Herr Pichi!
07:53Verstand dich, geh hoch.
07:57Alles klar?
08:00Alles gut.
08:16Papa, Schwester, Herz.
08:22Endlich eine Ruhe.
08:27Tut mir leid, Maria.
08:33Aber ich hasse Bäuschen.
08:35Entschuldigung, wir würden gerne.
08:36Augenblick.
08:46Ascha!
08:51Hallo, wir würden gern frühstücken.
08:53Ja!
08:54Kommt schon!
08:55Pension Matala!
09:06Andreas!
09:07Ich freue mich schon auf euch.
09:09Ihr habt seinen Einsatz.
09:11Tut mir leid.
09:11Dann auf ein andermal.
09:14Lieber Franz, sicher bist du froh, mich mal für drei Wochen los zu sein.
09:20Damit dir die Sache nicht über den Kopf wächst, habe ich eine Unterstützung für dich engagiert.
09:24Sie wird heute noch eintreffen.
09:27Herz liebst, deine Maria.
09:28Sie kann's einfach nicht lassen.
09:30Und wie schwer ist sie verletzt?
09:34Und wie schwer ist sie verletzt?
09:50Schädelprellung, ein paar Verstauchungen, eine kleine Platzwunde.
09:54Aber nach so einem Sturz, es ist ein wahres Wunder.
09:57Ist sie ansprechbar?
09:58Nein, sie liegt leider immer noch im Koma.
10:01Wissen Sie, wie die Frau heißt?
10:03Ne.
10:04Sie hatte keine persönlichen Dinge bei sich.
10:07Hat sich denn jemand nach ihr erkundigt?
10:08Nein.
10:09In zehn Minuten bekomme ich die CT-Bilder, dann kann ich mehr über ihren Zustand sagen.
10:13Bis dahin kümmern wir uns erst einmal um Sie.
10:16Das war ein Notfall?
10:17Ja, schon klar. Davon können Sie mir in den nächsten zwölf Reha-Terminen erzählen.
10:21Zwölf? Wieso zwölf?
10:23Ja.
10:25Jetzt sind die Ergebnisse.
10:26Keine zerebralen Verletzungen, sehr gut.
10:34Ihre Prognose sehe ich grundsätzlich positiv.
10:36Aber im Moment bleibt einfach nur Ruhe und Geduld.
10:39Das gilt übrigens auch für Sie.
10:40Ich bin sicher, die Berge kommen auch ein paar Wochen ohne Sie zurecht.
10:42Ja.
10:43Seife?
10:49Da ist sie abgestürzt.
10:51Da taucht ihr mitten im Berge.
10:52Schau absort, oder?
10:53Vor allem, die hat nichts dabei gehabt.
10:54Kein Rucksack, die hat nicht mal Schuhe angehabt.
10:56Die kann unmöglich alleine da draußen unterwegs gewesen sein.
10:58Ja, aber dann hätte sie doch jemand vermisst bemeldet.
11:00Vielleicht ist sie mit einer größeren Gruppe unterwegs gewesen.
11:03Toni?
11:05Toni?
11:06Mhm.
11:07So, weil du solltest das Ding doch schon längst im Fundbüro abgeben.
11:10Mhm.
11:11Also die Prägung, die ist ziemlich schlecht lesbar, aber die scheint aus den 40er Jahren zu sein.
11:15Hör zu, find mal bitte raus, ob eine Reisegruppe unterwegs war beim Canyoning oder beim Rafting.
11:19Ja, klar.
11:21Und was ist, wenn Sie wirklich tauchen, Herr?
11:24Das nächste Gewässer ist der Stausee.
11:26Das sind 600 Meter Luftlinie.
11:29Okay.
11:30Vielleicht gab es einen Tauchunfall.
11:33Die rennt los, will Hilfe holen, gerät in Panik, stürzt in die Felspalte.
11:36Herr Seraus, Heinz.
11:36Du, äh, Toni hier von der Paxson.
11:38Wir haben sich niemand vermisst gemeldet.
11:39Die Begleitung ist selbst in Schwierigkeiten.
11:42Gut.
11:42Dann suchen wir jetzt einen Weg ab von der Absturzstelle zum See und checken das Ufer.
11:46Mehr können wir nicht machen.
11:47Vielleicht haben wir Glück, oder?
11:48Also, ähm, der Raftingverleih hat heute geschlossen, aber zum Canyoning ist tatsächlich eine Reisegruppe
11:53aus Salzburg aufgebrochen, aber die ist vollzählig.
11:56Okay.
11:57Hallo.
11:58Grüß Gott.
11:59Ich, äh, würde gern jemanden als vermisst melden.
12:01Sophie Zeidler mein Name.
12:03Ähm, vielleicht eine junge Frau, so um die 30?
12:07Nee, es geht um meinen Mann Paul.
12:09Er ist seit gestern mit einem Kollegen am Dachstein zum Klettern und, äh, die beiden
12:13sind schon den ganzen Vormittag nicht erreichbar.
12:15So lange ist das ja noch nicht, oder?
12:19Mein Kollege, der kümmert sich gleich um Sie, ja?
12:22Magst du dich um die Dame kümmern?
12:23Mach ich.
12:25Das wird Andreas Matherler.
12:27Sophie Zeidler.
12:28Bitte schön.
12:31Es ist jetzt gerade mal elf Uhr, so, da hat der Kollege schon gar nicht so unrecht.
12:35Ja, aber eigentlich wollte er sich auch gestern Abend schon bei mir melden.
12:39Für gewöhnlich ist der Handyempfang in den Bergen schlecht.
12:41Vielleicht, ähm, vielleicht versucht Ihr Mann, Sie dann anzurufen, wenn er wieder netz
12:45hat.
12:46Heißt das, Sie können da jetzt gar nichts machen?
12:49Doch.
12:50Doch, doch.
12:51Sie sagen, Ihr Mann war beim Klettern.
12:54Wissen Sie, in welche Route er gehen wollte?
12:57Er hat sich eine Hütte angemietet, glaube ich, wo, weiß ich aber nicht.
13:05Servus, Andreas hier.
13:06Ja, du, sag mal, äh, hat gestern ein Paul Zeidler bei dir eine Schutzhütte angemietet
13:13am Dachstein?
13:15Nochmal.
13:17Die Sulzenalm.
13:18Ja, ja, die kenn ich.
13:19Gut, danke dir.
13:21Also, Ihr Mann hat über das Tourismusbüro gebucht.
13:24Mhm.
13:25Sollen wir ihn mal besuchen?
13:26Und wie schaut's aus?
13:51Geht hier irgendwas?
13:52Naub ist zu dicht.
14:14Wir müssen runter und das Ufer zu Fuß absuchen.
14:22Das ist unser Auto.
14:43Also, Paul, Paul, ich bin's.
14:53Paul?
15:03Paul?
15:04Paul?
15:13Das tut mir leid.
15:30Ich muss hier raus.
15:31Taub-equipment.
15:53Heute Morgen ist eine Frau nicht weit von hier in der Felsspalte gestützt.
16:13Wir haben sie in die Klinik gebracht.
16:14Sie liegt im Koma.
16:15Frau Zeidler, ich weiß, dass ich Ihnen da viel zumute, aber wenn Sie die Frau identifizieren
16:22könnten, dann wüssten wir sicher, dass Ihr Mann gemeinsam mit dir beim Tauchen war.
16:29Verstehen's?
16:32Meinen Sie, Sie können mit zur Klinik kommen?
16:39Okay.
16:40Komm, Sie müssen.
16:43Juni.
16:43Amen.
17:13Das ist meine Schwester, Anni, Anni Sterzinger.
17:43Das ist meine Schwester, Anni Sterzinger.
18:13Ich kann das einfach nicht begreifen.
18:23Mit meiner Schwester.
18:27Wir waren doch so glücklich und er hat sich so auf unser Kind gefreut.
18:31Darf ich?
18:35Danke.
18:35Ja. Seit ich schwanger bin, kann es mir gar nicht süß genug sein.
18:40Wird wohl ein Zuckermal, der Kleider.
18:42Das wird also ein Junge.
18:44Mhm.
18:44Ich habe seinen Kollegen erreicht.
18:51Er wusste absolut nichts von einem Kletterausflug mit Paul.
18:55Wir tun wirklich alles, um Ihren Mann zu finden.
18:58Meine Kollegen sind gerade mit dem Helikopter unterwegs und fliegen die Gegend ab.
19:01Solange Anni nicht aufwacht, wissen Sie doch noch nicht mal, wo Sie suchen müssen.
19:09Hat Ihr Mann denn irgendwas erzählt, was uns weiterhelfen könnte?
19:13Irgendeinen Hinweis?
19:16Mein Mann hatte eine Affäre.
19:18Glauben Sie nicht, dass er da jeden Hinweis sorgfältig vermieden hat?
19:21Dass er über seine Begleitung geschwiegen hat, ja.
19:23Aber warum hat er Ihnen nicht erzählt, dass er tauchen gehen wollte?
19:29Ich weiß es nicht.
19:32Tauchen ist eine große Leidenschaft.
19:34Ihre Schwester?
19:35Kann die auch gut tauchen?
19:38Nicht, dass ich wüsste.
19:41Wir stehen uns nicht sonderlich nah.
19:45Das hat nichts mit Paul zu tun, es ist...
19:48Ja, das ist...
19:51Anni lebt in einer anderen Welt.
19:53Sie unterrichtet an einem Gymnasium, ihr Mann ist dort Rektor.
19:57Das ist was anderes, als 80 Stunden die Woche in der Fischzucht zu stehen.
20:01Als unser Vater starb, wollte Anni sie zu Geld machen.
20:05Ich musste erst vor Gericht, um das zu verhindern.
20:08Seitdem gehen wir uns aus dem Weg.
20:13Erst nimmt sie mir den Mann weg.
20:15Jetzt behält sie einfach für sich, wo er ist.
20:17Egal, was zwischen den Beinen vorgefallen ist.
20:23Paul ist mein Mann, ich liebe ihn und er ist der Vater meines Kindes.
20:26Und ich will ihn zurück.
20:27Also, finden Sie ihn.
20:29Und ich will ihn, wie es ist.
20:39Und das tut ebenso, als auch.
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23:24Ich kann nicht Nein sagen.
23:26Sie sind die Unterstützung?
23:29Maria hat gesagt, dass Sie das sagen werden.
23:31Ich brauche keine Unterstützung.
23:33Sie hat auch gesagt, dass Sie das sagen werden.
23:36Sie werden doch nicht im Ernst glauben,
23:38dass ich jemanden wie Sie auf meine Gäste loslasse.
23:41Ja, deswegen sind Sie auch der neue Kenner.
23:43Und ich, ich bin der neue Koch.
23:54Herr Sterzinger?
24:02Ja?
24:03Dr. Auerbach.
24:05Ich habe gute Nachrichten.
24:06Die Hirnströme Ihrer Frau haben sich in der letzten Stunde deutlich normalisiert.
24:10Vor ein paar Minuten ist sie aufgewacht.
24:11Ihr Zustand ist stabil.
24:13Kommen Sie, ich bringe Sie zu Ihnen.
24:14Danke.
24:24Also, wenn es mal brennt, dann rufe ich euch zum Lösen.
24:33Hanna, Lukas.
24:34Entschuldigung.
24:35Macht nichts.
24:36Hallo, Sarah.
24:38Ich nehme an, du willst zum Andreas?
24:40Ja.
24:40Er hat mir noch ein Interview versprochen.
24:42Für die Imagekampagne von Herbrichter.
24:44Der ist noch nicht da.
24:45Es gibt einen Vermissten.
24:46Wahrscheinlich suchen sie immer noch nach ihm.
24:47Tut mir leid.
24:48Tja.
24:49Kann man nichts machen.
24:54Ich habe hier noch ein paar alte Sachen von Andreas.
24:57Du weißt ja, ich ziehe übermorgen nach München.
25:01Kannst du sie Ihnen geben?
25:04Danke.
25:07Sarah, willst du nicht reinkommen und auf ihn warten?
25:20Entschuldigung.
25:21Ich würde gerne einen Moment mit meiner Frau alleine sein.
25:24Wir haben erst vor kurzem beschlossen, uns zu trennen.
25:26Natürlich.
25:27Ich komme dann gleich und sehe nach ihr.
25:29Danke sehr.
25:43Hallo, Anni.
25:48Benno.
25:48Wie geht es dir?
26:01Die Arztin sagte, ich wäre gestürzt in den Bargen.
26:05Sind das?
26:07Ja.
26:10Weißt du das nicht mehr?
26:11Die Leute von der Bergwacht haben dich gerettet.
26:19Aber dass du in den Bergen warst, das weißt du schon noch.
26:26Nicht?
26:31Was ist denn das Letzte, woran du dich erinnern kannst?
26:33Dass du mich gestern nach Hallstatt gefahren hast, ins Sanatoriums-Großvater.
26:46Was ist?
26:49Das war vor sechs Wochen, Anni.
26:50Komm, nicht rein.
26:58Es wird alles gut.
26:58Hauptsache ist doch, dass du am Leben bist, dass du bald wieder gesund wirst.
27:02Anni, scheiße.
27:05Frau Stettinger, ist alles in Ordnung?
27:07Sie kann sich nicht erinnern.
27:08An die ganzen letzten Wochen nicht.
27:10Ja, das kommt vor.
27:11Kein Grund zur Beunruhung.
27:12Ihre Werte sind sehr gut.
27:14Ich bin sicher, Ihr Gedächtnis wird wiederkommen.
27:15Was halten Sie davon, wenn Sie nach Hause fahren, ein paar Sachen für Ihre Frau holen?
27:20Ja, natürlich.
27:22Bis gleich.
27:29Was ist denn das eigentlich für ein neuer Job?
27:32Eine Werbeagentur.
27:34Ich werde mich um Kundenakquise kümmern.
27:38Das hört sich nach einem sehr anderen Leben an.
27:43Schläft Andreas eigentlich immer noch in seinem Wohnwagen?
27:45Sicher.
27:51Sarah, wir sind nicht zusammen.
27:55Wir sind Freunde.
27:58Hallo.
28:03Hallo.
28:05Wir können gerne mit dem Essen auf dich warten, wenn du erst das Interview machen willst.
28:11Welches Interview?
28:12Ja.
28:15Okay.
28:19Herr Marthaler.
28:22Seit wie vielen Jahren sind Sie jetzt für die Bergwacht in Ramsau im Rettungseinsatz?
28:25Seit sieben Jahren.
28:26Mit Unterbrechungen.
28:27Sie meinen die großen Bergton, die Sie unternommen haben?
28:29Mhm.
28:29Zum Beispiel 2007 in den Anden.
28:35Genau.
28:43Sie haben dort den...
28:45Sie haben dort den Akonkakwa und den Chimborazo bestiegen.
28:50Und das innerhalb von nur vier Wochen.
28:52Drei.
28:54Das waren drei Wochen.
28:57Gut.
28:57Und seit 2002 dann sämtliche 14.8000 nach.
29:02Nein.
29:03Der K2 fehlt noch.
29:05Tja.
29:06Scheint das so, dass sich alles in Ihrem Leben um die Berge drehen.
29:09Und natürlich um Sie selbst.
29:11Ist da überhaupt noch Platz für Familie, Freunde, eine Frau?
29:16Ja, sicher.
29:21Aber es muss halt auch passen.
29:23Ist ja nicht nur bei Bergsteigern so.
29:28Verstehe.
29:29Mit passen ist gemeint, mit dem wochenlangen Vermissen zurechtzukommen, wenn Sie mal wieder
29:33einen Gipfel erklimmen.
29:34Mit der Angst, dass Sie vielleicht nicht wieder zurückkommen.
29:37Und mit dem Gefühl, in Ihrem Leben immer nur an zweiter Stelle zu stehen.
29:40Dann würde es für Sie passen, ja?
29:41Sie muss halt auch verstehen, dass man einen Menschen nicht ändern kann.
29:46Und mir und meiner Liebe vertrauen.
29:49Dir vertrauen?
29:51Bist du ganz sicher, dass du dir dieses Vertrauen auch wirklich verdient hast?
29:56Vielen Dank fürs Interview.
30:11Andreas, soll ich dir noch ein Brot schmieren?
30:19Nein, danke. Ich muss noch mal los.
30:21Ist wohl nicht so gut gelaufen mit Sarah.
30:41Ja, das ist ziemlich aussichtslos.
30:52Ich habe jetzt noch nicht.
30:54Wie weiß ich nicht.
30:55Die selbe Prägung.
31:081942.
31:09Tiefste Nazi-Zeit.
31:11Naja, und jetzt kommt das Beste.
31:12Kurz vor Kriegsende ist hier in der Gegend ein ganzer Transport mit Goldmünzen verschwunden.
31:17Ist der voll im Goldrausch, oder?
31:18Hä?
31:20Du, wie schaut's aus?
31:21Hast du gerade Zeit?
31:22Ja, ja, klar. Auf jeden Fall.
31:23Ja.
31:25Mein Goldschatz, direkt hier bei uns, ey.
31:27Mann, da könnte ich aus meinem Laden eine Sportshop-Kette machen.
31:31Stössel Sport International oder so. Weißt du, was ich meine?
31:36Wo sind die anderen?
31:38Die fliegen die kleineren Seen weiter südöstlich ab.
31:40Solange die Frau Sterzinger im Kummer liegt, müssen wir wohl oder übel auf unser Glück hoffen.
31:45Irgendwas passt doch da einfach nicht zusammen.
31:47Bist du mal, hier ist sie abgestürzt, ja?
31:49Egal, ob sie vom Stausee oder von den kleineren Seen gekommen ist.
31:53Die wäre doch an der Hütte vorbeigegangen, wo ihr Auto gestanden ist.
31:56Ja, außer sie hat die Orientierung verloren, ein bisschen Panik geraten.
31:59Vielleicht.
32:00Bergwacht Ramsau, Stössel.
32:01Dr. Verena Auerbach, hallo. Könnte ich bitte den Herrn Marthaler sprechen?
32:04Einen Moment. Andreas!
32:06Frau Dr. Auerbach für dich.
32:08Ja.
32:12Marthaler?
32:13Ja, ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass die Frau Sterzinger ihr Bewusstsein wieder erlangt hat.
32:18Ihr Zustand ist stabil.
32:19Ihr Mann war gerade bei ihr.
32:21Sehr gut. Ich muss sofort mit ihr sprechen.
32:23Nein, das würde Sie sicherlich überfordern.
32:25Es wird Ihnen ohnehin nicht viel nützen, fürchte ich.
32:27Durch den Sturz hat sie eine partielle Amnesie erlitten.
32:30Die letzten Wochen sind in ihrem Gedächtnis blockiert.
32:33Das heißt, sie kann sich an gar nichts erinnern?
32:35Nein. Wahrscheinlich eine Schutzreaktion auf den Schock.
32:38Ich gehe davon aus, dass das reversibel ist.
32:40Aber im Moment braucht sie einfach Zeit.
32:43Dankeschön.
32:44Tschüss.
32:47Sauber. Und jetzt?
32:48Tja. Und jetzt?
32:50Sie hat doch selbst gesagt, das ist reversibel, oder?
32:52Nehmen Sie erst mal eine davon.
33:12Danke.
33:16Grüß Gott, Frau Sterzinger.
33:18Ich bin Andreas Marthaler von der Bergwacht Ramsau.
33:20Frau, wir haben Sie heute Morgen aus der Felsspalte geborgen.
33:25Da muss ich mich wohl bei Ihnen bedanken.
33:27Wie fühlen Sie sich denn?
33:30Schwach.
33:31Und ein bisschen durcheinander.
33:34Ja, ich weiß, Sie haben einige Erinnerungslücken.
33:38Es ist nur so, Ihr Schwager, der Herr Zeidler,
33:40hat sich noch nicht bei uns gemeldet.
33:43Paul?
33:44Mhm. Sie waren zusammen mit ihm unterwegs.
33:46Sie haben gemeinsam mit ihm auf einer Hütte am Dachstein übernachtet?
33:53Paul und ich.
33:56Ja?
33:59Soll das heißen, dass wir...
34:01Wir müssen davon ausgehen, dass auch der Herr Zeidler in Gefahr ist.
34:13Und Sie sind die Einzige, die uns sagen kann, wo wir ihn suchen müssen.
34:16Bevor es zu spät ist.
34:19Aber was kann ich denn tun?
34:20Es ist alles wie gelöscht.
34:22Hilfen Sie mir.
34:31So, er bekommt weiterhin dreimal täglich 10 Milligramm Diclofenac.
34:34Ich sehe nachher noch mal nach Ihnen, ja?
34:36Herr Marthaler?
34:39Sind Sie jetzt von allen guten Geistern verlassen?
34:42Frau Sterzinger braucht absolute Ruhe.
34:45Ich will es so, wirklich.
34:46Es geht mir schon wieder besser.
34:48Also, ich kann auf keinen Fall die Verantwortung dafür übernehmen.
34:50Und was ist mit Herrn Zeidler?
34:53Können Sie die Verantwortung für Herrn Zeidler übernehmen?
35:10Herr Körner da?
35:12Was ist mit mir?
35:13Nein, nein.
35:14Wo sind Ihre Kollegen?
35:16Im Einsatz.
35:17Wir suchen eine vermisste Person.
35:19Was ist im Einsatz?
35:20Was ist mit dem Einsatz für meine Image-Kampagne?
35:23Man könnte doch nicht einfach weglaufen und glauben, die Sache wäre erledigt.
35:26Ja, ich fürchte, die wird warten müssen.
35:28Ist das die von heute Morgen?
35:30Ja.
35:32999er Gold.
35:33Ich habe ein bisschen recherchiert.
35:35Sie stammt vermutlich aus einem Geheimtransport der Nazis kurz vor Kriegsende.
35:40Also, hier bei uns?
35:42Ja, unglaublich, oder?
35:43Angeblich haben die Soldaten die Ladung gestohlen und irgendwo am Dachstein versteckt, aber sie wurde nie gefunden.
35:48Bis jetzt.
35:50Das ist ja, das ist ja großartig.
35:52Aber das setzt man sofort auf unsere neue Internetseite.
35:55Wirklich?
35:56Endlich mal jemand, der mir glaubt.
35:58Naja, ich glaube natürlich kein Wort davon.
35:59Aber das spielt ja auch keine Rolle.
36:02Bei den derzeitigen Goldpreisen werden die Touristen in Scharen zu uns kommen.
36:05Sie wollen den Tourismus mit Nazigold ankurbeln?
36:09Ja, warum nicht?
36:11Hier, Grusel, Goldrausch ist doch perfekt.
36:13So, und jetzt schreiben Sie mir mal alles auf, was Sie darüber wissen.
36:15Aber ich muss doch hier...
36:17Ich setze auch Ihren Mern da runter.
36:22Hm.
36:45Hier ist es passiert?
36:50Kommt Ihnen irgendwas bekannt vor?
36:58War es denn alleine da, oder waren auch immer bei Ihnen?
37:09Sie hatten einen Neoprenanzug an.
37:11Das heißt, entweder waren Sie kurz zuvor beim Tauchen, oder auf dem Weg dorthin.
37:17Vorsichtig, langsam, langsam.
37:20Ihre Schwester hat erzählt, dass der Paul ein guter Taucher ist.
37:24Ja, das stimmt.
37:28Wo waren Sie denn Tauchen?
37:30Vielleicht am Stausee?
37:31Aus welcher Richtung sind Sie denn gekommen?
37:50Keine Erinnerung.
37:58Tut mir leid.
37:59Aber Versuch war es wert.
38:07Bringen Sie mich zur Hütte.
38:09Hütte?
38:13Sie haben gesagt, dass ich die Nacht mit ihm dort verbracht habe.
38:16Also bringen Sie mich zur Hütte.
38:18Okay.
38:19Langsam, langsam.
38:20Langsam.
38:29Ich habe Ihnen das noch einen Gedanzen gemacht.
38:35Ich habe, dass ich nicht geschmext.
38:38Ich habe mich zur Hütte.
38:46Ich habe noch eine Ausbildung gemacht.
38:47Ich habe noch eine Ausbildung gemacht.
38:48Ich habe nichts gemacht.
38:49Du bist nicht mehr als Niederland.
38:50Ich habe eine Ausbildung gemacht.
38:51Ich habe noch nie gemacht.
38:51Du bist ein Job gemacht.
38:52Ich habe wirklich angeboten.
38:53Ich habe dich gekannt.
38:54Ich habe mir einfach nicht in der Hand.
38:54Ich habe nichts geimpargent.
38:54Und ich macheían auch die Koste.
38:55Ich habe mich.
38:56Ich habe schon einen Hochschild.
38:57Ich habe mich auf Nefest.
38:57Und?
39:15Irgendwelche Erinnerungen?
39:19Glaubst du einfach nicht.
39:27Ihre Schwester hat gesagt, dass sie beide nicht sonderlich gut miteinander auskommen. Stimmt das?
39:34Schon als wir klein waren, hat sie sich immer zurückgesetzt gefühlt.
39:38Es mag ja sein, dass ich weniger zurückhaltend bin als sie, aber ich würde ihr doch niemals den Mann wegnehmen.
39:44Aussehen tut sie anders.
39:47Paul hat versucht, zwischen Sophie und mir zu schlichten. Und wir mochten uns sehr gerne, aber ich...
39:53Wenn ich das getan habe, wenn ich das ihr wirklich angetan habe, warum kann ich mich dann an nichts erinnern?
40:01Tja...
40:03Vielleicht gerade deswegen.
40:15Man hat mir gesagt, dass sie hier sind. Gibt's schon was Neues?
40:19Leider noch nichts, nein.
40:21Die habe ich auf Pauls Schreibtisch gefunden.
40:26Karten im Maßstab 1 zu 1000. Da kann man jeden kleinen Stein drauf sehen.
40:32Wozu braucht er die, wenn er gar nicht beim Klettern war?
40:35Warum hast du das getan?
40:50Ich weiß es nicht.
40:53Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass ich es getan habe.
40:56Du hast immer alles bekommen. Alles, was du wolltest.
41:02Wenn nicht, dann hast du es dir einfach genommen.
41:05Du weißt, dass das nicht stimmt.
41:08Was ist mit der Fischzucht? Die wolltest du doch unbedingt.
41:10Und trotzdem musste ich erst vorberichten.
41:14Und was hatte ich davon?
41:16Paul und ich, wir stehen kurz vor dem Konkurs.
41:19Und du und Benno, ihr habt schön doppeltes Gehalt.
41:21Ist einfach immer das bessere Ende für dich.
41:27Anni durfte die Matura machen.
41:31Anni wurde ein Studium finanziert.
41:34Auslandsjahr natürlich.
41:36Während ich auf dem Markt Fisch verkauft habe.
41:38Alles, was du bekommen. Alles.
41:43Warum musstest du jetzt auch noch Paul haben?
41:46Jetzt, wo wir ein Kind erwarten.
41:51Sophie.
41:53Es tut mir leid.
41:58Sophie, hilf mir.
42:00Konntest du es nicht ertragen, dass ich dir das allererste Mal was voraushabe?
42:03Zeug mir, wo er ist.
42:10Ich weiß es nicht.
42:12Geh mir mehr zurück!
42:14Herr Zeidler, stopp.
42:16Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp.
42:18Herr Zeidler.
42:20Der Schlüssel zur Rettung ihres Mannes, der ist im Kopf ihrer Schwester nirgendwo anders.
42:24Verstehens?
42:34Was reagiert der Michi?
42:37Was macht der Experiment?
42:39Wir haben alles versucht.
42:41Wir müssen noch ein bisschen Geduld haben.
42:43Geduld wäre nicht das Problem und läuft, dass die Zeit weg ist.
42:45Wenn wir bis zum Einbruch der Dunkelheit mit Kunden haben, dann wird es echt eng durch.
42:48Noch ist es aber nicht dunkel.
42:50Wir sehen uns gleich in der Zentrale. Over.
42:52Okay.
43:01Es tut mir so leid.
43:03Es ist schon okay.
43:04Alles in Ordnung.
43:33Es tut mir so leid.
43:36Flick ist am元.
43:37together
43:39Es tut mir so convenience.
43:41kennrad
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