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  • vor 5 Wochen
Während Huck am Ufer unterwegs ist, um etwas Eßbares zu besorgen, verraten der Duke und der Dauphin für die ausgesetzte Belohnung, daß Jim ein entlaufener Sklave ist. Jim wird auf „Phelps Farm“ eingesperrt und Huck findet das Floß leer, als er zurückkommt. Er macht sich auf die Suche nach Jim, er läßt nichts unversucht, um den Kumpan zu finden. Schließlich und endlich landet er auf „Phelps Farm“ und wird von Sally Phelps, der Hausherrin, mit offenen Armen ermpfangen.

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Transkript
00:00Unser Zusammentreffen mit dem Herzog und dem Dauphin war das merkwürdigste, was Jim und mir je passiert ist.
00:06Die beiden waren total verrückt. Sie führten Romeo und Julia auf.
00:10Aber das Publikum war, gelinde gesagt, nicht gerade begeistert.
00:13Sieh nur, wie zärtlich sie das Händchen an die Wange legt.
00:20Dann führten sie ein Stück auf, das hieß, nicht so, Herr König.
00:24Danach mussten wir um unser Leben rennen und haben es knapp geschafft.
00:30Alte Pestfliege.
01:00Arme Elizabeth.
01:03Sie hatte ihren Papi so gern. Wo ist das Kind jetzt nur?
01:07Jetzt hat sie nur noch eine Mami, die für sie sorgen kann.
01:11Johnny.
01:13Johnny, hier ist dein Papi, also hör gut zu, was er dir sagt.
01:18Weißt du, Miss Watson wollte mich nach New Orleans verkaufen.
01:22Und dann hätte dein Papp dich nie wieder gesehen.
01:24Aber so weiß ich auch nicht, ob wir uns je wieder sehen.
01:29Ey, Jim.
01:33Jim, ist das nicht fantastisch?
01:35Wir tun, was wir wollen, gehen, wohin wir wollen.
01:38Ja.
01:41Jim.
01:41Jim, so viele Leute leben in Unfreiheit, weil sie nicht den Mut aufbringen, es einfach mal zu versuchen.
01:49Ich sag dir, warte nur, bis wir reich sind.
01:53Dann werden sie es verstehen.
01:55Und dann sagen sie...
01:57Hey du, komm hier.
02:00Hast du von dem entlaufenden Sklaven Jim gehört?
02:02Hast du gehört, dass er reich ist?
02:04Kannst du das glauben, ein Sklave?
02:06Ja.
02:06Also die werden es dann alle verstehen?
02:10Mhm.
02:11Sogar die Kinder?
02:13Jim, besonders die Kinder.
02:15Ja, wäre schon möglich.
02:20Ach, ja, Kinder verstehen ganz schön viel.
02:25Da fällt mir ein, es war mal...
02:28Elisabeth war so ungefähr vier Jahre alt.
02:32Und krank und schwach vom Scharlachfieber.
02:34Damals hatten wir keine Hoffnung mehr und dachten, sie würde sterben.
02:38Sie wurde aber gesund, nicht?
02:40Sie war furchtbar krank, viele Tage, aber dann ging das Fieber weg und sie war bald wieder gesund und munter.
02:46Und einige Tage später kam sie ins Haus und stand da, schaute mich an und hat mich angelächelt, wie so oft.
02:55Ich sagte, Elisabeth schließt die Tür, Kind.
03:00Aber sie hat mich nur angelächelt.
03:01Also sagte ich's wieder, aber diesmal schärfer, schließt die Tür.
03:07Aber sie hat's einfach nicht getan.
03:10Sie stand da und lächelte mich ganz lieb an.
03:12Das machte mich nervös.
03:14Ich kriegte eine furchtbare Wut und haute ihr ein paar runter.
03:16Hat sie dann immer noch nicht gehorcht?
03:18Nein, nein.
03:20Das Kind stand ganz ruhig da.
03:23Ich wurde immer wütender und wollte ihr noch eine Ohrfeige versetzen.
03:26Da ist Wind aufgekommen und die Tür wurde zugeschmettert.
03:30Direkt hinter ihr.
03:32Das Kind hat sich nicht mal bewegt.
03:34Und was ist dann passiert?
03:35Da musste ich einfach heulen.
03:37Ich nahm sie in meine Arme und sie...
03:41Sie...
03:42Sie war taub und stumpf vom Fieberhack.
03:48Taub und stumm?
03:50Jim, das ist furchtbar.
03:51Für viele Menschen ist das wohl furchtbar.
03:54Aber Elisabeth hat einen Papa, der sie so furchtbar lieb hat, dass das ganz unwichtig ist.
04:02Sehr viele Dinge sind unwichtig, wenn man sich nur gern hat.
04:06Schöpfe, der sie so furchtbar lieb hat.
04:36Was denken sich die zwei jetzt wieder aus, dass sie so aufgeregt sind?
04:45Die brüten sicher wieder ein Geschäft aus, das die letzte Nummer in den Schatten stellt.
04:48Ah, und was für eins?
04:50Das kann ich nicht sagen, aber ich wette, eine unehrliche Sache, Jim.
04:54Die waren doch früher nie so geheimnisvoll.
04:56Aber jetzt wollen sie, dass wir beide nichts hören.
04:58Wahrscheinlich machen sie erst mal ihren Plan perfekt, bevor sie uns sagen, was wir dabei tun sollen.
05:03Hä?
05:03Ja.
05:06Nein, das ist was anderes.
05:09Wieso?
05:10Was denn?
05:11Überleg mal, was war, als ich den Schmerz in der linken Schulter hatte?
05:14Ja, was?
05:15Ich hab dir doch gesagt, das ist ein Zeichen, dass irgendwas passiert, stimmt's?
05:18Ja, stimmt.
05:19Und ist es passiert?
05:21Ja, Jim, so wie du es gesagt hast.
05:23Ja, und jetzt schau dir diese Schulter mal an.
05:25Ich sehe einen Zucken, hast du auch Schmerzen drin?
05:30Und was soll das jetzt wieder bedeuten?
05:32Überleg doch, diesmal ist es meine rechte Schulter, die schmerzt.
05:35Ja, und weiter?
05:36Ja, also Hackfinn, wenn du wirklich so ein kluger Bursche bist, wie du immer sagst,
05:39dann müsstest du doch wissen, es gibt kein schlimmeres Vorzeichen als ein Schmerz und ein Zucken in der rechten Schulter.
05:44Die Luft an diesem wundervollen Tag belebt wieder meine Lebensgeister.
05:52Wie heißt denn der Ort, wo wir uns befinden?
05:54Pikesville, denke ich.
05:55Pikesville, Pikesville, hört sich vielversprechend an.
05:59Ich werde mir mal das Städtchen ansehen und genau prüfen,
06:02auf welche Weise wir mit diesem Dorftrottel ein gutes Geschäft machen können.
06:06Mit den Einwohnern.
06:08Die haben wieder eine Schweinerei vor.
06:10Bill geworden, mein guter Mann.
06:11Du möchtest mich doch gewiss dabei begleiten.
06:13Ich danke für die nette Aufforderung, mein Freund,
06:16aber ich fühle mich nach den Anstrengungen der Reise etwas unpässlich.
06:21Ich werde hierbleiben und mich ausruhen, das ist wohl besser.
06:24Das wird das Beste sein.
06:26Möglicherweise hat er eine leichte Influencer, aber er wird sicher wieder gesund.
06:31Nun ja, dann werde ich allein gehen.
06:34Ah, wenn ich zum Essen nicht zurück bin, dann bedeutet das ein neues Geschäft, verstehst du?
06:39Aha, und dann möchtest du, dass wir kommen und dir helfen zur Hand gehen, ja?
06:43Ganz genau, mein guter Bill geworter. Aber natürlich nur, wenn du wieder auf dem Damm bist.
06:48Ah, ich versuch's.
06:53Das stinkt wie ne Meute opossums. Deine schmerzende Schulter hat recht, Jim.
06:57Er hat gelogen und das bedeutet für uns beide einen Haufen Ärger.
07:05Kommt her, ihr lieben kleinen Bartfische, beißt schön beim alten Jim an.
07:09Wels willst du hier fangen?
07:10Du erwischst hier vielleicht ne Krabbe oder nen Seehasen, aber das ist todsicher kein Welswasser.
07:16Wer hat dir denn das gesagt?
07:18Jim, jeder kleine Anfänger weiß doch, dass Welsen nur da rumschwimmen, wo kein Ried ist.
07:23Ach, wieso?
07:24Na, weil sie wissen, wenn sie im Ried ihre Barthaare verlieren, landen sie todsicher in der Pfanne.
07:29Na ja, es stimmt vielleicht, was du sagst, aber es stimmt vielleicht auch nicht.
07:35Ach, ich glaube, ich geh mal ein bisschen an Land.
07:37Vielleicht find ich ein Feld mit Wassermelonen oder ein Huhn, das ich mir ausborgen kann.
07:43Wenn wir hier so lange warten, bis du endlich einen Wels gefangen hast, dann kriegen wir den zu Weihnachten.
07:47Gute Idee. Lass dir nur Zeit, mein Junge, dann findest du auch einen schönen fetten Hahn.
07:53Jim, wie geht's deiner Schulter?
07:54Na ja, die zuckt gewaltig und tut auch furchtbar weh.
07:59Keine Angst, ich bin so schnell wie möglich wieder zurück, das verspreche ich dir, Jim.
08:24Und jetzt!
08:29Na, alte Katze.
08:31Ihr sollte wissen, dass man sich nicht darum treibt, wo Jäger sind.
08:38Endlich hatte ich die richtige Beute aufgespürt.
08:41Jedes von den Hühnern stand so gut im Futter, dass wir uns mit einem davon den Bauch vollhauen
08:45und sogar noch was zum Frühstück übrig behalten würden.
08:48Aber irgendwie fühlte ich mich überhaupt nicht wohl.
08:50Jim!
09:03Jim, wo bist du?
09:09Ich hätte es wissen müssen und Jim auch nicht für einen Moment allein lassen dürfen.
09:12Warum hatte ich sein prophetisches Zucken auch nicht ernst genommen?
09:16Aber Jim war nun mal weg und ich musste etwas tun und zwar so schnell wie möglich,
09:21anstatt mich mit Selbstverwürfen rumzuquälen und zu heulen wie ein Mädchen.
09:25Ich konnte rufen und rufen, aber diesmal war ich sicher, dass Jim für immer fort war.
09:30Jim?
09:32Jim, bist du das?
09:33Hey du, warum starrst du mich so an? Willst du was?
09:54Ich dachte mir nur, du würdest nicht so fröhlich pfeifen, wenn du wüsstest, was ich weiß.
09:58So, was weißt du denn schon?
10:00Ach, ich glaube, ich erzähl's dir lieber nicht.
10:02Warum denn nicht?
10:03Du siehst aus wie ein Kind, das leicht zu erschrecken ist.
10:06Bin ich nicht. Erzähl.
10:08Von mir aus, naja, so ungefähr vor einer Stunde gehe ich hier den Weg lang,
10:12denke dabei an nichts Böses, naja, und auf einmal schießt eine Hand aus dem Busch von mir an die Kehle
10:17und ich höre jemand sagen, wenn du schreist, schneide ich dir die Leber raus.
10:20Und was hast du getan?
10:21Natürlich hatte ich Angst.
10:23Mein Herz klopfte bis oben hin.
10:25Und dann?
10:26Dann sah ich nach hinten und sah, es war nur ein Sklave.
10:30Der hatte den Wahnsinn im Auge, sag ich dir.
10:32Ein Sklave? Was hatte der für Sachen an?
10:35Naja, eine dunkle Arbeitshose und ein einfaches wollendes Hemd.
10:39Dann ist er es gewesen. Ja, der Entlaufene.
10:42Hab jetzt keine Angst mehr vor dem. Der ist vorhin erwischt worden.
10:45Ohne Scherz? Wo haben Sie ihn?
10:46Den hat Seilis Fabs eingesperrt, auf seiner Farm. So etwa zwei Meilen die Straße runter.
10:50Ja, das beruhigt mich, dass Sie ihn gefangen haben.
10:54Der ist was wert. Eine 200 Dollar Belohnung.
10:57Schade. Das Geld hätte ich mir gern verdient. Ich hab ihn zuerst gesehen.
11:02Wer hat ihn gefasst?
11:03Ich weiß noch nicht mal, wie der hieß. Ein Fremder war es. Ein älterer Mann.
11:06Für 40 Dollar hat er Fabs seinen Anspruch auf die Belohnung verkauft.
11:09Er musste dringend irgendwo hin.
11:12Na gut, dass Sie ihn erwischt haben. Der greift keine mehr an die Kehle.
11:15Oh nein, das schafft er ganz bestimmt nicht. Sie haben ihn gut verschnürt und eingesperrt.
11:20Tja, nachdem wir glücklich so weit gekommen waren, war nun alles zu Ende.
11:27Wir konnten diese Lumpen auch nur so gemein sein.
11:29Nach allem, was wir für sie getan hatten.
11:32Sie schickten den armen Jim wieder in die Sklaverei.
11:34Für 40 schmutzige Dollar.
11:40Ich entschloss mich, die beiden dafür zu bestrafen.
11:43Zuerst mal versteckte ich das Floß an einer Stelle, wo sie es niemals finden würden.
11:46Für einen Weißen ist es nicht recht und ich weiß, dass ich dafür in alle Ewigkeit in der Hölle schmoren muss.
11:53Aber ich beschloss, Jim zu stehlen und ihn wieder aus der Sklaverei zu befreien.
11:57Am nächsten Morgen saß ich immer noch grübelnd bei meinem mageren Frühstück.
12:04Und dann hatte ich es endlich.
12:06Es war ein gewagter Plan.
12:09Ich wünschte, Tom Sawyer wäre hier, um mir dabei zu helfen.
12:12Aber ich musste es eben allein schaffen, Jim zu befreien und diesen Schmarotzern eins auszuwischen.
12:16Und wenn es das Letzte wäre, was ich im Leben tun würde.
12:18Die Farm von Verbs war leicht zu finden und zum Glück war niemand in der Nähe.
12:23Das war sehr gut so, denn nach meinem Plan musste ich von der Stadt her zur Farm kommen und nicht vom Fluss.
12:27Ich sah mir alles genau an und machte mich dann auf den Weg in die Stadt.
12:30Hallo, mein Lieber.
12:49Du hast mich aber ganz schön erschreckt, so einfach aus dem Nichts hier wieder aufzutauchen.
12:54Entschuldigung.
12:54Das macht nichts.
12:56Wo ist das Fluss? Hat es einen guten Liegeplatz?
12:59Das wollte ich Sie gerade fragen, euer Gnaden.
13:02Warum fragst du mich?
13:03Ich bin gestern früh weg und wollte einen Huhn holen.
13:05Ja, ja.
13:06Aber leider hatte ich gar kein Glück.
13:08Und dann traf ich einen Mann, der bot mir einen Dollar, wenn ich sein Schaf finde.
13:12Einen ganzen Dollar.
13:13Da sagte ich mir, dass ich...
13:15Was?
13:16Dass ich mir leicht einen Huhn kaufen kann für den Dollar.
13:18Und da habe ich den ganzen Tag nach dem Schaf gesucht.
13:21Den ganzen Tag?
13:22Mhm.
13:23Aber ich fand das Schaf erst abends und war müde und hungrig.
13:26Also bin ich runter zum Fluss, aber das Fluss war verschwunden.
13:30Na ja, und da dachte ich mir, es hat vielleicht Ärger gegeben.
13:32Und Sie sind weg.
13:33Aber Sie haben meinen Sklaven mitgenommen.
13:35Den einzigen Sklaven, den ich jemals in der Welt hatte.
13:38Dieser hinterlistige Betrüger.
13:40Wahrscheinlich hat er auch noch das Fluss verkauft.
13:42Und was soll ich jetzt machen?
13:45So ganz allein in einer fremden Gegend?
13:47Kein Besitz mehr.
13:48Gar nichts.
13:49Nicht mal die Möglichkeit, was zu verdienen.
13:52Und er spielte den Unschuldigen, als wir das Fluss nicht fanden.
13:55Dieser Hund, gemeinem Verräter.
13:57Ja, und ich saß da und fing an zu heulen.
14:00Ich dachte, wo mag bloß mein Fluss sein?
14:02Und wo mein Jim?
14:04Armer alter Jim.
14:05Wir dachten, du hättest das Fluss gestohlen und wärst allein im Fluss heruntergefahren.
14:12Ich will hoffen, du tischst mir ja kein dummes Märchen auf.
14:15Märchen?
14:17Meinen Sie, ich verkaufe meinen Sklaven?
14:19Den einzigen Besitz, den ich jemals hatte?
14:21Nein.
14:23Wir haben das nicht so gesehen.
14:25Ich will sagen, wir haben Jim doch so behandelt, als wäre er unser eigener Sklave.
14:29Und an die Idee haben wir uns gewöhnt.
14:31Und Gott weiß, wir haben für ihn viel auf uns genommen.
14:34Tja.
14:35Gib mir den Dollar, den du verdient hast.
14:40Es sind nur noch zehn Cent davon übrig.
14:42Ich hab mir schon was zu essen gekauft.
14:43Gib's hierher.
14:51Oh, nichts zu danken.
14:55Glaubst du, dass der Sklave uns verraten würde?
14:58Wenn er es tut, ziehe ich ihm die Haut ab.
15:00Wieso verraten? Sagten Sie nicht, er ist weggelaufen?
15:03Ich sagte nicht, er ist weggelaufen.
15:04Der alte Säufer hat sein Anrecht auf eine Belohnung für 40 Dollar verkauft und alle schon wieder versoffen, ohne mir meinen Anteil zu zahlen.
15:12Also, Sie haben ihn verkauft? Dazu hatten Sie kein Recht. Es ist mein Sklave. Wo ist er?
15:17Wieso? Du kriegst ihn doch nicht mehr wieder. Also hör auf mit dem Gejammer.
15:20Hey, du spielst doch nicht erst mal mit dem Gedanken, uns zu verraten.
15:28Nein, ich will nichts als meinen Sklaven wiederhaben.
15:31Oh, ich glaube, ich kann dir trauen.
15:33Aber eine Bedingung stelle ich.
15:34Wir spielen hier für drei Tage nicht so, Herr König.
15:39Wenn du bei deinem Leben schwörst, niemandem etwas zu verraten und wenn du mit deinem Sklavengequatsch aufhörst, dann...
15:44Dann sage ich dir, wo du ihn findest.
15:47Ich schwöre es.
15:47Ein Stück darunter, da ist ein Fahrer mit Namen Silas.
15:56Der Mann, der Jim gekauft hat, nennt sich Samuel Forster.
15:59Ja, Samuel Forster. Er wohnt über 40 Meilen von hier in Richtung Lafayette.
16:03Wenn ich heute Nachmittag losgehe, kann ich in zwei Tagen da sein.
16:07Nein, das wirst du nicht tun.
16:11Du wirst auf der Stelle losgehen und du behältst das alles schön für dich. Klar?
16:15Ja, euer Gnaden.
16:18Dann mach dich fort. Geh schon.
16:23Er wusste natürlich nicht, dass ich ihn reingelegt hatte.
16:25Denn das war genau, was ich von ihm wollte.
16:29Ich verließ die Stadt sofort in Richtung Lafayette, um den Lumpen in Sicherheit zu wiegen.
16:33Aber hinter der Stadt schlug ich mich in die Büsche, ging außen herum zurück und dann auf der Straße hinaus zu Verbsfarm.
16:43Ruhig, ich tue ja nichts.
16:45Hey, ihr sollt euch nicht immer so aufhören. Habt ihr verstanden?
16:48Schluss mit dem Gebelle. Weg.
16:50Los, ich will nichts mehr hören.
16:55Und was, junger Mann, machst du hier?
16:58Na, das ist doch so eine Freude.
17:01Er ist da.
17:03Endlich.
17:03Du bist es doch nicht, wahr?
17:08Ja, Madame.
17:09Mein Lieber, mein Lieber, du bist da.
17:15Du, du siehst aber deiner Mutter nicht so ähnlich, wie ich es erwartet hatte.
17:20Aber ich bin so froh, dass du da bist.
17:24Ich bin auch froh, dass ich da bin, Madame.
17:27Liz, das ist mein Neffe, von dem ich dir schon so viel erzählt habe.
17:32Ist er nicht ein hübscher Junge?
17:34Das ist er sicher, Miss Sally.
17:36Und ich will gut für ihn sorgen.
17:37So wie für Master Silas und sie.
17:39Aha.
17:41Das bedeutet, sie wird dich furchtbar verwöhnen, junger Mann.
17:44Ich kenn sie genau.
17:46Meine Güte.
17:47Ich hab ja gar nicht daran gedacht, dass du halb verhungert sein musst.
17:50Liz, du kannst gleich anfangen.
17:52Mach meinem Neffen sofort ein kräftiges Frühstück.
17:55Ja, Madame, mit Vergnügen.
17:56Oder?
17:57Hast du etwa schon auf dem Boot gefrühstückt?
18:00Boot?
18:00Ja.
18:01Oh, ja, ja.
18:02Es gab sogar ein sehr gutes Frühstück auf dem Boot.
18:04Ach was.
18:05Du kannst sicher noch ein Häppchen vertragen.
18:07Komm herein.
18:08Komm rein.
18:09Setz dich.
18:13Und jetzt?
18:16Lass dich erst einmal richtig ansehen.
18:19Es ist schon so lange her.
18:20So viele lange Jahre.
18:24Großer Gott.
18:25Wir haben schon so auf dich gewartet.
18:27Und wir haben uns gefragt, was dich aufgehalten hat.
18:29Ist das Boot vielleicht auf Grund gelaufen?
18:32Oh, ja, Madame.
18:33Hä?
18:34Madame?
18:36Mein eigener Neffe muss doch nicht Madame zu mir sagen.
18:41Ich bin Tante Sally von jetzt an.
18:43Hörst du?
18:45Ja, Madame.
18:46Hä?
18:47Tante Sally.
18:48Aha.
18:49Oh, weißt du, Tante Sally, es war nicht so, dass das Boot auf Grund gelaufen ist.
19:02Aber es war, äh, ein Zylinder ist explodiert.
19:08Ein Zylinder, sagst du?
19:10Ja.
19:10Meine Güte.
19:15Dein Onkel hat mir mal erzählt, es ist noch gar nicht so lange her.
19:19Ein Bekannter von ihm hat das auch mal erlebt, auf dem Rückweg von New Orleans.
19:23Ja, stimmt.
19:24Der Zylinder explodierte.
19:26Und ein armer Kerl wurde dabei getroffen.
19:29Er wurde blau, heiß dumm und starb.
19:32In der Hoffnung auf eine glückliche Auferstehung.
19:37Amen.
19:40Dein Onkel war jeden Tag in der Stadt, dich vom Schiff abzuholen.
19:44Übrigens heute wieder, er muss jeden Moment zurückkommen.
19:47Bist du ihm vielleicht begegnet, auf der Straße?
19:49Ein Mann im dunklen Anzug.
19:51Nein, wir sind uns nicht begegnet.
19:53Oh, seltsam.
19:54Er hat die Hauptstraße genommen.
19:56Ah, ich verstehe.
19:57Aber ich sitze hier rum und erzähle dauernd und du hast mir noch kein Wort von meiner Schwester und den anderen erzählt.
20:05Jetzt werde ich meine Zunge ein bisschen im Zaum halten und du wirst deine in Bewegung setzen.
20:10Ich will alles wissen.
20:12Ich will auch die Kleinigkeiten hören.
20:14Was sie so tun, wie es ihnen geht und was du mir ausrichten sollst.
20:19Einfach jede Kleinigkeit, die dir einfällt.
20:22Tja, jetzt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.
20:26Denk nach.
20:27Du kannst dir Zeit nehmen.
20:31Weißt du, da kommt dein Onkel Silas.
20:35Weißt du, wir wollen uns einen Spaß mit ihm machen.
20:37Komm mit.
20:40So, stell dich hier hin und lass dich nicht sehen, bis ich dich hole.
20:54Ist der gekommen, Silas?
20:56Nein.
20:57Meine Güte, wo ist er?
20:59Was um alles in der Welt ist denn bloß mit ihm?
21:01Frag mich nicht.
21:03Aber allmählich mache ich mir wirklich Sorgen.
21:05Er muss doch inzwischen da sein.
21:08Wahrscheinlich habt ihr euch unterwegs verpasst und das arme Kind irrt hilflos umher.
21:12Oh, was wird meine Schwester dazu sagen?
21:15Nein, Sally, ich kann ihn nicht verpasst haben, wirklich.
21:17Doch, ich fühle erst angekommen.
21:20Eine Stimme von innen sagt mir das.
21:23Sally, jetzt mach mich bitte nicht noch mehr verrückt, als ich schon bin.
21:25Ich kann es ja auch nicht verstehen.
21:26Ich hätte ihn auf der Straße bestimmt gesehen, aber...
21:30Nein, Sally, ich sag dir, irgendwas ist mit dem Boot.
21:33Silas, du sieh doch mal aus dem Fenster.
21:36Ich glaube, ich höre jemand kommen.
21:38Nein.
21:38Sally, ich kann nicht...
21:52Was denn, wer ist das?
21:59Versuch's zu erraten.
22:01Aber ich... ich hab keine Idee.
22:02Wer ist das?
22:05Seils Phelps?
22:06Dieser junge Mann ist Tom Sawyer.
22:18In der nächsten Folge geht es drunter und drüber.
22:21Tom kommt kurz nach mir an, aber er biegt es so hin, dass ich Tom Sawyer bleiben kann
22:25und er sein eigener kleiner Bruder Sid ist.
22:29Du findest sicher auch, sie müsste netter sein und sagen, willkommen, Sid.
22:36Du findest sicher auch, sie serait in der nächsten Folge.
22:37ichintest William
22:39Du hörst nicht aufber 성공?
22:39Nur
22:40spurst Menschen
22:40Butcher
22:41Nochласt ihr
22:57Oui
22:57Er sagt sie,立 Cars

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