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Kurzfilme
Transkript
00:00So wie du immer gesagt hast, Oma.
00:18Und immer sagen werde, die Liebe findet ihren Weg.
00:23Kitty, diese dämliche Reise, die ist mir so egal.
00:26Ich liebe dich und ich möchte, dass wir bis zum Ende unserer Tage zusammen sind.
00:29Die beiden Königskinder kommen endlich zusammen.
00:32Das könnte schwierig werden.
00:34Weil ein Königskind ist verschwommen.
00:36Aber warum? Er muss doch irgendwas gesagt haben.
00:38Ich weiß es nicht.
00:40Du triffst schon wieder eine Entscheidung, vollkommen alleine.
00:42Aber ich habe auch dir einen gefälschten Pass besorgt.
00:46Gute Arbeit. Genauso wie damals mit dem Vaterschaftstest.
00:49Und David, ist auch sehr gut gelungen.
00:51Bitte bleib hier, es ist doch Quatsch zu flüchten.
00:53Vielleicht ist es besser so.
00:55Und wenn alles gut geht, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er täglich zu dir kommt.
00:58Oh Gott, dieser Umschwung. Wie soll ich dir vertrauen?
01:01Aber ja, Dana wird garantiert versuchen, mit meinem Sohn zu fliegen.
01:04Dana, was ist mit Halle? Bitte glaub mir, du darfst nicht fahren.
01:07Dana, warte, bleib hier!
01:08So many souls around you, but it never feels like home.
01:16Home is where there's no mistaking.
01:19And I'm a million miles from you.
01:25But if we stay strong, I know we'll make it through.
01:38Anhör.
01:45Was meinst du mit Falle?
01:47Pass auf.
01:49Ich habe zufällig gehört, wie Oskar Berghaus erzählt hat, dass ich heute Nachmittag keinen Golfunterricht geben kann, weil ich im Urlaub sein werde.
01:54Wie im Urlaub?
01:56Verstehst du nicht? Oskar geht davon aus, dass wir zusammen wegfliegen.
01:59Aber wenn er davon ausgeht, dass wir zusammen wegfliegen...
02:01Nein, nein, nein, Dana, das wird er doch niemals zulassen.
02:04Er hat der Polizei hundertprozentig erzählt, dass wir gefälschte Pässe haben.
02:06Aber woher soll er denn wissen, dass wir gefälschte Pässe haben?
02:08Das weiß ich, keine Ahnung.
02:10Aber wenn du mit den Dingern am Flughafen erwischt wirst, dann bist du da sorgerecht los.
02:14Und zwar für immer.
02:16Dana, deswegen hat er dir David überlassen.
02:18Weil er fest davon ausgeht, dass du mit ihm abhaust.
02:21Mein Gott, wenn das stimmt.
02:23Du musst hierbleiben.
02:25Das Risiko ist viel zu groß.
02:26Ihr seid ja neuerdings unzertrennlich.
02:41Maximilian ist doch quasi noch im Urlaub.
02:42Das müssen wir ein bisschen ausnutzen.
02:44Tja, und wo ich mich inzwischen hier so gut auskenne, das gehört in die Kühlkammer.
02:48Braber Junge.
02:49Vielleicht sollten wir den mal anstellen.
02:52Ich muss nachher auch nochmal los.
02:53Wir haben nur einen Sherry da.
02:55Und wenn unser Kritiker danach fragt, möchte ich ein bisschen Auswahl haben.
03:00Das ist sehr gut, Oma.
03:01Die Einkäufe, die sind alle gemacht.
03:02Das Salzwiesenlamm ist für den Nachmittag geliefert.
03:05Zeigen wir dem Kritiker mal, was richtig gut ist.
03:08Wenn ich jetzt noch wüsste, wie so jemand aussieht, dann wäre mir schon entschieden, Bola.
03:13Also ich glaube ja, das Auffälligste an einem Restaurantkritiker ist seine Unauffälligkeit.
03:20Ja.
03:21Am besten behandeln wir die Gäste einfach so, dass sie sich wohnen fühlen.
03:24Tja, und das habt ihr ja bereits perfekt drauf.
03:27Und damit es noch ein bisschen perfekter wird, legen wir jetzt los.
03:32Dann will ich euch nicht weiter im Weg rumstehen.
03:36Oh.
03:38Ich weiß noch gar nicht, wie ich das heute ohne dich aushalten soll.
03:41Tja, wenn die Pflicht ruft, musst du lieber warten.
03:45Ich gucke aber später nochmal vorbei, ja?
03:46Schau, wie alles gelaufen ist.
03:48Oh ja.
03:48Viel Glück.
03:50Danke.
03:56Dann werden wir es dem Kritiker mal richtig zeigen.
04:02Hallo, Robert.
04:04Stefan.
04:05Alexandra.
04:06Das ist ja eine Überraschung.
04:08Hannah hat erzählt, du hättest einen sehr guten Start in Berlin gehabt und bist sehr zufrieden.
04:12Naja, sehr gut.
04:13Aber mir gefällt's daher.
04:14Ja, nur der Kaffee schmeckt nicht so gut wie dem Robertus.
04:18Stimmt.
04:19Der ist hier wirklich besonders gut.
04:21Ich habe einen Auftrag von meiner Agentur, über die Gegentehne Tourismuskampagne zu machen.
04:25Und da dachte ich mir, ich gebe einfach den einen oder anderen Tipp ab.
04:28Fischergrub, Castel Cuisine, vielleicht auch Robertus.
04:33Du entwickelst dich ja noch zu guten Fee.
04:34Naja, ist wohl das Mindeste, nach allem, was ich gemacht habe.
04:39Ich bin auch total froh, dass Hannah und Maximian wieder so glücklich miteinander sind.
04:43Wie, ist das so?
04:45Hast du es noch nicht gehört?
04:47Nein, nein.
04:48Also, ich denke, das war eh nur eine Frage der Zeit.
04:51Die beiden können eben zusammen, was soll's.
04:55Sie sind noch da.
04:57Worüber schreiben Sie überhaupt diesmal?
05:00Über das Robertus?
05:02Oder sogar über Robert?
05:03Ich arbeite an einer Tourismuskampagne über die Gegend hier.
05:06Ich komme ja auch von mir.
05:07Sandra ist eine alte Freundin und sie darf schreiben, was sie möchte.
05:11Eine Freundin?
05:13Das ist ja ein weitgreifender Begriff.
05:16Ja, ich muss dann auch mal, ich suche mir mal ein Hotelzimmer.
05:18Ich muss ja irgendwo schlafen.
05:20Du, wenn du möchtest, kannst du gerne bei mir bleiben.
05:22Der Penthouse ist groß genug und arbeiten kannst du auch von mir aus zu Hause.
05:26Ist das denn kein Problem für dich?
05:27Was für ein paar Tage geht, das schon, denke ich, oder?
05:29Ja, gut, dann gehen wir gleich los.
05:31Ach, ist klar, ich wollte eigentlich noch einen Kaffee trinken, aber...
05:34Ach so.
05:35Mach nix.
05:36Komm.
05:37Danke.
05:37Tschüss.
05:38Guten Tag, tschüss.
05:38Ciao.
05:39Tschüss.
05:43Musste das sein?
05:45Mütterliche Neugierde.
05:47Sie.
05:47Sie, sie.
05:50Johann Wallenberg.
05:54Wallenberg, sie.
05:55Ja, Tedesco.
05:57Mhm.
05:58Äh, nein, nicht in Tresetimane.
06:02Jetzt so, jetzt so.
06:04Ah, gut, ich warten.
06:06Ja, ich wollen, Sie...
06:12Ach, Sie sprechen Deutsch, noch Gott sei Dank.
06:14Ich wollte fragen, ob bei Ihnen Johann Wallenberg im Hotel abgestiegen ist.
06:19Ja, der war vor einige Zeit schon mal bei Ihnen und jetzt war...
06:21Äh, nicht.
06:22Ach so.
06:24Kann man nichts machen.
06:25Naja.
06:26Ja, Ihnen auch einen Buongiorno.
06:28Ja, Dankeschön.
06:31Schlechte Nachrichten?
06:32Ach.
06:34Johann könnte sich wirklich mal melden.
06:37Nicht mal Robert Weishuhr steckt.
06:38Nein, Robert nicht, Mira nicht und Richard hat auch nichts von ihm gehört.
06:43Und ich mach mich lächerlich und ruf diesen...
06:45Dieses Hotel in Italien an, wo er schon mal abgestiegen ist vor einiger Zeit.
06:48Da ist er auch nicht.
06:53Vermisst ihn sehr.
06:56Äh, Richard kommt heute Abend nicht zum Abendessen.
06:58Der hat eine Vertretung für den Hausarzt in Neustadt und er schafft das heute Abend nicht.
07:05Hier, probier mal.
07:07Das könnte ich mir als Vorspeise vorstellen.
07:08Ein Entenbrustkampatschfüro mit einer Thymian-Portweinsauce.
07:13Mh.
07:14Mh.
07:17Fabellhaft.
07:18Mh, wundervoll.
07:19Also, dieser Kritiker muss uns empfehlen.
07:21Das kommt ja nicht nur aufs Essen an.
07:22Der gesamte Eindruck muss stimmen.
07:24Und der Service-Oma.
07:26Ja, richtig.
07:26Schluss mit dem Geheule über Johann.
07:29Wenn der nicht herkommen will, dann soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst.
07:33Der kann gerne welchen mitbringen, wenn er wiederkommt.
07:35Außerdem haben wir ja zu tun.
07:37Ich muss noch die neuen Servietten falten und die Getränke auffüllen.
07:42Na dann los?
07:44Auf geht's.
07:47Hallo, Susanne.
07:48Hallo.
07:50Max, Julian.
07:51Du bist ja noch da.
07:52Ja, ich wollte gar nicht lang stören.
07:54Du störst mich doch nie.
07:55Marie.
07:57Danke, Marie.
07:58Das wäre dann alles.
08:01Komm, wir setzen uns.
08:05Ja.
08:06Du hast es dir also anders überlegt.
08:10Ja, ich bleibe.
08:13Dann kommst du auch zu unserer Hochzeit.
08:15Du weißt, ich würde mich sehr darüber freuen.
08:18Es tut mir leid, Mama.
08:18Ich kann das nicht.
08:21Schade.
08:21Na ja, erzähl doch mal.
08:25Was hat dich bewogen, doch in der Stadt zu bleiben?
08:27Wenn du dein Resort bauen willst, du weißt, ich helfe dir gern.
08:31Danke.
08:33Aber das ist gar nicht der Grund.
08:34Ich bin wegen Hannah hier.
08:37Wir sind wieder zusammen.
08:39Oh, das freut mich für euch.
08:41Wir beide wissen, dass du nicht unbedingt von Hannah begeistert bist.
08:44Ich freue mich einfach, weil du dich freust.
08:48Danke.
08:51Also eigentlich bin ich gekommen, um dir zu sagen, dass ich ab sofort meine Arbeit als Geschäftsführer von Castel Cuisine wieder aufnehmen werde.
08:58Es sei denn, du hast in der Zwischenzeit schon jemand anderen verpflichtet.
09:01Nein, natürlich, das ist, das ist sehr gut, dass du...
09:05Danke dir.
09:06Danke.
09:08Nicht zu danken.
09:16Mit viel Liebe zubereitet.
09:18Extra für dich.
09:23Nicht hier, Florian.
09:26Meine Mutter wird mich schon nicht feiern.
09:28Nein, du bist der Sohn und ich bin ja schon gefeuert.
09:34Edith, schmeiß dich raus und du trinkst hier Cocktails.
09:38Mir fällt so aus echt die Decke auf den Kopf.
09:40Du musst aus der Situation das Beste machen.
09:43Was ist denn mit den anderen Kosmetikstudios hier in der Nähe?
09:45Da habe ich mich noch nicht drum gekümmert.
09:47Aber die werden sich wahrscheinlich alle bedanken, wenn sie hören, warum ich hier rausgeflogen bin.
09:50Das musst du ihnen doch nicht auf die Nase binden.
09:52Du musst sie mit deinen Stärken überzeugen.
09:54Zeig ihnen, was du drauf hast.
09:55Ja, wenn ich es noch auf die Maskenbildner Schule nach Hollywood schaffen will, dann muss ich mir auf jeden Fall was überlegen.
10:01Und die nehmen wirklich keinen ohne Ausbildung.
10:03Nur in Ausnahmefällen.
10:04Und dazu müsste ich schon extrem begabt sein.
10:06Das bist du doch.
10:08Bei der Konkurrenz?
10:10Kannst du nicht auch irgendwo anders eine Kosmetikausbildung machen?
10:14Und direkt auch noch Florian verlieren?
10:16Nee.
10:16Ich bin froh, dass es wieder so gut mit uns läuft.
10:19Ja.
10:20Und es gibt keine Alternativen?
10:21Eine andere Ausbildung vielleicht?
10:25Friseurin ginge, glaube ich.
10:27Hey.
10:29Du, ich glaube, in der Poststraße suchen sie welche.
10:31Guck doch da mal.
10:32Cool.
10:33Danke.
10:34Ja.
10:34Da fahre ich sofort hin.
10:36Mach das.
10:36Den trinke ich.
10:38Deine Tasche.
10:39Oh, danke.
10:40Tschüss.
10:41Ciao.
10:41Ciao.
10:41Ciao.
10:41Ciao.
10:41Ciao.
10:41Ciao.
10:46Was?
10:50Was soll denn das heißen?
10:51Der Flieger ist ohne Dana abgeflogen.
10:53Ja, aber wo ist sie denn dann hin?
10:56Hallo, Oskar.
10:58Dana, was machst du hier?
10:59Hast du mich gar nicht erwartet?
11:01Wir haben noch eine Zeit verabredet.
11:05Du hast doch noch eine halbe Stunde vor.
11:06Warum bist du denn jetzt schon zurück?
11:08Ich wollte einfach keinen Streit riskieren.
11:11Nein, nein, Oskar.
11:12Aber du ahnst gar nicht, wie viel mir die Stunden mit David bedeutet haben und wie dankbar
11:17ich dir bin, dass du mir diese Zeit mit ihm gewährt hast.
11:20Ja.
11:22Ich will auch, dass wir endlich einen normalen Umgang miteinander finden.
11:26Mhm.
11:27Das heißt, du bist also nach wie vor damit einverstanden, dass ich David regelmäßig sehe?
11:31Zumindest ist das Gericht über das Sorgerecht entschieden hat.
11:36Wir sind ja schließlich Vater und Mutter.
11:39Damit machst du uns beide sehr glücklich.
11:42Also, tschüss, mein Schatz.
11:45Mama holt dich morgen ab.
11:46Wenn der Papa heiratet, bleibst du bei mir.
11:49So.
11:51Ich wünsche dir noch einen schönen Nachmittag.
11:52Ich wünsche dir noch, was du.
11:53Ich wünsche dir nochалась.
11:53Das war's.
12:23Was machst denn du damit?
12:25Du?
12:26Ich mach' ne Wildsuppe mit Rob vor Griesnockern. Magst du mal probieren?
12:29Gerne.
12:33Na Vorsicht, das ist noch ganz schön heiß.
12:42Also wenn Liebe durch den Magen geht, dann darfst du das nur mir servieren.
12:45Ich will dich nicht mit der ganzen Welt teilen.
12:48Was machst denn überhaupt schon hier?
12:50Hat deine Mutter dich etwa gefeuert?
12:52Nein, im Gegenteil, ich bin wieder dabei.
12:54Sie war richtig froh, dass du mich zurückgehalten hast.
12:57Das heißt, du arbeitest schon wieder?
12:59Ja.
13:00Aber da ich jede Sekunde an dich denken muss, dachte ich, ich bring dir einen kleinen Glücksbringer vorbei.
13:05Ach.
13:09Danke.
13:11Dank dir.
13:17Na, na, na, na. Du hältst ja meine Enkelin schon wieder von der Arbeit. Ausgerechnet heute.
13:22Na, also ganz im Gegenteil. Ich geb' hier nur wertvolle Tipps.
13:26Ach, dann hast du rausgefunden, wer der Kritiker ist? Unter Kollegen tauscht man sich ja aus.
13:30Also wenn du denkst, dass wir so einen anderen Kritiker-Stammtisch haben, dann liegst du falsch.
13:35Wirklich, die meisten arbeiten noch nicht mal bei ihrem richtigen Namen. Ich bin ja schließlich auch nicht Julius Stern.
13:39Ich habe hier was ganz Interessantes für dich. Ein großer Handbuch des Gourmets.
13:45Auf die Tischdekoration kommt es an. Welcher Service verführt.
13:51Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Ich gucke mal nach, ob ich noch ein paar schöne Tipps für heute Abend finde.
13:56So, und du musst jetzt leider gehen, sonst kann ich mich nämlich kein Meter auf die Arbeit konzentrieren.
14:04Toi, toi, toi.
14:08Ach so, Seite 25 ist besonders lesenswert. Auch für dich?
14:13Seite 25.
14:16Och.
14:19Süß.
14:20Du bist einfach der...
14:21Ah.
14:23Zaubern kann er auch.
14:26Weißt du, das macht sich im Lebenslauf immer ganz hervorragend, wenn man so ein bisschen rumgekommen ist.
14:34Harvard, Stanford, Cambridge, muss man alles gesehen haben.
14:39Ist David schon wieder da?
14:51Ja.
14:53Dann ist ja offensichtlich alles gut gelaufen.
14:57Problemlos.
14:58Und sehr konstruktiv.
15:00Wir haben uns darauf geeinigt, dass deiner unseren Sohn in Zukunft häufiger sehen darf.
15:03Das sind ja gute Nachrichten.
15:07Ja.
15:10Maximilian hat es sich übrigens anders überlegt. Er bleibt.
15:15Und er hat mich gebeten, ihm seinen Posten wiederzugeben.
15:19Aber das ist doch nicht etwa zugestimmt.
15:23Maximilian und ich haben gemeinsam dieses Unternehmen aufgebaut, Oscar.
15:26Ich kann meinen Sohn jetzt nicht vor die Tür setzen.
15:28Ja.
15:29So viel also zu meinem Hochzeitsgeschenk, ja?
15:32Jetzt hätte ich mir ja denken können, dass du mir Castel Cuisine so lange anvertraust,
15:35bis Maximilian wieder zur Verfügung steht.
15:37Oscar, ich vertraue dir vollkommen, sonst würde ich dich nicht heiraten.
15:40Aber du beweist mir gerade das Gegenteil.
15:43Vielleicht solltest du dir nochmal überlegen, ob du mich morgen wirklich heiraten willst.
15:46Noch können wir alles ablasen.
15:47Nein, das werden wir nicht tun.
15:51Ich habe Herrn Faber angewiesen, einen Passus in den Ehevertrag aufzunehmen,
15:55der dir einen Teil meines Privatvermögens überschreibt.
15:58Nimm es als Entschädigung.
15:59Schließlich verlange ich sehr viel von dir, wenn ich dich bitte, auf diesen Posten zu verzichten.
16:06Wie viel?
16:06Wie viel?
16:17Ab jetzt glaube ich dir alles.
16:21Jedes Wort.
16:24Ab morgen sind wir also Mann und Frau.
16:31Ich liebe dich, Oscar.
16:42Hast du gehört?
16:4513 Millionen.
16:47Hallo, Dana.
16:53Hallo.
16:55Ja, also wie gesagt, ich muss noch dringend das Auto waschen.
17:07Danke, dass du mich gewarnt hast.
17:10Beinahe hätte ich mein...
17:11unser Kind für immer verloren.
17:14Also hat Oscar tatsächlich was geplant, oder wie?
17:20Ich weiß nicht, ob er die Polizei tatsächlich zum Flughafen bestellt hat,
17:24aber seine Reaktion war eindeutig, als ich ihn David zurückgebracht habe.
17:33Gut, ich gehe dann mal in dein Zimmer und hole meine Sachen.
17:35Ich wohne vorübergehend im Hotel am Markt.
17:38Wie du willst ins Hotel?
17:41Meinst du, das ist irgendwie...
17:43Meinst du, das ist gut?
17:45Also, ich meine...
17:46Wie stehst du denn da vom Jugendamt da?
17:48Die alleineziehende Mutter im Hotel und der verheiratete Vater in der Villa?
17:52Das geht auch nicht.
17:53Ich habe keine Alternative.
17:54Du ziehst ja da nicht das Zimmer.
17:58Meine Eltern haben sicherlich nichts dagegen.
18:03Meinst du, das ist gut?
18:05Besser als ein Hotel.
18:08Und Karl und Gudrun, die...
18:09die würden sich sicherlich freuen, wenn du hier bleibst.
18:12Und da kann ich ja gar nicht anders.
18:14Sagen Sie bloß, Sie haben was über Berghaus Doktorarbeit rausgefunden.
18:35Ja, sonst hätte ich Sie nicht so schnell hierher gebeten.
18:37Bitte setzen Sie sich.
18:38Danke.
18:39Ich habe nach unserem Gespräch sofort Berghaus Doktorvater angerufen.
18:44Professor Lange von der Uni in Hannover.
18:47Der Studienfreund Ihres Vaters.
18:48Genau.
18:49Und?
18:50Dass Berghaus ein stinkvoller Student mit einer brillanten Doktorarbeit war,
18:53das haben wir inzwischen herausgefunden.
18:55Allerdings.
18:56Was gibt es noch?
18:57Naja, einer von Professor Langes besten Studenten damals war ein gewisser Frank Bock.
19:03Diplom mit Auszeichnung nach nur sechs Semestern,
19:05sprich ein Durchstarter mit absolut brillanten Karrierechancen.
19:08Und genau dieser Frank Bock hat kurz vor seiner Promotion sein Studium beschmissen.
19:13Ohne Angabe von irgendwelchen Gründen.
19:15Und obwohl er seine schriftliche Arbeit schon fast zu Ende hatte.
19:19Er hat seinen Abschluss einfach so weggeworfen?
19:22Das macht man noch nicht ohne Grund.
19:24Allerdings.
19:27Wir sollten diesen Frank Bock ausfindig machen.
19:31Er kann uns ganz sicher was über Berghaus erzählen.
19:34Mhm.
19:38Warum um alles in der Welt bist du nicht geflogen?
19:45Weil Jonas den Verdacht hatte, dass Oskar mir eine Falle stellen wollte.
19:50Setz dich.
19:51Wie kommt er denn darauf?
19:53Edith, hast du Oskar von meinen Fluchtplänen erzählt?
19:57Ich?
19:58Nein.
19:58Sag mir die Wahrheit, Edith.
20:01Seit eurer Hochzeit beschlossen ist, habe ich das Gefühl, ich kann dir nicht mehr trauen.
20:04Dana, ich bitte dich.
20:06Wenn Oskar wüsste, dass ich auch nur einen Finger für dich krumm mache, dann wäre es aus zwischen uns.
20:10Ich heirate ihn, weil ich ihn liebe.
20:12Das hat mit dir und David überhaupt nichts zu tun.
20:14Aber wenn Oskar mir eine Falle stellen wollte, dann muss er doch irgendwie gewusst haben, dass du für mich gefälschte Pässe organisiert hast.
20:23Das ist ausgeschlossen.
20:27Das heißt, er hat den Umschlag mit den Pässen vom Kurier entgegengenommen.
20:33Und er hat ihn aufgemacht.
20:35Der Umschlag war unbeschädigt.
20:41Also wenn es wirklich so wäre und Oskar wüsste, dass ich auch nur einen Finger für dich krumm mache, dann wird er mich morgen niemals heiraten.
20:50Glaubst du, das ist ein Grund für Oskar, die Hochzeit abzusagen?
20:53Nein, Edith.
20:55Vergiss nicht.
20:56Du bist eine sehr reiche Frau.
21:05Ja, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, stopp.
21:15Ja, sieht doch schon viel besser aus.
21:17Vielen Dank.
21:17Was zum Teufel hat einer davon abgehalten, zum Flughafen zu fahren?
21:36Tja.
21:38Wie konnte sie der Versuchung widerstehen, mit David das weiterzusuchen? Das ist mir unbegreiflich.
21:41Sie kann auf keinen Fall gewusst haben, was sie am Flughafen erwartet.
21:44Sie ist noch nicht mal in der Nähe des Flughafens gewesen.
21:46Dazu war sie viel zu früh wieder hier.
21:49Halten Sie Dana weiter im Auge.
21:52Sie wollen meinen Auftrag verlängern?
21:54Ja, was denn sonst?
21:55Wir sind noch lange nicht am Ziel.
21:59Dana ist nicht die einzige Frau, an der ich mich getäuscht habe.
22:01Oh ja?
22:04Meine Frau verhilft meine Ex-Freunde meinem Rücken dazu, mir meinen Sohn wegzunehmen.
22:09Ich war so dumm, Edith zu vertrauen.
22:12Aber das ist ein Fehler, den ich jetzt korrigieren werde.
22:14Und in dieser Angelegenheit brauche ich sie auch, Knoll.
22:18Alles eine Folge des Geldes.
22:23Edith und ich haben unsere größten Geheimnisse schriftlich bei einem Anwalt hinterlegt.
22:28So eine Art Vertrauens- und Liebesbeweis.
22:31Bitte ersparen Sie mir, in das Nähe erklären zu müssen.
22:32Ich hatte meine Schwierigkeiten.
22:34Setze dich.
22:35Ich will, dass Sie mir diese Briefe besorgen.
22:42Meine Frau darf nichts gegen mich in der Hand haben, wenn ich sie nach der Hochzeit verlasse.
22:47Gut.
22:50Dürfte ich dann.
22:53Wegen meiner Auslagen.
22:56Sicher.
22:56Das ist aber nicht die vereinbarte Summe.
23:10Sie haben mir auch nicht das vereinbarte Ergebnis geliefert.
23:13Keine Sorge, den Rest bekommen Sie.
23:15Und 50 Prozent Aufschlag, wenn alle Aufträge erledigt sind.
23:18Alex, lass mich raten.
23:27Walniss-Ravioli als Beilage zum Salzwiesenlamm.
23:30Klingt gut.
23:31Mit Estragon-Soße?
23:32Aha.
23:33Das wird euren Kritiker überzeugen.
23:35Stehen Sie das Fleisch gleich da hinten, bitte.
23:37Das Lamm ist vom Super-Bio-Bauern.
23:39Hallo.
23:41Wiedersehen.
23:41Die sind ganz bekannt für ihre...
23:45Nachteln.
23:46Warte mal.
23:46Moment.
23:46Sie da, hallo.
23:48Hören Sie mal.
23:49Ich hatte doch Lamm bestellt.
23:53Bestimmt hat der Lieferant einfach nur die Kisten verwechselt.
23:56Ja, hoffentlich.
23:57Ich muss das Lamm noch marinieren.
23:58Das dauert alles seine Zeit.
24:00Das muss ja ein Missverständnis sein.
24:02Sie können halt gar kein Lamm liefern.
24:04Und dann bringen die einfach Wachteln?
24:06Ja.
24:07Was mach jetzt mit den Vögeln?
24:10Okay.
24:12Wenn ich die Wachteln mariniere und dann grille,
24:14dann nehme ich einfach anstatt der Walniss-Ravioli
24:16die Grießknocker hin und dann dazu glasierte Zuckerschoten.
24:20Ja, das könnte gehen.
24:21Klingt gut.
24:22Die süßen Lämmer haben mir sowieso immer leid getan.
24:25Dann an die Arbeit.
24:26Ich muss auch noch mal weg.
24:31Du bist doch gerade erst gekommen.
24:33Ja, ich komme auch gleich wieder.
24:34Ich habe nur was vergessen.
24:35Was hier heute los ist.
24:38Es sind versiegelte Umschläge,
24:44auf die wir handschriftlich unseren Namen geschrieben haben.
24:46Mhm.
24:48Den Safe von Herrn Faber finden Sie in seinem Penthouse.
24:51Hinter dem Schreibtisch.
24:52Ich schlage vor, wir tauschen die Originale gegen identische Briefe aus.
24:57Das ist am wundervolligsten.
24:58Ja, das dachte ich mir auch.
24:59Ich gebe Ihnen gleich die passenden Briefbögen und Kuverts mit.
25:02Gut.
25:03Die günstigste Gelegenheit wäre für Sie heute Abend um 18 Uhr.
25:08Da treffe ich mich mit meiner zukünftigen
25:10und Herrn Faber bei uns im Restaurant
25:11um den Ehevortrag zu unterschreiben.
25:15Okay.
25:18So ein Auftrag ist ja nicht ohne.
25:21Ich hoffe, dieser Faber hat nicht gerade Besuch
25:23oder eine Putzfrau, die da rumwirbelt.
25:25Wenn ich erwischt werde, bin ich wegen Einbruchs dran.
25:28Sie wollen den Preis hochtreiben.
25:30An wie viel hatten Sie denn gedacht?
25:321000 Euro mehr.
25:34Die Stunde.
25:36Ganz schön unverständlich.
25:37Ja.
25:38Ich trage das Risiko.
25:40Na gut, hauptsache ich kriege die Briefe.
25:47Okay.
25:51Vermasseln Sie das nicht.
26:05Oma, wenn du mich jetzt bei jedem Mann,
26:07den du für den Kritiker hältst, vom Herd wegziehst,
26:08dann kriege ich überhaupt kein Essen mehr.
26:09Ja, aber diesmal bin ich ganz sicher.
26:11Der da drüben.
26:14Sieht aus wie ein ganz normaler Gast.
26:16Ja, wer...
26:16Noch ein bisschen schlechter gelernt.
26:17Er tut so, als ob ihn alles überhaupt nicht interessiert.
26:21Oma.
26:21Oma.
26:21Kritiker sind einzelne, die auf die Tischdekoration achten, die darf nicht zu pompös sein und den Blick
26:29zum Gegenüber nicht stören.
26:30nicht stören.
26:31Oma, wir hatten noch nicht mehr.
26:32Oma, wir hatten noch eine pompösische Dekoration.
26:33Also brauchen wir uns darüber jetzt auch keine Sorgen machen.
26:35Ja, aber der tut so, als ob er Ahnung hat.
26:37Und wie er mich über die Weinkarte ausgefragt hat, jeden einzelnen Posten muss die ihm erklären.
26:43Oh, du hast das hingekriegt.
26:44Er hat ein Bier bestellt.
26:47Oma.
26:48Oma, jetzt hör auf, da weiter rüber zu starren.
26:50Servier das lieber.
26:51Also das ist ein Rösti mit glasiertem Apfel-Anziegel.
26:54Okay?
26:55Ja.
26:56Passt ja zum Bier.
26:57Ein kleiner Gruß aus der Küche.
27:00Guten Appetit.
27:01Äh, Entschuldigung.
27:08Vielen Dank, Herr Professor.
27:18Sie haben echt etwas gut bei mir.
27:20Ja.
27:21Vielen Dank.
27:22Wiederhören.
27:24So, Frank Bock lebt seit vielen Jahren in Portugal, aber Professor Lange hat mir seine Nummer gegeben.
27:31Dann rufen Sie ihn jetzt an?
27:33Eigentlich habe ich noch einen Termin bei Herrn und Frau Kastelhoff.
27:36Aber so viel Zeit muss sein, oder?
27:37Danke.
27:48Ich mache auf Lautsprecher.
27:50Ja.
27:52Es Allah.
27:54Ja, schönen guten Tag.
27:55Mein Name ist Stefan Faber.
27:56Spreche ich mit Frank Bock?
27:58Ja.
27:58Ja, schönen guten Tag.
28:00Ich habe Ihre Nummer von Ihrem Professor, der damals Ihre Doktorarbeit betreut hat.
28:04Von Professor Lange?
28:05Ja, ganz richtig.
28:06Herr Bock, ich hätte eine kleine Frage an Sie.
28:09Sagt Ihnen der Name Guido Berghaus etwas?
28:12Ach, lassen Sie mich doch bitte mit den alten Kamellen in Ruhe.
28:15Ach, Herr Bock, bitte.
28:15Es ist doch nur eine Frage.
28:16Das Thema ist für mich abgeschlossen.
28:20Herr Bock, ein schönen guten Tag, mein Name ist Gudrun Lenz.
28:23Hören Sie, Dr. Berghaus ist inzwischen Bürgermeister in unserer Stadt und er betreibt einen radikalen Abbau der sozialen Einrichtungen.
28:29Und wenn er wiedergewählt wird, dann befürchten wir Schlimmeres.
28:31Das tut mir leid für Sie, aber was habe ich damit zu tun?
28:35Also wenn wir richtig informiert sind, Herr Faber und ich, dann haben Sie damals Ihre Promotion abgebrochen.
28:40Und wir fragen uns nun...
28:40Herr Bock, ich bin Anwalt und ich versichere Ihnen, dass alles, was Sie uns sagen, vertraulich behandelt wird.
28:46Es geht uns nur um Berghaus.
28:48Wie gesagt, die alten Geschichten sind für mich abgehakt.
28:51Und wenn Sie unbedingt mehr darüber wissen wollen, dann fragen Sie doch Berghaus selber.
28:54Ja, aber der wird uns kaum freiwillig gestehen, dass er Ihnen Ihre Dissertation abgekauft hat.
29:00Also gut.
29:01Es könnte sein, dass Guido sehr nervös wird, wenn er auf seine Dissertation angesprochen wird.
29:06Fragen Sie ihn einfach, ob er sie wirklich selbst geschrieben hat.
29:09Mehr kann ich nicht für Sie tun.
29:12Herr Bock...
29:13Es tut mir leid, Frau Lenz.
29:17Ich hätte Ihnen gerne einen Beweis geliefert.
29:19Wenigstens haben wir jetzt Gewissheit.
29:24Stopp!
29:26Was schleppst denn du mit dir rum?
29:28Erinnerst du dich noch an unsere Interrail-Tour durch die Toskana?
29:30Na klar!
29:31Selbst aus den Spaziergängen hat es überall geduftet.
29:34Nach Thymian, Oregano...
29:36Nach der Reise, da wusste ich, dass ich Köchin werden muss.
29:39Die Gerichte, die wir alle kennengelernt haben...
29:41Vor allem in Santo di Cortona.
29:44Oh ja.
29:45Das Essen da, das hatte wirklich was Heiliges.
29:47Vor allem das gefüllte Perlhung.
29:49Faraona Ripiena.
29:51Allein der Name, der macht schon Appetit.
29:53Eko.
29:53Und deshalb wirst du damit den Kritiker da draußen verzaubern.
29:57Die Warteln sind zwar ein bisschen kleiner, dafür aber umso schneller fährt.
30:00Alex, du bist unglaublich.
30:03Und der Herr mit den Wüsten, die müssen abgezogen werden.
30:09Dieser Kritiker ist pervers.
30:12Jetzt hat er noch ein Bier, aber mit Cola bestellt.
30:15Und den Brust aus der Küche hat er mehr seziert als gegessen.
30:18Aber wie, wie? Du hast ihn erkannt?
30:19Ja, natürlich. Zu jedem einzelnen Gericht muss ich ihm einen Vortrag halten.
30:25Ich habe ihm die Warteln empfohlen.
30:27Oma, dann gehst du jetzt raus und sagst ihm, dass er Warteln bekommt, die er noch nie gegessen hat.
30:31Und zwar mit Salzice und Zitrone.
30:34Salz...
30:34Pikanten italienischen Würsten.
30:36Also die Warteln werden mit dem Brät gefüllt.
30:38Ah, der Kritiker kriegt also Würstchen in Geflügel.
30:44Mhm.
30:48Ihr müsst wissen, was er tut.
30:51Mach, mach mir.
30:52Ich freue mich sehr über Ihr Vertrauen, Frau Kastelow, aber wissen Sie, der Ehevertrag, den mein Vorgänger für Sie aufgesetzt hat, der war durchaus gut durchdacht.
31:05Das ist richtig. Aber wir wollten einen gemeinsamen Anwalt, der unser beider Vertrauen genießt.
31:10Und da Sie schon unsere Umschläge aufbewahren...
31:13Gut.
31:14Also wie gewünscht habe ich den Passus, dass Sie 13 Millionen Euro Ihres Privatvermögens nach der Eheschließung ohne weitere Bedingungen an Herrn Kastelow übertragen, in den Ehevertrag mit aufgenommen.
31:23Ist das so korrekt, Frau Kastelow?
31:25Das ist korrekt, Herr Faber.
31:30Dein Vertrauen ist für mich unschätzt verwertvoll, Edith.
31:33Ich werde ewig in deiner Schuld stehen.
31:34Reicht das jetzt, um dir meine Liebe zu beweisen?
31:41Ich werde bis an mein Lebensende daran denken, dass du so weit für mich gekommen bist.
31:46Ich liebe dich, Edith.
31:52Ich bräuchte bitte eine aktuelle Übersicht der Umsätze des letzten Monats.
31:56Außerdem eine genaue Aufstellung der Lagerbestände und Bestellzeiten.
32:00Ich lasse Ihnen alles sofort zusammenstehen.
32:02Danke, Merti.
32:02Sind mit diesem Ehevertrag die beiden Briefe, die Sie bei mir hinterlegt haben, hinfällig?
32:08Nein, nein, das sind Sie überhaupt nicht. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun.
32:12Lassen Sie die Umschläge in Ihrem Safe. Man weiß ja nie.
32:16Das ist auch in meinem Sinne.
32:24Sollten wir nicht langsam zur Unterschrift kommen?
32:26Ist ja denn, es gibt noch Bedenken, dann können wir das natürlich auch später verteilen.
32:29Nein.
32:30Bitte sehr.
32:32Danke.
32:49Danke.
32:50Gut.
32:52Dann wünsche ich Ihnen morgen eine schöne Hochzeit.
32:55Das wird bestimmt ein unvergesslicher Tag.
32:58Ihnen noch einen schönen Abend.
32:59Ihnen auch, Herr Krabber.
33:00Herr Kastelhoff.
33:08Dankeschön.
33:09Bitte.
33:10Edith.
33:12Zum Wohl.
33:12Auf dich.
33:15Und deine wunderbare Zukunft.
33:17Bitte.
33:18Auf uns.
33:19Hallo.
33:44Hallo.
33:44Ja, bitte.
33:51Das habe ich auch schon mal würziger gegessen.
33:53Bringen Sie mir mal Ketchup, bitte.
33:55Nein.
33:57Haben Sie keinen Ketchup?
34:00Hinter der Tankstelle ist eine Imbissbude.
34:03Die haben Ketchup.
34:04Also wissen Sie, ich esse jetzt seit über 30 Jahren in Restaurants,
34:08aber so eine Frechheit habe ich noch nie erlebt.
34:12Sie erlauben, bitte.
34:14Es ist Ihr gutes Recht, zu sagen, dass es Ihnen nicht schmeckt.
34:19Aber ich lasse es nicht zu, dass Sie meine Enkelin beleidigen,
34:22die Ihr ganzes Talent und ihre Leidenschaft in dieses Essen gesteckt hat.
34:26Schämen Sie sich.
34:27Die Rechnung geht aufs Haus.
34:29Guten Abend.
34:41Tja, damit rückt unser...
34:42Also ich meine, Dein Stern wohl in weite Ferne.
34:48Aber wir haben noch unseren Stolz.
34:50Und wir beide, wir wissen, wie gut die wachten sind.
34:52Dann vielen Dank für Ihren Besuch.
35:13Kommen Sie gut nach Hause.
35:18Schönen Abend.
35:18Und wenn ich dem Kritiker doch Ketchup gebracht hätte?
35:31Oma, dann wäre ich ganz enttäuscht gewesen von dir.
35:34Was du über meine Kochkünste gesagt hast.
35:39Danke.
35:40Das ist meine Überzeugung.
35:43Ich weiß.
35:44Sag mal, wer saß hier eigentlich?
35:45Ein netter, einzelner Herr.
35:47Ich habe selten so hervorragend gegessen, dank an die Küche Dominik Rover.
35:50Na, wenigstens einem hat's geschmeckt.
35:53Nein, allen.
35:54Außer dem, ja.
35:57Oma, du...
35:58Auch wenn wir die Chance auf den Stern jetzt verpasst haben.
36:03Ich bin froh.
36:05Wir haben uns nicht verbogen.
36:06Und wir sind von niemandem zu Kreuze gekrochen.
36:08Hm.
36:10Komm.
36:11Danke.
36:11Danke.
36:12Danke.
36:12Danke.
36:12Danke.
36:28Danke.
36:41Danke.
36:43Oh, ho, ho.
36:45Hier der, hier der.
36:49Oh, oh.
36:58Ach, die letzte Nacht vor unserer Hochzeit.
37:15Oh.
37:17Ich hoffe, du hältst nichts von der Tradition, sie getrennt zu verbringen.
37:23Oh, welche Tradition.
37:28Keine Tradition.
37:51Die Frau ohne Feierabend.
37:54Oh, hör nicht auf.
37:55Oh, manchmal brauche ich das einfach, um mich abzureagieren.
38:00Außerdem habe ich gehofft, dass du kommst.
38:02Ja, habe ich doch versprochen.
38:03Jetzt sag schon, wie war es mit dem Kritiker?
38:06Boah.
38:08Das war aufregend.
38:10Also zuerst hat der Lieferant das falsche Fleisch gebracht.
38:13Wachteln anstatt Salzwiesenlamm.
38:15Wie kann man denn das verwechseln?
38:17Keine Ahnung.
38:19Egal.
38:21Alex hat mich auf eine Zubereitungsidee gebracht.
38:23Ich kannte mich noch aus der Toskana.
38:26Und sie wird ja Abend eh ganz anders verlaufen.
38:29Ich weiß nicht, irgendwie gehört sie nicht mehr dazu, aber...
38:32Ich war trotzdem ganz entspannt.
38:34Hat gut getan, dass sie da war.
38:37Sie legt sich ganz schön ins Zeug, was?
38:39Ja, genauso wie Oma Gitti.
38:40Also erst hat sie den Kritiker zur Schnecke gemacht, als er Ketchup bestellt hat.
38:45Dann hat sie ihn sogar rausgeschmissen.
38:49Ja, guck nicht so.
38:52Ich will den Stern nicht um jeden Preis.
38:55Ist okay.
38:56Nee, ich frage nur wegen, weil...
38:59Der Kritiker wollte Ketchup?
39:02Schreck, oder?
39:03Ja, allerdings...
39:05Aber den anderen hat es gut geschmeckt.
39:07Von dem einen habe ich sogar schriftlich.
39:10Ich habe selten so hervorragend gegessen, dank an die Küche Dominic Rova.
39:16Dominic.
39:17Du kennst ihn?
39:19Ja, Dominic Rova ist einer der anerkanntesten Gastro-Kritiker.
39:23Was?
39:24Verstehst du nicht?
39:26Gitti hat nicht den Kritiker vor die Tür gesetzt.
39:29Ihr habt immer noch alle Chancen, vorgeschlagen zu werden.
39:32Von wem?
39:34Ich glaube, ab jetzt habe ich einfach nur noch Glück.
39:37So sehe ich das auch.
39:40Oh, Gott.
39:40Oh, Gott.
39:45Oh, Gott.
39:45Untertitelung des ZDF, 2020
40:15Wo bist du denn hin?
40:23Ich wollte jetzt nur was zu trinken holen. Ich habe Toast.
40:25Das ist gut. Ich auch.
40:29Gleich zurück.
40:45Das darf doch nicht was.
41:11Der stille Teilhaber und die Köchin haben einen Termin.
41:21Auswärts.
41:22Wir waren dabei, die Sitzordnung durchzugehen.
41:25Du sitzt natürlich auch in der Familientafel wieder.
41:27Maximilian wird nicht kommen.
41:29Gehe ich dir auf Weltreise, da brauche ich kein Weihnachten.
41:32Ich brauche auch keine Erinnerung.
41:33Du gehst auf Weltreise?
41:36Ab zum Wickeltisch.
41:39Also du musst gut aufpassen, Herr.
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