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  • vor 1 Woche

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Kurzfilme
Transkript
00:00Der wartet schon seit 30 Jahren.
00:04Das ist ziemlich geduldig, ja?
00:06Jetzt ist er weg.
00:09Johann, endlich!
00:11Kissi, ich gehe auf Weltreise, da brauche ich keinen Wein und ich brauche auch keine Erinnerung.
00:16Du gehst auf Weltreise?
00:17Ich habe unser Lied im Radio gehört.
00:19Es ist mir klar geworden, dass der größte Fehler meines Lebens wäre, wenn ich jetzt hier aufgebe.
00:24Und ich wusste, dass ich einfach auf mein Herz hören muss.
00:28Ich glaube, ich traue mich.
00:30Ich finde, es ist Zeit, dass wir auf große Fahrt gehen.
00:35Wenn Oskar mir eine Falle stellen wollte, dann muss er doch irgendwie gewusst haben, dass du für mich gefälschte Pässe organisiert hast.
00:41Also wie gewünscht habe ich den Passus, dass sie 13 Millionen Euro ihres Privatvermögens nach der Eheschließung ohne weitere Bedingungen an Herrn Kastelhoff übertragen, in den Ehevertrag mit aufgenommen.
00:50Dein Vertrauen ist für mich unschätzbar wertvoll, Edith.
00:53Ich werde ewig in deiner Schuld sterben.
00:57Das darf doch nicht wahr sein.
00:58Und jetzt gehen wir zum Standesamt und dann kriegen wir 13 Millionen.
01:02Keine Sorge wegen, Edith.
01:04Diese Frau bleibt nicht lange deine böse Stiefmutter.
01:07Wage es nicht, das Wort Hochzeit noch einmal in den Mund zu nehmen.
01:28Erst bedrückst du mich mit Frau Frank und jetzt stielst du die Briefe.
01:50Damit hast du unseren letzten Vertrauensbeweis zerstört.
01:52Hast du mir deine Liebe die ganze Zeit etwa nur vorgehorchelt, um an mein Geld zu kommen?
01:58Wie armselig, Oskar.
01:59Du hast mich doch erst dazu getrieben.
02:02Wer hätte denn die ganze Zeit so getan, als ob?
02:04Wer hätte den Vaterschaftstest gefälscht, um mir mein Kind zu nehmen?
02:07Und dann wolltest du Dana mit meinem Sohn zur Flucht verhelfen.
02:09Ich hatte Angst, dass ich dir überhaupt nichts mehr bedeute, wenn du erst mal erfährst, dass David dein Sohn ist.
02:13Aber der Junge hat doch auch meinen Gefühlen für dich nicht geändert.
02:15Im Gegenteil.
02:16Er hätte unser Glück nur vollkommen noch gemacht.
02:17Spar mir dieses Schmierentheater, Oskar.
02:23Und jetzt?
02:25Wie geht's weiter?
02:27Mit uns?
02:30Gar nicht.
02:32Edith.
02:33Edith.
02:34Ich verlange von dir, dass du Dana von dem Verdacht befreist, etwas mit Drogen zu tun zu haben.
02:40Wenn du mir den Brief zurückgibst, mit meinem Beständnis.
02:43Ja, den kannst du haben.
02:44Allerdings musst du vorher noch etwas tun.
02:49Du wirst auf das Sorgerecht verzichten.
02:52Zugunsten von Dana und für immer.
03:00Wollen wir?
03:01Auf jeden Fall.
03:14Ich fühle mich bei dir.
03:36Ja, den wirklichen Schmierentheater.
03:36Amen.
04:06Amen.
04:36Amen.
05:06Amen.
05:18Hannah Sommer.
05:22Möchtest du meine Frau werden?
05:28Ja.
05:31Ja, ja!
05:36Maximilian Kastelhoff.
05:53Ja, ich bin.
06:06Ich soll auf meinen Sohn verzichten?
06:13Edith, das kannst du nicht von mir verlangen.
06:15Oh doch, ich habe dich aus dem Gefängnis geholt und ich kann dich jederzeit wieder dorthin bringen.
06:22Dann wirst du mir aber Gesellschaft leisten, Elisabeth.
06:25Ich habe deinen Brief auch gelesen, dein Geständnis.
06:27Ich kann dein Geheimnis jederzeit auffliegen lassen.
06:29Aber ich habe deines schriftlich.
06:30Und außerdem, wer glaubt schon dem Wort eines Mörders und Entführers?
06:43Ich hatte eigentlich gehofft, du könntest mich besser verstehen.
06:47Ist man meinen Sohn hergeben? Würdest du das mit deinen Kindern können, einfach so?
06:50Die Frage stellt sich doch überhaupt nicht.
06:52Ich bin nicht in deiner Situation.
06:54Edith, du kannst doch nicht alles vergessen haben.
06:55Vergessen was?
06:58Dass du mich belogen und betrogen hast.
07:00Mich ausnutzen wolltest und mir deine Liebe nur vorgeheuchelt hast.
07:03Nein, mein Lieber.
07:05Ich werde dafür sorgen, dass David zu seiner Mutter kommt.
07:10Du hast Zeit bis morgen Mittag um zwölf Uhr.
07:12Bis dahin will ich eine schriftliche, notariell beglaubigte Erklärung dafür,
07:16dass du auf das Sorgerecht verzichtest und eine Klage gegen Dana zurückziehst.
07:20Warum tust du mir das an?
07:21Du weißt ganz genau, warum ich das mache.
07:24Und jetzt verschwinde.
07:26Ich habe noch eine Menge zu tun.
07:28Ich muss eine Hochzeit absagen.
07:30Woanders geht, warum?
07:31Ich habe noch eine Henk.
07:31Ich habe noch eine Zwischen luggage.
07:34Ich habe noch einige Klage geholt.
07:37Wow!
07:38Anne!
07:39Nach sl пост bin.
07:40Ich habe das Gefühl, das ist alles nur ein Traum.
08:07Ein Traum, der wahr wird.
08:10Ah, da fährt man an. Das habe ich ganz vergessen.
08:19Erinnerst du dich noch an unseren Sternen?
08:21Natürlich.
08:23Weil wir den beide fast aus den Augen verloren hätten.
08:28Ja.
08:32Und das darf uns nie, nie wieder passieren.
08:38Nie wieder.
08:52Nie wieder.
08:54Nie wieder.
09:24Sie sind beim Winzer willkommen.
09:25Vielen Dank.
09:26Was soll dieser Quatsch? Ich muss mit dir reden.
09:29Den Bordeaux können Sie für 20 Euro die Flasche haben.
09:32Ach was.
09:33Sie können beide Flaschen für 20 Euro haben, weil Sie es sind.
09:37Vielen Dank.
09:38Ja, aber du verschleuderst unseren Wein zu einem Spottpreis?
09:42Ich verschleudere alle Weine zu einem Spottpreis.
09:45Dann willst du also wirklich weg.
09:48Niemand hat mich gebeten zu bleiben.
09:51Ja.
09:54Dann mach's gut, Johann.
10:04Du kapierst es wohl nie.
10:06Was?
10:08Dass ich dich liebe, du Dussel.
10:10Na endlich.
10:17Scheiße!
10:31Scheiße!
10:48Sag mal, bist du jetzt völlig durchgedreht?
11:09Ihr müsst zum Standesamt.
11:11Es gibt keine Hochzeit.
11:12Was?
11:12Los, raus hier!
11:15Verschwinden!
11:15Verschwinden!
11:23Verschwinden!
11:23Verschwinden!
11:23Verschwinden!
11:24Ich hoffe, die karierte Picknick-Decke
11:49fühlt dir nicht allzu sehr.
11:51Ich hab's gerade so verkraftet.
11:54Dann bist du hoffentlich auch stark genug für eine nicht so gute Nachricht.
12:00Es ist nämlich so...
12:03Wir können erst in zwei Wochen heiraten.
12:12Vorher war kein Termin frei.
12:19Ich weiß nicht, ob ich das bis dahin haushalte.
12:21Vielleicht fällt mir ja das ein oder andere ein, um dich abzulenken.
12:26Wo heiraten wir denn?
12:37Also mir wär's eigentlich am liebsten.
12:38Hier.
12:40Bei unseren Freunden.
12:43Wär mir auch am liebsten.
12:45Und dann fahren wir auf Hochzeitsreise.
12:48Und zwar nach Lagomera.
12:49Ich liebe dich.
13:02Lass mich auch.
13:02Du bist die wundervollste Frau, die mir je begegnet ist.
13:08Vielleicht ist es wichtig.
13:26Okay.
13:44Florian!
13:47Bruder, jetzt was geht?
13:48Na endlich. Mutter hat die Hochzeit abgeblasen.
13:51Was heißt denn abgeblasen?
13:52Du, keine Ahnung. Auf jeden Fall hat sie sich jetzt in ihrem Zimmer verbarrikadiert und macht nicht mehr auf.
13:57Ich habe schon wie ein Irrer gegen die Tür geballert, aber die regt sich nicht.
14:00Wie lange ist sie schon da drin?
14:01Keine Ahnung, aber seit ich hier bin, reagiert sie nicht.
14:04Hast du mal mit Oskar gesprochen? Vielleicht weiß er ja...
14:06Den kannst du vergessen.
14:08Was meinst du damit?
14:10Der ist komplett ausgerast und nimmt gerade die Bibliothek auseinander.
14:12Die beiden müssen sich riesig gezofft haben.
14:15Ich weiß echt nicht mehr weiter. Kannst du bitte vorbeikommen?
14:18Keine Panik, ich beeile mich. Bleib ruhig, ja?
14:22Gut, gib Gas.
14:26Ist alles in Ordnung?
14:29Meine Mutter hat sich in ihrem Zimmer verbarrikadiert und hat ihre Hochzeit abgeblasen.
14:33Was?
14:35Ich weiß auch nicht, was da los ist. Ich muss da hin jetzt.
14:38Ja, natürlich.
14:48So was Blödes.
14:50Ich muss hier nicht ausgerechnet diesen verdammten Dickchen verlieben.
14:54Gitti, Gitti, warte doch mal, bitte.
14:56Warte mal.
14:57Habe ich dich richtig verstanden, Gitti?
15:00Ist das wahr?
15:01Ruhig.
15:02Atme ganz ruhig.
15:04Sonst kriegst du einen Kollaps und in deinem Alter müssen wir vorsichtig sein.
15:07Du sagst schon, Gitti.
15:08Ich habe gesagt, was ich zu sagen hatte.
15:11Tut mir auch schon wieder leid.
15:12Gitti, bitte sag's nur noch mal, denn dass ich sicher bin, dass ich richtig gehört habe.
15:17Sag mal, Johann, geh doch mal zum Ohrenarzt.
15:20Gitti, es stimmt also.
15:22Du liebst mich wirklich.
15:23Ich bin nur so rausgerutscht.
15:25Ach, ich glaub dir kein Wort.
15:27Ist aber so.
15:27Ist es nicht, Gitti.
15:29Du liebst mich.
15:32Ja, ich gebe zu, dass du mir nicht ganz unsympathisch bist.
15:37Und ich liebe dich auch, Gitti.
15:40Sag mal.
15:48Das hätte ich schon vor 30 Jahren machen sollen.
15:53Wie sieht es aus?
16:18Hey, na endlich.
16:20Ich habe keine Ahnung.
16:21Ich weiß nicht, was da drin los ist.
16:23Von Oskar hat man auch nichts mehr.
16:24Ja, er ist mir gerade in der Einfahrt begegnet.
16:26Hat er was gesagt?
16:26Hat mich fast über den Haufen gefahren.
16:28Bei dem muss ich echt furchtbar gekracht haben.
16:30Na klar, wenn Sie deswegen die Hochzeit absagen.
16:33Mama?
16:36Hörst du mich?
16:36Ich bin's, Maximilian.
16:38Bitte mach die Tür auf.
16:39Das kannst du vergessen.
16:41Das versuche ich schon seit einer Ewigkeit.
16:43Gut, dann rufst du jetzt Dr. Schumann an, ja?
16:45Vielleicht brauchen wir ihn.
16:47Du meinst doch nicht.
16:49Okay.
16:49Okay.
16:53Wir sind doch eine Familie.
16:58Wir können doch über alles reden, Mama.
17:02Mama?
17:06Flo und ich, wir machen uns wirklich große Sorgen.
17:10Jetzt bitte komm raus und rede mit mir.
17:16Okay, wenn du nicht rauskommst, komm ich rein jetzt.
17:18Ich brech die Tür auf.
17:26Was ist passiert?
17:27Ja.
17:35Ja.
17:45Ja.
17:47Ich auch.
17:49Man kann sich wirklich jederzeit auf dich verlassen.
17:52Ja, du meinst, dass ich dir ständig beim Tanzen auf die Füße treffe.
17:55Ja.
17:56Du tanzt wie Frieda Stair.
17:58Ja.
17:58Ja, und Frieda Stair hat Ginger Rogers bestimmt auch ab und zu auf die Füße getreten.
18:03Habe ich irgendwas verpasst?
18:05Du bleibst hier.
18:08Ja.
18:09Johann und ich, wir haben uns endlich gefunden.
18:13Das ist ja...
18:14Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
18:17Das ist unglaublich.
18:19Robert wartet im Laden auf mich, also entschuldigt, aber ich komme wieder heute Abend.
18:24Also, tschüss.
18:25Tschüss.
18:32Sag mal, habe ich das gerade geträumt?
18:34Nein, ich kann es ja selbst kaum glauben.
18:36Es ist so ein unglaublicher Tag heute.
18:41Ja.
18:42Und ab heute sind wir die meistgarsten Frauen der Stadt.
18:45Wieso?
18:46Weil wir uns die liebsten, die besten und die begehrenswertesten Männer geangelt haben.
18:52Also erzähle, was ist mit dir?
18:56Wow!
18:56Danke, dass Sie gekommen sind.
19:08Was gibt's?
19:09Es geht nochmal um diese verfluchten Briefe.
19:13Ich habe sie verloren.
19:14Jetzt liegen sie vermutlich im Safe meiner Ex-Verlobten und ich kriege dieses verdammte Ding nicht auf.
19:19Vielleicht hätten Sie einfach besser aufpassen sollen.
19:21Jetzt werden Sie mal nicht komisch.
19:23Helfen Sie mir lieber, das Problem zu lösen.
19:25Sie meinen, ich soll die Briefe nochmal für Sie stehen, ja?
19:28Ich muss die Briefe haben.
19:30Sonst will ich das Sorgerecht für meinen Sohn.
19:34In seinem Haus laufen immer viele Leute rum.
19:36Bewohner, Personal.
19:38Kein einfacher Job, da einen Safe zu knacken.
19:41Das Risiko ist natürlich höher als im Penthouse von diesem Anwalt.
19:46Genauso wie der Preis.
19:47Über den werden wir uns wie immer einig.
19:49Sicher.
19:50Aber bevor ich noch einen Finger für Sie krummache, will ich erstmal die Restkohle vom letzten Auftrag sehen.
19:55Glauben Sie etwa, ich trage so viel Geld in bar mit mir rum?
19:57Hören Sie, wir beide wissen doch, wie die Sache aussieht.
20:00Sie haben sich mit Ihrer reichen Verlobten überworfen und jetzt dreht sie Ihnen den Geldhahn zu.
20:03Das lassen Sie mal meine Sorge sein.
20:06Ich verfüge über genug Reserven.
20:08Ah ja?
20:10Bezahlen Sie mir, was Sie mir noch schulden.
20:13Und zwar sehr bald.
20:14Ich warte nämlich nicht gern.
20:15Und dann können Sie mich fragen, ob ich noch etwas für Sie tun will.
20:19Hallo Mama.
20:38Hallo Papa.
20:40Es gibt Neuigkeiten.
20:41Ich werde heiraten.
20:45Und zwar den wunderbarsten Mann der Welt.
20:48Maximilian.
20:51Du kennst ihn ja schon, Papa.
20:53Auch wenn du am Anfang nicht so ein großer Fan von ihm warst.
20:57Du hättest ihn bestimmt ins Herz geschlossen.
20:59Ich wusste von der ersten Sekunde, dass er meine große Liebe ist.
21:04Euch wäre es bestimmt nicht anders.
21:05Wir haben uns auch mal kurz aus den Augen verloren.
21:13Dafür bin ich jetzt umso glücklicher.
21:15Und wir heiraten uns schon in zwei Wochen.
21:17Also erst in zwei Wochen.
21:23Papa, ich würde alles dafür geben, wenn...
21:29...du mich zum Traueralter führen könntest.
21:33Vorbei an Mama.
21:35Meine Hand und seine legst dich.
21:40Ich glaube, wir würden alle heulen wie die Schlausshunde.
21:47Das mache ich jetzt mit Gitti.
21:51Ihr seid immer dabei.
21:54Immer.
21:57Ja.
22:00In deinem Herz.
22:05Ich liebe euch so.
22:13Beinahe hätte ich alles verloren, was mir wichtig ist.
22:17Meine Familie.
22:18Unsere Firma.
22:20Du hast ja noch rechtzeitig die Kurve gekriegt.
22:22Ich darf überhaupt nicht dran denken, was passiert wäre, wenn ich nicht instinktiv dieses Baby fandet.
22:28Dann wäre ich heute mit diesen Menschen verheiratet.
22:32Du bist es nicht.
22:33Das ist die Hauptsache.
22:35Dabei wusste ich doch ganz genau, worauf ich mich einlasse.
22:37Ich meine, ich kenne jetzt Oskar schon so lange.
22:40Ich weiß, dass er nur an sich selber denkt.
22:41Ich weiß, wie skrupellos er sein kann.
22:43Du weißt auch, dass er ein Meister in Sachen Manipulation ist.
22:46Ja, aber dazu gehören immer zwei, mein Sohn.
22:48Und ich habe mich manipulieren lassen.
22:50Ich habe einfach weggesehen.
22:53Ich habe ihn immer wieder entschuldigt.
22:55Ich habe mich überreden lassen.
23:01In der Liebe muss man sich auf den anderen einlassen.
23:05Voll und ganz.
23:08Ja, die Liebe.
23:11Dafür habe ich alles aufs Spiel gesetzt, weil ich es einfach mit Oskar schaffen wollte.
23:17Ich wollte nicht noch einmal scheitern.
23:20Florian und du, ihr hattet von Anfang an recht.
23:26Du hast uns immer gesagt, manche Erfahrungen muss man einfach selber machen.
23:29So hast du uns erzogen.
23:32Ich hätte einfach von Anfang an auf dich hören müssen.
23:37Anstattdessen habe ich dir dein Leben unnötig schwer gemacht.
23:41Und deine Liebe zu Hannah regelrecht balkotiert.
23:47Das ist vorbei jetzt.
23:48Es tut mir so leid, Maximilian.
23:51Und ich weiß auch gar nicht, ob ich das jemals wieder gut machen kann.
23:55Mama.
23:57Vielleicht
23:57kann ich ja mit Hannah reden und dir alles erklären.
24:02Das ist gar nicht nötig.
24:06Kann ich denn gar nichts tun?
24:07Doch.
24:12Doch, du könntest dich mit uns freuen.
24:18Wir werden heiraten.
24:19Ich freue mich für euch.
24:32Ich habe meinen Segen gehabt, ja.
24:37Dr. Schumann ist auf dem Weg.
24:39Gut.
24:41Mir geht es schon wieder besser.
24:43Ihr könnt mich jetzt ruhig alleine lassen.
24:46Deine Verlobte wartet doch sicher.
24:47Verlobte?
24:49Habe ich da irgendwas nicht mitbekommen?
24:51Du und Hannah?
24:52Ja.
24:53Also.
24:54Hey.
24:55Endlich.
24:55Wir haben jetzt gebrochen.
24:57Nein.
24:58Gratulation.
25:01Ich freue mich für euch.
25:02Herr Wallenberg.
25:10Sie sehen aus, als ob alles nach Wunsch gelaufen wäre.
25:14Das ist es.
25:15Voll und ganz.
25:17Herzlichen Begründung.
25:18Ja, Gitti hat endlich zugegeben, dass sie mich auch liebt.
25:22Und sie meint sogar, ich tanze wie Fred Astaire.
25:25Und das ist Frau Sommers Mund?
25:28Also, wenn das keine Liebeserklärung ist.
25:30Ja.
25:34Ach mein Gott.
25:36Gitti hat recht.
25:39Ich bin doch wirklich ein Dussel.
25:42Ich habe mir geschworen, dass ich unseren Wein aufhebe,
25:45bis Gitti endlich Ja sagt.
25:47Und jetzt habe ich keine Flasche mehr.
25:53Herr Wallenberg.
25:55Glauben Sie, dieser Wein ist wirklich unersetzlich?
25:59Herr Brinkmann.
26:01Ich glaube, Gittis Liebe ist mehr wert als alle Weine dieser Welt.
26:17Sie fühlen dir sehr, hm?
26:34Alex.
26:35Entschuldigung, ich wollte dich nicht stören.
26:36Ich war nur gerade in der Nähe und habe gesehen, dass du auch da bist.
26:39Ich mache Fotos von der alten Kapelle für die Tourismuskampagne.
26:42Das ist ein schönes Motiv.
26:47Ja, ich fühle mich sie sehr.
26:50Gerade jetzt.
26:53Ich...
26:54Ich bin verlobt.
26:55Sie sind glücklich.
26:56Danke.
27:01Ja, und auch, weil ich weiß, dass Mama noch leben könnte.
27:03Wie, woher warst du das?
27:05Ich habe ihr Tagebuch gefunden.
27:07Sie hat geschrieben, dass sie mit Papa kämpfen wollte.
27:10Dass sie sich mit dieser Elisabeth aussprechen wollte.
27:13Ich meine, das schreibt man doch nicht, wenn man sich umbringen will.
27:15Also, ich bin mir sicher, das war kein Selbstmord.
27:16Und weißt du mittlerweile, wer diese Elisabeth war?
27:19Maximilians Kindermädchen.
27:22Ja, aber die ist schon verstorben.
27:23Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, die Wahl draus zu finden.
27:29Das Geheimnis hat Mama wohl mit ins Grab genommen.
27:35Naja.
27:37Zum Glück hast du ihr Tagebuch.
27:40Damit ein Teil von ihr und ihren Gedanken.
27:42Da steht auch eine Menge bei uns drin.
27:51Echt?
27:52Ja.
27:53Zum Beispiel, wie ich dich zum ersten Mal mit nach Hause genommen habe.
27:56Wir waren beide total durchnässt, weil wir die ganze Zeit im Regen mehr junge Frauen gespielt haben.
28:01Stimmt.
28:01Und die war überhaupt nicht sauer auf uns.
28:03Sie hat einfach gleich unsere Sachen zum Trockenen aufgehängt.
28:05Und dann hat sie uns Apfelpfannkuchen mit Zimt gemacht.
28:07Sie stand da auch drin.
28:08Das war echt eine schöne Zeit.
28:10Deine Mutter, die war immer da.
28:12Auch für mich.
28:18Hat sie...
28:19Hat sie denn eigentlich viel über uns geschrieben?
28:22Du ahnst gar nicht, was die alles gewusst hat über uns.
28:28Sie hat dich sehr gemocht.
28:30Ja.
28:30Das würde ich gerne mal lesen, wenn ich darf.
28:39Also, wenn du magst, dann...
28:42Komm doch einfach mit, dann können wir ein bisschen drin blättern.
28:45Also, wenn es Zeit ist.
28:47Na, wenn das mal kein schlechtes Omen ist.
28:57Ihr verlobt sich an dem Tag, an dem Mutter ihre Hochzeit absagt.
29:00Im Gegenteil.
29:00Das ist ein gutes Omen.
29:01Sie ist endlich aufgewacht und hat ausgerutschaut.
29:04Eigentlich kann sie froh sein, dass sie noch rechtzeitig losgeworden ist.
29:07Ja.
29:08Trotzdem, sie...
29:10Sie wird jede Menge Zeit und Kraft brauchen, um diese Enttäuschung zu überwinden.
29:15Wir unterstützen sie dort dabei.
29:16Genau.
29:18Deshalb bleibe ich auch erst mal hier.
29:19Oh, wow, wow.
29:19Was wird denn deine Verlobte dazu sagen?
29:22Hannah wird das verstehen.
29:23Du, ich kann die Stellung hier auch ganz gut allein halten.
29:26Glaubst du, ja?
29:27Ja.
29:28Jetzt ist ja auch Dr. Schumann oben.
29:30Und wenn es Probleme gibt, dann rufe ich einfach meinen großen Bruder an.
29:33Dein Handy hast du an?
29:34Du versprichst mir...
29:35Ja.
29:36Und jetzt geh zu Hannah und lass meine zukünftige Schwägerin nicht noch länger warten.
29:39Los.
29:40Danke dir.
29:46Es ist soweit alles in Ordnung.
29:54Gott sei Dank.
29:58Schön, dass du noch kommen konntest, Richard.
30:00Ich weiß ja, wie wenig Zeit du hast vor deiner Abreise.
30:03Florian hat sich wirklich sauber gemacht.
30:04Ich musste nach dir sehen.
30:05Ja, aber gegen einen Vertrauensbruch und einen Betrug wie den von Oskar
30:13gibt es einfach keine Therapie.
30:19Ach, Richard, ich hätte auf dich hören sollen.
30:24Es war ein Fehler, Oskar wieder in mein Leben zu lassen.
30:27Was soll ich sagen?
30:29Ja.
30:31Er war einfach nicht der Richtige.
30:35Stell dir vor, ich hätte beinahe alles verloren.
30:42Alles, was mir wichtig ist.
30:44Und dazu noch eine Menge Geld.
30:45Genau darauf hat er hier spekuliert.
30:48Gott sei Dank habe ich es noch vor der Hochzeit erkannt.
31:00Ich dachte echt, deine Mutter wird total sauer.
31:02Der hat ja auch allen Grund gehabt, so verdreckt wie wir waren.
31:06Ich meine, wir waren so nass und sind so zum Osterfrühstück.
31:10Ja, aber nur weil du unbedingt beweisen musstest,
31:12dass der Baumstamm uns beide über Wasser hält.
31:13Hat er ja auch.
31:14Ja, bis er sich gedreht hat.
31:18Das war echt eine schöne Zeit damals.
31:22Ich glaube, das war die schönste Zeit meines Lebens.
31:25Sag mal.
31:30Ehe?
31:31Deine Mutter hieß doch Luise.
31:35Vielleicht hat sie es bei Papa gefunden und ist von dieser Elisabeth.
31:39Ja, warum hat sie es dann aufgehoben?
31:42Vielleicht hat sie dadurch gemerkt, dass sie eine Affäre hat.
31:43Hallo.
31:47Hallo.
31:48Hallo, mein Liebster.
31:50Mädel.
31:54Wie geht es deiner Mutter?
31:56Nicht so gut.
31:58Sie hat gerade erfahren, dass Oskar nur hinter ihrem Geld hält.
32:01Das ist in ihrem Hochzeitstag.
32:05Es ist nicht besser, wenn du jetzt bei ihr bist.
32:07Dein Onkel ist bei ihr.
32:08Und Flo ruft sofort an, wenn irgendwas ist.
32:13Ähm, ja, ich muss sowieso auch los.
32:17Danke nochmal.
32:19Für die schöne Erinnerung.
32:21Ciao.
32:22Tschüss, Alex.
32:23Ciao, Alex.
32:24Ciao.
32:33Unglaublich, was der Kerl hier für ein Chaos angerichtet hat.
32:35Zum Glück ist nicht allzu viel zu Bruch gegangen.
32:37Ja.
32:38Also, dich kann man wirklich nicht alleine lassen?
32:52Ähm, das hier erkläre ich dir später.
32:54Schön, dass du da bist.
32:56Ich habe den ganzen Tag versucht, dich zu erreichen
32:58und dir tausendmal auf die Mailbox gequatscht.
33:00Ich weiß.
33:01Ich hätte...
33:02Pass auf.
33:03Es tut mir leid, dass ich dir so misserzählt habe.
33:05Und ich kann verstehen, dass du sauer bist.
33:06Und ich kann auch verstehen, dass du kein Wort mehr mit mir reden willst.
33:08Darf ich auch mal kurz was sagen?
33:10Äh, ja.
33:11Also, es ist richtig.
33:12Du hast mir eine Menge Müll erzählt, aber dass ich nicht mehr mit dir sprechen will, das stimmt nicht.
33:17Und warum hast du mich da nicht zurückgerufen?
33:19Weil ich den ganzen Tag geschuftet habe wie eine Irre und dich nicht zurückrufen konnte.
33:22Wie geschuftet?
33:23In der Verpackungsfabrik.
33:25Ich hatte heute meinen ersten Probetag.
33:27Als was?
33:28Als Arbeiterin in der Faltschachtelherstellung.
33:32Ein verdammt harter Job.
33:33Das kannst du mir glauben.
33:35Nina, wenn du Geld brauchst...
33:36Vergiss es.
33:37Ich will für mich selbst sorgen.
33:39Und deshalb fange ich auch morgen mit der Frühschicht an.
33:41Und was hat das jetzt mit deinem Traum zu tun, Maskenbildnerin in Hollywood zu werden?
33:45Oder wenigstens auf die Maskenbildner-Schule zu gehen?
33:47Im Moment kann ich eh nichts dafür tun.
33:48Also nutze ich lieber die Zeit, bis ich mich wieder um meinen Ausbildungsplatz bewerben kann und verdiene ein bisschen Geld.
33:54Mit einem fließbaren Job?
33:56Ja, von irgendwas muss ich ja schließlich leben.
33:59Und was Besseres gibt es hier zur Zeit leider nicht.
34:01Da kann man nichts machen.
34:03Vielleicht ergibt sich ja in nächster Zeit was Besseres.
34:06Und außerdem...
34:10Hauptsache ich bin bei dir.
34:17Jetzt fehlt nur noch eins.
34:18Musik?
34:21Ein Snack?
34:23Eine Flasche Wein?
34:25Kein Problem.
34:26Hab ich.
34:28Aber nicht unseren Wein.
34:29Du weißt, ich habe extra eine Kiste aufgehoben.
34:32Für den ganz besonderen Tag.
34:34Eine Kiste, ja.
34:35Du wolltest mich betrunken machen, damit ich dir nicht weglaufe.
34:38Ja, naja.
34:40Das spielt jetzt keine Rolle mehr.
34:41Jetzt, wo ich alle Flaschen weggegeben habe.
34:44Ach, du bist wirklich ein Dussel.
34:46Wenn auch der nett ist, den ich kenne.
34:56Guck.
34:59Vielleicht tut's der hier auch.
35:01Kitty, das ist ja...
35:02Das ist ja unser Wein.
35:04Das ist ja...
35:05Ja.
35:06Den habe ich seit damals im Schrank wohl gehütet und gepflegt.
35:12All die Jahre.
35:1430, um genau zu sein.
35:15Ja.
35:16Und heute ist sein großer Tag.
35:21Du, das hätten wir auch alle schon viel früher haben können.
35:25Das stimmt.
35:26Aber heute ist heute.
35:28Wir haben allen Grund, endlich mit diesem guten Tropfen anzustoßen.
35:32Tja, dann auf unser Happy End.
35:36Happy End?
35:38Na, ich hoffe doch.
35:40Wir fangen erst richtig an.
35:41Ja.
35:41Ja.
35:41Die Zeit mit meiner Mutter, die hat sich ganz tief eingebrannt.
35:55Hier.
35:58Da war ich noch so klein als sie.
36:03Muss schwer für dich gewesen sein.
36:04Ich war immer so fröhlich und unbeschwert.
36:13Und gleichzeitig hat sie jeden Augenblick ganz intensiv gelebt.
36:19Manchmal sehe ich sie richtig vor mir.
36:24Und sie hat sich auch noch einmal richtig verliebt.
36:27Also so richtig, richtig, richtig.
36:31Ich glaube, es liegt bei uns in der Familie.
36:33Versprochen?
36:34Schau dir auch mal Gitti an.
36:38Ja, ich hoffe nur, dass du mich jetzt nicht auch 30 Jahre lang warten willst.
36:43Keine Sekunde.
36:49Das ist schon ein Wahnsinn.
36:51Eine Liebe, die länger dauert als mein ganzes bisheriges Leben.
36:59Sag mal eben, das sah so aus, als würdest du dich wieder mit Alex vertragen.
37:04Mama, sie haben uns zufällig getroffen, ihr habt Fotos gemacht.
37:10Ich finde es gut, wenn ihr euch wieder näher kommt.
37:13Im Endeffekt geht es nur um Liebe und Vergebung.
37:15Wir haben Mamas Tagebuch gelesen, da steht auch ganz viel über sie drin.
37:24So lange kennen wir uns schon.
37:27Können wir ja richtig neidisch werden.
37:29Ich würde auch gerne wissen, wie du so als Kind warst.
37:33Ich habe keine Leihnisse vor dir.
37:39Die müssen wir mal zusammen in Ruhe.
37:44Das ist ja verrückt.
37:45Was?
37:48Wie kommst du denn zu dem Taschentuch meiner Mutter?
37:49Frau Frank, Sie wagen es, sich hier nochmal blicken zu lassen?
38:18Warum auch nicht?
38:21Wir hatten eine Vereinbarung und Sie haben mich über den Tisch gezogen.
38:23Sie hätten Hannah fast umgebracht.
38:25Da hatte ich nicht das Gefühl, dass ich mich noch an irgendeine Vereinbarung halten muss.
38:27Ist doch Schwachsinn.
38:28Wir hatten das geklärt.
38:30Sie erinnern sich, der Gasanschlag an den Fischerkug?
38:32Wir wissen beide, wer dahinter steckt.
38:33Vorsicht.
38:35Was wollen Sie hier?
38:37Frau Frank war so freundlich, mich hier reinzulassen.
38:40Wenn Sie wegen der Brief hier sind.
38:41Nein.
38:43Aber ich brauche Sie in Ihrer Funktion als Notar.
38:47Ich muss sein.
38:49Ich will eine Aussage zum Protokoll geben, mit der ich Dana in dieser Drogensache entlaste.
38:56Außerdem benötige ich eine beglaubigte Erklärung, mit der ich unwiderruflich das volle Sorgerecht für meinen Sohn David an seine Mutter abtrete.
39:12Vielleicht habe ich einfach viel zu schnell aufgegeben, dich davon zu überzeugen, dass das mit Oskar nicht der richtige Weg ist.
39:26Ich war verletzt.
39:31Ich hätte dir doch sowieso nicht zugehört.
39:33Und obwohl ich alle deine lieben Ratschläge und Warnungen so leichtfertig in den Wind geschlagen habe, bist du immer in meiner Nähe geblieben.
39:44Du bist ein guter Freund, Richard.
39:46Danke dir dafür.
39:47Ich habe es gern getan, Hede. Das war meine freie Entscheidung.
39:55Weißt du, diese ganze Sache mit Oskar, das war wie ein Rausch.
40:01Und ich wollte überhaupt nicht aufwachen und genau hinschauen.
40:06Es hat sich ja auch gut angefühlt.
40:09Zumindest habe ich mir das immer eingeredet.
40:12Mach dir keine Vorwürfe.
40:15Es war ja auch Liebe.
40:21Was auch immer das ist.
40:25Ich würde mich freuen, wenn wir uns wiedersehen.
40:27Warum hat meine Mutter ein Taschentuch von deiner Mutter?
40:33Ich bin mir eigentlich sicher.
40:34Also ich bin mir ziemlich sicher, dass Elisabeth gehört hat.
40:36Nein, das ist das Taschentuch von Edith.
40:38Ich kenne diese Tücher, die lässt sich in Belgien fertigen.
40:41Hier ist es eh in ihrer Handschrift draufgestickt.
40:43Und trotzdem.
40:44Ich habe das Taschentuch zusammen mit diesem Brief hier gefunden.
40:46Und der ist eindeutig von der Besitzer.
40:54Das ist die Handschrift meiner Mutter.
40:55Mein Vater hatte eine Affäre mit deiner Mutter.
41:06Zumindest ließ sich dieser Brief so, als...
41:12Warum hat sie uns dann angelogen, als wir nach Elisabeth gefragt haben?
41:18Wer für gibt es nur eine Antwort?
41:19Das ist der Geschmack der Liebe.
41:30Das ist der Wein, den ich die alten Jahre gesucht habe.
41:33Bist du sicher?
41:34Zeit für dich zu gehen.
41:36Papa.
41:40Es ist vorbei.
41:41Maximilian, ich will nicht um jeden Preis wissen, warum meine Mutter sterben muss.
41:47Aber ich...
41:48Ich will auch keine Unschuldigen da reinziehen.
41:51Von Gott.
41:53Ich will nicht um jeden Preis wissen.
42:00Bitte.
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