- vor 2 Wochen
Die Grumman HU-16 steht noch immer flügellahm in Arizona, wo Michael Manousakis und seine Mechaniker versuchen, die Maschine wieder flott zu machen. Und die „Albatross“ ist nicht das einzige Flugobjekt, mit dem die „Steel Buddies“ zu kämpfen haben. Denn auf dem Airport in Glendale machen sich Tausende „flotte Bienen“ breit. Die unter Naturschutz stehenden Insekten müssen kurzerhand umgesiedelt werden. Aber Achtung: Nur zwanzig Stiche dieser hoch aggressiven Art sind für den Menschen tödlich. In Peterslahr trifft derweil eine große Lieferung der US-Armee ein. (Text: DMAX)
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🚗
MotorTranskript
00:00Seit über zwei Jahrzehnten hat der Chef einen Vertrag mit der US-Armee.
00:06Alles, was sie aussondert, nimmt Morlock ihr ab.
00:10Und heute rollt mal wieder frische Ware auf den Hof.
00:19Es ist wie immer ein Überraschungspaket. Ein durchaus üppiges.
00:25Was ist hier angekommen?
00:27Was hier angekommen ist? Woher soll ich noch wissen?
00:28Schrott, Müll. Keine Ahnung. Einfach abladen.
00:35Fünf Mann sind angetreten, um den 40-Tonner zu entladen und um möglichst zügig die Spreu vom Weizen zu trennen.
00:45Gelohnt hat sich die Lieferung nur dann, wenn sich möglichst viel davon verwenden und wieder zu Geld machen lässt.
00:52Wir bekommen natürlich regelmäßig Riesenlieferungen von der US-Armee.
00:59Das erste, was kommt, ist irgendeine E-Mail mit irgendeiner Liste von Sachen, die abgeholt werden müssen.
01:05Du kannst dich natürlich jetzt da hinsetzen und mit diesen Bestellnummern, diesen National-Stock-Nummern und den Artikelnummern im Internet stundenlang recherchieren, was denn da so alles kommt.
01:13Oder du schickst einfach einen Spediteur hin, der lädt alles auf und bringt es nach Hause.
01:19Das sind die Bläse. Das andere sind Koffer. Und die Koffer sind gefüllt. Mit Watt wissen wir auch noch nicht.
01:25Auf jeder Palette und in jeder Box könnte der nächste Jackpot auf die Morlocks warten.
01:32Oder eben eine Niete.
01:36Das herauszufinden, ist bisweilen etwas verzwickt.
01:42Rund zwölf Tonnen Ware hat die US-Armee diesmal nach Peterslar geschickt.
01:50Gut möglich, dass zumindest für Teile davon Michael persönlich Verwendung findet.
01:57Unser Chef gekauft hat drei Tresuren. Ich glaube, dass er viel Cash hat.
02:02Mein Gott, ey. Drei voll. Ui, ui, ui. Reiche, Mann, ey.
02:08In weniger als einer Stunde haben die Morlocks die Ladefläche geleert.
02:16Und ein Teil der Lieferung weckt offenbar schon jetzt gewisse Begehrlichkeiten.
02:22Und das nicht nur beim Chef.
02:26Und, das war eine schöne Geste.
02:28Die ist tipptopp.
02:28Die kommt so schön nach Länden.
02:30Auf keinen Fall. Die braucht doch kein Mensch da.
02:32Aber natürlich.
02:33Auf keinen.
02:35Er lackiert ja keiner mein Krieg, doch ich muss es ja dann selber machen.
02:37Die können doch gar nicht damit umgehen.
02:39Aber ich kann, wieso kann ich nicht damit umgehen?
02:40Die können damit nicht umgehen.
02:42Das ist so ein Werkzeugwagen für Blecharbeiten an einem Flugzeug.
02:47Das waren ganz hochwertige Werkzeuge.
02:52Insgesamt ein paar Dutzend Teile.
02:55Sicher in Schaumstoff gebettet.
02:58Neuwertig.
02:59Und komplett.
03:01Ja, das ist schön, ne?
03:03Ach so, meine Güte.
03:05Das sind alles Druckluftwerkzeuge.
03:07Hier, guck mal da.
03:08Das ist zum Beispiel ein Bandschleifer.
03:11Der wird, hier kommt Druckluft angeschlossen, dann dreht sich dann ganz schnell.
03:14Gibt alles elektrisch oder mit Druckluft.
03:16Gar nicht.
03:17Aber so viel Luft habt ihr oben auch nicht.
03:18Oh, haben wir viel Luft.
03:19Ach du meine Güte.
03:21Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass ich mir den direkt in den Hangar stelle, damit
03:26wenn ich irgendwas mal richtig schön lackieren wollen würde, das richtige Werkzeug hätte.
03:31Das ist mein Weihnachtsgeschenk.
03:33An mich?
03:33Nein, an mich.
03:35Das ist natürlich super.
03:37Manchmal muss man auch Glück haben.
03:39Du kannst ja nicht nur Bade latschen und irgendwelche Autoteile bekommen, für die es gar keine Autos gibt.
03:46Das Werkzeugset könnte auch noch mehr Menschen glücklich machen.
03:50Wenn man es mit denen teilt, die deutlich Interesse bekunden.
03:56Aber die brauchst du ja nicht zweimal.
03:57Doch, doch.
03:57Deswegen der Breite.
04:00Weil dieselbe Breite ist.
04:02Das ist ein bisschen andere Farbe.
04:03Ah, nee.
04:04Anderen Winkel, Steigungswinkel.
04:06Aber nur das eine Teil.
04:08Den Rest hast du nämlich.
04:11Nimm's mit jetzt.
04:14Dass Mike mit seiner Hartnäckigkeit beim Chef Erfolg hatte, ist auch den Kollegen nicht entdeckt.
04:20Jetzt will offenbar jeder seinen Teil der Beute.
04:25Am Ende hat sich das einstige Komplettset etwas reduziert.
04:30So, habt ihr jetzt alle eure kommunistische Ader bedient.
04:33Das ist meins.
04:34Haut jetzt ab.
04:35So.
04:37Du darfst keine Schwäche zeigen.
04:38Ansonsten fallen sie über dich her.
04:39Die fallen sowieso über mich her.
04:41Aber wenn er jetzt noch Spaß daran hat und will den ganzen Tag damit arbeiten und flexen und fräsen und schleifen und wienern, dann gönne ich ihm das gerne.
04:49Beim nächsten Teil wird das Team aber definitiv leer ausgehen.
04:54Denn für die tonnenschwere Achse hat Michael auf dem Hof bereits einen Abnehmer.
04:58Einen, der schon lange darauf wartet.
05:04Das ist jetzt wohl endlich die Achse, die wir brauchen für den, für den, für das Teil, für den Skytrack.
05:13Diesmal sieht alles aus, als wäre es komplett.
05:19Schon seit zweieinhalb Jahren ist der Stapler ein unfreiwilliger Einachser.
05:24Mit dem Zufallstreffer heute könnte er wieder fahren lernen.
05:28Der Skytrack kam eines Tages von der Armee.
05:34Das war irgendwie ein Schaden, der ist aus dem Flugzeug gefallen oder so.
05:38Da war die Achse hinten total kaputt.
05:40Und dann stand der hier.
05:41Ja, also dass dann diese Achse kommt und auch tatsächlich passt, ist fast so wie ein Sechser im Lotto.
05:48Ein 9-Meter-Gigant mit bewegter Vergangenheit.
05:52Und geht es nach dem Chef, wird er sich auch in naher Zukunft wieder bewegen.
05:58Wie lange dauert das denn, sowas da drunter zu schrauben?
06:02Ja, eigentlich hast du das in einem Tag mit zwei Mann da so drunter gebaut.
06:07Und dann sollte das dann auch schon fertig sein.
06:12Hier, machen wir mal ein schönes Foto für Julie vor der Tollachse.
06:17Glücksmomente muss man festhalten.
06:20Und natürlich teilen.
06:22Die Aufgabe, aus den Fragmenten wieder einen einsatzbereiten Stapler zu machen, überlässt der Chef dann ab morgen dem Team.
06:32Schon vor Wochen haben die Morlocks in Arizona die Tragflächen von Michaels Amphibienflugzeug demontiert.
06:44Jetzt ist der Chef mit vier von ihnen erneut nach Glendale gereist, um die betagte Maschine endlich fit für den geplanten Flug zum Nordpol zu machen.
06:54Oh, Achtung!
07:06Paul, you could let us in, right?
07:11Okay, we are on the gate.
07:13Beim letzten Besuch hatten die Morlocks Korrosion im Hauptholm entdeckt.
07:21Seitdem wartet die zurechtgestutzte Maschine unter freiem Himmel auf die notwendige Reparatur.
07:30Alter, ist da schon wieder Öl ausgelaufen.
07:32Oh, nee, Alter.
07:34Da war doch gar kein Öl mehr drin. Wir haben doch die Tanks ausgebaut. Wo kommt denn der Scheiß schon wieder her?
07:39Das ist immer dieses Öl.
07:41Die Morlocks hatten die knapp 60 Jahre alte Maschine für die Standzeit in der Wüste extra präpariert.
07:50Eigentlich.
07:56Alter, was ist das mit diesem Öl immer? Dieser Motor produziert doch Öl. Guck dir das mal an.
08:00Ich habe den Öltank ausgebaut, da ist schon wieder alles voll mit Öl.
08:03Da hat mich doch gewundert, da hat die ganze Scheiße da schon wieder...
08:06Die Motoren, die eine HU16 hat, sind Sternmotoren mit einer Trockensumpfschmierung.
08:13Du kannst das Öl nie ganz ablassen.
08:16Dieser ganze Motor, alle Ventildeckel stehen voll mit Öl.
08:20Und das sickert dann über die ganzen kleinen Dichtungen und Passagen über die Zeit in den Auspuff.
08:26Und von dort durch kleine gebohrte Löchelchen unten auf den Boden.
08:31Es hätte ja ein Sturm kommen können und hätte alles mitgenommen. Hat leider nicht geklappt.
08:38Paul!
08:38Der Albatross-Spezialist vor Ort wird Thomas, Tim und Marc auch diesmal wieder beim Schrauben unterstützen.
08:49Ebenso Lukas und einen weiteren Neuzugang.
08:54Und diesmal dabei ist auch meine Tochter Carla.
08:58Die 17-Jährige ist Teammitglied und nicht hier, um Urlaub zu machen.
09:04Ich bin Carla Manosakis, ich bin Michaels Tochter und ich mache momentan eine Ausbildung zum Flugzeugmechaniker.
09:11Und deshalb wurde ich auch hierhin mitgenommen, weil es ist ja ein sehr interessantes und einzigartiges Flugzeug, das man auch nicht oft sieht.
09:17Also es ist viel größer als ich dachte, auf jeden Fall.
09:24Die Flügel sind dreckiger als ich dachte.
09:27Ich war mir eigentlich sehr sicher, dass zumindest das Öl raus wäre.
09:30Aber ja.
09:33Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Flugzeug zum Nordflug fliegen wird und ich bin mir noch weniger sicher, ob es zurückfliegen wird.
09:39Michael, wir gucken schon mal, dass wir die Busse ans Laufen kriegen.
09:44Die beiden Busse hat das Team beim letzten Besuch direkt neben der Maschine geparkt.
09:49Als Materiallager und Schutz vor möglichen Stürmen.
09:54Auf den ersten Blick ist alles so, wie wir es hinterlassen haben.
09:58Mal die Bruch zu lösen.
10:00Wer weiß, wer im Flugzeug rumgeklettert ist.
10:02Ich weiß nicht, ob hier ein Bad-Dieten-Problem da ist oder nicht.
10:04Müssen wir mal gucken.
10:05Aber bis jetzt ist alles so, wie wir es hinterlassen haben.
10:08Zumindest auf den ersten Blick.
10:11Denn unerwünschte Gäste haben sich eben doch am Flieger breitgemacht.
10:18So viele, dass sie auch kaum zu überhören und schon gar nicht zu übersehen sind.
10:25Was für ein Arschloch.
10:27Lukas, guck, Tim.
10:30Jetzt hat doch irgendein Arschloch einen Bienenkorb unter unser Flugzeug gestellt.
10:33Was?
10:34Das ist kein Witz, guck es dir an.
10:36Da muss ich sehen.
10:37Ja, ein Bienenvolk.
10:40Also die Amis sind ja manchmal nicht ganz dicht.
10:42Ja, ein Bienenvolk, da.
10:44Das ist ja normal, oder?
10:48Alpatrothonisch.
10:50Thomas, müssen wir das für einen Imker anrufen?
10:52Nee, den können wir einfach wegstellen.
10:53Vielleicht ist er doch den Fox ins.
10:54Da können wir wirklich alles weg.
10:55Um sich den Bienen behutsam zu nähern, muss das Team erst mal Platz schaffen und den Bus umparken.
11:05Weißt du, wo wir die Schlüssel hingemacht haben?
11:07Frag mal den Alten.
11:09Wen?
11:10Den Alten, das ist dein Vater.
11:11Ach so.
11:13Das ist ein Büro.
11:14Ich weiß doch nicht, wo der ist.
11:16Ich gehe ihn suchen.
11:17Wo ist denn der Schlüssel vom Bus?
11:19Der Schlüssel vom Bus.
11:21Krala.
11:22Wo haben wir denn den Schlüssel hingetan?
11:25Ich weiß es nicht mehr, es war im Februar.
11:27Es war im Februar der Schlüssel.
11:28Now the first thing.
11:30There's no fucking key for the buses.
11:32Das Team ist noch keine Stunde vor Ort.
11:37Und irgendwie will der Auftakt auch diesmal nicht ganz reibungslos verlaufen.
11:43Im Gegenteil.
11:45Wie hast du gesehen?
11:46Was?
11:47Wir haben Bienenkiste, ne?
11:49Damit die umziehen an die Kiste.
11:51Umziehen?
11:51Ja.
11:52Wieso umziehen?
11:53Wir sind ja nicht aggressiv.
11:54Da wollen wir weg.
11:55Und dann ist es gut.
11:58Hier, du weißt, dass wir in Amerika sind, ne?
12:00Was denn?
12:00Und dass es hier so afrikanische Bienen gibt, die die stechen.
12:03Dann bist du fertig.
12:04Hier habt ihr das alle verstanden.
12:05Die Bienen werden nicht geärgert.
12:07Im Radkasten hinten ist auch ein Monster-Wespennest.
12:09Also Gott sei Dank.
12:10Monster-Wespennest.
12:12Die Schlüssel sind weg.
12:14Monster-Wespennest.
12:15So, wir sind jetzt hier angekommen und haben mal so eine kurze Bestandsaufnahme gemacht.
12:21Das Flugzeug ist also noch da.
12:23Kein Strom hat es weggeblasen.
12:26Die Busse sind auch noch da.
12:28Eingezogen sind und zahlen keine Miete.
12:30Ein riesen Wespennest und ein riesen Bienenvolk.
12:34Und wir suchen leider die Schlüssel von den Bussen.
12:37Schlüssel suchen ist ja sowieso mein Hobby.
12:45Das Team hat über die Jahre gelernt, mit Herausforderungen umzugehen.
12:50Am besten Schritt für Schritt.
12:53Im Fall der Busse bedeutet das, spontan nach alternativen Startmethoden zu suchen.
13:00Wir haben die Schlüssel, als wir hier im Februar weg sind, bei den Foxen in den Briefkasten geschmissen.
13:06Und die sind jetzt natürlich noch nicht da.
13:08Und damit haben wir zwei Busse und null Schlüssel.
13:12Das heißt, zwei Schlüssel zu wenig.
13:14Katastrophe.
13:18Wir fangen natürlich an, als erstes meinen eigenen Bus zu knacken.
13:22In einer halben Stunde ist das die Fox hier.
13:24Dann gehen wir hinten im Büro nochmal suchen.
13:26Weil der kann ja auch mal in den Safe gucken und so, wie wir eben nicht rankamen.
13:30Aha, das schon ausgebaut.
13:31Gerade mal acht Minuten hat Michael fürs Kurzschließen des International Bluebird gebraucht.
13:44Und genauso schnell trifft auch Flugplatzbesitzer Steve ein.
13:48Mit den fehlenden Schlüsseln.
13:50Ja, also jetzt, nachdem wir den Bus kurz geschlossen haben und haben den jetzt um acht Meter zu fahren, ist natürlich der Schlüssel da.
14:05Steve Fox schraubt sein Leben lang an Flugzeugen rum.
14:07Er ist ein Spezialist, kennt alle Leute, ist total gutmütig.
14:11Bei dem sind wir gut aufgehoben.
14:14Deswegen war es auch Steve, der den Bienenkasten unter dem Flugzeug deponiert hat.
14:20Nicht, um die Morlocks zu ärgern, sondern um sie zu schützen.
14:24Underneath that fender and we took like 10.000 bees out and then we put them in a bee box.
14:30And you tell me, um, these are normal bees or these are this African?
14:35They were africanized, yeah.
14:40They'll start like 20 of them will come at you and sting out at the same time, yeah.
14:44Perfect.
14:44So, yeah, we were a couple times we had to run to get away from the bees.
14:48So, we had fun.
14:50All the fun you missed, Jato.
14:52Solange die Bienen vor Ort sind, ist an eine Reparatur der Albatros nicht zu denken.
15:00Es besteht also Handlungsbedarf.
15:03We have a bee suit.
15:04But I mean, we need to get this box out of here.
15:07We need to move it somewhere.
15:09And don't piss them off, because I'll start running that way.
15:14I don't know how many bees are in there.
15:16Vermutlich genug, um sich gegen einen allzu spontanen Umzug zu wehren.
15:24Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, noch nicht, noch nicht jetzt.
15:27Nah, don't piss and don't swat them or try to kill them, because then they let out some kind of hormone, then they start attacking everybody.
15:33Ihr macht das jetzt nicht.
15:37Ja, weg mit der Scheiße, ich muss ja ausrollen.
15:38Ihr macht das jetzt nicht.
15:40Middle point in the bee suit.
15:41Okay.
15:42Gut, dann machen wir es mit dem bee suit.
15:44Dann lassen Sie die Zylinder alles aus dem Heck muss raus.
15:46Ja, dann komm.
15:46Das ist der Lukas, der ist spezialist für kleine Löcher.
15:48Komm, komm, geh nicht rein.
15:50Wir müssen ja irgendwo mal anfangen, jetzt ist der Bus weg, jetzt können wir die sperrigen Teile rausräumen.
15:53Also ich hab natürlich nicht von allem im Kopf, aber ich hatte letztes Mal bei der Hydraulik ja aufgehört.
15:57Ich wusste jetzt noch, dass die Zylinder alles im Heck liegen.
15:59Die jetzt erstmal raus, dann kann wenigstens ich schon mal mit dem Tim anfangen zu arbeiten.
16:03Da hat wenigstens irgendwas heute noch passiert.
16:06Thomas' Bereitschaft, auf die dringend empfohlene Schutzausrüstung zu warten, scheint aktuell nicht besonders ausgeprägt.
16:14Und das, obwohl der Flugverkehr rund um die Albatros merklich zunimmt.
16:21Wie ist es jetzt hier?
16:22Die machen nichts, schlag nicht da rum, da werden die aggro und dann wird es schlimm.
16:28Die sind alle so Schisser.
16:30Offenbar aus gutem Grund.
16:33Die sind gar nicht mal gut entspannt mehr.
16:35Ich nehme mir gleich den Vorschlaghammer und hier ist das Problem auf meine Art.
16:39Die sollen den Anzug holen und das scheißjagen.
16:42Was?
16:43Die sollen den scheißjagen.
16:45Meine Fresse, ey.
16:46Nur eine unbedachte Aktion könnte einen Angriff der Bienen provozieren.
16:53Wie ist das?
16:54Da ist ein Bombon-Ball.
16:56Wie gesagt.
16:58Ja.
16:59Nur eine.
17:01Ah!
17:02Ja.
17:02Ohne Pinnung.
17:03Ah, fuck!
17:04Zweieinhalb Jahre stand dieser Stapler unbeweglich auf dem Hof.
17:12Jetzt soll die zufällig von der US-Armee gelieferte Achse den Kraftprotz wieder zum Laufen bringen.
17:19Was los hier?
17:22Bei der Montage im Einsatz ein Neuzugang.
17:26Kumpel Jaboyski muss Achse-Bawar heute.
17:29Chris Jaboyski.
17:30Ja, ich bin der Neue hier im Bunde.
17:32Ich komme auch hier aus dem Westerwald.
17:34Und ja, das Schrauben hier bei Michael, das liegt mir einfach.
17:39Der Chris ist einer unserer neuen Mechaniker.
17:41Chris ist ein ganz heller Kopf.
17:44Ist genau das Richtige, was du brauchst, wenn es elektrisch schwierig wird oder hydraulisch.
17:48Wirklich anspruchsvoll.
17:51Der Stapler ist Chris' erstes größeres Projekt bei Moorlock.
17:55Chris, erzähl mal.
17:57Eins, bei dem er sich auch den alten Hasen im Team beweisen kann.
18:02Wir bauen jetzt die Achse ein.
18:04Dafür müssen aber erst die zwei Böcke da noch weg.
18:07Also müssen wir dann erstmal hinten noch was hochheben.
18:10Dann versuchen wir die da runter zu schieben.
18:12Und mit den Bolzen wird die nachher befestigt.
18:14Einsatz für den kleinen Bruder des 14,5 Tonnen schweren Stapler-Giganten.
18:23Obwohl der Kompakte still weniger als ein Drittel wiegt, sollte das Anheben kein Problem werden.
18:30Voller Optimismus direkt ans Werk.
18:46Gurte, Ösen und Unterstellböcke sollen dabei helfen, das Heck des US-Veteranen anzuheben und zu sichern.
18:56So, dass weder Mensch noch Maschine dabei Schaden nehmen.
19:01Aber dieser Plan geht ganz offensichtlich nicht auf.
19:11Ja, wir haben tatsächlich beim Einbau der Achse, beim Reinschieben unter den Skytrack, einen Kühlwasserschlauch abgerissen.
19:17Chris, stopp!
19:19Leck mich doch mal an!
19:27Was hat der hier kaputt gemacht?
19:29Nichts, gar nichts kaputt gemacht.
19:33Das ist was für die hier schon kaputt gemacht.
19:35Ein bisschen Schwund ist immer.
19:43Das lernt heute auch der Neuzugang.
19:46Und von einem abgerissenen Kühlwasserschlauch lassen sich die Morlocks ihren Zeitplan nicht kaputt machen.
19:53Nur weitere Zwischenfälle sollte das Team wohl eher vermeiden.
19:58Bogdan, willst du nicht mit der ganzen Palette schieben?
20:08Warum?
20:09Ja, nicht, dass du hier noch irgendwas abreißt.
20:13Das wäre ungünstig.
20:15Auf die Achse haben die Morlocks und der Stapler schließlich zweieinhalb Jahre gewartet.
20:22Eine holt hier, eine hier.
20:24Sehst du, so.
20:26Und dann hoch.
20:27Okay, hab ich hoch.
20:27Ich zeig noch mal, guck.
20:30Christians Vorschlag, lieber auf Nummer sicher zu gehen, findet im Team ganz offensichtlich keine Mehrheit.
20:38Ja, besser mit Paletten schieben.
20:40Nein.
20:40Wäre vielleicht einfach auf.
20:41Nein.
20:42Nein.
20:43Nein.
20:44Jetzt braucht er nicht deine Schleifung.
20:46Verstanden?
20:47Mach mal das, was Bogdan macht.
20:49Eine Achse auf dem asphaltierten Boden irgendwo drüber zu schieben, ist natürlich schlecht.
20:53Wenn so eine Palette kaputt geht, ist das ja nicht so tragisch.
20:55Aber ich bin neu hier und ich höre mal lieber auf die alten Hasen.
21:02Allzu viel Verhandlungsbereitschaft hatten ihm die Kollegen ohnehin nicht signalisiert.
21:07Ihr Plan kommt unverändert zur Ausführung.
21:11Jetzt machen die Achse fest auf der Gare.
21:15Dann machen die Schiebungen von Seite und dann Bolzen stecken.
21:21Einfach machen.
21:25Und tatsächlich ist die Achse mit dieser Methode schon innerhalb weniger Sekunden in Position.
21:31Ich glaube, ich muss noch Folgendes lernen.
21:48Das Ding muss hundertprozentig gerade sitzen, damit wir gleich den Bolzen da reinkriegen.
22:17Das sieht gut aus, oder?
22:20Passt.
22:21Nicht schlecht, nicht schlecht.
22:22Das ist wunderbar.
22:23Ja, ich meine, klar, muss man sich immer irgendwo beweisen.
22:28Aber ich finde es gut, wie ich hier angenommen werde.
22:30Ich finde es super.
22:32Nur ein Teil scheint sich jetzt noch gegen den Einbau zu wehren.
22:38Beim Justieren der Achse hat es spontan das Weite gesucht.
22:42Die Bleche müssen noch da rein, ne?
22:45Eine Seite muss.
22:47Zwei.
22:48Vorne und hinten war.
22:50Vorne und hinten?
22:50Ja.
22:52Dann muss stecken.
22:55Dann muss stecken, ja.
22:56Das sind Distanzplatten, damit die Achse nicht hin und her wackelt.
23:01Die müssen quasi noch dazwischen.
23:03Jetzt kommt ein Problem.
23:03Beim Einbau geht es um Millimeter.
23:11Der Platz ist mehr als begrenzt.
23:13Und das ist eben auch Sinn und Zweck der beiden Teile.
23:18Wenn irgendwie mal der Bolzen ausschlägt oder so, die Achse arbeitet ja auch etwas,
23:22kann man diese Distanzscheiben dazwischen setzen, sodass die Achse wieder einen stabilen Halt hat.
23:27Er sagt, du bist sicher, das war diese Distanz?
23:29Ja, zwei Stück, vorne und hinten.
23:31Hier ist zu wenig Platz.
23:34Kein Problem, Bogdan.
23:36Diese Seite unten war fast.
23:37Bogdan.
23:38Hier.
23:39Jetzt ist es schon drin.
23:41Für die erste Scheibe gibt es noch ausreichend Platz.
23:45Eng wird es erst bei Nummer zwei.
23:48Ach du Scheiße, dazwischen noch?
23:50Ja.
23:51Das Platz, 100 Prozent.
23:52Oh, Bogdan ist fast drin.
24:00Ja?
24:00Ja.
24:00Halb ist drin.
24:01Oh, super.
24:04Nur sitzt die Scheibe noch nicht so, dass auch der Bolzen durch die Öffnung passt.
24:10Oh, dieses Scheißblasch.
24:11Das störrische Teil exakt in Position zu bringen, überlassen Alex und Bogdan ihrem neuen Kollegen.
24:19Offenbar aus gutem Grund.
24:22Präzision entscheidet über den Erfolg.
24:36Ergänzend hilft womöglich auch etwas rohe Gewalt.
24:40Komm.
24:41Lass den Kopf.
24:42Hallo?
24:42Lass den Kopf.
24:43Lass den Kopf.
24:46Lass den Kopf machen.
24:51Wir müssen das jetzt an uns machen.
24:53Ja?
24:54Kamera runden fallen.
24:55Schrot, kurwe.
24:57Kameras kaputt?
24:58Wie verletzt es kaputt gemacht, Bogdan?
25:00Das war kaputt.
25:01Ich kaputt mache.
25:02Ich habe es gesehen.
25:04Hey.
25:04die zehn kilo des vorschlaghammers fordern alt und jung offenbar gleichermaßen nach ein paar
25:29dutzend schlägen wird ein letzter personalwechsel fällig klopfen klopfen
25:41ja war doch ganz einfach ganz einfach das war ganz einfach wie sieht es aus
25:58alles wunderbar alles geschafft hat spaß gemacht dank teamwork endlich wieder mit zwei achsen
26:10bis der stapler läuft ist es aber noch ein weiter weg
26:15die anstehende reparatur der albatross in arizona stößt bereits vor dem eigentlichen start auf
26:26tausendfachen widerstand aber erst eine etwas unbedachte aktion von thomas hat nicht nur die
26:35angriffslustigen bienen sondern auch das team in spürbare unruhe versetzt
26:41ich dachte der lukas der spinnt ich habe gedacht er ist eine mimose ist jetzt davon als einer
26:52biene gepiekt worden und will das werkzeug nicht annehmen das mit der kragen platz hat
26:55das werkzeug rausgeworfen dann ging es im flieger so richtig los
26:58jetzt nimm die kamera weg meine fressen die werden akku
27:03dem chef ist bislang noch entgangen dass die situation am flieger etwas außer kontrolle
27:33geraten ist
27:33ja dann flucht vorne durch die durch den emergency exit und dann kam ich erst mal von dem ding
27:52gar nicht runter und sah ringsum die leute hin und her laufen der michel kam angefahren der wusste
27:56von erst mal gar nichts der frage nur ganz blöd was macht die idioten dane
27:59am anfang ankam und die sind alle darauf rum und haben dann mit irgendwas hin und her geworfen
28:13das denn jetzt sind scheiß eigentlich wollte das team seit einer stunde ölex stopfen und holme entrosten
28:22doch die bienen verteidigen ihren luftraum erfolgreich und aggressiv
28:29hast denn alter zeig mal was da noch parat das sind noch diese ganze mimik dran ja ja ja die biene habe
28:46ich aus dem ärmel rausgeschüttelt ich war hinten bei mark im bus die sicherung dann auch am flicken
28:52und da frage ich mich die ganze zeit schreiten die denn alle darum ja und dann kann mich auch eine
29:00biene in bus rein besuchen da bist du direkt abgehauen nach direkt klick gemacht die biene sind
29:07ein bisschen akku unterwegs ja so irgendwie hat der thomas geschafft die so zu verändern dass sie
29:12jeden von uns richtig besorgt haben
29:14wo ist sie was von dir nicht bewegen
29:20du bewegst dich halt die die nase zu mit dem finger so nicht bewegen nicht bewegen
29:27die geht wieder weg ich verpiss mich jetzt dann lauf los bist du da nein hinter dir nach links weiter nach links
29:36jetzt nach rechts bleib laufen
29:41die störern müssen weg nur ein umzug des bienenstocks kann die situation beruhigen und es gibt auch schon einen freiwilligen
30:07einen der den verkorksten tag irgendwie noch retten will am anfang war ja nur dass der schlüssel von dem bus weg ist
30:17und jetzt haben sich die wespen und die bienen gedacht das ist tierisch scheiße finden dass sie ab jetzt miete zahlen müssen
30:26komm wie du bist doch so aus hilf mir mal
30:31ne ich brauch's genau das
30:33gib mir mal die kaffee da
30:34so komm
30:40tido wird zu gehen
30:43tido wird zu gehen
30:45vergesst es
30:46Die beste Sache ist, die Boxen alleine zu lassen.
30:50Nach Nacht, wenn es schmerzt wird, wird Michael Fox es bewegt.
30:54Und das wird alle Böden mit ihnen nehmen.
30:57Wenn man die Boxen bewegt, werden die Böden nicht den Weg machen.
31:01Macht das Sinn?
31:02Ja, sicher.
31:03Aber wenn du willst, gehst du. Ich habe einen Handtruck hier.
31:06Ja, wo?
31:07Auf der Branche.
31:08Genau hier.
31:16Ich habe das noch nie gemacht.
31:18Ich habe bis jetzt immer nur Honig gegessen.
31:20Ich habe noch nie Bienen.
31:21Was eine Scheiße.
31:22Ja, es muss ja irgendwie weitergehen.
31:24Auf jeden Fall müssen diese Bienen jetzt irgendwo anders hin.
31:27Das wird bestimmt super.
31:29Das bin ich natürlich gewohnt, dass flotte Bienen mir in die Klamotten klettern.
31:34Was eine Scheiße.
31:37Michael hat sich im Laufe seines Lebens schon vielen Herausforderungen gestellt.
31:42Mit einem ganzen Volk hat er sich bis jetzt aber noch nicht angelegt.
32:01Was ich nicht gewusst habe ist, dass alle Bienen rauskommen und die da total keinen Bock drauf haben.
32:07Und sie sich dann wirklich auf die Fahne geschrieben haben, der Typ fällt heute.
32:14Steve Cox hält sich für den Notfall bereit.
32:17In sicherer Distanz.
32:18Und die ist auch dringend nötig.
32:21Schau da, sie attacken das Fahrzeug.
32:24Es gibt 1.000 davon, die nur auf ihm sind.
32:26Schau.
32:27Wenn du nicht diesen Fahne hattest, bist du tot.
32:2920 bis 100 Stingern, bist du tot.
32:31Schau da diese Maske.
32:35Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass diese Viecher mit Macht versuchen, unten in diesen Anzug reinzuklettern.
32:44Und da wusste ich, wenn denen das gelingt, dann bin ich fällig.
32:51Eine Rolle Klebeband soll dabei helfen, dieses Schicksal abzuwenden.
33:04Afrikanisierte Bienen, auch Killerbienen genannt, haben eine äußerst niedrige Verteidigungsschwelle.
33:10Einmal gereizt, stürzen sich bis zu 10.000 auf den Angreifer.
33:23Die heftige Gegenwehr bringt Michael offenbar nicht aus dem Konzept.
33:27Nach gerade mal zwei Minuten hat er den Bienenkasten aufgeladen.
33:38Jetzt muss er dem aggressiven Mob nur noch einen neuen Standort zuweisen.
33:43Und das so weit wie möglich von Albatross und Thiem entfernt.
33:48150 Meter reichen aus, um die Bienen loszuwerden?
34:03Ja, die fliegen ja keine Patrouille.
34:06Doch?
34:08Nein, wir wollten ja auch nicht, dass diesen Bienen was passiert.
34:11Weißt du, dann hätte man das ja anzünden können.
34:14Oder wir hätten irgend so einen Gasstaubsauger gemacht, der irgendwo Luft ansaugt und die ganzen Bienen in den Flammen einfach verbrennen.
34:21Wir wollten ja einfach, dass dieses Bienengedöns irgendwo anders steht.
34:25Der Chef, ein Bienenfreund. Allzu dankbar zeigen die sich aber nicht.
34:32Jetzt, mit all diesem Pheromone rundherum, werden sie ihn nicht für Stunden allein verlassen.
34:41Wenn wir auf dem elektrischen Scooter kommen, kann er aufrufen und gehen.
34:45Und dann fahren, gehen für einen Monat oder so und die Bienen fahren.
34:48Eine kleine Ausfahrt mit Hunderten Begleitern.
34:56Fraglich ist nur, wer länger durchhält.
34:59Die Bienen oder die Akkus unter Michaels Sitz?
35:03You guys go home and start tomorrow.
35:06Hopefully the bees will calm down.
35:08They'll be out of the way.
35:10So, go home, have a beer.
35:13Ich habe mich natürlich auf dieses kleine E-Mofa gesetzt und bin damit abgehauen.
35:16Und damit habe ich eigentlich gedacht, wenn die mich jetzt nicht mehr sehen, ist das fertig.
35:20Wenn ich zurückgekommen bin, war das so, als hätten die alle auf mich gewartet.
35:24Das ist ja nicht die Biene Maya, die mit dem Willi irgendwie Honig macht.
35:28Sondern das sind ja schon irgend so ein aggressives Volk.
35:31Und es sieht ganz danach aus, dass dieser Kampf noch längst nicht entschieden ist.
35:37Nach der Achsmontage hat Neuzugang Chris mit den Kollegen auch die Lenkzylinder und die Hydraulikschläuche am Sky-Track-Stapler erneuert.
35:53Rund 70 Arbeitsstunden stecken in seinem ersten großen Morlock-Projekt.
36:00Jetzt ist es bereit für die Abnahme durch den Chefmechaniker.
36:06Und hast du alles geschafft soweit?
36:09Ja, soweit ist alles fertig.
36:11Und jetzt funktioniert das alles?
36:13Das funktioniert.
36:14Ja, jetzt steht der Sky-Track da und ist komplett und sieht schon gut aus. Mal gucken, ob er auch gut arbeiten kann.
36:25Zweieinhalb Jahre stand der Stapler unbewegt auf dem Hof.
36:30Seine Bewährungsprobe sollte der Army-Veteran nach der Sanierung aber locker bestehen können.
36:37Und wie wiegt das Ding?
36:40Das wird um die drei Tonnen haben.
36:43Und das mit einem anderen Stapler von hier auch?
36:47Der grüne Stapler schafft das mit Ach und Krach, der geht dann aber hinten hoch.
36:51Also ich hätte nicht gedacht, dass der das so leicht da nimmt.
36:54Bei einem Eigengewicht von 14,5 Tonnen offenbar ein Kinderspiel.
36:59Der Militärstapler verfügt außerdem über einen dreifach ausfahrbaren Teleskop-Ausleger.
37:07In Peterslar bleibt er trotzdem nicht.
37:11Das ganz Tolle ist, dass das Ding verkauft wird.
37:14Weil das ist viermal so groß wie ein normaler Gabelstapler.
37:19Hat einen fünfmal größeren Wendekreis.
37:22Und da kannst du dir ausmalen, was mit dem Ding hier auf dem Hof alles kaputt gefahren wird.
37:26Immerhin, bis der überaus gelenkige Gigant an den Kunden geht, bleibt dem Morlocks noch etwas Zeit zum Testen und Staunen.
37:37Steht mal zehn Meter so ungefähr. Das ist das richtige Instrument. Das ist ganz toll.
37:43Bärenstark und sehr flexibel. Nur einem wird das Schaukeln offenbar zu viel.
37:55Chris' Autos Schlüssel steigt irgendwann einfach aus. Oder er taucht ab.
38:01Jetzt ist es kaputt. Ja, das funktioniert nicht mehr.
38:12Es ist kaputt wieder. Kaputt?
38:18Ja, du hast mir mal einen Schlüssel da reingefallen.
38:22Vom Auto?
38:23Ja, ich bin hier in die Lücke.
38:25Warte mal, mach mal nix. Hast einen Gang raus.
38:30Dass sich Ingo sofort auf die Suche nach dem abgetauchten Schlüssel macht, hat nicht zwingend etwas mit Nächstenliebe oder Kollegialität zu tun.
38:48Es ist eher eine Kurzschlussreaktion.
38:51Bei mir haben aber sofort alle Alarmglocken geklingelt. Ich habe mir direkt gedacht, mein lieber Mann, wenn da unten jetzt dicke Kabelrelais oder sonstige elektrische Anlagen sind und der eiserne Schlüssel fällt da rein und veranstaltet da einen Kurzschluss,
39:05dann können wir dem Chef noch erklären, warum der schöne neu gemachte Skytrack zehn Minuten später abgebrannt ist.
39:14Für Chris wäre das ein eher unrühmlicher Einstand bei den Morlocks.
39:19Verständlich also, dass er jetzt alles daran setzt, an seine Schlüssel zu kommen. Irgendwie.
39:28Nein, ich habe ihn gehabt.
39:33Ist es vielleicht unten offen irgendwo?
39:35Ich weiß nicht.
39:37Rollt das jetzt weg oder nicht?
39:40Ja, hier sind ganz viele Löscher. Guck mal hier, da kannst du überall reingreifen.
39:45Zwar nicht für die Schlüsselsuche gemacht, aber trotzdem ganz praktisch, wenn man ohne größeren Aufwand an die Innereien will.
39:56Da ist er.
39:58Ich habe ihn.
40:00Hast aber Schwein gehabt, wa?
40:02Dass der natürlich genau in dieses Loch da unten reinfällt und irgendwo im Motorraum verschwindet, blöd.
40:08Aber wir haben Glück gehabt und der große Schaden ist ausgeblieben.
40:11Feuertaufe bestanden, ganz ohne Flammen. Der Skytrack war damit Chris erstes, aber sicher nicht sein letztes Projekt.
40:24Um endlich an sein Flugzeug zu kommen, hat Michael in Arizona einen kompletten Bienenstock umgesiedelt.
40:35Aber die aggressiven Insekten verfolgen ihn noch immer.
40:40Fahr noch mal ein Stück. Drei, vier Stück hast du noch.
40:43Ja.
40:45Was machen wir dann? Wie viel Uhr haben wir?
40:47Ja, hier kannst du nicht mehr arbeiten, dann fahren wir heim.
40:52Michael.
40:54Ja, lass das so zu.
40:56Ja, hier kannst du nicht mehr arbeiten, dann fahren wir heim. So drei, vier hast du noch.
40:58Fahr mal bis runter und dann hole ich dich hinten ab, ziehst dich hinten um.
41:00Der Tag war eigentlich fest für Reparaturen verplant. Jetzt geht es nur noch darum, weiteren Schaden vom Team abzuwenden.
41:09Ich weiß nicht, wie viele Leute hier sind.
41:19Die sind nicht waterproof.
41:20Sie sind nicht?
41:21Ja, aber ich bin.
41:22Sie sind alle weh.
41:30Die Stunts?
41:32Oh Mann!
41:33Die haben mir die Schuhe so zerstochen, dass meine Schuhe außen gelb waren, nur von Stacheln.
41:41Alles an mir war voll Stacheln.
41:44Wenn da auch nur zwei Prozent durchgegangen wäre, dann wäre das auf jeden Fall das Ende von meinem schönen Flugzeugprojekt geworden.
41:55Ohne die Kappe wäre ich total fertig gewesen.
41:57Und normalerweise muss da bestimmt irgendwo so ein Draht rein, dass der das vom Kinn weghält.
42:04Haben die durch den Anzug geballert oder ging das?
42:07Nee, nee. Aber die sind unten reingeklettert.
42:09Du hast ja gesagt, das ist scheiße, dann ist das nicht dicht.
42:12Im Kinn hast du den.
42:14Sieh den mal raus.
42:16Trotz Schutzausrüstung hat der Chef die Attacke des Bienenmops nicht ganz unbeschadet überstanden.
42:22Als Erfolg lässt sich der Auftakt des Arizona-Trips wohl nicht bezeichnen.
42:29Als erstes geht die Tür nicht auf, dann ist der Schlüssel nicht da, dann gibt es irgendein scheiß Bienenvolk und schon ist der erste Tag im Eimer.
42:37Immerhin gibt es heute mal keine Überstunden.
42:42Und schon morgen kann die Schrauber-WG so richtig durchstarten.
42:46Wenn nicht noch irgendwas dazwischen kommt.