• Landwirte: bauen in Bundeslandgröße Futtermais für Massentierhaltung an

    BR-Schlagzeile: PV-Anlagen nehmen uns den Platz weg!!!11

    Ist glücklicherweise “nur” clickbait und der Artikel ist etwas unverzerrter geschrieben, aber diese tendenziösen Überschriften braucht es nicht in einem von Steuergeldern bezahlten Medium.

  • brainwashed ( brainwashed@feddit.org ) 
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    8 days ago

    Hohe Pachtpreise für Äcker Bis zu 3.000 Euro Pacht pro Hektar versprechen Solarunternehmen im Jahr. Das ist oft mehr als das Dreifache von dem, was Landwirte bisher zahlen. Grund: Auf Ackerböden lassen sich die Anlagen viel kostengünstiger installieren als auf dem Dach.

    Ich kann aus Erfahrung innerhalb der Familie bestätigen, dass Landwirte ca. nen Apfel und nen Ei für die Pacht landwirtschaftlicher Flächen zahlen. Warscheinlich würden sie, schon wenn sie die Flächen brach liegen lassen würden, mehr Subvention von der EU bekommen, als sie an Pacht zahlen. Das ist nicht schwer zu überbieten. Der Markt regelt.

    • jagermo ( jagermo@feddit.org ) 
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      8 days ago

      Die gibt es auch in Bayern, AgriPV ist win win win:

      Win 1: Bauer erzeugt Strom und ist damit unabhängiger vom Preis des jeweiligen Anbauproduktes

      Win 2: Bauer kann besser entscheiden, was er anbaut und muss nicht Aug Ertragsmaximierung samt Bodenausbeute gehen (plus weniger Dünger)

      Win 3: unter den Anlagen entstehen Kräuzer- und Blühstreifen während sich der Boden regeneriert.

      Wer behauptet, dass Solar Ackerland kaputt macht, der/die lügt, schlicht und einfach.

      • Solar in der häufigsten Umsetzung halt schon. AgriPV ist großartig, aber scheint sich nicht zu rechnen, sonst wäre es überall. Kann mir auch vorstellen, dass Förderungen etc da anders gelten.

        • Achtung Laienwissen: ist wohl vor allem ein rechtliches Problem. Entweder es ist als Agrarland deklariert und darf nicht bebaut werden oder es ist als Bauland deklariert.

          Und dann zählt es vmtl. anders in der Steuer und für Subventionen.

          Und das der Großteil unserer Bauern jetzt nicht gerade fortschrittlich/änderungsfreundlich eingestellt ist, haben wir in den letzten Jahren doch mitbekommen.