

Ist das nicht im Grunde auch bei Gefängnissen so? Die Leute werden gegen ihren Willen eingesperrt, […] bis sie ihr Fehlverhalten erkennen und ablegen.
Nein das ist nicht im Grunde so. Ein Strafmaß richtet sich nach der Schwere der Tat. Nur sind Richter während der Findung des Strafmaßes dazu angehalten alle Auswirkungen auf den Täter zu berücksichtigen, nicht nur die im Gesetz festgehaltene Strafe. Lebenslang zu wissen, dass man etwas Falsches getan hat, gilt als Teil der Strafe, wodurch man u.U. durch das Zeigen von Reue die Gefängnisstrafe verkürzen kann. Die Schwere der Strafe für eine Tat bleibt jedoch gleich, unabhängig davon ob man sein Fehlverhalten einsieht oder nicht (zumindest theoretisch).
Ein Umerziehungslager kommt dem ziemlich nah, da gebe ich dir recht. Der ich würde sagen, der Kernunterschied zu einem “freiheitlich-demokratischen” Gefängnis besteht darin, dass die Tatbestände und Strafen demokratisch legitimiert sind. Also dass nicht eine kleine Elite bestimmt, was Recht und was Unrecht ist, sondern (i.d.R. mittelbar durch ein gewähltes Gremium) die Gesellschaft selbst.
Wat? Die Beurteilung, ob es sich um ein Gefängnis oder um ein Umerziehungslager handelt, lediglich an der Staatsform festzumachen ist schon ein wilder Take.






Das ist ein Satz, der immer wieder aufkommt. Und der trifft auch hier zu. Gegen Drogenkonsum unter Jugendlichen gibt es viele sozialpolitisch bewährte Mittel. Die werden aber seit Jahren größtenteils unter GroKos zusammengestrichen.
Auch bei KO Tropfen gibt es viele Mittel den Gebrauch zu verringern. Angefangen bei einer ordentlichen Opferbetreuung, die heutzutage auch stark variiert.
Ich weiß das ist allgemein bekannt, aber auch hier sollte man betonen. Diese Parteien haben mit “Bürokratieabbau” und “Verbote verbieten” Wahlwerbung gemacht, trotzdem ist das Mittel was immer angewandt wird Verbote und Bürokratie. Und das obwohl es (zum Teil effektivere) Alternativen gibt.