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Cake day: November 20th, 2024

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  • Man erklärt es hier mit der gleichbleibend hohen “Nachfrage”, aber sagt nichts dazu woher die kommt. Die vollständige Antwort ist, dass diese Immobilien von (durch die ständigen Krisen immer reicher gewordenen) Reichen aufgekauft werden, die immer durstiger auf Investitionsgelegenheiten werden, je stärker die Wirtschaft bergab geht und je volatiler Aktienmärkte (usw.) werden. Und die erwarten dann natürlich einen ROI, der sich an den Preisen zum Kaufzeitpunkt orientiert und werden entsprechend entweder teurer (an andere Reiche) weiterverkaufen wollen oder teure Miete verlangen “müssen”.

    Eine temporäre Lösung für hohe Immobilienpreise wäre eine Vermögenssteuer. Und die einzige Dauerlösung, die nicht nach wenigen Jahrzehnten wieder durch Korruption aufgeweicht wird ist es Privateigentum (!= persönliches Besitztum) zu verbieten.




  • Wie Sprache Hoffnung geben kann

    Das wollen die halt nicht?

    Sprache schön und gut, aber auf Sprache müssten auch Taten folgen und die haben die Volksverhetzer von Rechts nicht im ideologischen Repertoire.

    Ergo nimmt man den Menschen ganz absichtlich die Hoffnung und hetzt sie gegeneinander auf. Wir müssen uns alle bewusst machen, dass für einen CSPDU-Psychopathen das die absolut logische, einzige Folgerung aus der aktuellen politischen und ökonomischen Situation ist. Die sind zwar nicht ehrlich in ihrer Kommunikation, weil das Volk sie sonst sofort ans Schafott stellen würde, also müssen sie natürlich lügen, aber in ihrem Handeln sind sie vollständig konsequent und konsistent, in ihrer Korruption und der Volksverhetzung um von dieser abzulenken.




  • Bei dem Beispiel mit der Augenbinde ist die Absicht, Zivilisten zu töten. -> Verbrechen, trotz des Tricks.

    Nein nein, du verstehst mich falsch. Wir haben nicht auf Zivilisten geschossen um Zivilisten zu töten, wir haben auf Zivilisten geschossen, um Soldaten zu töten, die sich möglicherweise zwischen den Zivilisten verstecken und aufgrund schlechter Aufklärungslage (Augenbinde) war es uns nicht möglich zu unterscheiden. Die schlechte Aufklärungslage haben wir vorsätzlich herbeigeführt, weil wir sonst gar keinen Angriff führen hätten können, aber die Absicht hinter dem Angriff war nicht die Zivilisten zu töten, das war uns schlicht nur egal, dass die möglicherweise nach aufsetzen der Augenbinde immer noch da waren.

    Wenn du mal das Reduktio-Ad-Absurdum für einen Moment hinnimmst ist das absolut exakt das, was die Amerikaner hier getan haben, oder was man ihnen zumindest vorwerfen kann bis sie Beweise vorliegen, dass sie ordentliche Aufklärung betrieben haben und die Iraner da ganz fies last-Minute eine Mädchenschule hin umgezogen haben.

    Ich glaube dein Verständnisproblem ist, dass du die Schwelle für “Absicht” zu hoch ansetzt. z.B. die Definition auf Wikipedia (die sich nach den Genfer Konventionen richtet):

    vorsätzliches Führen eines Angriffs in der Kenntnis, dass dieser auch Verluste an Menschenleben, die Verwundung von Zivilpersonen, die Beschädigung ziviler Objekte (…) verursachen wird, die eindeutig in keinem Verhältnis zu dem insgesamt erwarteten konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen;

    Darunter fällt auch vorsätzliche Bombardierung auf Basis von extrem dünner oder ohne Aufklärung, weil du weißt, dass ein solcher hohe zivile Opfer fordern kann/wird.

    ob ein Eventualvorsatz vorliegt, also grob gesagt, ob den Angreifern die Anzahl ziviler Opfer egal war.

    Also verstehst du es doch, dass mangelnde Sorgfalt in der Zielauswahl auch “Absicht” sein kann!? 🤔

    Natürlich ist das vor Gericht zu klären, aber das bedeutet nicht, dass dieses Beispiel noch kein Kriegsverbrechen ist, bevor es vor Gericht entschieden wurde.

    Das alles ist (abseits der rechtlichen Definition) natürlich in der Praxis völlig bedeutungslos, weil sich die USA und Israel eh keinem internationalen Gericht beugen.

    Nein, man muss diese Diskussion führen, solange die USA und Israel noch von einem letzten EU-Bürger als “die Guten” wahrgenommen werden. Das sind ja sonst nächstes mal wieder unsere militärischen Partner (i.e. wir deren militärischer Absatzmarkt).


  • Little Snitch is literally used for blocking ads as well as other network traffic. My main point was that you don’t have to use it for blocking the other traffic, because Linux systems won’t have unwanted traffic to begin with, since you have full control over it. And for the ad part, there’s better solutions than network-level filtering if you have control over your browser.

    So is it more that you don’t know what I’m talking about or that you don’t want to, for whatever reason?


  • Ein Kriegsverbrechen setzt Absicht voraus.

    Auch mit Gleichgültigkeit ist es noch ein Kriegsverbrechen. Eine Atombombe auf eine Stadt in der auch eine Militärpräsenz ist, ist auch ein Kriegsverbrechen, selbst wenn es nicht die Absicht war möglichst viele Zivilisten zu Töten, sondern du es billigend in Kauf genommen hast. Es ist immer ein Kriegsverbrechen, wenn du nicht das möglichste getan hast um Opfer zu minimieren.

    Das kann hier potentiell immer noch zutreffen, aber das können wir nicht beurteilen. Und in Anbetracht der menschenverachtenden Rhetorik der USA würde ich pauschal zunächst davon ausgehen, dass es ihnen schlicht egal war.

    Hunderte Schulkinder zu töten, weil man für die Zielauswahl 15 Jahre alte Daten verwendet hat, nicht.

    Eben doch. Wenn du nur 15 Jahre alte Daten hast, dann hast du auf basis dieser Daten einfach nicht flächendeckend zu bombardieren. Sonst wäre es überspitzt akzeptabel wenn du dir mal eben eine Augenbinde überziehst und dann wild in Menschenmengen rein feuerst, weil du kannst ja mit der Augenbinde nicht sehen ob du auch Zivilisten triffst. Oder ein echtes Beispiel, wenn Israel KI einsetzt um Ziele auszuwählen ohne irgendwelche davon zu prüfen oder zu verifizieren. Oder Assads Gasangriffe… Überlege doch mal wie einfach das ist, damit einfach alles zu rechtfertigen.


  • Soll wohl tatsächlich Open Source werden immerhin

    “Offene Plattformstruktur” bedeutet noch nicht automatisch echte FOSS-Lizenzen und transparente Entwicklung in öffentlichen Repositories. Das kann auch einfach bedeuten, dass das Protokoll “offen” ist, oder dass Dienste nachher einfach durch Behörden hinzugefügt werden können. Und wenn FOSS-Lizenzen nicht explizit Teil der Ausschreibung sind, dann kannst du dich drauf verlassen, dass das alles mit Copyright zugenagelt wird und mit viel Glück vielleicht “Source Available”, damit es Auditoren unabhängig durchsehen können (selbst das wird man vermeiden wollen, weil es der CCC sonst wieder in der Luft zerreißt).

    Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Klingt ein bisschen so als wollten sie da T-Systems/SAP mit Steuergeld auf die Ausschreibung vorbereiten damit sie die auf jeden Fall gewinnen.

    Es muss halt wie immer durch das existierende Konzept der privatwirtschaftlichen Ausschreibung gepresst werden, obwohl grade bei FOSS der Staat auch einfach selbst Entwickler einstellen könnte, die zusammen mit der Öffentlichkeit etwas entwickeln und betreiben.


  • Einen viel größeren Effekt hat soziale Ächtung.

    Und wie du es schon ansprichst, wichtig wäre die richtige Ächung.

    Das sieht man z.B. bei Kindesmissbrauch vs. Pedophilie sehr gut. Die Leute haben weniger Hass auf Menschen die Kinder missbrauchen, als auf Menschen mit diesen Neigungen, ob und wie sie sich jetzt strafbar machen oder nicht. Das führt dann dazu, dass Täter denen Kinder nur aufgrund ihrer Schwäche und der Gelegenheit zum Opfer fallen, wie katholische Priester, Fußballtrainern usw. durchs (öffentliche) Raster fallen, bzw. da der Lynchmob ausbleibt, während jemand mit der Anschuldigung auf Besitz von Kinderpornographie (was natürlich auch geahndet gehört, wenn es bewiesen werden kann) direkt umziehen oder gar das Land verlassen kann, weil er sonst kein Leben mehr führen kann.

    Wieder auf die USA und deren öffentliche Sexualstraftäterdatenbank geschaut, werden da auch Menschen gleichwertig geächtet und gedemütigt, die sich sehr kleine Vergehen (wie Urinieren in der Öffentlichkeit) zu schulde kommen haben lassen, während Menschen wie Trump (trotz verlorenem Prozess wegen Vergewaltigung) das Land führen.


  • I have both yay and paru on the two Arch systems I manage, because pacman tends to break those occasionally through dependencies and that way I don’t have to do the whole makepkg bit again and instead can update the one with the other. I still find it asinine that these aren’t in the repos or the functionality isn’t integrated in to pacman, but since Arch’s entire philosophy is based on simplicity, I guess the chosen solution to secure user packages is security by obscurity.

    (I only still use Arch on those systems because I haven’t gotten around to migrate them to Gentoo yet, after implementing a binpkg repo and custom profiles many years ago so compiling on the weaker machines is essentially unnecessary, btw.)


  • Librewolf (with some overrides and a source patch) on the desktop and Fennec on Android. Before Librewolf I used upstream Firefox with the Arkenfox user.js, but Librewolf made that obsolete.

    I haven’t looked into Fennec’s current version in detail, mostly because I use the browser so rarely on my phone and my main consideration is not getting ads when I do, but they might still use SafeSearch and stuff like that, so if you’re aware of any better alternatives that are in F-Droid please tell me.



  • Wenn wir nicht wollen das Leute sich echt den Strick zurück wünschen

    Ich bin kein Fan davon Urteilslänge auf Basis von Rachegelüsten zu bestimmen, auch wenn ich sie in Fällen wie diesem durchaus verstehen kann. Erstes Ziel sollte immer Rehabilitierung sein, auch bei solchen Taten, und das Strafmaß sollte sich danach ausrichten. Du erreichst mit “tough on crime” nur das genaue Gegenteil, die Leute werden sich immer stärker “den Strick zurück wünschen”.

    Anschließende Sicherheitsverwahrung, zum Schutz der Bevölkerung (wie z.B. hier angewendet), ist natürlich ein angemessenes Mittel, nicht jeden kann man rehabilitieren, aber dann hast du auch wieder den Mob mit Schaum vor dem Mund, weil es den Verurteilten in dieser zu gut geht. Gegen solche Tendenzen muss man sich stellen, sonst enden wir irgendwann wie die USA mit ihren Folterknästen.


  • Stattdessen setzt der Staat auf Repressionen gegen Arbeitslose, um der Bevölkerung zu zeigen, was passiert, wenn man sich nicht für Billiglohn verheizen lässt;

    Das ist der springende Punkt. Bei jeder dieser Maßnahmen rechnen den Politikern vorher Experten vor, dass die Repressalien den Staat nachher teurer kommen. Die wissen das. Aber der CSPDUler denkt anders, denn er hat zwei Fliegen mit einer Lüge geschlagen. Man schafft das Narrativ vom faulen Bürgergeldempfänger oder kriminellen Schwarzfahrer der uns auf der Tasche liegt und wir können uns das nicht leisten, darum brauchen wir die Wirtschaftsexperten von der CDU, die mal die “harten Entscheidungen” treffen und den Schmarotzern zum Wohle des Volkes das fette Leben auf Staatskosten entzieht.

    Und auf der Anderen Seite erhöht man den wirtschaftlichen Druck auf die arbeitende Bevölkerung weil die ganzen gescheiterten Existenzen als Warnung dienen was passiert wenn du Schwäche zeigst und auch nur einen Moment aufhörst zu schuften. Und das wiederum rechnet dann der dumme Wähler der CDU sogar noch an, weil er das Elend auf die “schlechten Zeiten” verbucht und froh ist die CSPDU und ihre Wirtschaftskompetenz zu haben, die die o.g. “harten Entscheidungen” trifft.

    Das lässt man “sich” (also uns) dann doch gerne was kosten.


  • Ja, warum auch FOSS von FOSS-Unternehmen und festangestellten Entwicklern und als Community-Projekt entwickeln und pflegen lassen, anstatt wieder irgendeine halbgare Rotz-Software für viel zu viel Geld bei Rotz-Unternehmen in Auftrag geben die dann keiner nutzt, verfällt und nach paar Jahren eingestellt wird. Warum nicht gleich auch noch Fraunhofer und Siemens Geld in den Arsch schieben, damit die Runde komplett ist, fair ist fair?

    Ich brauch eigentlich nichts weiter wissen um schon sagen zu können, dass der Dreck bei mir nicht aufs Gerät kommt.




  • Mir wurde damals als 18-jähriger Azubi von der Bahn mehrfach mit einer Strafanzeige gedroht, weil ich immer wieder meine Monatskarte vergessen habe. Nicht vergessen zu kaufen, die kam per Post, aber vergessen in den Ausweis zu tun und mitzunehmen. Hatte auch oft den Geldbeutel komplett vergessen (ADHS) und daher nicht mal einen Ausweis dabei, den die Kontrolleure ja immer sehen wollen. Einmal hatten sie auch drauf bestanden von der Polizei die Identität feststellen zu lassen.

    Das System hat bei denen wohl trotzdem immer ausgespuckt, dass ich ein “Wiederholungstäter” bin, obwohl ich eigentlich nie “Beförderungserschleichung” oder was auch immer die Straftat ist begangen habe, weil ich die Fahrkarte ja hatte, nur halt zuhause.

    Wäre schon mal nicht schlecht wenn man da die Intensität dieser Verfolgung runterfahren könnte. Das rechtfertigt sich nicht, auch nicht bei “echten” Schwarzfahrern.