Für viele Paare ist eine Eizellspende die letzte Chance auf ein Kind. Diese ist in Deutschland verboten. Gesundheitsministerin Warken prüft eine Legalisierung. Bisher gehen Betroffene dafür ins Ausland. Von Pauline Herrle.
Die ganzen Kontrolluntersuchungen wurden bei der Frauenärztin in Deutschland gemacht und die Ergebnisse haben wir dann per Email oder telefonisch mitgeteilt. Wir waren nur für das Erstgespräch und meine Probenabgabe da (letzteres zwei mal, weil wir gehofft haben ein “Garantiepaket” zu bekommen, bei dem eine Mindestanzahl an Blastocysten garantiert bekommt, welches man aber nur bekommt wenn das Spermiogramm perfekt ist, was ich aber letztendlich bei beiden Proben knapp verfehlt habe) und für die beiden Transfers.
Die Klinik hat meine Frau über das Internet gefunden.
Ah, cool, dass das geht (dass die deutsche Frauenärztin die Kontrollen macht). Ich kenne mich nicht aus, was deutsche Ärzte da dürfen, die äußern sich zumindest unterschiedlich kooperativ bei dem Thema.
Danke für die ganzen Infos und viel Kraft und Erfolg euch!!
Wir waren direkt sehr offen damit und hatten damit keine Probleme. Wir waren auch erst ein bisschen unsicher, aber die Frauenärztin ist richtig super und es war nie ein Thema Untersuchungen oder Rezepte von ihr zu bekommen. Kann mir zwar vorstellen, dass es Ärzt:innen gibt, denen das Thema zu heikel ist, aber zumindest bei uns war es gar kein Thema.
Danke. Hatte mir das gestern auch mal angeschaut. Vermutlich wäre es aber für uns nicht in Frage gekommen, da es keine erwiesene Infertilität auf Seiten meiner Frau (oder auf meiner Seite) gab. Bei uns war es viel mehr so, dass die Erfolgschancen bei einer IVF mit den Eizellen meiner Frau niedrig gewesen wären, da aufgrund eines niedrigen AMH Wertes die Wahrscheinlichkeit viele Eizellen (oder wenn’s ganz schlecht gelaufen wäre, überhaupt welche) gewinnen zu können sehr schlecht gewesen wären. Weil für uns von Anfang an klar war, dass die Genetik für uns keine Rolle spielt, haben wir uns dann ziemlich schnell für eine Eizellspende entschieden und haben es gar nicht erst mit den Eizellen meiner Frau versucht.
Niedriger AMH-Wert ist mir persönlich bekannt, ich habe dennoch 2 Simulationen durchführen lassen, um Eizellen einzufrieren. Das Ergebnis war nicht so gut und ich finde es absolut legitim, zu sagen, dass man sich die Belastung dafür nicht antun will. Die Stimulation und das Drumrum waren für mich keine gute Erfahrung.
Die ganzen Kontrolluntersuchungen wurden bei der Frauenärztin in Deutschland gemacht und die Ergebnisse haben wir dann per Email oder telefonisch mitgeteilt. Wir waren nur für das Erstgespräch und meine Probenabgabe da (letzteres zwei mal, weil wir gehofft haben ein “Garantiepaket” zu bekommen, bei dem eine Mindestanzahl an Blastocysten garantiert bekommt, welches man aber nur bekommt wenn das Spermiogramm perfekt ist, was ich aber letztendlich bei beiden Proben knapp verfehlt habe) und für die beiden Transfers.
Die Klinik hat meine Frau über das Internet gefunden.
Ah, cool, dass das geht (dass die deutsche Frauenärztin die Kontrollen macht). Ich kenne mich nicht aus, was deutsche Ärzte da dürfen, die äußern sich zumindest unterschiedlich kooperativ bei dem Thema.
Danke für die ganzen Infos und viel Kraft und Erfolg euch!!
Wir waren direkt sehr offen damit und hatten damit keine Probleme. Wir waren auch erst ein bisschen unsicher, aber die Frauenärztin ist richtig super und es war nie ein Thema Untersuchungen oder Rezepte von ihr zu bekommen. Kann mir zwar vorstellen, dass es Ärzt:innen gibt, denen das Thema zu heikel ist, aber zumindest bei uns war es gar kein Thema.
Ah, was mir noch einfällt: kennt ihr das Netzwerk Embryonenspende in Deutschland?
Gut möglich, dass meine Frau es kennt, aber ich kenne es nicht.
https://www.netzwerk-embryonenspende.de/ Unter diesen Umständen ist Embryonenspende in Deutschland legal.
Danke. Hatte mir das gestern auch mal angeschaut. Vermutlich wäre es aber für uns nicht in Frage gekommen, da es keine erwiesene Infertilität auf Seiten meiner Frau (oder auf meiner Seite) gab. Bei uns war es viel mehr so, dass die Erfolgschancen bei einer IVF mit den Eizellen meiner Frau niedrig gewesen wären, da aufgrund eines niedrigen AMH Wertes die Wahrscheinlichkeit viele Eizellen (oder wenn’s ganz schlecht gelaufen wäre, überhaupt welche) gewinnen zu können sehr schlecht gewesen wären. Weil für uns von Anfang an klar war, dass die Genetik für uns keine Rolle spielt, haben wir uns dann ziemlich schnell für eine Eizellspende entschieden und haben es gar nicht erst mit den Eizellen meiner Frau versucht.
Niedriger AMH-Wert ist mir persönlich bekannt, ich habe dennoch 2 Simulationen durchführen lassen, um Eizellen einzufrieren. Das Ergebnis war nicht so gut und ich finde es absolut legitim, zu sagen, dass man sich die Belastung dafür nicht antun will. Die Stimulation und das Drumrum waren für mich keine gute Erfahrung.
Tut mir Leid zu hören. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute und dass alles klappt, wenn du dich entscheidest die Eizellen auftauen zu lassen!
Danke!