Ich habe mich schon echt jahrelang gefragt, warum die Supermärkte ihre Parkplätze eher mit Schranken verschließen, statt einfach nach Geschäftsschluss für Anwohner zu kassieren und den Parkdruck in überlasteten Wohngebieten somit zu reduzieren. Da scheint sich nun was zu tun.
Die Zeiten (abends erst ab 20:00, morgens vor 7:00 räumen) dürften für die meisten ein Dealbreaker sein, schätze ich.
Dafür ist der Preis unschlagbar günstig.
Eine Lösung die ich mir wünsche ist, dass die Parkflächen außerhalb der Öffnungszeiten kostenlos nutzbar sein müssen. Es ist einfach bescheuert, wenn man Sonntags nicht auf dem Supermarktparkplatz stehen darf um neben an essen zu gehen oder jemanden für ein paar Stunden zu besuchen.
Löst das wirklich das Problem oder behandeln wir wieder nur ein Symptom? Ich bin klar bei letzterem…
Für eine echt Lösung des Problems durch deutliche Aufwertung des ÖPNV fehlt es in diesem Land eindeutig an Mut und politischem Willen, nicht zuletzt auch Geld. Aber dann ist es immer noch besser, an den Symptomen herumzudoktern, als einfach nichts zu tun, finde ich.
Ich sag nicht, dass die Verkehrswende einfach wäre oder unter den regierenden Parteien überhaupt möglich. Aber Symptombehandlung birgt immer das Risiko, dass das Problem wieder aufgeschoben wird und sich sogar verschlimmert.



