• mavu@discuss.tchncs.de
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    2 days ago

    Alles am thema vorbei: Eine staatliche Krankenkasse für alle. keine ausnahmen, Private krankenversicherung nur zusätzlich.

    Eine stelle verhandelt medikamenten preise mit den herstellern, und wenn die nicht mitspielen, zieht man eine Generika Produktion dafür hoch.

    Kosten fürs gesundheitssystem halbiert.

    • Toe@feddit.org
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      2 days ago

      Ich sehe auch eine Bürgerversicherung als den richtigen Weg.

      Verstehe dennoch nicht weshalb wir nicht selbst mitwirken. Jeder gesetzlich Versichterte kann seine Krankenkasse sehr einfach wechseln. Trotzdem machen es nur ca. 5% (Quelle: t-online). Mit mehr Bewegung der Mitglieder zwischen den Kassen, würde sich auch die Anzahl der Kassen reduzieren. Es wird nicht nur eine übrig bleiben. Dennoch wäre es ein Schritt in die richtige Richtung.

      Wir sollten auch die Mittel nutzen, die uns zur Verfügung stehen und nicht nur von anderen erwarten es für uns zu bestimmen.

      Für alle, die es interessiert: Wechsel zwischen Krankenkassen

      • kossa@feddit.org
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        1 day ago

        Aber für deinen brillanten Plan musst du schon auch vorgeben zu welcher Krankenkasse wir alle wechseln. Sonst wechselt jeder einmal und wir haben genauso viele KK wie vorher.

        Plus zu einer Bürgerversicherung fehlt noch das Eindampfen der Privatversicherungen zu reinen Zusatzversicherungen.

        • Toe@feddit.org
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          2 hours ago

          Meine Annahme ist, das wir meist zu preisgünstigsten mit dem für einem selbst am sinvollen erscheindenden Zusatzangebot wechseln.

          Was zu Folge hat, dass die Kasse mit den wenigeren Versicherten auch weniger Beiträge hat sich der finanzielle Spielraum dieser Kasse veringert. Diese wird entweder effizienter, streicht das Angebot von wenig oder zuviel gefragten Zusatzleistungen oder erhöht die Zusatzbeiträge. Eine Insolvenz wäre ebenfalls möglich und beim Ziel einer Reduzierung der GKV-Anzahl auch gewünscht. Der Kreislauf beginnt von neuem. Die Errichtung neuer gesetzlicher Krankenkasse ist bereits über das SGB eingeschränkt. Was die Abwanderung der Gesunden in eine Eigenschaft dafür gegründete Krankenkasse vermeidet.

          Wieso muss eine Person die Kasse bestimmen, die nicht aufgelöst wird? Nach welchen Kriterien soll dieser eine Kasse auswählen und die Mitarbeiter der anderen vor die Türe setzen? Soll die gesetzl. Kasse überleben, zu dessen Vorstand unser Gesundheitsminister oder ein anderer Ministeriumsmitarbeiter am Besten vernetzt ist?

          Ich finde es besser, wenn die Versicherten die Auswahl zum größten Teil selbst umsetzen bzw. erzwingen. Ja, diese Tätigkeit ist Arbeit. Wenn wir unser Leben möglichst selbstbestimmt gestalten möchten gehören solche Tätigkeiten jedoch auch dazu. Was das Erlebnis und Risiko gegebenenfalls mal auf das falsche Pferd gesetzt zu haben ebenfalls beinhaltet.

          Falls der Staat ein Eingreifen seinerseits für erforderlich hält, ist mehr zu erwarten, als nur einen direkten Eingriff in den Markt und Monopolbildung beeinflusst durch Lobbyismus und Neziehungsnetzwerke. Es sind Systemänderungen. Z.B Umwandlung der Beihilfestelle zur Bürgerversicherung und Reduktion der privaten, als auch bestehenden gesetzlichen Krankenkassen zu Zusatzversicherungen. Aber das hast du auch bereits selbst geschrieben.

          Wir brauchen keine Politiker die darüber jammern, dass es zu langsam geht. Entweder es besteht Handlungsbedarf einzugreifen oder nicht. In der Zwischenzeit sind wir jedoch selbst gefragt, im Rahmen unserer Möglichkeiten, zu handeln anstatt ebenfalls nur zu jammern. Viele gesetzlichen Kassen haben erst kürzlich ihre Zusatzbeiträge angehoben und auch ihre Zusatzleistungen angepasst. Jetzt sind die Versicherten am Zug zu reagieren.