- vor 6 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00:00Musik
00:00:30Musik
00:01:00Musik
00:01:30Morgen
00:01:39Morgen
00:01:41Morgen
00:01:42Wie lang bitte?
00:01:43Das Opfer wird gerade versorgt, das war arschknapp
00:01:45Oh, da hinten
00:01:46Steh
00:01:47Moin, grüß dich
00:01:49Hey Dirk, war wahrscheinlich beim Stiftung
00:01:51Wir haben im Garten im Benzinminister gefüllt
00:01:53Okay, danke
00:02:00Morgen, Herr Ottmann
00:02:02Morgen, Magdeburg
00:02:03Können Sie schon ein paar Fragen beantworten?
00:02:06Irgendeine Idee, wer das gewesen sein könnte?
00:02:12Erfolgreiche Leute haben immer Neide
00:02:14Ist bei Ihnen noch nicht anders, oder?
00:02:16Was machen Sie denn beruflich, dass Sie so erfolgreich sind?
00:02:20Industriebar Ottmann, noch nie gehört?
00:02:23Ich mache alles, was groß ist
00:02:25Alles, was groß ist?
00:02:27Und was heißt das so genau?
00:02:29Wo waren Sie denn, als der Brand ausgebrochen ist?
00:02:34Ich war oben im Schlafzimmer
00:02:36Das hätte auch schief gehen können
00:02:40Sollte es ja vielleicht auch, oder?
00:02:43Keine Ahnung
00:02:45Wir sind Sie doch da, oder?
00:02:47Möchten Sie, dass wir jemanden verständigen?
00:02:52Nein, danke
00:02:53Ich komme klar
00:02:54Im Garten wurde ein Benzinkanister gefunden
00:03:11Der Zitter wusste, was er tat
00:03:13Er hat den Teppich damit getränkt
00:03:15Und dann die Tür wieder verschlossen
00:03:17Und wissen wir, was er XXL gemacht hat zu der Zeit?
00:03:20Videos geschaut
00:03:22Morgens um drei
00:03:24Er hat erst etwas bemerkt, dass er Rauch kam
00:03:26Dann ist er über den Balkon ins Freie
00:03:28Gerade noch bevor es zu spät war
00:03:29Und hat die Feuerwehr gerufen
00:03:30Vielleicht wollte ihm irgendjemand einen Schrecken anjagen
00:03:33Wir sollten Personenschutz beantragen
00:03:35Machen Sie die Spurensicherung?
00:03:37Ich muss in einer halben Stunde im Büro sein
00:03:40So früh?
00:03:41Supervision
00:03:42Sie haben doch die Stunde nach mir
00:03:44Sie können gerne eine Doppelstunde nehmen
00:03:47Ich hab da eh keinen Bock drauf
00:03:48Mach ich
00:03:50...kunden nicht festgestellt werden
00:03:51Heute Morgen kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr
00:03:54Ein Brandanschlag auf René Ottmann
00:03:56Einen bekannten Bauunternehmer hat in den frühen Morgenstunden einen Sachschirm
00:04:00War das Onkel René?
00:04:02Personen wurden nur leicht verletzt
00:04:04Zur aktuellen Verkehrslage
00:04:05Warum sagten ihr nichts?
00:04:06Auf der B1 Richtung A14 ist ein Lkw liegen geblieben
00:04:09Dadurch zurzeit Stau und...
00:04:10Hey, die kommt es mich so an, ne?
00:04:16Willst du René mich mal anrufen?
00:04:22Mach ich später
00:04:30...
00:05:00Moin. Morgen.
00:05:08Au, äh, sind schon da.
00:05:12Morgen, Beke.
00:05:13Böhler.
00:05:14Sollen wir schon anfangen?
00:05:15Bitte.
00:05:22Warum haben Sie sich denn gerade in dieses Dezernat versetzen lassen?
00:05:25Ähm, meine Frau hat eine Stelle hier in Magdeburg bekommen und wir haben Kinder und so ist alles leichter.
00:05:34Heute ist übrigens mein 15. Hochzeitstag.
00:05:37Glückwunsch.
00:05:38Danke.
00:05:39Das ist eine Menge.
00:05:40Ja, das ist eine Menge.
00:05:42Herr Lemp findet, dass die Kommunikation hier im Hause nicht so ideal ist.
00:05:46Ja, deswegen sind Sie ja da.
00:05:49Wie finden Sie denn den Umgang mit den Kollegen?
00:05:55Ja.
00:05:56Es geht um Frau Brasch, ja?
00:05:58Ja, es geht auch um Frau Brasch, ja.
00:06:02Oh, was das heißt hier?
00:06:03Sabina Sauer.
00:06:09Also, Frau Brasch erinnert mich an jemanden.
00:06:17Die Person, an die Frau Brasch sie erinnert, die hätte das Fenster einfach aufgemacht, stimmt's?
00:06:23Ja.
00:06:28Herr Ottmann, hatten Sie Versuch gestern Nacht?
00:06:31Ja.
00:06:33Ja.
00:06:36Die ganze Nacht?
00:06:41Nach elf gekommen, vor zwei gefahren.
00:06:43Ja.
00:06:47Und verraten Sie mir auch von wem?
00:06:49Die Person war längst weg, bevor es angefangen hat zu bremmen.
00:06:53Mir sind Sie ganz sicher.
00:07:01Gut.
00:07:03Danke erstmal.
00:07:14Wir dürfen nicht durch.
00:07:16Ich will zu meinem Onkel.
00:07:17Nein, das ist gesperrt jetzt hier.
00:07:19Lassen Sie ihn durch.
00:07:27Carsten.
00:07:29Schöne.
00:07:31Hier rechts, nach rechts, nach rechts.
00:07:34Ist alles gut?
00:07:35Ist alles gut?
00:07:36Alles okay?
00:07:40Komm.
00:07:41Danke.
00:08:06Guten Morgen, Frau Brasch. Ich darf Ihnen vorstellen, Herr Dr. Wilke.
00:08:11Was wird denn das jetzt hier?
00:08:18Herr Dr. Wilke ist, wie Sie bestimmt wissen, auf meinen ausdrücklichen Mundschi nach Magdeburg gekommen.
00:08:23Ich brauche keine psychologische Betreuung, Herr Lemp. Weder von Ihnen noch von irgendjemand anderem.
00:08:29Es geht nicht um Betreuung.
00:08:31Sondern?
00:08:33Nach meiner Erfahrung gewinnen alle, wenn wir lernen, unsere eigenen Defizite zur Kenntnis zu nehmen.
00:08:41Okay.
00:08:44Eigene Defizite. Meinen Sie meine Leichen im Keller?
00:08:46Mit dem Verwesungsgestank ich jeden Morgen aufwache, egal wie viel Wodka ich mir abends ins Gesicht schütte?
00:08:50Oder meinen Sie Kollege Köhlers Besessenheit von Routine, die es ihm ermöglicht, jeden Tag auf Autopilot zu schalten?
00:08:58Sie schütten sich Wodka ins Gesicht?
00:09:01Ja.
00:09:03Mach ich.
00:09:03Lassen wir es doch bitte dabei. Die Sache ist freiwillig und das bleibt auch so.
00:09:12Wie sieht es aus mit unserem Brandanschlag?
00:09:17Sollten wir damit nicht warten, bis wir wieder unter uns sind?
00:09:20Frau Brasch, wir sind unter uns.
00:09:22Ja, ähm, ich gehe von Totschlag oder Mord aus, ähm, der Anschlag wurde mit Kenntnis des Ortes und der Gewohnheiten des Opfers begangen.
00:09:35Hätte Herr Ortmann geschlafen, dann wäre er nicht mehr am Leben.
00:09:38Der Ortmann?
00:09:39Ortmann Industriebau?
00:09:41Mhm.
00:09:41Der hat eine Menge Freunde.
00:09:43Und vor allem Feinde.
00:09:45Auch in der Branche.
00:09:45Hm, zum Beispiel Herrn Wettiger.
00:09:48Wettiger Hochtiefbau. Den hat er erst in den Ruin getrieben und dann aufgekauft.
00:09:52Ich habe heute Morgen mit seinem Sohn telefoniert. Herr Wettiger ist im Krankenhaus. Er hatte einen Schlaganfall.
00:09:58Na gut, sonst noch was?
00:09:59Brasch?
00:10:01Oh naja, Ortmann hat ja jetzt einen Abendbesuch. Er wollte mir aber nicht sagen, von wem.
00:10:05Ortmann ist verwitwet. Seine Frau ist vor fünf Jahren bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen.
00:10:11Die hier?
00:10:11Ja, das war eine schöne Frau. Er war auch in der Lawine. Und er hat es überlebt.
00:10:22Gut, dann fahre ich jetzt mal zu Ortmann auf die Baustelle.
00:10:26Keine Alleingänge! Bitte!
00:10:28Ich fände es gar nicht aus.
00:10:29Wir sind ein Team!
00:10:31Herr Lenn!
00:10:34Herr Lenn!
00:10:37Herr Lenn!
00:10:39Herr Lenn!
00:10:39Ein Glas Wasser wäre gut.
00:10:44Ist gut.
00:10:45Ist gut?
00:10:45Mir geht's gut.
00:10:46Mir geht's gut.
00:10:48Ist gut.
00:10:50Danke.
00:10:51Gehen Sie.
00:10:51Sicher?
00:10:52Ja, gehen Sie.
00:10:53Ja, gehen Sie.
00:10:56Wieder.
00:11:09Nehmen Sie mich mit.
00:11:15Warum?
00:11:17Mein Tank ist leer.
00:11:21Okay.
00:11:22Meinen Sie, wir müssen uns Sorgen machen?
00:11:43Um Herrn Lämp?
00:11:46Ich weiß nicht.
00:11:47Sie kennen ihn länger.
00:11:49Eigentlich ist er zäher, als wir alle zusammen.
00:11:52Naja.
00:11:54Jetzt hat er sich ja Unterstützung geholt.
00:11:56Diplom-Psychologe Niklas Wilke.
00:12:00Soll eine kleine Praxis haben in Halle.
00:12:01Und einen Lehrstuhl für Kriminalistik an der Polizeiführungsakademie Sachsen-Anhalt.
00:12:08Und wenn schon.
00:12:10Bei uns ist es auch nicht schlimmer als woanders.
00:12:14Wir sollten ihm eine Chance geben.
00:12:18Tut mir leid, wenn ich Sie vorhin verletzt habe.
00:12:19Das war nicht meine Absicht.
00:12:23Doch.
00:12:26Das war Ihre Absicht.
00:12:36Herr Wettiger?
00:12:38Ja, Nils Wettiger.
00:12:39Wir haben telefoniert, Köhler.
00:12:43Können wir kurz rein?
00:12:45Aber bitte fragen Sie nichts, was ihn aufregen könnte.
00:12:47Es ist ein zweiter Schlaganfall.
00:12:49Guten Morgen, Kripo Magdeburg.
00:12:57Dürfen wir Ihnen ein paar Fragen stellen?
00:13:01Auf René Ottmann ist letzte Nacht ein Brandanschlag verübt worden.
00:13:05Endlich hat das mal Konsequenzen.
00:13:07Nicht.
00:13:08Wenn es einer verdient hat, dann eher.
00:13:10Wo waren Sie denn letzte Nacht?
00:13:12Zu Hause bei meiner Frau.
00:13:13Bis das Krankenhaus angerufen hat.
00:13:15Wann hat das Krankenhaus angerufen?
00:13:18Heute Morgen um
00:13:19Acht.
00:13:21Mein Vater hat genug Gründe, Ottmann die Pässe an den Hals zu wünschen.
00:13:24Aber den kriegen wir auch anders klein.
00:13:27Und wie kriegen Sie einen Ottmann klein?
00:13:28Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren.
00:13:31Das schaffen wir schon.
00:13:32Ja.
00:13:34Junge Mann.
00:13:35Sie wissen vielleicht nicht, wie das früher lief.
00:13:38René Ottmann und ich,
00:13:40wir waren dicke Freunde.
00:13:42Und wenn jemand auch nicht so wollte wie wir,
00:13:46hat er einen Schuss vor den Bug gekriegt.
00:13:49Und zwar vom Ottmann.
00:13:51Wir haben genug gegen ihn in der Hand, um ihn vor Gericht fertig zu machen.
00:13:56Und das machen wir auch.
00:13:57Was ist denn das für ein Wespennest?
00:14:01Es fragt sich nur, wer den giftigeren Stachel hat.
00:14:03Ottmann war Wettigers Junior-Partner.
00:14:05Die beiden haben über Jahre sehr viel Geld geschäffelt,
00:14:08bis sie über einen öffentlichen Bauauftrag aneinander geraten sind.
00:14:10Seitdem sind sie Feinde.
00:14:12Ottmann hat vor zwei Monaten Wettigers Firma komplett geschluckt.
00:14:14Bis den Sohn um sein Erbe bringt.
00:14:18Die Baubranche ist ein hartes Geschäft.
00:14:20Und der Chef, der kann kämpfen wie ein Löwe,
00:14:22aber der ist immer fair, wirklich, zu jedem.
00:14:23Das weiß auch jeder.
00:14:24Das hat gestern Nacht jemand anders gesehen.
00:14:26Sind Sie schon lange bei Industrie bei Ottmann?
00:14:28Ja.
00:14:28Dann wissen Sie ja auch, wie viele Leute Ottmann von Wettiger übernommen hat.
00:14:32Ganz Menge.
00:14:33Die halbe Mannschaft.
00:14:35Was heißt denn die halbe Mannschaft?
00:14:38Acht.
00:14:41Was ist denn mit den anderen passiert?
00:14:43Ich weiß es nicht.
00:14:44Ich kann mich nicht um alles und um jeden kümmern.
00:14:46Wie viele sind denn gekündigt worden?
00:14:48Sie haben doch wahrscheinlich die Entlassungsgespräche geführt, oder nicht?
00:14:527.30.
00:14:54Und da gibt es keinen drunter, der sauer war auf Ottmann.
00:14:57Passen Sie auf, der Chef hat gesagt, er ist gegen drei im Büro.
00:15:00Vielleicht fragen Sie ihn am besten selbst.
00:15:02Ja, das machen wir.
00:15:04Wir haben jetzt noch ein bisschen Zeit
00:15:05und können wir uns ja jetzt mal auf Ihrer Baustelle ein bisschen umgucken, oder?
00:15:07Ihre Leute haben doch bestimmt alle gültige Papiere und Ausweise.
00:15:10Oder, Herr Goretzky?
00:15:11Also, es gab ja einen Zwischenfall letzte Woche.
00:15:15Einer der Gekündigten ist mit dem Messer auf dem Ortmann los,
00:15:17aber da ist nichts passiert.
00:15:18Die anderen sind gleich dazwischen.
00:15:21Haben Sie auch einen Namen?
00:15:21Guten Tag.
00:15:44Danke.
00:15:44Hallo?
00:16:06Wir sind schon hier oben.
00:16:08Tag, Frau Schneider, Kripo Magdeburg, Köhler.
00:16:12Das ist Frau Brasch.
00:16:14Ist Ihr Mann da?
00:16:16Wieso?
00:16:16Was ist denn mit ihm?
00:16:18Können wir kurz reinkommen?
00:16:26Sie wissen, wer Herr Ottmann ist, hm?
00:16:27Ja.
00:16:29Er und Ihr Mann hatten letzte Woche Streit.
00:16:33Was hat Ihr Mann denn erzählt?
00:16:35Ottmann hat die Firma von Uwe übernommen, als die Pleite gemacht hat.
00:16:39Und Ottmann hat versprochen, ihn zu übernehmen, hat ihn dann aber doch gekündigt.
00:16:42Aber deswegen geht man ja nicht gleich mit einem Messer auf jemanden los,
00:16:45weil man gekündigt wird, oder?
00:16:46Uwe hat immer Überstunden gemacht.
00:16:48Immer unbezahlt.
00:16:49Er hat immer die Drecksarbeit gemacht.
00:16:51Und jetzt will Ottmann ihm keine Chance geben?
00:16:53In welchem Monat sind Sie denn?
00:16:55Ende Neunte.
00:16:57Und wissen Sie, was es wird?
00:16:59Ein Junge.
00:17:02Ihr erstes Kind?
00:17:03Frau Schneider, ist das Ihr Mann?
00:17:06Ja.
00:17:07Und der Herr daneben?
00:17:08Das ist mein Halbbruder.
00:17:10Der ist abgeschoben worden.
00:17:12Zurück in Libanon.
00:17:13Meine Mutter ist Deutsche und mein Vater ist Palästinenser.
00:17:16Sagen Sie Ihrem Mann, dass er uns anruft?
00:17:19Ja.
00:17:19Ich muss mal kurz reingehen.
00:17:22Tschüss.
00:17:25Hallo, Claire.
00:17:28Ich warte.
00:17:31Ja, ich wollte nur sagen, es klappt.
00:17:34Genau.
00:17:35Dann hole ich dich danach ab.
00:17:37Okay, super.
00:17:38Ich freue mich auch.
00:17:39Schau mal ganz kurz.
00:17:39Herr Schneider.
00:17:42Halt!
00:17:44Frau Barsch!
00:17:45Schau mal ganz kurz.
00:17:52Untertitelung des ZDF, 2020
00:18:22Untertitelung des ZDF, 2020
00:18:52Untertitelung des ZDF, 2020
00:19:22Untertitelung des ZDF, 2020
00:19:52Untertitelung des ZDF, 2020
00:20:22Untertitelung des ZDF, 2020
00:20:52Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:22Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:52Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:22Hat meinen Kollegen niedergeschlagen und ihm seine Dienstwaffe abgenommen.
00:22:27Uwe Schneider, sagt Ihnen der Name irgendwas?
00:22:33Hat früher bei Ihrem Konkurrenten Wettiger gearbeitet. Sie wollten ihn nicht übernehmen.
00:22:39Uwe Schneider ist letzte Woche mit einem Messer auf mich losgegangen.
00:22:42Achso. Und warum sagen Sie uns das nicht?
00:22:45Ach, kommen Sie. Die Leute arbeiten im Akkord. Da liegen die Nerven schon mal blank.
00:22:49Haben Sie Feinde, Herr Ortmann?
00:22:52Ich meine Leute, die Sie hassen, nicht für das, was Sie haben, sondern für das, was Sie sind.
00:22:57Ich melde mich, wenn mir jemand einfällt.
00:23:00Was ist denn mit Wettiger? Der hätte doch einen Grund gehabt.
00:23:04Fragen Sie ihn.
00:23:10Kurz nach der Tat wurde ein grüner Polo vor Ihrem Haus gesehen. Fällt Ihnen dazu irgendwas an?
00:23:15Ich kenne niemanden, der so ein Auto fährt.
00:23:17Wenn Sie gehen, dann nehmen Sie Ihre beiden Kollegen da draußen mit.
00:23:23Die haben da sicher Besseres zu tun.
00:23:27Tut mir leid mit Ihrer Frau.
00:23:28Ich kenne niemanden, der so ein Auto fährt.
00:23:47Ich kenne niemanden, der so ein Auto fährt.
00:23:49Ich kenne niemanden.
00:23:50Ich kenne nicht die Hölle.
00:24:05Ja, sieh mal zu, dass du den Schneider auftreibst.
00:24:08Du weißt ja, wo der meister ist.
00:24:10Ja.
00:24:11Ja.
00:24:12Okay.
00:24:13Clea, ich komme hier nicht weg. Tut mir wahnsinnig leid. Keine Ahnung, wie lange das hier noch dauert.
00:24:27Kann die ganze Nacht gehen. Wir holen das morgen nach, okay? Versprochen.
00:24:43UNTERTITELUNG
00:25:13UNTERTITELUNG
00:25:15UNTERTITELUNG
00:25:29UNTERTITELUNG
00:25:31UNTERTITELUNG
00:25:33Hey!
00:25:37Hey!
00:25:39Will ich mich zur Baustelle?
00:25:41Wieso? Was ist denn los?
00:25:45Ich halte zuhause nicht mehr aus. Das ist so verlogen alles.
00:25:50Ach komm. Den Eltern geht's gerade nicht so.
00:25:54Du steig mal ein.
00:26:11Und großer, was macht die Schule?
00:26:25Ich hab mich verbessert.
00:26:27In Mathe auch?
00:26:28Habe ich's in drei.
00:26:30Sehr gut.
00:26:40Wer ist denn das?
00:26:42Die Polizei.
00:26:43Die Polizei.
00:27:12Na, was meinst du?
00:27:25Nach dem Abi machst du deinen Bauingenieur?
00:27:28Kannst du die Firma irgendwann mal übernehmen.
00:27:30Echt jetzt?
00:27:31Solltest du machen?
00:27:32Ja.
00:27:33Der Goretzky zeigt dir gleich mal die Baustelle, aber ich muss jetzt kurz was mit ihm besprechen.
00:27:37Schau dich doch mal um.
00:27:39Hast du Schneider ausfindig gemacht?
00:27:41Nee.
00:27:42Keine Ahnung, wo der steckt.
00:27:43Die Bullen kleben dann mit dran.
00:27:44Sind die Illegalen alle weg?
00:27:45Ja.
00:27:46Alle?
00:27:47Ja klar. Aber so schaffen wir den Termin nicht mehr.
00:27:48Dann schaffen wir ihn halt nicht.
00:27:49Das kostet uns 80.000.
00:27:50Das ist mir egal.
00:27:51Karsten.
00:27:52Hier ist mein Neffe.
00:27:53Kann mir mal Bauingenieur werden.
00:27:54Hier ist Goretzky.
00:27:55Der zeigt dir mal ein bisschen die Baustelle.
00:27:56Okay.
00:27:57Guck dich mal um.
00:27:58Was gibt's?
00:27:59Wir haben hier eine Diebstahlanzeige.
00:28:00Grüner Bullo.
00:28:01Baujahr 2009.
00:28:02Und?
00:28:15Guck dich mal um.
00:28:22Was gibt's?
00:28:23Wir haben hier eine Diebstahlanzeige.
00:28:25Grüner Bulo, Baujahr 2009.
00:28:28Und?
00:28:29Der Besitzer ist ein gewisser Axel Dietrich.
00:28:32Juwelier hat seinen Laden in der Innenstadt.
00:28:34Und jetzt halten Sie fest.
00:28:35Er ist der Schwager von Ottmann.
00:28:40Okay, danke.
00:28:45Ich warte dir.
00:29:15Sie machen sich Sorgen.
00:29:17Ich mach mir Vorwürfe.
00:29:19Irgend so ein mehrfach vorbestrafter Idiot läuft mit der geladenen Dienstwaffe von einem meiner Mitarbeiter durch die Gegend.
00:29:27Brasch und Köhler reden nicht miteinander. Jeder macht sein Ding.
00:29:31Ja, die Frage ist, ob Sie daran etwas ändern können.
00:29:34Ich dachte wir, Sie könnten mir vielleicht ein paar Tipps...
00:29:38Vielleicht müssen Sie einfach akzeptieren, dass die beiden so sind, wie sie sind.
00:29:44Warum machen die das?
00:29:46Und was denken Sie denn?
00:29:48Brasch hat ein ganz tiefsitzendes Misstrauen gegenüber anderen Menschen.
00:29:52Was ja grundsätzlich nichts Schlechtes ist in dem Job.
00:29:57Wir müssen lernen zu kommunizieren.
00:30:00Würde es Ihnen was ausmachen, das Fenster zu öffnen?
00:30:04Nein.
00:30:08Guten Tag.
00:30:09Herr Dietrich?
00:30:10Ja.
00:30:11Kripo Magdeburg.
00:30:12Prasch.
00:30:13Sie haben doch einen grünen Polo, stimmt's?
00:30:14Ja, das ist das Auto von meiner Frau.
00:30:15Ja, der wurde heute als gestohlen gemeldet.
00:30:16Das muss meine Frau gemacht haben.
00:30:17Sie wissen davon gar nichts?
00:30:18Nein.
00:30:19Könnte ich Ihre Frau mal sprechen?
00:30:20Die ist das Mittagessen holen.
00:30:21Ja.
00:30:22Von dem Brandanschlag auf Ihren Schwager wissen Sie?
00:30:23Ja, natürlich.
00:30:24Und Sie waren wo, als das passiert ist?
00:30:25Sie waren wo, als das passiert ist?
00:30:26Ja.
00:30:27Sie haben doch einen grünen Polo, stimmt's?
00:30:28Ja, das ist das Auto von meiner Frau.
00:30:29Ja, der wurde heute als gestohlen gemeldet.
00:30:31Das, das, das, das muss meine Frau gemacht haben.
00:30:35Sie wissen davon gar nichts?
00:30:36Nein.
00:30:37Könnte ich Ihre Frau mal sprechen?
00:30:38Die ist Mittagessen holen.
00:30:41Ja.
00:30:43Von dem Brandanschlag auf Ihren Schwager wissen Sie?
00:30:45Ja, natürlich.
00:30:47Und Sie waren wo, als das passiert ist?
00:30:51Verdächtigen Sie mich?
00:30:53Ich muss das fragen.
00:30:54Reine Routine.
00:30:56Ich war hier.
00:30:57Ich habe bis zehn gearbeitet und dann bin ich nach Hause.
00:31:00Meine Frau und ich haben was gegessen und dann sind wir ins Bett.
00:31:03Hallo.
00:31:04Hallo.
00:31:08Guten Tag.
00:31:09Frau Brasch ist von der Polizei.
00:31:12Dann komme ich gerade her.
00:31:13Was hat man unter das Auto ist geklaut?
00:31:18Ja, es stand im Parkverbot.
00:31:20Ich dachte zuerst, es sei abgeschleppt worden.
00:31:24Wo hatten Sie es denn geparkt?
00:31:26In einer Seitenstraße.
00:31:28Direkt bei uns zu Hause um die Ecke.
00:31:30Habe ich alles bereits angegeben.
00:31:31Ungefähr um sieben.
00:31:33Es wurde nämlich ein kleiner grüner Wagen vor dem Haus Ihres Schwagers gesehen,
00:31:36kurz nach dem Brandanschlag, so gegen drei Uhr.
00:31:39Und so.
00:31:41Da war ich längst im Bett.
00:31:45Na klar.
00:31:47Gut, danke erstmal.
00:31:50Tschüss.
00:31:57Der Polo ist geklaut.
00:32:00Wie will denn so eine alte Schüssel?
00:32:02Jedenfalls ist er weg.
00:32:03Ich gehe ins Büro, rufe mich an, wenn was ist.
00:32:23Ich gehe ins Büro, rufe mich an, wenn du siehst.
00:32:24Ich gehe ins Büro, rufe mich an.
00:32:26Ich gehe ins Büro, rufe mich an.
00:32:27Wenn du siehst, rufe mich an.
00:32:29Es ist mir nicht so, ich muss siehst.
00:32:31Ein bisschen, ich will mich an.
00:32:32Das war's.
00:33:02Ich bin Dietrich.
00:33:33Dietrich, das ist doch die, die den grünen Polo ausgestrungen gemeldet hat.
00:33:38Der Sohn ist ziemlich eng mit Ottmann. Eine Menge Zufälle auf einmal.
00:33:44Können wir kurz reden?
00:33:46Mit deinem Doktor oder ohne?
00:33:48Mir ist gerade im Moment nichts zu scherzen zumute.
00:33:52Ich hatte vor zwei Wochen eine Untersuchung. Ich habe einen Schatten auf der Lunge.
00:34:02Jetzt machen Sie sich Sorgen, oder?
00:34:08Natürlich mache ich mir Sorgen. Ich war ja ein Ankettenraucher. Ich habe erst aufgehört, als ich geheiratet habe.
00:34:14Was sagt denn Ihr Arzt?
00:34:17Im Untersuchungstermin. Morgen um 10 in der Uniklinik. Vollnarkose, Gewebeentnahme, das ganze Programm.
00:34:24Wir machen das hier schon. Sie müssen sich keine Sorgen machen. Es läuft hier alles super.
00:34:28Weiß ich. Weiß ich doch.
00:34:29Was ist das?
00:34:37Ich würde gerne, dass Sie mitkommen.
00:34:42Wohin denn? In die Klinik?
00:34:45Es gibt ein paar Sachen, die man unterschreiben muss, falls irgendwas schiefläuft.
00:34:53Brush.
00:34:54Also, klar, mache ich es. Kein Ding.
00:35:02Danke.
00:35:05Kein Wort zu den anderen.
00:35:06Nee.
00:35:07Vielleicht ist ja auch gar nichts.
00:35:08Du bist das?
00:35:10Nee.
00:35:11Ich bin ein paar Mal.
00:35:12Ich habe es nicht gewusst.
00:35:17Geh' mir bei mir.
00:35:18Ich nehme meine, ich nehme mich.
00:35:20Ich nehme dich.
00:35:24Ich nehme dich.
00:35:26Ich nehme dich.
00:35:28Ich nehme dich.
00:35:30Na, ich nehme dich.
00:35:32Ich nehme dich.
00:35:34Ich nehme dich jetzt ein.
00:35:35Sie sind hier falsch.
00:35:44Stört Sie es?
00:35:47Was, wenn Schneller mit meiner Waffe jemanden umbringt?
00:35:50Ich hätte Sie nicht allein lassen dürfen.
00:35:53Das war mein Fehler.
00:35:55Er hätte sich genauso gut meine Waffe schlappen können.
00:35:58Sie hätten sie sich zurückgeholt.
00:36:00Was ist Ihr Problem, Kühler?
00:36:03Herr Wilke hat mich gefragt,
00:36:04was wir für Schwierigkeiten miteinander haben.
00:36:08Wilke hat keine Ahnung.
00:36:09Und da ist mir aufgefallen,
00:36:12ich habe gar kein Problem mit Ihnen.
00:36:15Ich habe ein Problem mit mir.
00:36:18Sie machen es nur sichtbar.
00:36:22Dann machen Sie was draus, Kühler.
00:36:24Da draußen läuft ein Typ rum mit Ihrer geladenen Waffe
00:36:26und Sie sind hier und bemitleiden sich selber.
00:36:28Dısı��温 wech Weil Sie beginnen.
00:36:30Das ist mir leust, Kühler.
00:36:33Ich möchte Sie wissen,
00:36:35dass ich dem Lehrer gehe Beauch der Reg bananas habe.
00:36:41clips momentos constituieren Sie playing
00:36:42transferred Sie-Kühler,
00:36:43nicht nach crayon,
00:36:44denicable verhens vezern Oper.
00:36:45Das ist mir das Ziel gekommen,
00:36:46aber beim Szenen,
00:36:49sage ich,
00:36:50sch enemigen Sie die Hauswagen
00:36:52zwischen hierher Waffen wehörden.
00:36:54Untertitelung des ZDF, 2020
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00:42:40So kriegen Sie mich nicht.
00:43:01Ja?
00:43:03Lautmann?
00:43:06Wo spreche ich denn?
00:43:07Brasch hier. Schneider hat ausgesagt, dass ihm noch Geld schulden.
00:43:12Ja. Haben Sie ihn?
00:43:15Ja, er hat sich's gestellt.
00:43:18Schneider hat für mich Arbeiten am Haus und im Garten erledigt.
00:43:22Ich glaube, ich bin noch ein bisschen in Rückstand mit den Zahlungen.
00:43:25Ein ganz normaler Vorgang.
00:43:27Ja, außer, dass es schwarzarbeit ist.
00:43:29Seien Sie bitte nicht naiv.
00:43:31Kann ich sonst noch was für Sie tun?
00:43:34Nein.
00:43:35Ja.
00:43:37Ja.
00:43:39Ja.
00:43:41Ja.
00:43:43Ja.
00:43:45Ja.
00:43:47Ja.
00:43:49Ja.
00:43:50Ja.
00:43:51Ja.
00:43:55Ja.
00:43:56Ja.
00:44:03Ja.
00:44:04Liebe Gemeinde,
00:44:11richtiges Zuhören findet leider selten statt.
00:44:14Dabei wäre es so gut, genau wo hinzuhören.
00:44:17Zuzuhören ist eine Form der Zärtlichkeit.
00:44:20Sie nimmt das Gegenüber ernst.
00:44:22Wer hinhört, nimmt sich nicht wichtig.
00:44:24Wer zuhört, nimmt sich zurück
00:44:27und lässt im anderen Raum,
00:44:30macht im anderen Platz.
00:44:34Hier.
00:44:58Guten Abend.
00:45:00Guten Abend.
00:45:02Schön hier, oder?
00:45:06Ja.
00:45:12War gar nicht so leicht, unseren Jahrgang zu finden.
00:45:21Alles Gute zum 15. Hochzeitstag, Frau Dombrede geraten.
00:45:25Auch mit einem Sachverspiel.
00:45:32Untertitelung des ZDF, 2020
00:46:02Untertitelung des ZDF, 2020
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00:47:12WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
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00:49:12Mach dir doch keine Sorgen. Ich hab alles in Ordnung gebracht.
00:49:17Ich kann es nicht mehr.
00:49:19Red doch nicht so.
00:49:21Meine Schuld hab ich abgetragen. Längst.
00:49:23So warst du.
00:49:28Ja.
00:49:29Jetzt zündet dein Mann mir mein Haus an.
00:49:35Ja?
00:49:38So geht das nicht.
00:49:40Lass uns eine Weile weggehen.
00:50:03Nur du und ich.
00:50:05Jetzt fängt die Schöne zu wettern.
00:50:09Meine kleine Janina.
00:50:10Ja.
00:50:11Meine kleine Janina.
00:50:30Du musst du bei mir bleiben.
00:50:37Oh.
00:50:38Ich weiß, dass du mir falsch war.
00:51:08Herr Dietrich, kann ich kurz reinkommen?
00:51:21Bitte.
00:51:25Guten Morgen, Frau Dietrich. Sie sind ja auch da.
00:51:28Sie hatten auch nicht so eine lange Nacht, ne?
00:51:32Oder waren Sie das gar nicht?
00:51:33Ich hätte Nacht bei Ihrem Schwager.
00:51:36Kann ich Sie bitte alleine sprechen?
00:51:37Ja, man weiß Bescheid.
00:51:41Oder, Herr Dietrich?
00:51:47Geht sich das irgendwas an?
00:51:50Ja.
00:51:52Solange alle mitspielen, geht mich das gar nichts an.
00:51:54Aber sobald es einen Spielverderber gibt, der jemanden umbringen möchte,
00:51:57ja, da geht mich das was an, Frau Dietrich.
00:52:00Ich habe ja eine Affäre mit meinem Schwager.
00:52:03So was kommt vor.
00:52:05Seit wann?
00:52:06Es ging los, als mein Mann in der Klinik war.
00:52:11Wann war das?
00:52:12Vor zwei Jahren.
00:52:17Ich wollte das nicht, Axel.
00:52:19Du weißt, ich konnte es ihm nicht abschlagen.
00:52:21Weiß ihr Sohn davon?
00:52:29Wie kommen Sie denn darauf?
00:52:31Er hatte ein sehr enges Verhältnis mit seinem Onkel.
00:52:34Ich kann es nur wunderehen.
00:52:38Hört Sie zu ihm auf.
00:52:41Ich lasse Sie jetzt mal.
00:52:42Sie verkleiden sich als Ihre verstorbene Schwester.
00:52:56Was ist diese Ohnmacht, die mich verrückt macht?
00:53:13Wenn diese Typen da sitzen und ich merke, die lügen mir gerade ins Gesicht.
00:53:17Aggressionen sind erstmal nichts Schlechtes.
00:53:20Es setzt Energie frei.
00:53:22Aggredia ist auch in Angriff nehmen.
00:53:26Ja, aber ich müsste sie ja besser kontrollieren können.
00:53:29Was hindert Sie denn daran?
00:53:30Der Typ hat mir meine Waffe gestohlen.
00:53:32Daraus macht Ihnen ja keiner einen Vorwurf.
00:53:36Was ist mit Frau Brasch?
00:53:39Mit Frau Brasch bin ich nicht aggressiv.
00:53:42Im Gegenteil, ich erkenne mich gar nicht wieder.
00:53:44Ich schlucke alles runter, weil ich weiß, dass es sowieso keinen Sinn hat.
00:53:48Ich hätte nicht alleine loslaufen dürfen.
00:53:51Aber Sie haben doch Frau Brasch gerufen.
00:53:53Ja.
00:53:54Also war es doch im Grunde Frau Braschs Fehler, dass Sie alleine losgelebt haben.
00:53:56Nein, nein.
00:53:58Ich habe telefoniert, privat, und das hätte ich nicht tun dürfen.
00:54:00Was, wenn Frau Brasch was passiert wäre?
00:54:03Stellen Sie sich das mal vor.
00:54:05Haben Sie mit ihr darüber gesprochen?
00:54:07Ich habe es versucht.
00:54:11Gewaltdelikte, Erpressung, Raubüberfälle.
00:54:14Das ist Ihr Alltag.
00:54:15Das kommt und geht.
00:54:16Kollegen, bleiben.
00:54:20Versuchen Sie es nochmal.
00:54:30Kack, kann ich kurz reinkommen?
00:54:38Danke.
00:54:38Sie kriegen Jungen, ne?
00:54:51Ihr Sohn ist zehn oder älter, wenn Ihr Mann wieder aus dem Knast kommt.
00:54:56Und so lange erziehen Sie allein.
00:54:57Dann müssen Sie doch den Sachschaden abbezahlen, den der Herr verursacht hat.
00:55:04Wie über eine halbe Million Euro.
00:55:07Wie soll das dann gehen?
00:55:10Das hat er Ihnen nicht gesagt, ne?
00:55:14Ich glaube, das weiß er alles selber nicht.
00:55:19Wollen Sie mir nicht einfach alles sagen, was Sie wissen?
00:55:21Das hat er gestern meinem Frauenarzt für mich abgegeben.
00:55:51Was ist das?
00:56:07Erste Rate.
00:56:09Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.
00:56:11Uwe Schneider hat 100.000 Euro bekommen als erste Rate.
00:56:14Dafür, dass er den Randanschlag auf sich nimmt.
00:56:16Die zweite Rate, 100.000 Euro, bekommt danach der Gerichtsverhandlung.
00:56:19Dritte Rate, 50.000 Euro, wenn er wieder aus dem Gefängnis kommt.
00:56:23Und wer ist denn so Spendahme?
00:56:24Das weiß Frau Schneider nicht.
00:56:25Sagt sie zumindest.
00:56:28Ja, dann haben Sie ja was zu tun.
00:56:30Ja.
00:56:31Und Sie?
00:56:32Schlechte Nacht gehabt?
00:56:33Nee.
00:56:34Aber nur ein bisschen wenig Schlaf.
00:56:39Scheiße.
00:56:49Er hat mich angerufen.
00:57:17Er hat wohl geahnt, dass Sie nicht kommen.
00:57:22Und Sie haben das jetzt alles unterschrieben, oder was?
00:57:27Und jetzt?
00:57:30Nichts.
00:57:32Wir sollen morgen wiederkommen.
00:57:33Wir sollen wieder sehen.
00:57:52Wir wollen.
00:57:53UNTERTITELUNG
00:58:23Bitte.
00:58:29Bitte.
00:58:38Ergüi.
00:58:53Als wir auf die Röntgenbilder gewartet haben, bekam ich einen Anruf von meinem damaligen
00:59:22Geschäft, Banküberfall mit Kreis und Lame. Scheißmer. Ich hab vergessen, Andi hier abzuholen.
00:59:34Die haben ihn operiert und ich war nicht da.
00:59:38Verstehe.
00:59:41Ja, und jetzt ist er 23 und will mit mir nichts mehr zu tun haben.
00:59:52Schnellladen, auf Wunder.
01:00:18Schnellladen, auf Wunder.
01:00:25Alle weg. Achtung schon.
01:00:27Schnellladen, auf Wunder.
01:00:34Was sagt Wettinger da?
01:00:41Geht zum Teufel, sagt er.
01:00:46Was sagt Wettinger da?
01:00:56Geht zum Teufel, sagt er.
01:01:01Was auch immer Ortmann zu ihm gesagt hat, war ein Volltreffer.
01:01:18Ich wollte mich mit ihm aussprechen.
01:01:20Haben Sie gewusst, dass Herr Wettinger bereits zwei Schlaganfälle hatte?
01:01:23Deshalb wollte ich ja Frieden mit ihm schließen. Wir haben zusammen eine Menge durchgemacht.
01:01:26Frieden schließen? So eine Scheiße.
01:01:28Was haben Sie zu Herrn Wettinger gesagt, bevor Sie das Krankenhaus verlassen haben?
01:01:31Dass ich seine Frau 20 Jahre lang gefögelt habe.
01:01:35Was sind Sie eigentlich für ein ausgewachsenes Arschloch?
01:01:43Das war ein Scherz.
01:01:45Ich wollte mich wirklich mit ihm aussprechen.
01:01:47Und dass Sie Ihre Schwägerin vögeln, die sich als Ihre verstorbene Frau verkleidet,
01:01:50ist auch ein Scherz, oder was?
01:01:52Das ist kein Straftatbestand.
01:01:54Genauso wenig wie mein Besuch im Krankenhaus.
01:02:19Haben Sie schon was von Lemp gehört?
01:02:21Ist erstmal alles gut gelaufen. Ergebnisse kommen morgen.
01:02:25Gut.
01:02:26Und Sie? Kommen Sie weiter?
01:02:29Wir haben lauter lose Enten. Familie Dietrich, Ottmann. Irgendwas übersehen wir.
01:02:35Wissen Sie, was eine Familienaufstellung ist?
01:02:39Ich glaube auch nicht, dass ich das wissen möchte.
01:02:42Das ist oft eine sehr gute Methode, um Dinge aufzudecken.
01:02:48Vertrauen Sie mir?
01:02:51Danke, dass Sie alle bereit sind, an diesem Experiment teilzunehmen.
01:03:05Frau Brasch wird aufstellen.
01:03:07Sie weiß am meisten über die Familie.
01:03:10Jeder von Ihnen wird die Rolle eines Familienmitglieds übernehmen.
01:03:14Und anhand dessen, was während der Aufstellung dann zwischen Ihnen als Stellvertreter passiert,
01:03:18hoffen wir uns Erkenntnisse, die Herrn Köhler und Frau Brasch dann weiterbringen.
01:03:23Ja? Gut, fangen wir an.
01:03:25Frau Brasch, wer soll für Herrn Ottmann stehen?
01:03:27Ähm, Bernd?
01:03:28Also, Herr Ottmann, stellen Sie sich bitte in die Mitte. Weiter, Axel Dietrich.
01:03:40Herr Köhler?
01:03:42Stellen Sie sich bitte so in den Raum, wie Sie Ihrer Ansicht nach auch im Leben zu Herrn Ottmann stehen.
01:03:51Die Welt darf ich nicht anschauen.
01:04:04Ja, Herr Dietrich schaut Herrn Ottmann nicht an.
01:04:06Frau Brasch zeigt uns Ihr inneres Bild der Familie Dietrich, ja?
01:04:10Gut, weiter Läsungen. Carsten?
01:04:12Ja.
01:04:13Das muss ich aber so stellen, dass er seinen Vater und sein Onkel gut sehen kann.
01:04:19Mhm.
01:04:20So.
01:04:21Und zusammen Dietrich.
01:04:25Die miracles sind lebendlich.
01:04:26Ja, ich glaube nicht.
01:04:27So.
01:04:28So.
01:04:29cousin語診 involved.
01:04:31Das radt bei …
01:04:42Das factor city sentir mesure impressed sich leider nicht.
01:04:45Die plansche.
01:04:46Die cars.
01:04:47Aber des offices ist es我們 jetzt nicht.
01:04:48Ich kann zwar doch nhânétisch.
01:04:50Nach Hilfe.
01:04:51Ausührung bei ledigensten.
01:04:53Na komm, jetzt komm her.
01:05:05Na komm.
01:05:19Mama, was machst du da?
01:05:21Gehen Sie zu Ihrer Frau.
01:05:25Kann nicht.
01:05:28Mama, guck mich an, Mama.
01:05:41Ganz tolle Methode.
01:05:51Wir haben einen schlechten Tag gehabt heute, wa?
01:05:55Ja, kann man so sagen.
01:05:57Wir haben einen schlechten Tag gehabt heute, wa?
01:05:59Ja, kann man so sagen.
01:06:01Wir haben einen schlechten Tag gehabt heute, wa?
01:06:07Ja, kann man so sagen.
01:06:09Wir haben einen schlechten Tag gehabt heute, wa?
01:06:11Ja, kann man so sagen.
01:06:13Was ist das denn?
01:06:17Das glaub ich jetzt nicht.
01:06:44Köhler hat vermutet, dass Sie hier sind, neben mir.
01:06:49Was war denn das?
01:06:52Das ist Ihr Ding, Wilke, ne?
01:06:54Menschen mit ihren Schwächen zu konfrontieren.
01:06:58Wissen Sie was?
01:06:59Was da passiert ist, hatte gar nichts mit Ihnen zu tun.
01:07:02Sondern?
01:07:05Was war denn los?
01:07:06Ja, was war denn los?
01:07:08Was los war, aber ich habe keine Luft mehr gekriegt.
01:07:10Ich wollte da raus. Das war los.
01:07:12Sie?
01:07:13Ja, wenn sonst.
01:07:14Oder Susanne Dietrich.
01:07:18Lass mich zu hoch.
01:07:20Wie auch immer, die Person, die rausgerannt ist, hat etwas verändert.
01:07:32Und wenn wir die Methode mal ernst nehmen, dann waren Sie die Stellvertreterin für Susanne Dietrich.
01:07:37Was haben wir gesehen?
01:07:40Der Ottmann hält Susanne Dietrich gegen ihren Willen fest.
01:07:43Ihr Mann sieht nicht, was seine Frau macht.
01:07:46Kann ich hingehen?
01:07:47Und Ihr Sohn macht ihr Vorwürfe?
01:07:48Genau.
01:07:49Und sie rennt raus.
01:07:52Manchmal weiß ich nicht, ob mehr oder weniger Familie besser ist.
01:08:04Ein Nierwitz.
01:08:05Oh, Scheiße.
01:08:06Eine Verabredung?
01:08:07Kann man so und so sehen.
01:08:20Ja oder nein?
01:08:23Ich bin jetzt nicht mehr, Scheiße.
01:08:25Ich bin jetzt nicht mehr, Scheiße.
01:08:26Aber ich bin jetzt nicht mehr.
01:08:28Ich bin jetzt nicht mehr, Scheiße.
01:08:30Das war's für heute.
01:09:00The hole in the sky, looks like the hole in my heart.
01:09:10Herr Schneider, wer hat Sie denn bezahlt?
01:09:13Ich kann Ihnen das nicht sagen.
01:09:16Allein dafür, dass Sie meine Waffe entwendet haben, bekommen Sie ein paar Jahre.
01:09:27Sie nehmen einen Brandanschlag auf sich, den Sie gar nicht begangen haben.
01:09:30Sie bekommen Geld dafür, das Geld, das Sie dringend brauchen, das verstehe ich alles.
01:09:36Aber die zeigt, die Sie nicht mit Ihrem Jungen haben, das ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
01:09:47Ich nenne jetzt ein paar Namen und Sie schütteln den Kopf oder nicken.
01:09:51Ja?
01:09:51Ja.
01:09:51Ich lebe noch.
01:10:19Was sagen die Ärzte?
01:10:26Alles in Ordnung.
01:10:27Bis aufs Herz, aber ich warte noch auf den Bericht.
01:10:33Ich wollte Sie eigentlich abholen.
01:10:36Wollen Sie gerne nach Hause fahren?
01:10:38Haben Sie einen Helm für mich?
01:10:43Ja.
01:10:43Ich habe sogar geputzt.
01:10:49Wissen Sie, eigentlich sollte das jeder mal durchmachen.
01:10:53So ein paar Tage Ungewissheit.
01:10:55Das Gefühl, die Uhr ist abgelaufen.
01:10:56Am schlimmsten ist diese Angst, die wirklich wichtigen Sachen versäumt zu haben.
01:11:04Und ich rede nicht von der Weltreise.
01:11:08Ich weiß, wovon Sie reden.
01:11:11Einiges nachzuholen.
01:11:12Nicht nur Sie.
01:11:17Haben wir alle unsere Leichen im Keller, was?
01:11:20Ich kann bloß keinen Wodka trinken, so wie Sie.
01:11:26Was haben Sie gerade gesagt?
01:11:28Ich vertrag keinen Wodka.
01:11:31Nee, nee, nee.
01:11:32Die Leichen im Keller.
01:11:32Was hast du vor?
01:11:40Ich ziehe aus.
01:11:43Wohin?
01:11:45So, René.
01:11:47Dann spült er die Kisten ab.
01:11:51Das tust du nicht?
01:11:53Ist es mir verbieten?
01:11:56Oder der Typ da vorne?
01:11:59Du redest von deinem Vater.
01:12:01Bist du dir da sicher?
01:12:02Bist du dir da sicher?
01:12:11Ich habe keinen Focken auf euch.
01:12:32Bist du schon?
01:12:33Ich habe keinen Focken auf euch.
01:12:34Ich habe keinen Focken auf euch.
01:12:34Ich habe keinen Focken auf euch.
01:12:43Hier.
01:12:44Ich will zumachen.
01:12:47Zwei.
01:12:47Nicht fallen lassen.
01:12:57Und drei.
01:13:01Und zwei.
01:13:09Was war sie hier?
01:13:11Erinnerst du dich an mich?
01:13:12Ja, und?
01:13:15Machst du es gut?
01:13:17Echt?
01:13:20Du hast eine ganze Menge Wut im Bauch, stimmt's?
01:13:22Was verstehen Sie davon?
01:13:27Ehrlich gesagt, mehr als mehr Liebes.
01:13:30Weißt du, dass deine Mutter ein Verhältnis mit deinem Onkel hat?
01:13:36Was geht es den Scheiß an?
01:13:47Weiß dein Vater davon?
01:14:01Der frisst die ganzen Tag Tabletten und tut sich selber leid.
01:14:07War das schon immer so?
01:14:08Er ist seit dem Überfall.
01:14:14Seitdem ist alles anders.
01:14:15Was?
01:14:42Frau Brasse.
01:14:50Kann ich noch mal kurz mit Ihnen reden?
01:14:53Jetzt?
01:14:55Ja, jetzt.
01:14:57Uwe Schneider hat bestanden, dass René Ottmann ihn dafür bezahlt hat, dass er die Brandstiftung auf sich nimmt.
01:15:03Und jetzt brauche ich uns beide zum Denken.
01:15:07Warum will René Ottmann nicht, dass wir den wahren Täter finden?
01:15:10Er hat die Tat nicht begangen.
01:15:13Weil er jemanden schützt?
01:15:15Mhm.
01:15:18Ich fand diese Familienaufstellung sehr komisch.
01:15:21Sie?
01:15:22Aber ich bin dennoch ins Krügeln gekommen.
01:15:25Als Axel Dietrich habe ich gesagt, ich kann nicht.
01:15:29Heißt, ich kann nicht hingucken, ich kann nicht mit angucken, was meine Frau mit meinem Schwager macht.
01:15:35Das heißt aber auch, ich kann nicht sagen, hör auf.
01:15:40Es reicht.
01:15:42Warum nicht?
01:15:46Ja, warum nicht?
01:15:48Warum kann er das nicht? Das ist eine gute Frage. Ich bin gleich wieder da.
01:15:53Und außerdem wollte ich Ihnen sagen, dass ich sehr gerne mit Ihnen arbeite.
01:15:55Schau mal, Lars, ich habe hier blutgetränkte Stoffwetzen. Die stammen aus dem Herbst 2016.
01:16:10Also irgendeine Mülltonne aus der Innenstadt.
01:16:13Die haben zwar damals eine Menge menschliches Blut festgestellt, aber konnten keinen DNA-Bezug herstellen.
01:16:17Kannst doch mal nachschauen, ob es ab Sommer 2016 irgendwelche ungeklärten Todesfälle gibt.
01:16:21Und welche Merkmale? Also Abnormitäten, Verletzungen?
01:16:27Keine Ahnung.
01:16:29Alter?
01:16:31Ich würde mal sagen zwischen 20 und 40.
01:16:33Ich gehe mal davon aus, dass wir nur Kandidaten wollen, die eines gewaltsamen Todes gestorben sind, oder?
01:16:41Ja.
01:16:50Kohlenmonoxidvergiftung. Der fällt schon mal aus.
01:16:55Halsschlagader?
01:16:56Ja, unwahrscheinlich.
01:16:59Hier haben wir einen aus dem Baggersee.
01:17:01Vom letzten Sommer. Ganz in der Nähe.
01:17:04Der lag wahrscheinlich ein halbes Jahr im Wasser, bis ein Sportangler ihn rausgefischt hat.
01:17:08Es könnte passen. Fingerabdrücke konnten wir nicht identifizieren.
01:17:14Papier hatte auch keine beigehabt.
01:17:17Und was war die Todesursache?
01:17:20Schuss in den Rücken.
01:17:22Okay.
01:17:24Super. Danke.
01:17:31Hallo.
01:17:32Grüß dich.
01:17:33Ich habe es schon mal rausgesucht.
01:17:35Wollte ich nur seine Unterschrift?
01:17:37Mhm.
01:17:39Wunderbar. Dankeschön.
01:17:40Wunderbar. Dankeschön.
01:17:59Danke.
01:18:01Herr Gröner.
01:18:03Ich habe den Zusammenhang. Die Wasserleiche hatte dieses Schmuckstück mit sich.
01:18:07Wasserleiche?
01:18:09Ja. Ich glaube, dass es bei dem Überfall auf dem Juwelierladen einen Toten gab. Und zwar den aus dem Baggersee.
01:18:14Kommen Sie mit oder nach, oder? Das stammt doch von Ihnen.
01:18:21Wollen Sie das denn her?
01:18:22Aus der Hosentasche eines Mannes, den man aus dem Baggersee gefischt hat. Er hatte eine Kugel im Rücken. Kaliber 9 Millimeter.
01:18:40Besitzen Sie eine Waffe, Herr Dietrich?
01:18:43Ja. Im Safe.
01:18:45Vielleicht wollen Sie uns jetzt endlich mal sehen, was vor zwei Jahren bei diesem Überfall passiert ist.
01:18:51Wir waren schon draußen, aber Susanne ist dann nochmal zurück. Sie hatte ihr Handy vergessen.
01:19:09Und dann? Was ist dann passiert?
01:19:40Ja.
01:19:41Und dann hat ihre Frau ihren Schwager angerufen.
01:20:11Jedenfalls hat René sich dann um die Leiche gekümmert.
01:20:18Es hat sich alles beruhigt.
01:20:21Nur René, der hat uns ab da in der Hand. Uns alle.
01:20:27Und dann hat ihre Frau ein Verhältnis mit ihm angefangen?
01:20:32Am Anfang habe ich Susanns Ausreden geglaubt.
01:20:36Wahrscheinlich wollte ich es nicht anders wahrhaben.
01:20:39Sie waren ja immer erst später.
01:20:42Aber das Schweigen darüber, das hat uns zerfressen.
01:20:48Und dann wollte er sie immer öfter sehen.
01:20:51Am Schluss zwei- bis dreimal die Woche. Als Janina.
01:20:58Ihre Frau hat den Brennsatz gelegt, richtig?
01:21:05Ottmann hat Uwe Schneider dafür bezahlt, dass er den Anschlag auf sich nimmt. Warum?
01:21:10Damit ihre Frau für immer Janina ist?
01:21:13Wo ist sie denn jetzt?
01:21:19Das weiß ich nicht.
01:21:23Schauen Sie mal nach Ihrer Waffe bitte.
01:21:38Was ist weg?
01:21:41Kommen Sie bitte mit.
01:21:43Was soll das?
01:21:56Du weißt genau, dass ich das nicht mag, wenn du so herkommst.
01:22:11Janina ist tot, René. Sie ist vor fünf Jahren in einer Lawine erstickt.
01:22:17Denkst du, ich weiß das nicht?
01:22:25Sie ist aus diesem tollen Mann geworden, den meine Schwester so stolz nach Hause gebracht hat.
01:22:29Ich will das nicht hören.
01:22:32Ich hatte Mitleid mit dir, René.
01:22:34Hör auf.
01:22:35Wirklich.
01:22:36Lass es.
01:22:37Es hat mir das Herz zerrissen, dich so leidend zu sehen.
01:22:42Aber du bist zu einem Monster geworden.
01:22:55Du nimmst mir nicht meinen Sohn.
01:23:06Mach doch nicht alles kaputt.
01:23:18Mach doch nicht alles kaputt.
01:23:31Lass dich doch.
01:23:33Vielleicht hast du recht.
01:23:36Wir müssen das Ganze hier beenden.
01:23:46Lass meine Mutter los!
01:23:51Lass sie los!
01:24:06Mach schon!
01:24:14Sieh mich an!
01:24:18Carsten!
01:24:21Gib mir die Waffe!
01:24:24Schau mich an!
01:24:26Drück ab!
01:24:27Mach schon!
01:24:28Schau mich an!
01:24:29Ich warte mal!
01:24:30Ich warte mal!
01:24:32Mach schon!
01:24:33Du kannst du das in die Hand auf?
01:24:34Ich warte mal!
01:24:36Ich warte mal!
01:24:37Ich warte mal!
01:24:38Ich warte mal!
01:24:39Ich warte mal!
01:24:40Ich warte mal!
01:24:41Ich warte mal!
01:24:42Wie?
01:24:43Ja!
01:24:44Und warte mal!
01:24:46Es ist noch nie!
01:24:47Ich weiß.
01:24:55Alles gut.
01:25:17UNTERTITELUNG
01:25:47Was Axel Dietrich und seine Frau getan haben, ist ja noch irgendwie zu verstehen, aber Ortmann...
01:25:55Ortmann ist ein Fall für die Psychiatrie, oder?
01:25:58Er wird es vermutlich darauf anlegen.
01:26:01Er war sehr lange in der Lawine verschüttet, fühlt sich schuldig am Tod seiner Frau,
01:26:07macht die Schwester zu ihrem Ebenbild und die malt auch noch mit.
01:26:11Kann schon damit durchkommen.
01:26:13Ich hoffe, nur Sie werden nicht als Sachverständiger geladen.
01:26:16Keine Angst vor Brasch. Nicht mein Aufgabengebiet.
01:26:19Ihr Einverständnis vorausgesetzt, hätte ich gern Herrn Dr. Wilke in Zukunft regelmäßig bei uns zu Gast.
01:26:30Freu mich.
01:26:33Brasch?
01:26:35Ja.
01:26:36Du bist zwar ein lausiger Psychologe.
01:26:39Danke.
01:26:40Von mir aus.
01:26:41Schön in Ordnung. Bis später.
01:26:46Danke.
01:26:48Danke.
01:26:49Danke.
01:26:50Danke.
01:26:58Danke.
01:27:03Tschüss.
01:27:07Danke.
01:27:13Untertitelung des ZDF, 2020
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