Milan Turković, geboren am 14. September 1939 in Zagreb, Königreich Jugoslawien, ist ein österreichisch-kroatischer Fagottist, Barockfagottist und Dirigent. Er wuchs in Wien auf und absolvierte seine Studien dort und in Detmold. Turković begann seine Karriere bei der Philharmonia Hungarica und war von 1962 bis 1967 Mitglied der Bamberger Symphoniker. Im Jahr 1967 wurde er Solofagottist der Wiener Symphoniker, eine Position, die er bis 1984 innehatte. Er spielte unter Nikolaus Harnoncourt im Concentus Musicus Wien und gründete das Ensemble Wien-Berlin. Er ist Autor mehrerer Bücher über Musik, darunter Die seltsamsten Wiener der Welt: Nikolaus Harnoncourt und sein Concentus Musicus (2003), und erhielt 2001 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse. Weitere Albumveröffentlichungen waren Fagotto concertante und The Art of Milan Turkovic.