Die deutsche Konzertgeigerin Arabella Steinbacher wurde in München in eine musikalische Familie hineingeboren und von klein auf zum Geigenspiel ermutigt. Ihre Mutter hatte von der Suzuki-Methode des Geigenunterrichts gehört - einem System, bei dem Kinder von klein auf zum Aufnehmen und Erlernen von Musik ermutigt werden - und schrieb ihre Tochter in diesem Sinne an der Münchner Musikhochschule ein, wo sie von der berühmten italienischen Geigerin Ana Chumachenco im Fach Violine unterrichtet wurde.
Steinbacher erwies sich als hervorragende Schülerin und gewann im Laufe ihrer musikalischen Ausbildung eine Reihe wichtiger Preise, darunter den Preis des Joseph-Joachim-Violinwettbewerbes Hannover im Jahr 2000. Dies führte dazu, dass sie ein Stipendium der deutschen Landesregierung erhielt und in den Freundeskreis von Anne-Sophie Mutter aufgenommen wurde. Unter der Leitung von Anne-Sophie Mutter blühte Steinbachers Talent auf und sie gab 2004 ihr vielbeachtetes Debüt mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Nevill Marriner. Ihre herausragende Leistung begründete ihre internationale Karriere, und heute ist sie bei führenden Orchestern in aller Welt gefragt. Sie wurde bereits zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet und hat eine erfolgreiche Aufnahmekarriere mit einer Reihe von erfolgreichen Alben beim Label Pentacone Classics.