Véronique Rivière, die unter anderem den Hit "Capitaine" interpretierte, wurde am 5. Februar 1959 in Suresnes geboren. Als Tochter des Fernsehregisseurs Alexandre Tarta wurde sie schon früh an das Kino herangeführt. Sie begann als Synchronsprecherin in den Animationsfilmen Sinbad der Se emann (1962) und Der gestiefelte Kater (1969), bevor sie in dem Fernsehfilm Les Filles d'Adam (1980) und den Spielfilmen T'inquiète pas ça se soigne (1980) und Les Matous sont romantiques (1981) auftrat und sich dann auf das Chanson konzentrierte. Romain Bouteille schrieb ihr Texte, die sie ab 1982 im Café de la Gare vortrug. Zwischen weiteren Fernsehrollen und Synchronisationen für Serien nahm die Sängerin zwei Singles auf, darunter die erste für Virgin, "Si seulement tu voulais monter" (1985), und produzierte dann zusammen mit Dominique Blanc-Francard ein erstes Album, das von Philips veröffentlicht wurde, Et Vice Verseau... (1987), an dem die Musiker Manu Katché, Michel Aumont, Kamil Rustam und Joe Hammer beteiligt waren. Das nächste Album, Sans titre, erschien 1989 bei Polydor und enthielt Michael Jones, Michel Bernholc, Gérard Bikialo und Patrick Bourgoin. Der Titel "Capitaine" wurde neben anderen pop-rockigen Auszügen wie "Tout court " und "Vague à l'âme" zu einem Erfolg. 1990 trat Véronique Rivière im Vorprogramm von Eddy Mitchell im Casino de Paris und im Zénith auf. Danach begann sie mit den Aufnahmen zu ihrem dritten Album Mojave (1992), aus dem die Singleauskopplungen Michaël und Au p'tit bonheur la chance stammten. Das Nachfolgealbum En Vert et Contre Tout wurde 1996 mit dem Prix de l'Académie Charles-Cros ausgezeichnet. Nach dem Album Éponyme (2005) übernahm sie die Rolle von Diane Tell in Laurent Ruquiers Musical Je m'voyais déjà (2009), das aus Chansons von Charles Aznavour besteht, und kehrte anschließend für das Album Aquatinte (2011) ins Studio zurück.