Früherkennung soll Leben retten - Screening für Raucher gestartet

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Nutzt die Möglichkeit!

Es ist schon ein wenig fies, dass der erste Protagonist “Krebs” heißt.

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Bin ich froh, dass ich vor 2 Jahren aufgehört habe und nicht mehr rauchen muss!

Glückwunsch! Aufhören kann hart sein. Mein Vater hatte auch mehrere Anläufe gebraucht.



Trotz den gesundheitlichen Vorteilen für die Raucher (wünsche auch niemandem diese Krankheit) und der vielleicht zukünftigen leichten Entlastung des Gesundheitssystems, finde ich, ganz subjektiv, dass das dumm ist. Wieso soll so ein Suchtverhalten auch noch bezuschusst werden? Wann kriege ich das Fitness-Studio bezahlt, weil ich zu viel fresse?

F. U. Hör auf zu Rauchen.

Ist auch meine intuitive reaktion. Tatsächlich bezahlt die Versicherung jede Menge Früherkennung und Prävention. Warum? Weils günstiger ist. Den Krebs behandeln bezahlen die auch Rauchern und das ist fucking teuer. Also Screening, und das ist Ok weil volkswirtschaftlich sinnvoll.


Ja, denn sowas ist ja auch so einfach zu steuern. Ist ja schön, dass dein Gehirn normal funktioniert. Meins tut das nicht. Und es ist extrem schwierig von solchen Suchtmitteln wegzukommen, wenn das Leben drumherum gerade den Bach hinunter geht.

Wäre nett, wenn man mal ein paar Schritte weiter denkt, damit es der Gesellschaft irgendwann auch mal gut geht.



“kostenlos als Kassenleistung”

Schön die Suchtis querfinanzieren.

Neurodivergente Menschen werden u.a. von solchen Tabakkonzernen regelrecht ausgenutzt. Das ist Ableism vom feinsten, was du hier betreibst.

Gibt’s schon einen Begriff dafür, Neurodivergenz als universelle Begründung für absolut alles vorzuschieben?

Nehmen wir jetzt alle Raucher aus der Pflicht zu Selbstverantwortung, weil unter ihnen auch neurodivergente sind?

Es ist und bleibt selbstverschuldetes Suchtverhalten. In Anbetracht des fast universellen Tabakwerbeverbots ist das auch ne echt steile These.

Man fängt langsam an zu verstehen, warum Menschen sind wie sie sind. Ich bin 43 und Stämme aus einer Zeit, in der gut aussehende Menschen mit ihren Bauchladen in Kneipen gegangen sind und Zigaretten gratis ausgeteilt haben. Ich hab es tatsächlich geschafft für mehrere Jahre keinen Tabak anzurühren, aber wenn das Leben um eine herum einbricht, dann fällt jemand mit ADHS schnell in alte Gewohnheiten zurück. Und es ist zum Kotzen. Aber für nen kurzen Moment fühlt sich der Kopf normal an, wenn man eine Zigarette raucht. Das gleiche gilt auch für andere Drogen. Es ist für jemanden wie mich deutlich schwieriger von sowas loszukommen als für andere. Ich finde das nicht fair.





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