Fast jede dritte Immobilie in Bayern gehört einem Babyboomer. In den nächsten zwei Jahrzehnten könnte deshalb viel Eigentum auf den Markt kommen. Für junge Leute in der Stadt eine Chance, auch wenn sie sich nicht zu große Hoffnungen machen sollten.
Der letzte Absatz ist ja schnell eskaliert. Ich finde den Besitz (Edit: gemeint war Privateigentum) eines Eigenheims nicht problematisch. Die Grenze würde ich eher ab 1 Immobilie sehen. Dass man ab das irgendwie besteuert. Beispielsweise Grundsteuer dann statt 3,5% ->30%. So bleibt das Haus erschwinglich für denjenigen der noch keins hat aber teuer für denjenigen der bereits 2-3 Immobilien oder mehr besitzt.
Genau, Privateigentum muss nicht verboten werden. Viel zu radikal und dann wahrscheinlich auch Quatsch. Eine harte Deckelung braucht es wahrscheinlich auch nicht mal, einfach schön steigende Steuern, die dann diesen Deckel darstellen. Wenn da jemand sagt: “Wollen sie etwa, dass man es sich dann durch/wegen der Steuern nicht mehr leisten kann und man dann sein Eigentum abgeben muss?”, kann ich nur antworten: “Ja genau, dafür ist es gedacht!”. Betrifft ja nicht die erste und eine angemessene Wohnsituation. Aber der Verweis auf die “arme Tante Erna” oder die “Oma/Großeltern die ihr Leben lang gespart haben” scheint ja bereits alle Diskussionen schon im Keim ersticken lassen zu können. Problem sind Überreiche und Profitorientierte Firmen die dir als Privatkäufer alles vor der Nase wegbieten können, was sich einigermaßen lohnt und daher wahrscheinlich auch die schönsten und praktischsten Wohnorte.
Der letzte Absatz ist ja schnell eskaliert. Ich finde den Besitz eines Eigenheims nicht problematisch.
Dann hast du ihn aber nicht verstanden. Es steht ja explizit da, dass damit nicht persönliches Besitztum gemeint ist. Niemand hat was dagegen, dass dir das Haus gehört, in dem du lebst, das wäre sogar besser für alle wenn’s für jeden so wäre. („Die Häuser denen die drin leben“). Aber sobald du anfängst mit Profitinteresse weitere Immobilien zu erwerben wirds halt problematisch.
Ja, mein Fehler. Umgangssprachlich ist bei mir Besitz und Eigentum das gleiche. Effektiv meinte ich Privateigentum. Wurde ergänzt.
Profit bei begrenzten Ressourcen (Wohnfläche, Bauland etc.) führt immer zu Problemen.
Deswegen würde ich auch die Grenze bei einer Immobilie sehen. Im schlimmsten Fall hast dann eine Person die 30 Wohnungen vermietet. Das wäre eine gigantische Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation.
Beim Thema Besitz einer Immobilie wäre ich eher vorsichtig. Je nachdem wie man die Regulierung hier gestaltet ist. Erbpacht ist beispielsweise ein System das ich einfach zum Vergleich heranziehe. Läuft die Erbpacht aus kann der Eigentümer des Grundstücks den Besitzer für das bestehende Haus 2/3 des Gebäudewerts entschädigen. Was dazu führt dass solche Immobilien ~20 Jahre vor Ablauf deutlich günstiger zu erwerben sind und die aktuellen Besitzer sich eine Renovierung zweimal überlegen. Denn die wissen sie erhalten maximal 2/3.
OK kann man jetzt sagen “Investition in eine selbst bewohnte Immobilie ist immer eine Lifestyle Entscheidung und lohnt sich nie.” Fair.
Aber ich finde den Gedanken eine Immobilie zu nutzen, sie zu bewohnen, zu erhalten und dann der nächsten (eigenen) Generation zu übergeben eine schöne runde menschliche Sache.
Funktioniert bei Erbpacht nur bedingt.
Klar kann man insgesamt nochmal darüber reden ob man bei der 600m² Villa am Tegernsee noch von einem realistischen Wohnbedarf sprechen kann.
Der Ansatz ist nicht total daneben, aber die Zahlen müssten halt so auspendeln dass Vermieter nur noch zum Selbstkostenpreis operieren können. Kann total sein dass der dann nebenher noch einen richtigen Job brauchen wird, aber das ist ja auch im Sinne unseres Kanzlers z.B. - angeblich arbeiten wir deutschen ja zu wenig. :)
Oder sogar progressiv. Warum nicht denjenigen härter besteuern der 300 Immobilien hat als denjenigen der 2 Immobilien hat?
Kann mir schon Lebenskonstellation vorstellen bei denen es Sinn ergibt dass eine Person 2 Immobilien hat. Aber keine 300.
Wie? Aus Besitz Profit generieren ist etwa keine Leistung? Aber aber aber mir hat Papa Merz beigebracht dass Leistungsträger die sind die viel verdienen (= bekommen).
Der letzte Absatz ist ja schnell eskaliert. Ich finde den Besitz (Edit: gemeint war Privateigentum) eines Eigenheims nicht problematisch. Die Grenze würde ich eher ab 1 Immobilie sehen. Dass man ab das irgendwie besteuert. Beispielsweise Grundsteuer dann statt 3,5% ->30%. So bleibt das Haus erschwinglich für denjenigen der noch keins hat aber teuer für denjenigen der bereits 2-3 Immobilien oder mehr besitzt.
Genau, Privateigentum muss nicht verboten werden. Viel zu radikal und dann wahrscheinlich auch Quatsch. Eine harte Deckelung braucht es wahrscheinlich auch nicht mal, einfach schön steigende Steuern, die dann diesen Deckel darstellen. Wenn da jemand sagt: “Wollen sie etwa, dass man es sich dann durch/wegen der Steuern nicht mehr leisten kann und man dann sein Eigentum abgeben muss?”, kann ich nur antworten: “Ja genau, dafür ist es gedacht!”. Betrifft ja nicht die erste und eine angemessene Wohnsituation. Aber der Verweis auf die “arme Tante Erna” oder die “Oma/Großeltern die ihr Leben lang gespart haben” scheint ja bereits alle Diskussionen schon im Keim ersticken lassen zu können. Problem sind Überreiche und Profitorientierte Firmen die dir als Privatkäufer alles vor der Nase wegbieten können, was sich einigermaßen lohnt und daher wahrscheinlich auch die schönsten und praktischsten Wohnorte.
Dann hast du ihn aber nicht verstanden. Es steht ja explizit da, dass damit nicht persönliches Besitztum gemeint ist. Niemand hat was dagegen, dass dir das Haus gehört, in dem du lebst, das wäre sogar besser für alle wenn’s für jeden so wäre. („Die Häuser denen die drin leben“). Aber sobald du anfängst mit Profitinteresse weitere Immobilien zu erwerben wirds halt problematisch.
Ja, mein Fehler. Umgangssprachlich ist bei mir Besitz und Eigentum das gleiche. Effektiv meinte ich Privateigentum. Wurde ergänzt.
Profit bei begrenzten Ressourcen (Wohnfläche, Bauland etc.) führt immer zu Problemen. Deswegen würde ich auch die Grenze bei einer Immobilie sehen. Im schlimmsten Fall hast dann eine Person die 30 Wohnungen vermietet. Das wäre eine gigantische Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation.
Beim Thema Besitz einer Immobilie wäre ich eher vorsichtig. Je nachdem wie man die Regulierung hier gestaltet ist. Erbpacht ist beispielsweise ein System das ich einfach zum Vergleich heranziehe. Läuft die Erbpacht aus kann der Eigentümer des Grundstücks den Besitzer für das bestehende Haus 2/3 des Gebäudewerts entschädigen. Was dazu führt dass solche Immobilien ~20 Jahre vor Ablauf deutlich günstiger zu erwerben sind und die aktuellen Besitzer sich eine Renovierung zweimal überlegen. Denn die wissen sie erhalten maximal 2/3. OK kann man jetzt sagen “Investition in eine selbst bewohnte Immobilie ist immer eine Lifestyle Entscheidung und lohnt sich nie.” Fair. Aber ich finde den Gedanken eine Immobilie zu nutzen, sie zu bewohnen, zu erhalten und dann der nächsten (eigenen) Generation zu übergeben eine schöne runde menschliche Sache. Funktioniert bei Erbpacht nur bedingt.
Klar kann man insgesamt nochmal darüber reden ob man bei der 600m² Villa am Tegernsee noch von einem realistischen Wohnbedarf sprechen kann.
Der Ansatz ist nicht total daneben, aber die Zahlen müssten halt so auspendeln dass Vermieter nur noch zum Selbstkostenpreis operieren können. Kann total sein dass der dann nebenher noch einen richtigen Job brauchen wird, aber das ist ja auch im Sinne unseres Kanzlers z.B. - angeblich arbeiten wir deutschen ja zu wenig. :)
Oder sogar progressiv. Warum nicht denjenigen härter besteuern der 300 Immobilien hat als denjenigen der 2 Immobilien hat? Kann mir schon Lebenskonstellation vorstellen bei denen es Sinn ergibt dass eine Person 2 Immobilien hat. Aber keine 300.
Wie? Aus Besitz Profit generieren ist etwa keine Leistung? Aber aber aber mir hat Papa Merz beigebracht dass Leistungsträger die sind die viel verdienen (= bekommen).