Giacinto Figlia, bekannt unter seinem Künstlernamen George Wallington, wurde am 27. Oktober 1924 (einige Quellen geben 1923 an) in Palermo auf Sizilien geboren und war ein US-amerikanischer Jazzpianist und Komponist, der 1925 nach New York City zog. Er begann seine Karriere in den frühen 1940er Jahren, trat mit Dizzy Gillespie und Charlie Parker auf und trug zur Entwicklung des Bebop bei. In dieser Zeit erlangten seine Kompositionen „Lemon Drop“ und „Godchild“ durch Aufnahmen von Woody Herman bzw. Miles Davis Bekanntheit. Ab 1949 nahm Wallington als Bandleader Platten auf und veröffentlichte 1952 sein Debütalbum George Wallington Trio. In den 1950er Jahren leitete er verschiedene Ensembles, darunter ein Quintett mit den aufstrebenden Stars Donald Byrd, Jackie McLean und Phil Woods. Nachdem er sich 1960 zurückgezogen hatte, um im Familienunternehmen zu arbeiten, kehrte er 1984 zur Musik zurück und veröffentlichte in der Folge die Solo-Klavieralben Virtuoso (1984), The Symphony of a Jazz Piano (1986) und The Pleasure of a Jazz Inspiration (1992). Er starb am 15. Februar 1993 in New York City.