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Sports
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00:00:00America through Argentinian and Chile is a new challenge for everyone, for almost everyone.
00:00:06MVW-Fahrer Carlos Sainz kennt Argentinian already from the time in the Rally-Wheel.
00:00:16Argentinian is a absolutely motorsport-愚蠢 country.
00:00:21The people there love our sport.
00:00:23Argentinian was always my favorite event in the Rally-Wheel.
00:00:27Rally-Wheelmeisterschaft, denn die ganzen Fans, die ganzen Einwohner haben diese Rally wirklich mit ganzem Herzen gelebt.
00:00:35Und ich bin überzeugt, dass wir auch bei der Rally Dakar nächsten Monat so eine Bombenstimmung haben werden.
00:00:43Die VW Race Touareg sind einer der großen Favoriten im Duell gegen die Mitsubishi Pachero.
00:00:49Allesamt setzen auf Turbo-Diesel-Power.
00:00:51Die 280 PS-Motoren von VW wurden in der Klimakammer getestet.
00:00:57Wir haben uns vor allen Dingen auf die Zuverlässigkeit unseres Autos verlegt.
00:01:05Die Grundschnelligkeit war nie ein Thema, die Zuverlässigkeit in der Vergangenheit dagegen schon.
00:01:10Unser großes Ziel war es, ein unkaputtbares Auto auf die Räder zu stellen.
00:01:16Das Team hat stark in diese Richtung gearbeitet, viele Verbesserungen einfließen lassen.
00:01:20Wir werden wirklich ein zuverlässiges Auto zur Dakar 2009 bringen.
00:01:30Schlüssel zum Erfolg wird der Umgang mit dem verschiedenen Terrain sein.
00:01:35Von der Atacama-Wüste bis hin zur steinigen Andenüberquerung ist alles dabei.
00:01:39Das gesamte Feld der Rallye Dakar bewegt sich auf einem dermaßen hohen Level, dass für Fehler kein Platz mehr bleibt.
00:01:50Die Entscheidung wird über die Konstanz fallen.
00:01:54Genau wie Stefan Peter Hansl es in den letzten Jahren vorgemacht hat, müssen wir es jetzt nachmachen.
00:01:59Wir sind Stück für Stück immer näher an die Spitze herangerückt in den letzten Jahren.
00:02:02Und wir sind eigentlich reif für den Sieg bei der Rallye Dakar, wenn wir alles richtig machen.
00:02:16Der Nouveau Horizont.
00:02:17Der Nouveau Horizont.
00:02:18Long und wirklich hart.
00:02:20Eprouvant für die Menschen, für die Mechanik.
00:02:22Eine durche Karriere, langweilige.
00:02:24Ich glaube, dass der Desiert der Atacama sehr schön ist, die ganze Bank in Argentinien.
00:02:28Und in termen des Pilotage, das wird genial.
00:02:32Da haben wir es, mehrsprachig und absolut wahr.
00:02:39Die Rallye Dakar erklimmt in diesem Jahr neue Horizonte.
00:02:43Nachdem die letztjährige Ausgabe wegen Terrorgefahr abgesagt werden musste,
00:02:48weicht man nun vom schwarzen Kontinent nach Südamerika aus.
00:02:52Eine neue Streckenführung mit einigen Bekannten und vielen neuen Facetten,
00:02:58die wir jetzt eine Stunde lang gemeinsam mit den Ausrichtern für Sie erfahren werden.
00:03:02Gerade mal 10 Monate Zeit blieb der ASM, jener Firma,
00:03:12in dem der Tour de France auch die Rallye Dakar veranstaltet,
00:03:15um aus dem Stand heraus die neue Dakar aufbauen zu können.
00:03:19Und 530 Teams warteten gespannt darauf, was die ASM ihnen präsentieren würde.
00:03:26230 Motorräder, 30 Kurs, 188 Autos und 82 Trucks.
00:03:31Für uns war alles komplett Neuland.
00:03:38Wir mussten die ganze Logistik neu überdenken.
00:03:42Und da geht es immerhin um 1000 Autos, 2500 Arbeiter und Angestellte,
00:03:4810 Flugzeuge, 12 Hubschrauber und auch eine Logistik,
00:03:52die von etwa 70 bis 80 Trucks durch die Gegend gefahren werden muss.
00:03:55Und mit all diesen Trost sind wir dieses Jahr zum ersten Mal zwischen Argentinien und Chile unterwegs.
00:04:0614 Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm,
00:04:099500 Kilometer insgesamt,
00:04:12davon 5650 gezeitete, sogenannte Spezialetappen,
00:04:16Lünen, Fesh-Fesh, Gebirgsüberquerungen.
00:04:24Und Start am 3.1. bis zur Zielankunft in Buenos Aires am 17. Januar ist alles geboten,
00:04:32was den Marathonsport so anspruchsvoll macht.
00:04:35Patagonien, die Wüste Atacama und die Anden
00:04:41wurden von Tiziano Siviero, dem ehemaligen Dakar-Piloten
00:04:45und David Castera, dem ehemaligen Dakar-Motorradfahrer,
00:04:48100 Tage lang unter die Dupe genommen.
00:04:52Wir haben bis Ende Oktober daran gearbeitet,
00:04:54um das Roadbook zu erstellen.
00:04:57Wir mussten beim Reckhe bei den Besichtigungsfahrten
00:04:59sehr, sehr hart arbeiten.
00:05:01Mehrere Male waren wir drei Monate am Stück unten in Südamerika.
00:05:07Insgesamt zehn Leute, mit denen wir die Route
00:05:09für den Januar ausgearbeitet haben.
00:05:12Wir haben das Roadbook versucht,
00:05:13so präzise wie möglich zu machen.
00:05:16Richtungswechsel, Navigationshilfen,
00:05:17aber auch alle Gefahren herauszuarbeiten.
00:05:23Der 21-fache Dakar-Altalema Jean-Pierre Fontenay
00:05:26und Jacques Dubois wurden angeheuert,
00:05:28um das Roadbook zu erstellen.
00:05:29Wir haben mit zwei Autos operiert.
00:05:33Das erste fuhr zwei bis drei Kilometer vorneweg,
00:05:35um die Bahn zu öffnen.
00:05:37Und das zweite hat dann das Roadbook verfeinert
00:05:40und stand zwischen beiden Autos permanent in Kontakt,
00:05:44um entsprechende Warnmeldungen durchzugeben,
00:05:47etwa über Gefahrenstellen,
00:05:50aber auch über Tempolimits
00:05:51und was auch alles dort gewartet hat.
00:05:52Wir haben die Strecke genau abgefahren
00:06:08und wir mussten die Informationen
00:06:09an das nachfolgende Auto weitergeben,
00:06:11denn Jean-Pierre Fontenay war natürlich
00:06:13völlig darauf konzentriert,
00:06:15möglichst schnell zu fahren.
00:06:17Nur so kann er das Level von Gefahr
00:06:19wirklich definieren,
00:06:21wie es auch ins Roadbook eingetragen gehört.
00:06:23Wenn man nur 30 kmh schnell fährt,
00:06:34dann kommt einem natürlich die Strecke
00:06:36ganz anders vor als mit 200 Sachen.
00:06:38Bei 200 kmh wird die Strecke deutlich schmaler
00:06:48und jede einzelne Bodenwelle,
00:06:51jede Kompression schlägt sich natürlich
00:06:52ganz anders nieder als bei 30 kmh.
00:06:55Auf Strecken wie beispielsweise der,
00:06:57die wir jetzt gerade vor uns sehen,
00:06:58da muss man mindestens 130, 140 fahren,
00:07:01um wirklich feststellen zu können,
00:07:03wo die versteckten Gefahren
00:07:04auf solch einer Bahn lauern.
00:07:08Man muss sich konzentriert werden
00:07:09und sehen, wie es beginnt wird.
00:07:16Hinter uns fährt die ganze Zeit
00:07:20ein Logistik-Chuck hinterher.
00:07:22Der führt alles mit,
00:07:23was wir für unser Zeltlager,
00:07:25für unser sogenanntes Nachtbiwak brauchen,
00:07:27dass wir flexibel sind
00:07:28und jederzeit ein Nachtlager aufschlagen können.
00:07:32Weil so sorgfältig bei der Vorbereitung
00:07:35gearbeitet wird
00:07:36und immer wieder Pausen eingelegt werden müssen,
00:07:38musste man bei den Recke,
00:07:40bei den Besichtigungsfahrten
00:07:41flexibel sein, wo man übernachtet.
00:07:43Wir konnten nur bei Tageslicht arbeiten.
00:07:51Wir belegten unmittelbar
00:07:52bei Sonnenaufgang los,
00:07:55mussten aber natürlich auch
00:07:56bei Sonnenuntergang
00:07:57sofort wieder aufarbeiten,
00:07:59denn in der Dunkelheit
00:08:00kann man die Streckenführung
00:08:01nicht auf- und ausarbeiten.
00:08:04Wir haben also pro Speziale
00:08:07zwei bis drei Tage Vorbereitungszeit
00:08:09einkalkulieren müssen.
00:08:23Nach einem malerischen Zeltlager
00:08:25in wunderschönem Ambiente
00:08:26geht's um 6.30 Uhr,
00:08:27spätestens um 7 Uhr
00:08:29am nächsten Morgen
00:08:29wieder auf die Bahn.
00:08:30Und hier ist Ende
00:08:34der Lagerfeueratmosphäre,
00:08:36denn es gab nicht nur
00:08:38an der Streckenführung
00:08:39viel zu arbeiten,
00:08:40sondern auch im Umgang
00:08:41mit den Einheimischen
00:08:43mussten die Organisatoren
00:08:45sich was völlig Neues
00:08:46einfallen lassen.
00:08:47In Chile beispielsweise
00:08:50stand die CONAMA,
00:08:52also die dortige
00:08:53Umweltschutzorganisation,
00:08:54als erster Ansprechpartner
00:08:56parat,
00:08:57denn es war wichtig,
00:08:59dass die Rallye-Ausrichter
00:09:01sowohl die indianischen Reservate
00:09:04als auch Naturschutzgebiete
00:09:06und archäologische
00:09:08Ausgrabungsstätten
00:09:09und Kulturerbestätten
00:09:11respektieren,
00:09:13dort nicht durchfahren
00:09:14und dort keinen Schaden anrichten.
00:09:16Mit Argentinien
00:09:17andere Voraussetzungen,
00:09:18dort gibt es viele lokale
00:09:19Großfarmer,
00:09:21über deren Bauernhöfe
00:09:22die Strecke führt.
00:09:28Weil wir uns in ganz
00:09:29neuen Ländern bewegten,
00:09:30hatten wir auch ganz andere
00:09:30Ansprechpartner,
00:09:31als wir die bislang
00:09:32aus Afrika kannten.
00:09:34Sowohl in Argentinien
00:09:35als auch in Chile
00:09:36hält man viel von der Dakar,
00:09:38hält sie als Aushängeschild
00:09:40für die Länder.
00:09:42Wir wurden also
00:09:42weitgehend unterstützt.
00:09:44Auch dank Tiziano
00:09:45Siviero,
00:09:46der ehemalige Rallye-Fahrer,
00:09:48hat zehn Jahre lang
00:09:49die Rallye
00:09:49Por Las Pampas
00:09:50ausgerichtet,
00:09:52die eine Veranstaltung
00:09:52bei der VW
00:09:53mit dem Race Touareg
00:09:54in Argentinien
00:09:55den ersten Sieg
00:09:55überhaupt eingeholt hat.
00:09:57Er weiß also genau,
00:09:57worum es geht
00:09:58beim Umgang
00:09:58mit den lokalen Bauern.
00:10:02Mit einem Freund
00:10:03zusammen
00:10:03habe ich die Rallye
00:10:04Por Las Pampas
00:10:05zehn Jahre lang
00:10:05organisiert.
00:10:07Deswegen
00:10:07habe ich natürlich
00:10:08sofort zugesagt,
00:10:10als die ASO
00:10:10mich gebeten hat,
00:10:11jetzt bei der
00:10:12Organisation
00:10:13der Rallye Dakar
00:10:14auf unserem Kontinent
00:10:16mitzuhelfen.
00:10:21Gerade beim Umgang
00:10:22mit den lokalen Landwirten
00:10:23war die Erfahrung
00:10:24von Tiziano Siverus
00:10:25sehr, sehr wichtig.
00:10:27Denn die dortigen
00:10:28Bauernhöfe
00:10:28sind riesige
00:10:29Industrieanlagen,
00:10:31auf denen
00:10:31große, große
00:10:32Viehherden
00:10:33in einem
00:10:35weiträumig abgezäunten
00:10:37Gelände
00:10:37frei herumlaufen.
00:10:38Die vielen
00:10:40Weidezäune,
00:10:41die müssen
00:10:42für die Passage
00:10:43der Rallye
00:10:43eigens geöffnet
00:10:44werden.
00:10:45Gleichzeitig
00:10:45darf man
00:10:46natürlich
00:10:46die Tiere
00:10:47der Landwirte
00:10:48nicht gefährden.
00:10:50Eine
00:10:50organisatorische
00:10:51Mammutaufgabe.
00:10:52Musik
00:10:53Musik
00:10:54Musik
00:10:55Musik
00:10:56Musik
00:10:57Musik
00:10:58Musik
00:10:59Musik
00:11:00Musik
00:11:02Musik
00:11:04Musik
00:11:06Musik
00:11:07Musik
00:11:08Wir verlassen uns
00:11:36auf die Koordination
00:11:36von Einheimischen
00:11:38die dafür Sorge
00:11:39tragen, dass
00:11:39alles in Ordnung
00:11:40ist, wenn wir
00:11:41diese Ranches
00:11:41durchfahren
00:11:42haben.
00:11:43Das kann man
00:11:44von außerhalb
00:11:44gar nicht
00:11:44leisten.
00:11:45Musik
00:11:47Musik
00:11:48Wir wollen
00:12:05auf diesem
00:12:06Privatgelände
00:12:06natürlich keinen
00:12:07Schaden
00:12:07schaden anrichten
00:12:08und wir
00:12:08wollen
00:12:09auch
00:12:09jegliche
00:12:09Missverständnisse
00:12:10mit den
00:12:10Landwirten
00:12:11vermeiden.
00:12:12Das heißt,
00:12:13wir erklären
00:12:14denen im
00:12:15Vorfeld
00:12:15genau, wie
00:12:15wir uns
00:12:16die
00:12:16Abläufe
00:12:16vorstellen
00:12:17und wir
00:12:18stellen
00:12:18eine
00:12:19Person
00:12:19für jeden
00:12:20Weidezaun
00:12:20ab, damit
00:12:21dort wirklich
00:12:21nichts
00:12:21passiert.
00:12:23Einige
00:12:24der Strecken
00:12:24gehören zur
00:12:25Provinz
00:12:25Schubut,
00:12:27einige andere
00:12:27führen über
00:12:28die großen
00:12:28landwirtschaftlichen
00:12:29Nutzbetriebe
00:12:30hinweg,
00:12:31aber da reden
00:12:31wir wirklich über
00:12:32Zehntausende
00:12:32von Hektar
00:12:33Landwirtschaftsfläche,
00:12:34die wir dort
00:12:34durchqueren müssen.
00:12:36Also ist ganz
00:12:37wichtig, dass
00:12:37deren Besitzer
00:12:38genau wissen,
00:12:39was passiert
00:12:40und dass wir
00:12:40uns auch um
00:12:41deren Belange
00:12:41kümmern.
00:12:46Das heißt,
00:12:47im Bezuge
00:12:48der Besichtigungsfahrten
00:12:49musste auch
00:12:49den besagten
00:12:50Landwirten
00:12:50jeweils
00:12:51ein Besuch
00:12:51abgestattet
00:12:52werden
00:12:52und Besuche
00:12:54in Argentinien,
00:12:55die können
00:12:55sich ganz
00:12:55schön
00:12:56in die
00:12:56Länge
00:12:56ziehen.
00:13:03Von
00:13:037 Uhr
00:13:04oder
00:13:048 Uhr
00:13:04morgens
00:13:05bis
00:13:05zu
00:13:06Mitternacht
00:13:06werden bei Ihnen
00:13:07Rallyeautos
00:13:08übers Gelände
00:13:08fahren.
00:13:09Wir kennen das
00:13:10schon von
00:13:10anderen
00:13:10Rallys,
00:13:11die hier
00:13:11auch
00:13:11vorbeigefahren
00:13:12sind.
00:13:14Dieses
00:13:14Mal aber
00:13:15wird es
00:13:15anders
00:13:15werden,
00:13:16denn wir
00:13:16haben
00:13:16mehr
00:13:16als
00:13:16200
00:13:17Motorräder,
00:13:18150
00:13:18Autos
00:13:19und 80
00:13:19Trucks,
00:13:20ein
00:13:20gigantisches
00:13:21Feld,
00:13:21das bei
00:13:21anderen
00:13:21Rallys
00:13:22so nicht
00:13:22bei Ihnen
00:13:23vorbeikommen
00:13:23wird.
00:13:35Stört
00:13:35keinen,
00:13:36im Gegenteil
00:13:36freut sogar
00:13:37alle
00:13:37Gastfreundschaft
00:13:38auf Argentinisch.
00:13:40Die
00:13:40Gespräche
00:13:40mit den
00:13:41Landwirten,
00:13:42mit den
00:13:42Farmern
00:13:42führen
00:13:43oft sogar
00:13:44dazu,
00:13:45dass
00:13:45die
00:13:45Streckenführung
00:13:46nochmal
00:13:46überdacht
00:13:47und
00:13:47geändert
00:13:47werden
00:13:48müssen.
00:13:52So wie
00:13:55in diesem
00:13:55Fall
00:13:56beispielsweise
00:13:56als
00:13:57plötzlich
00:13:58eine
00:13:58neue
00:13:59Fahrspur
00:13:59ins
00:14:00Bewusstsein
00:14:00der
00:14:01Organisatoren
00:14:01gerückt
00:14:01wird.
00:14:03Es gibt
00:14:03hier
00:14:03eine
00:14:03andere
00:14:04Strecke,
00:14:04einen
00:14:04anderen
00:14:05Weg,
00:14:06der
00:14:06in
00:14:07öffentlicher
00:14:07Hand
00:14:07ist
00:14:08und der
00:14:08kaum
00:14:08benutzt
00:14:09wird
00:14:09im
00:14:09Gegensatz
00:14:10zu dieser
00:14:10hier
00:14:10ganz
00:14:10neu
00:14:11aufgefahrenen
00:14:12Straße.
00:14:15Er
00:14:15sagt,
00:14:15es macht
00:14:16ihm nichts
00:14:16aus
00:14:16und wir
00:14:16über
00:14:17seine
00:14:17Privatstraße
00:14:18fahren.
00:14:19Er
00:14:19sagt
00:14:19aber,
00:14:19da die
00:14:20gerade
00:14:20neu
00:14:20geschottert
00:14:22ist,
00:14:22wäre
00:14:22es
00:14:22besser,
00:14:22man
00:14:23würde
00:14:23die
00:14:23alte
00:14:23nehmen.
00:14:40Nicht
00:14:45immer
00:14:46konnten
00:14:46die
00:14:46Franzosen
00:14:47auf
00:14:47die
00:14:47Belange
00:14:48der
00:14:48Landwirte
00:14:48so viel
00:14:49Rücksicht
00:14:49nehmen
00:14:49wie
00:14:50hier.
00:14:53Der
00:14:53Besitzer
00:14:53dieser
00:14:54Farm
00:14:54sagt,
00:14:54er
00:14:54würde
00:14:55es
00:14:55sehr
00:14:55gerne
00:14:56sehen,
00:14:56wenn
00:14:56wir
00:14:57möglichst
00:14:57nah
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00:14:58Haus
00:14:58vorbeifahren
00:14:58würden.
00:15:00Aber
00:15:01es
00:15:01sieht
00:15:01hier
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00:15:01aus,
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00:15:03werden.
00:15:05Wir
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00:15:05Lösung
00:15:05gefunden,
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00:15:06hundert
00:15:07Meter
00:15:07weiter
00:15:07oben
00:15:07fahren,
00:15:08dass
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00:15:10seiner
00:15:10Fenster
00:15:10aus
00:15:10noch
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00:15:11kann.
00:15:17Etienne
00:15:18Lavienne
00:15:18und David
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00:15:20bei jeder
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00:16:08A
00:16:08A
00:16:09A
00:16:09The old Bahnhof of Jakobaki is the third Bivak of Etienne Lavene and David Castera at this Rally Dakar.
00:16:25We have a first time in a building in a building in a building.
00:16:30This building is very well known for that it was a big Wollumschlagsplatz in Argentinien.
00:16:37There is also a lot to see and a lot to experience.
00:17:07There is a lot to see and then drive Volkswagen against Mitsubishi and the private BMW team.
00:17:26By the Rally Dakar through Argentinien and Chile.
00:17:29But yet we are still at the preparation and the preparation.
00:17:33We have cars, cars and trucks.
00:17:37And trucks.
00:17:38That means we have to pay attention to the route.
00:17:40We have to pay attention to the requirements for our different classes.
00:17:46And within all these three categories have we also got Profifahrer,
00:17:50and reine Herrenfahrer, reine Amateure.
00:17:53It was also immer a compromise,
00:17:54nach dem wir suchen mussten.
00:17:55Und der war nicht einfach zu finden.
00:17:57Um das wirklich optimal zu machen,
00:17:59haben wir uns für jede einzelne Tagesetappe drei Tage Vorbereitungszeit gegönnt.
00:18:04Nach drei Tagen kommt es einem das schon ein bisschen lang vor.
00:18:08Wenn man einen Tag fährt, dann wird alles etwas einfacher.
00:18:11Jean-Pierre Fontenoy unterwegs.
00:18:20Bei der Besichtigungsfahrt.
00:18:22Sein Beifahrer Jacques Dubois muss das Roadbook führen,
00:18:25an dem sich nachher das gesamte Feld der Rally Dakar orientieren wird.
00:18:30Wir haben zunächst eine sehr unebene Strecke vor uns,
00:18:41und dann ändert sich ganz plötzlich der Rhythmus des Terrainers.
00:18:45Man kann überhaupt nichts sehen.
00:18:46Man fährt durch einige blinde Kurven hindurch,
00:18:48und die Kurven werden auch noch immer und enger.
00:18:50Sie machen immer weiter zu.
00:18:51Man muss hier auf jeden Fall Gefahrenstufe 2 in Roadbook eintragen.
00:18:55Wenn man hier nicht vorsichtig ist in dieser Linkskurve,
00:19:01dann landet man direkt auf den Schwelzen.
00:19:05Jeder einzelne Kilometer der Route wird auf diesem Bildschirm angezeigt.
00:19:14Und jeden Eintrag, den wir vornehmen,
00:19:19nehmen wir vor, indem wir ein Pedal betätigen.
00:19:22Die GPS-Koordinatoren werden dann im Nachhinein abgeglichen
00:19:27mit den Kilometerangaben, die wir manuell eingegeben haben.
00:19:31Danach wird eine Liste erstellt, wo beides in Einklang gebracht wird,
00:19:36die auch der Security und den Helikopterpiloten zur Verfügung gestellt wird.
00:19:41Proben auf den Gipfel fahren wir rechts ab, um so über den Pass rüber zu kommen.
00:20:08Die Wettbewerber haben sicher keine Zeit hier stehen zu bleiben und diesen Ausblick zu genießen,
00:20:21aber er ist einfach gigantisch.
00:20:23Unter Umständen müssen sie doch ein bisschen warten und haben Zeit den Ausblick zu genießen,
00:20:28denn hier wird es auf jeden Fall einige Plattfüße geben nach diesem Steinfeld,
00:20:32das sie da gerade durchfahren haben.
00:20:34Plattfüße, sind das noch das Mindeste?
00:20:38Das Terrain sieht zwar aus, als sei es lediglich Gras,
00:20:42aber unter dem Gras sind viele, viele Felsbrocken versteckt
00:20:46und das sind wirklich trügerische Bedingungen, wo einiges schief gehen kann.
00:20:50Gleichzeitig schrauben wir uns auch langsam in ein beachtliches Höhenlevel über dem Meeresspiegel nach oben.
00:20:58Das könnte vielleicht die erste vorentscheidende Phase der Rallye werden.
00:21:02Die Strecke ist sehr technisch.
00:21:04Auf den ersten 100 Kilometern kann man nicht viel gewinnen,
00:21:08aber dann nachher eine ganze Menge verlieren.
00:21:10Wie wird es sind für die Gras und die Gras und die Gras.
00:21:14Hoe kann man die Gras von der Flucht überhaupt nicht zu verlieren?
00:21:16Wie kann man jetzt die Gras von der Flucht überhaupt nicht zu verlieren?
00:21:48Das Schlimmste daran ist, dass man zwischen den einzelnen Gefahrenstellen unglaublich schnell fährt.
00:22:03Man hat also gerade mal einen gewissen Leichtsinnigkeit entwickelt, einen gewissen Geschwindigkeitsrausch quasi und dann kommt so eine Falle, in die man dann reintrifft.
00:22:11Das ist typisch für den Marathon-Rallysport.
00:22:18Das ist typisch für den Marathon-Rallysport.
00:22:48Jetzt werden wir von der alten Rally Dakar, wenn auch in etwas anderem Umfeld, festfahren, wird auch bei der neuen Dakar in Argentin und Chile wieder ein ganz, ganz großes Thema werden.
00:23:00Ich habe vorher extra noch gefragt, bist du sicher, dass wir durchkommen?
00:23:09Dann hat man gesagt, natürlich, natürlich. Das Resultat sehen Sie jetzt ja.
00:23:39Der Tag dauert noch mindestens 400 Kilometer.
00:23:58Ja, wer jetzt schon zu riskiert hat, der schaut nachher ziemlich dumm dran.
00:24:28Ja, ich habe hier nicht nur noch etwas, was ich.
00:24:30Ich habe es ein paar Malen.
00:24:32Ich habe es ein paar Malen, was ich, wenn, was ich, wenn ich, was ich, wenn, was ich, was ich, was ich.
00:24:35Oh, yeah, yeah.
00:24:36I'm sorry.
00:24:36I need to.
00:24:37I need to.
00:24:37I need to.
00:24:38I need to.
00:24:39I need to.
00:25:05I need to.
00:25:08Oh, yeah, yeah.
00:25:09Oh, yeah.
00:25:10I think that's a good one, right?
00:25:15Yes.
00:25:16So I'm going to take a little...
00:25:18It's just a 6.
00:25:20It's good.
00:25:35That's what's also great.
00:25:37Das Geniale an dieser Rallye ist der abrupte Wechsel des Rhythmuses.
00:25:41Mal fährt man 200 kmh und dann kommt man ganz plötzlich auf solch ein Gelände.
00:25:58Die Pflanzen können einem hier ziemlich schnell den Kühler kaputt hauen.
00:26:07Auch das ist ein sehr selektiver Streckenabschnitt.
00:26:14Hier wird sich relativ schnell herausstellen, wer viel riskieren möchte und wer mit Köpfchen fährt.
00:26:20Kein Stein, sondern ein Geraben, laut der letzte Dialog zwischen Jean-Pierre Fontenoy und seinem Beifahrer Dubois.
00:26:29Kein Stein, sondern ein Geraben, laut der letzte Dialog zwischen Jean-Pierre Fontenoy und seinem Beifahrer Dubois.
00:26:41Du Bois.
00:26:42Du Bois.
00:26:43Du Bois.
00:26:45Du Bois.
00:26:46Du Bois.
00:34:38I don't.
00:34:39Who's사 way.
00:34:41Yeah.
00:34:43You're.
00:34:47I'll see you.
00:34:49For everyone, it's only fun.
00:35:19Und auch das kennen Sie von der Rallye Dakar. Der Versuch, Motorräder oder andere Autokonkurrenten den dichten Staub zu überholen, wenn es keine Ausweichspuren gibt, das kann zu einem Geduldsspiel werden.
00:35:40Die Landschaft verändert sich jetzt auf diesem Teilstück, fast von Kilometer zu Kilometer, mit ihr auch der Fahrbahnbelag.
00:35:49Eine sandige Offroad-Piste mit allerdings jede Menge Vegetation, jeder Menge Pflanzenbewuchs am Wegesrand.
00:36:00Und bei den vielen Bergaufpassagen, da ist eine Motorleistung gefragt und wenn man dort hinter beispielsweise einem Truck herfährt, dann kann man schnell mal stecken bleiben und den nötigen Schwung verlieren.
00:36:19Auf Grasfeldern, in dieser wilden Weide, passiert das sogar schon bei solch steilen Anstiegen aus eigener Kraft.
00:36:30Mit unserem Auto bräuchten wir hier locker 150 PS mehr und ich bin sicher, dass selbst die großen Prototypen der Werksteams aus der Autokategorie hier in diesen riesigen Gras, Soden und Büscheln ihre liebe Not haben werden, in einem Anlauf die Steigung zu schaffen.
00:36:47Den Trucks wird sogar per Funk ein Umweg nahegelegt, weil David Castor es auch nicht geschafft hat, in einem Schwung den Gipfel zu erklimmen.
00:37:05Die LKWs müssen Serpentinen erfinden, um überhaupt auf solche steile Wege hochzukommen.
00:37:10Die großen, hervorstechenden Büschel machen es so schwierig, hier in einem geraden Strich hochzufahren.
00:37:40Und jetzt haben wir eigentlich alles richtig gemacht, finden uns aber plötzlich mitten in einem Steinfeld wieder und kommen deswegen nicht weiter.
00:37:46Das ist auch eine der Prüfungen, an die man sich noch lange, lange erinnern wird.
00:38:16Es macht Spaß, auf schnellen, kurvigen Strecken zu arbeiten.
00:38:20Normalerweise stellt sich auf Gras schnell Langeweile ein.
00:38:24Hier allerdings ist es so schwer, den Berg hochzukommen, dass das eine Herausforderung der ganz anderen Art ist.
00:38:29Wir haben uns bei der Routenführung ein klares Ziel gesetzt.
00:38:53Wir wollen den Teilnehmern möglichst atemberaubende Landschaften präsentieren.
00:38:57Es soll ihnen Spaß und Freude machen, bei unserer Rallye mitzufahren.
00:39:02Nicht nur wegen der fahrerischen Herausforderung, sondern auch wegen der Landschaft, die sie auf dem Weg durch Argentinien und Chile zu sehen bekommen.
00:39:10Auf keinen Fall möchten wir nachher hören, das war aber viel einfacher, als wir uns das vorgestellt haben.
00:39:14Die Gefahr, glaube ich, besteht nach dem Recken nicht.
00:39:20Das haben Sie schon gesehen.
00:39:21Es gibt unglaublich mannigfaltige Schwierigkeiten, die vom 2. bis zum 18. Januar auf die Teilnehmer der Rallye Dakar warten werden.
00:39:31Darunter auch eine Wüste mit den höchsten Dünenfeldern der Welt belegen im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile.
00:39:42Gebirgsüberfahrten, eine Wüste, Steinfelder, die Pampa.
00:39:59Der Auftrag der diesjährigen Motorsport-Saison wird ein ganz, ganz besonderer werden.
00:40:08Spektakulärer als alles, was Sie bis jetzt erlebt haben beim Marathon-Rallye-Sport.
00:40:12Das ist eine Wüste.
00:40:42who will win the Dakar, the must be a versatile Allrounder.
00:41:06Die meisten Teilnehmer werden überrascht davon werden, wie oft sich das Terrain ändert.
00:41:13Von Sand zu Steinen zu Wasser durch Fahrten, da ist wirklich alles mit dabei.
00:41:17Man braucht viel mehr Konzentration als in Afrika auf eine Einzelwertungsprüfung, auf eine einzelne Speziale.
00:41:23Und ich bin überzeugt davon, mit solchen Schwierigkeiten, da rechnet kein Teilnehmer im Vorfeld.
00:41:36Und dann kommt sie endlich, die so heiß ersehnte Wüste, auf die sich bei der alten Dakar alle gefreut haben.
00:41:51Und jetzt hier sind wir nicht in Mauretanien, aber in Chile.
00:41:54Doch es gibt dieselbe Grundvoraussetzung, dieselbe Grundmaßgabe. Luft aus den Reifen lassen.
00:41:59Die Dünen umweht bei jeder Rallye Dakar ein ganz besonderer Mythos.
00:42:12Man sieht sie jetzt bereits seit 40 Kilometern auf sich zukommen und jeder freut sich drauf, ins Dünenfeld reinzufahren.
00:42:18Und plötzlich sind sie da, die höchsten Dünen der Welt, will sagen die am höchst gelegenen Dünen der Welt.
00:42:36Die aufgrund der ganz besonderen Winde hier extrem schwer zu lesen sind.
00:42:40Man weiß nicht, wo sie brechen. Man weiß nicht, wie steils nach dem Dünenkamm wieder bergab geht.
00:42:49Erfahrungswerte aus Mauretanien und aus der Sahara sind hier in Chile nur ganz, ganz begrenzt anzuwenden.
00:43:10Das sind unglaublich steile Dünen, von denen wir herabfahren.
00:43:23Man fährt sich schnell fest, man schätzt auch die eigene Geschwindigkeit sehr schnell falsch ein und kann dann abstürzen.
00:43:28Vielleicht sollte man lieber über die Grasfläche reinfahren.
00:43:48Dahinter schließen sich dann die Dünen an.
00:43:51Aber der Weg ins Dünenfeld hinein scheint mir über das Gras sicherer zu sein.
00:43:58In manchen Bereichen erinnern mich die Dünen sehr stark an Afrika.
00:44:16Dann gibt es aber auch wieder Teilstücke, die bewachsen sind.
00:44:22Und denen ist es unglaublich schwer, die richtige Richtung beizubehalten.
00:44:25Man muss geduldig sein, man darf nichts übers Knie brechen wollen.
00:44:30Und das kann ein ganz, ganz entscheidender Moment in unserer Rallye werden.
00:44:33Festgefahren im losen Sand, der in Afrika Fesh-Fesh heißen würde.
00:44:52Er reißend von der Felge gelaufen, wenn ein bisschen zu viel Luft abgelassen wurde und dann die Seitenführungskraft gefehlt hat.
00:44:58Und dann auch noch ein festgegangener Wagenheber.
00:45:05Unglaublich, was alles schief laufen kann.
00:45:08Echt, Jean-Pierre Fontenoy.
00:45:10Mit all meiner Erfahrung aus 21 Dakars hätte ich gedacht, ich hätte schon jedes Problem einmal gelöst.
00:45:22Aber jetzt habe ich ein ganz, ganz neues.
00:45:23Wenn schon wir auf diesen Etappen keine Probleme hätten, dann würde das bedeuten, dass die viel zu einfach wären.
00:45:48Denn dann würden ja auch die viel besser ausgerüsteten Werksfahrer erst recht keine Schwierigkeiten haben.
00:45:54Das kann nicht Sinn der Aktion sein.
00:46:03Im Wettbewerb wäre das jetzt die reinste Katastrophe.
00:46:06Manchmal ist es besser, etwas ruhiger zu fahren.
00:46:19Aber wenn wir im vierten Gang unterwegs sind, dann kann es schon mal passieren, dass wir solche Abfahrten völlig falsch einschätzen und ins Poltern geraten.
00:46:27Und dann kann es schon mal passieren, dass wir solche Abfahrten kommen.
00:46:57Das Besondere an dieser Dakar ist die Tatsache, dass jede Etappe sich komplett von der vorhergehenden unterscheidet.
00:47:15Ich glaube, uns steht die schwierigste Rallye Dakar aller Zeiten ins Hause.
00:47:21Wer das Ziel erreicht, der hat auch wirklich verdient, wie ein Sieger gefeiert zu werden.
00:47:27Neben den Herausforderungen der wirklich wunderschönen Strecke dürfen Sie auch nicht vergessen, wir fahren hier im Januar und das ist auf der südlichen Erdhalbkugel Hochsommer.
00:47:51Die äußeren Bedingungen, das Wetter ist also gleich einmal die nächste große Herausforderung für die Fahrer.
00:47:58In Afrika fuhren wir im Winter, da ist es längst nicht so heiß, wie es hier jetzt im südamerikanischen Sommer sein wird.
00:48:04Die Fitness der Fahrer wird deswegen auf eine harte Probe gestellt, aber auch die Leistungsausbeute der Motoren.
00:48:14Denn in der Höhenluft, die teilweise bis mehr als 4000 Meter über normalen Null hinaufführt, ist natürlich erfahrungsgemäß weniger Sauerstoff vorhanden als auf dem Meeresspiegel.
00:48:25Die enorme Höhe über dem Meeresspiegel wird auch einige Leute überraschen.
00:48:32Meistens bewegen wir uns auf 1500 Metern, oft geht es aber auch über 2000 und noch mehr Höhenmeter hinaus.
00:48:39Die Motoren werden spürbar an Leistung einbüßen.
00:48:41Die Temperaturen werden ansteigen und auch die Sportler können durchaus darunter leiden.
00:48:47Die Konzentrationsfähigkeit wird auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.
00:48:52Es kommt viel mehr als in Afrika auch auf die physische Fitness drauf an.
00:48:56Der Ruhetag der diesjährigen Rallye findet in Valparaiso, einem Urlaubsort in Chile, statt.
00:49:10Und erst danach geht es so richtig los mit dem Weg zurück in Richtung Argentinien.
00:49:26Wir bewegen uns dann nördlich vom Pazifik in Richtung der Anden, kommen in Kupiapo vorbei,
00:49:35wo wahrscheinlich die größten Schwierigkeiten der diesjährigen Dakar auf die Teilnehmerwannen lauern,
00:49:41nämlich die riesigen Dünen und die harten Offroad-Passagen.
00:49:45Das sind drei bis vier extrem anspruchsvolle Tage.
00:49:48Der Name Kupiapo könnte in die Geschichtsbücher des Marathonsports eingehen.
00:50:00Gleich die erste Auflage der Kupiapo-Etappe schon ein Klassiker werden.
00:50:18Der Name Kupiapo-Etappe schon ein Klassiker werden.
00:50:48Der Grenzübertritt zurück nach Argentinien ist eines der Highlights der Veranstaltung.
00:51:05Nicht aus sportlicher Sicht, es ist eine reine Verbindungsetappe.
00:51:08Aber man fährt 4725 Kilometer lang durch wirklich außergewöhnliche Landschaften hindurch.
00:51:17Ein spektakuläres Bild.
00:51:18Um bei der Besichtigungsfahrt wirklich alle Eventualitäten in Betracht zu ziehen,
00:51:31hat man sich neben Fontenoy auch auf die Vergangenheit von Castera,
00:51:36dem sportlichen Direktor der heutigen Dakar, besonnen.
00:51:39Der war nämlich früher ein aktiver Motorradfahrer in der afrikanischen Dakar
00:51:43und hat sich extra eine Maschine mitgebracht, um einiges aus der Biker-Perspektive zu erfahren.
00:51:51Ein unglaublich enges Schluch, durch die man durchfahren muss,
00:51:54wirklich sehr anspruchsvoll, gerade für die Motorradfahrer.
00:51:56Das muss man mit dem Auto noch mal gegenfahren, ob das wirklich so darstellbar ist.
00:52:06Castera war fünfmal bei der Dakar mit dabei, zwischen 1994 und 1998.
00:52:15Im Jahre 97 langte es für einen Podestplatz für ihn.
00:52:19Da hinten gibt es einen gigantischen steilen Aufstieg.
00:52:39Ich musste wirklich Serpentinen rausarbeiten, um überhaupt hochzukommen.
00:52:45Fantastisch, das muss unbedingt mit in die Streckenführung eingearbeitet werden.
00:52:48Bei der Ankunft nach Fiambala haben wir eine kurze, aber unglaublich anspruchsvolle Speziale.
00:53:00Danach kommen wir nach Cordoba, 500 Kilometer Special Stage.
00:53:05Da warten am vorletzten Tag vielleicht noch einige Überraschungen auf die Aktiven.
00:53:09Das wird eine fantastische Veranstaltung.
00:53:18Die Leute werden dasselbe Abenteuer erleben wie bei der Dakar, allerdings in einem ganz neuen Umfeld.
00:53:24Und Sie, liebe Zuschauer, können dieses Abenteuer live verfolgen bei uns auf Eurosport.
00:53:29Am 2. Januar geht's los.
00:53:31Ab dem 3. Januar sind wir dann zweimal täglich live für Sie dabei.
00:53:3419.15 Uhr und kurz nach 23 Uhr mit Live-Einblendungen aus Südamerika.
00:53:40Ich freue mich drauf und ich freue mich auf Sie bei der Premiere der Rallye Dakar in Südamerika.
00:53:45Bis dahin, tschüss, vielen Dank fürs Zugucken und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
00:53:49Ihr Norbert Okenga
00:54:04Beben, beben, beben, beben, beben, beben...
00:54:08Oh, my God.
00:54:38Oh, my God.
00:55:08Ganz neuen Mitsubishi auf zu ganz neuen Ufern bricht.
00:55:13Oh, my God.
00:55:43Oh, my God.
00:55:45Oh, my God.
00:55:47Oh, my God.
00:55:49Oh, my God.
00:55:51Oh, my God.
00:55:53Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens, als bei vielen auch das Paris von Südamerika.
00:55:59Bei der eindrucksvollen Architektur ist das kein Wunder.
00:56:02Allerdings haben wir ein deutlich anderes Wetter in Argentinien als im bitterbitterkalten Paris.
00:56:07Denn wir sind in der Mitte des südamerikanischen Sommers.
00:56:11Und das gleich der nächste große Unterschiede zur althergebrachten Dakar.
00:56:17Die Temperaturen, mit denen die Teilnehmer in der Auto, der Motorrad, der Truck und der Quadwertung zu kämpfen haben werden bis zum 18. Januar,
00:56:25die sind deutlich höher als in Afrika zu vergleichbarer Jahreszeit.
00:56:30Die Gegend von La Buoca begrüßte den Dakar Trost mit allerlei Milongas zum Tango tanzen.
00:56:43Die Tänzer und die Fußballfans machen aber jetzt in den nächsten Wochen Platz für die Motorsportfans.
00:56:49Bis zum 18. Januar einige aufregende Wertungsprüfungen und Etappen, die auf dem Programm stehen.
00:57:00Die Rallye schwingt sich von Buenos Aires zunächst durch Argentinien in südlicher Richtung nach Santa Rosa und Puerto Madryn
00:57:07mit der zweitlängsten Wertungsprüfung als dritte Etappe der Veranstaltung.
00:57:12Da geht es hoch nach Jakubaki, Neuquen, San Rafael.
00:57:16Von dort nach Mendoza, bevor es dann in einer dramatischen Andenüberquerung und einem Gebirgszug und einer Überfahrt über 4700 Meter über Normalnull
00:57:27nach Valparaiso am Pazifik geht.
00:57:30Dort steht der traditionelle Restday, der traditionelle Ruhetag auf dem Programm.
00:57:37Dann hoch in Richtung Kobiapo, in Richtung der berühmten Atacama-Wüste,
00:57:42in der es seit 300 Jahren, so gut wie überhaupt, nicht mehr geregnet hat.
00:57:47Zurück wieder über die Anden hinein nach Argentinien, via La Rioja und Cordoba.
00:57:54Und dann kommen 14 Wertungsprüfungen zum Ende in Buenos Aires am 18. Januar.
00:58:03Argentinien und Chile sind bekannt für eine Motorsportleidenschaft unter ihren Zuschauern,
00:58:08die dieser Rallye Dakar eine ganz andere Stimmung verleihen wird, als sie das in Afrika jemals erlebt hat.
00:58:18Wir schlagen mit der Rallye Dakar in diesem Jahr ein neues Kapitel in den Geschichtsbüchern auf.
00:58:2330 Jahre lang sind wir quer und längst durch Afrika befahren.
00:58:27Jetzt erschließen wir einen neuen Kontinent.
00:58:29Trotzdem bleiben wir dabei noch dem Geist der Veranstaltung treu.
00:58:34Es geht immer noch darum, die eigenen Grenzen zu verschieben,
00:58:38neue Welten, neue eigene Möglichkeiten zu entdecken.
00:58:46Und auch das ist dem Geiste treu geblieben.
00:58:49Es gibt nach wie vor die Motorradwertung und die Automobilwertung.
00:58:51Die Motorräder waren die Ersten, die nach dem Verschiffen vom Hafen Le Havre am 26.11.
00:58:59dann hier zwischen den Jahren zur technischen Abnahme geschritten oder gefahren kamen.
00:59:04Titelverteidiger ist Cyril de Pré, der wie üblich auf einer KTM fährt.
00:59:09KTM, die österreichische Marke, bleiben.
00:59:12Auch beim neuen Format die großen Favoriten auf den Sieg bei diesem Marathon-Rallye-Klassiker.
00:59:21Das Terrain, das uns jetzt erwartet, das kennt noch keiner der Teilnehmer.
00:59:28Es wird nicht nur eine Rallye, es wird auch eine Entdeckungsreise werden.
00:59:32Ich habe schon immer gesagt, dass man die Dakar vor allen Dingen mit Köpfchen gewinnt.
00:59:36Und das gilt in diesem Jahr noch mehr als früher.
00:59:39Auf uns warten einige neue Herausforderungen.
00:59:42Allen voran das Reifenmanagement auf den extrem heißen Tagen im Sommer.
00:59:46Darin werden wir uns sicherlich noch das ein oder andere Mal unterhalten.
00:59:51Die KTM-Mannschaft aus Mattighofen ist nach wie vor der große Favorit.
00:59:56Sie fahren weiterhin mit den 660 Kubikzentimeter-Maschinen.
00:59:59Wenn auch das Werksteam aus Österreich etwas in der Quantität geschrumpft ist.
01:00:04An der Qualität hat sich nichts geändert.
01:00:08Alain Duclos aus Mali ist wieder im Sattel.
01:00:10Marc Comer, Sieger des Jahres 2006.
01:00:18Er ist der stillste der KTM-Werksmannschaft.
01:00:22Bekannt vor allen Dingen für seine Konstanz und weniger für seine draufgängerische Grundschnelligkeit.
01:00:27Er gilt als einer der großen Geheimfavoriten.
01:00:30Bei der Dakar mit dem erhöhten Schwierigkeitsgrad.
01:00:32Die Rallye scheint in diesem Jahr sehr viel härter zu sein als sonst.
01:00:40Das könnte mein persönlich großer Vorteil sein.
01:00:42Ich mag solche äußeren Bedingungen.
01:00:45Ich bin immer der Ansicht, die Dakar muss eine sehr schwierige Rallye sein.
01:00:48Und ich hoffe auch, dass die Navigation äußerst problematisch und schwierig ist.
01:00:54Wenn ich dann Glück habe und keine Schwierigkeiten habe, dann sollte es für mich gut laufen.
01:00:57Kordi Bea Doms war im Jahr 2007 einer der Wasserträger für Marc Comer.
01:01:05Ein Unfall auf der Prüfung nach Suedad setzte seiner Rallye ein Ende.
01:01:11Dafür hielt er sich aber im letzten Jahr der Saison 2008 völlig sturz- und schadlos.
01:01:16David Castell impft dem neuen Vectra-Team einen neuen Geist des Frohsinns ein auf dem Weg rund um Buenos Aires.
01:01:24Aber auch er ist sehr schnell und einer der Favoriten.
01:01:28Es gibt dieses Jahr ein extrem starkes Fahrerfeld und wir fangen alle komplett bei Null an.
01:01:35Das heißt, diejenigen Fahrer, die sich am schnellsten auf neue Bedingungen einstellen können, die werden hier Erfolg haben.
01:01:41Die Strategie wird ganz, ganz wichtig sein.
01:01:44Und meine Strategie lautet, attackieren und möglichst viel Spaß haben.
01:01:46Franz Verhoeven brach sich bei einem Unfall im Jahr 2007 beide Schultern.
01:02:01Damals war er Wasserträger für KTM.
01:02:05Und Francisco Lopez ist als Chilene mit entsprechendem Heimvorteil einer der weiteren KTM-Fahrer, die man ganz oben auf der Rechnung haben muss.
01:02:13Ich möchte bis zum Ruhetag in Valparaiso vor allen Dingen gemächlich und taktisch klub fahren.
01:02:23Bis dahin gilt es in meinen Augen vor allen Dingen auf die Reifen aufzupassen und genau zu lesen, wie die Reifen beansprucht werden.
01:02:30In der ersten Woche muss man schnell, aber kontrolliert fahren und nach dem Ruhetag, da geht's richtig los.
01:02:34Der Portugiese Helder Rodriguez ist einer der Helfershelfer für die KTM-Mannschaft.
01:02:48Der Portugiese fährt fürs Vectra-Team.
01:02:51Auch er hat schon Etappensiege bei der alten Dakar zu verzeichnen gehabt.
01:02:54Die Farbe grün steht traditionell für Paul Anders Ulle Valsdetta, einen Privatfahrer aus Norwegen.
01:03:08Einen erfahrenen Fahrensmann und ein ganz großer Kämpfer, den man ebenfalls auf dem Zettel haben sollte als einen Podestanwärter.
01:03:15Und für ihn spricht vor allen Dingen der Oberkörper, der ein bisschen an Niki Pedersen, den Speedway-Fahrer erinnert.
01:03:28Miran Stanovic, der Slowene.
01:03:32Gerade in den Dünen sollte er aufgrund seiner extrem austrainierten Statur in der Lage sein, die schweren Maschinen schnell zu handeln.
01:03:39David Frattin führt einmal mehr das Aufgebot von Yamaha an.
01:03:47Yamaha France und die Franzosen und die Japaner haben mächtig aufgerüstet.
01:03:51Es gibt insgesamt 45 Yamaha.
01:03:54David Frattin hier wie immer die Speerspitze auf der 450 Kubikzentimeter kleinen Maschine.
01:04:03Ich kenne die neue Rupenführung zwar auch noch nicht, aber ich mache mir darüber keine großen Gedanken.
01:04:07Denn ich fuhre bereits in Afrika und in Australien, kenne also alle möglichen Fahrbahnbelege.
01:04:14Nur Herausforderung ist eher spannend als furchteinflüsend.
01:04:19Die 450 Kubikzentimeter Yamaha ist viel kleiner, viel leichter als die KTM, deutlich agiler.
01:04:26Und sie hat als besonderen Clou wiederum den zuschaltbaren Allradantrieb.
01:04:30Olivier Pint, der junge Franzose, ist ein neuer Teamkollege.
01:04:32Während Nani Roma, der ehemalige Motorradsieger, sich einen Spaß macht.
01:04:36Die kleine Honda von Ivo Kastan, beinahe ein Monkeybike, mal ebenso unter den Arm zu klemmen.
01:04:45Bei den Motorrädern gibt es auch eine Privatfahrerin aus Deutschland.
01:04:49Tina Mayer, eine 36-jährige Betriebsprüferin aus Hamburg, startet mit der Nummer 100
01:04:54und versucht ihren Dakar-Traum, der letztes Jahr ausfallen musste, wahr werden zu lassen.
01:04:58Ebenfalls mit dabei die Quad-Kategorie 25 am Start, die meisten davon Yamaha.
01:05:14Aber auch dort gibt es eine KTM, daneben Polaris und Suzuki-Maschinen.
01:05:18Die technische Abnahme vor dem Start der Rallye Dakar.
01:05:4760.000 Zuschauer allein schon beim Scrutineering in der Dakar City.
01:05:52Die meisten Augen ruten auf den Platzhirschen in der Autowertung.
01:05:57Volkswagen, der große Herausforderer, brachte seine Race Touareg nicht auf dem Seewege,
01:06:02sondern erst unmittelbar vor der Veranstaltung per Luftfracht aus Niedersachsen nach Südamerika.
01:06:10Die Race Touareg für Carlos Sainz, Dieter Depping, Gineau de Villiers und Marc Miller.
01:06:15Bis zuletzt von der niedersächsischen Mannschaft rund um Sportchef Chris Nissen und den technischen Direktor Andreas Lautner.
01:06:21Bis zur Perfektion vorbereitet, im Hoffen auf den ersten Dakar-Sieg.
01:06:25Argentinien und Chile, vor allen Dingen aber Argentinien, besticht dadurch, dass seine Einwohner unglaublich im Motorsport verrückt sind.
01:06:35Ich bin überzeugt davon, dass bereits auf der ersten Etappe Unmengen von Menschen den Wegesrand sauen werden, vielleicht sogar ein bisschen zu viele.
01:06:41Carlos Sainz gilt als der beste Fahrer im Lager der Wolfsburger, hat aber Ingeniel de Villiers, ein Argenrival in einem eigenen Lager.
01:06:55Noch niemand ist hier in solchem Terrain gefahren.
01:06:58Keiner weiß, was uns genau erwartet.
01:06:59Die Prüfungen scheinen allesamt sehr, sehr lang zu sein.
01:07:02Wir sind gut darauf vorbereitet, denn unser VW-Team hat im letzten Jahr wirklich hervorragende Detailverbesserungen an den Autos vorgenommen.
01:07:09Die Wagen sind perfekt vorbereitet und auch wir Fahrer haben uns sehr gezielt auf die Herausforderung eingesteckt.
01:07:17Alles spricht für einen Riesenkampf zwischen Herausforderer VW und Mitsubishi, die die letzten sieben Rallys Dakar haben für sich entscheiden können.
01:07:26Jetzt aber genau wie die Wolfsburger auch mit einem Dieselmotor kommen.
01:07:30Der neue Mitsubishi Lancer ist weit weniger ausgetestet als der VW Race Touareg 2, deren Diesel schon länger im Wettbewerb ist.
01:07:39Wir haben ein ganz neues Auto, einen neuen Namen in Form des Racing Lancer und einen Dieselmotor, den wir Schritt für Schritt weiterentwickelt haben.
01:07:48Inzwischen ist der Dieselmotor bei uns genauso leistungsfähig wie der alte Benziner.
01:07:52Neben Luc Alfon fährt Hiroshi Masuoka, Juan Rober und Stefan Peter Hansel, der Dauersieger der Rallye Dakar, einen der neuen Mitsubishi Lancer.
01:08:08Sie haben im Gegensatz zu den 2,5 Liter 5 Zylindern von Volkswagen einen 3 Liter V6 mit zwei Turboladern pro Zylinderbank zur Verfügung.
01:08:1918.000 Testkilometer hat Mitsubishi auf die Autos darauf gekloppt.
01:08:24Der Schwerpunkt ist deutlich abgesenkt worden, auch aufgrund eines längeren Radstandes als beim Vorgänger-Siegertypen, den Pajero.
01:08:31Und dazu gibt es ganz neue Stoßdämpfer.
01:08:33Wir brechen damit in eine neue Ära auf und wir haben auch eine ganz neue Motivation, die wird dadurch noch einmal verdoppelt und extra angestachelt,
01:08:44dass wir jetzt quasi zwei Jahre auf einen Dakar haben warten müssen.
01:08:51Die erste Marke, die jemals einen Etappensieg mit Dieselpower bei einer Rallye Dakar gewann, war allerdings BMW.
01:08:57Auch wenn da kein Offizier des Werks hinterher steht, sondern nur die Mannschaft von Sven Quant, die X-Roy-Truppe.
01:09:03Nasser Alatia ist hier das Aushängeschild.
01:09:06Ich bin perfekt vorbereitet auf diese Herausforderung.
01:09:09Ich habe mich körperlich eingeschossen auf das, was mich erwartet.
01:09:12Und auch das Auto ist noch einmal wieder besser geworden.
01:09:15Wir haben sehr viel in großer Höhenlage getestet.
01:09:17Und einige Wertungsprüfungen sind sehr technisch, selbst für eine normale WM-Rallye.
01:09:23Das sollte uns sehr zugutekommen, auch mit der Erfahrung, die ich in der Produktionswagen-WM gesammelt habe.
01:09:31Nasser Alatia ist der einzige von insgesamt sechs BMW X3 CC, die auf dem kompletten Stand 2009 ausgerüstet sind.
01:09:39Er spricht mit einer besseren Kühlung für Differenzial und fürs Getriebe, mit einem schärferen Handling, einer aggressiveren Straßenlage und einem veränderten Schwerpunkt.
01:09:49Er reicht auch dadurch, dass man statt drei jetzt nur noch zwei Ersatzräder mitführt, was das Gesamtgewicht des BMW X3 herunterbringt.
01:09:56Das Großteam von Sven Quandt aus Trebur in Hessen bringt neben Nasser Alatia und General Chicharit einen weiteren Siegernwärter mit.
01:10:11Und in Orlando Terranova auch einen waschechten Lokalmatador.
01:10:16Terranova nämlich kommt aus Argentinien.
01:10:22Ich bin voll motiviert und die Mannschaft perfekt vorbereitet.
01:10:26Ich weiß, dass die Rallye sehr hart und anspruchsvoll wird.
01:10:30Ich hoffe, dass ich eine gute Dakar fahren kann.
01:10:32Eine Veranstaltung, die ich hoffentlich nie mehr vergessen werde.
01:10:43Aber es gibt nicht nur Diesel, sondern es gibt auch eindrucksvolle Benziner-Prototypen in der großen Autokategorie.
01:10:51Beispielsweise der spektakuläre Hammer aus dem Lager.
01:10:53Des versatilen US-Motorsportlers Robbie Gordon, der mit dem Hammer erneut den Brückenschlag zwischen der Baja 1000 in Kalifornien und der Rallye Dakar schlägt.
01:11:02Der Hammer ebenfalls schneller als in der Vorjahresversion, weil er nämlich in seinen Dimensionen geschrumpft ist, leichter geworden ist.
01:11:14Kürzer, mit einer geringeren Spur weiter ausgerüstet.
01:11:19Eine so eindrucksvolle Maschine, dass sogar Michael Bernard, der Regelexperte von VW, sich im Vorfeld bei der Abnahme gleich einmal mit der Kamera auf den Weg machte, um die Konkurrenz ein bisschen auszuspionieren.
01:11:29Das Auto kann man mit dem Modell von vor zwei Jahren überhaupt nicht mehr vergleichen.
01:11:37In der 2008er Dakar konnten wir es leider nie einsetzen, aber wir fuhren damit auch schon bei der Zentral-Europa-Rallye in der Vorsaison.
01:11:44Und da waren wir so gut wie die Top-Werksteams.
01:11:46Wir haben drei Etappen dort gewonnen.
01:11:48Und das heißt, wir müssten auch bei der Dakar hier in Südamerika in der Lage sein, von Anfang an so schnell zu fahren wie die Werke.
01:11:55Wenn wir es schaffen, die zehn Minuten vor uns her zu scheuchen und nicht mehr als zehn Minuten Abriss entstehen zu lassen, dann sind wir in guter Form.
01:12:01Ivan Moller, der Tourenwagenmeister von Seat, fährt in einem Buggy als Einzelstarter ohne Navigator an seiner Seite.
01:12:10Er ist einer von 177 Teilnehmern.
01:12:12Moller fährt alles, was vier Räder hat, von der Tourenwagen-WM über Eisrennen bis jetzt auch zur Rallye Dakar.
01:12:18Es gibt keinen draufgängerischen Motorsportler als den Elsässer.
01:12:21Er sieht, wird Esteve Pujol an den Rollstuhl gefesselt, fährt in einem Ssangyong und auch der ehemalige 500 Kubikzentimeter Grand Prix-Fahrer Takuma Auki bis zu einem Auto mit Handkontrollen mit am Start.
01:12:37Ich freue mich, dass ich jetzt wieder mitfahren kann.
01:12:40Es hat lange gedauert, bis ich wieder in einen solchen Zustand gekommen bin.
01:12:43Es hat sehr, sehr hart, ich habe sehr hart an mir arbeiten müssen.
01:12:46Für mich wird das Fahren mit dem Auto jetzt eine ganz, ganz neue Erfahrung.
01:12:49Ich bin froh über die Kombination, die wir für dieses Jahr schnüren konnten.
01:12:58Neben den großen Werksaufgeboten von VW und Mitsubishi sowie der X-Rate-Mannschaft gibt es eine ganze Reihe von ambitionierten Privatfahrern.
01:13:05Beispielsweise die Zwillinge Tim und Tom Koronell, Alistair McRae in einem Eigenbau des McRae-Clans, Matthias Kahle oder auch Tim.
01:13:19Mit der neuen Routenführung geht auch eine ganz neue Landschaft einher.
01:13:36Es gibt nicht mehr nur Stein- und Sandwüsten, wie Sie das, liebe Zuschauer von der alten Rally Dakar kennen.
01:13:41Es gibt eine viel größere Vielfalt, auf der von Samstag bis zum 18. Dezember Südamerika gequert wird.
01:13:49Um die Route auszuarbeiten, mussten wir zunächst einmal ins Kalkül ziehen, dass wir ja auf die Anforderungen von Autofahrern, Motorradfahrern und Truckies gleichzeitig für sich nehmen müssen.
01:14:03Und dann gibt es auch noch in all diesen Kategorien jeweils Profis und auch Amateurfahrer.
01:14:09All diese Interessen mussten wir irgendwie ausbalancieren und unter einen Hut bekommen.
01:14:13Den Mittelweg zu finden war nicht immer einfach, erst recht nicht in einem Gelände, das so viel mehr Vielfalt aufweist, als das, was wir bisher gekannt haben.
01:14:23Im Mai waren wir in Chile, im Oktober in Argentinien. Wir haben uns für jede Etappe drei Tage Zeit genommen.
01:14:29In Argentinien vor allen Dingen musste man sehr viel mit den lokalen Landwirten verhandeln, über deren Rallys, über deren Grundstücke die Rallye zu weiten Teilen führt.
01:14:41Das machte sehr viele Einzelgespräche notwendig, weil die Rallye-Begeisterung der Landwirte nicht immer in Einklang zu bringen war, mit den Anforderungen von deren landwirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.
01:14:52Dieser Bauer hier hätte es am liebsten gesehen, wenn die Rallye direkt vor seinem Haus langführen würde.
01:15:01Aber dort ist uns der Weg eine Spur zu steinig. Das wollen wir lieber nicht riskieren. Wir schicken in etwas weiteren Abstand hinterm Haus lang.
01:15:08Jean-Pierre Fontenoy, ein ehemaliger Dakar-Sieger aus Frankreich, fuhr in diesem Nissan die Besichtigungsfahrten und legte gemeinsam mit seinem Beifahrer das Roadbook-Fest.
01:15:24David Castera kümmerte sich um den Motorrad-Aspekt bei der Streckenführung.
01:15:30Die Herausforderungen der ganz besonderen Art warteten auf Jean-Pierre Fontenoy.
01:15:38Zum Beispiel das Festfahren in äußerst unwirtlichen Steinwüsten und ausgewaschenen Flussbetten.
01:15:49Grobe Steine kennen Sie auch von der Rallye Dakar, aber nicht unbedingt in der Form, wie Jean-Pierre Fontenoy sie hier meistern musste.
01:15:56Das Festfahren dort war meistens Wüsten-Sand geschuldet, weniger heftigen Steinbrüchen.
01:16:05Wettbewerb werden die Fahrer hier mit deutlich mehr Geschwindigkeit ankommen, denn das hier ist fast eine Vollgas-Sektion in unserem Roadbook.
01:16:11Da muss jeder Fahrer sich seine eigene Ideallinie raussuchen, das wird ganz schön anspruchsvoll werden.
01:16:16Das ist eine echte Offroad-Veranstaltung.
01:16:19Der größte Unterschied allerdings ist die unterschiedliche, die andere Vegetation.
01:16:23In Afrika gab es das gefürchtete Kamelgras, hier dagegen gibt es Pampasgras, das in sich völlig anders aufgebaut ist als das Kamelgras.
01:16:32Viel größere Buschel, viel größere Soden auch und vor allen Dingen bei so steilen Steigungen,
01:16:37wie man schon mit einem normalen Geländewagen kaum mehr hochkommt.
01:16:39Wenn es dann auch noch vom Regen nass wird, dann sind diese Grasbüschel wahrhaft trügerische Fallen,
01:16:46die Autos und erst recht Motorrägern das Leben schwer machen werden.
01:16:49Und Regen ist im argentinischen Sommer nie ausgeschlossen.
01:16:52Jean-Pierre Fontenay musste feststellen, dass in seinem Geländewagen 150 PS fehlten
01:17:03und dass selbst die Prototypen wohl ihre liebe Not haben, solche Grashügel raufzukommen.
01:17:08Und dann kommt schließlich doch das, was wir alle von der alten Dakar erkennen.
01:17:13Und was wir ein bisschen gefürchtet haben, dass wir nicht sehen würden,
01:17:16die Wüste, die unendlichen Dünenfelder, die es nämlich auch in Chile gibt.
01:17:21Die Dünen sind immer von einem ganz besonderen Mythos umweht.
01:17:27Sie sind das Highlight einer jeden Marathonrallye.
01:17:30Man sieht sie bereits 30 bis 40 Kilometer auf sich zukommen und dann ist man ganz ungeduldig und will endlich eintauchen.
01:17:37Die Akatama-Wüste in Chile beherbergt die höchsten Dünen der Welt.
01:17:41Der Sand ist hier ebenso tief wie in Afrika.
01:17:46Stecken bleiben wird auch hier eine Tagesordnung sein.
01:17:50Hier in diesen Dünenfeldern wird sich sehr viel abspielen.
01:17:55Das kann unter Umständen sogar der entscheidende Teil der Rallye Dakar sein.
01:17:59Ich denke, wir werden eine spezielle Dantologie in dieser neuen Edition von Dakar in Amerika.
01:18:08Der Ruhetag findet in Val Paraiso am Samstag nächster Woche statt, einem Ferienort an der Pazifik-Küste in Chile.
01:18:16Dann fahren wir hoch in Richtung Norden, längs des Ozeans und in die Gebirge hinein nach Kopiapo.
01:18:29Da könnte die harteste Bewertungsprüfung der Dakar auf uns lauern mit unglaublich großen Dünen und einigen sehr, sehr schnellen Streckenabschnitten.
01:18:37Da wird auch die Navigation ein großes Thema werden.
01:18:40Da stehen vier extrem harte Tage an.
01:18:43Bis Fiambala warten malerische Landschaften auf die Teilnehmer.
01:19:08Die letzte Prüfung dorthin ist keine sehr lange Etappe,
01:19:10aber dort können die riesigen, die entscheidenden Abstände herausgefahren werden.
01:19:17Bis Cordova lauern 500 Kilometer auf die Teilnehmer.
01:19:20Und am Ende dieser Etappe, da kann durchaus die eine oder andere Überraschung auf uns warten.
01:19:27Eine traumhafte Gegend.
01:19:29Die Leute werden dasselbe Abenteuer erleben, aber in einer ganz anderen Form.
01:19:32177 Autos, 217 Motorräder, 25 Quads und 81 Trucks, die sich im Wettbewerb befinden,
01:19:55machen sich bereit auf den Start am Samstag, dem 3. Januar zum Start in die Rallye Dakar.
01:20:01Bei den Trucks Hans Stacey im MAN, einer der Favoriten, gegen Wladimir Cagline im Kamas und gegen Alessno Preis im Tatra.
01:20:08Aber auch Thomas Wallenwein aus Stuttgart fährt einen LKW mit im Wettbewerb der Dynastie, der Abkömmling aus der Rallye-Dynastie.
01:20:15Die erste Etappe führt in südlicher Richtung in die vielbeschworene Tampa hinein.
01:20:22Zunächst an der Verbindungsnafe von 200 Kilometern und dann 400 Kilometer durch die Tampa.
01:20:26Eine der schnellsten Prüfungen der Rallye gleich am ersten Tag.
01:20:45Bis zum nächsten Mal.
01:21:01Bis zum nächsten Mal.
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